» »

es gibt keine Argumente für Fleisch - na und?

L0i#e$bex8


Fakt ist, ein gesunder Mensch BRAUCHT heutzutage kein Fleisch um gesund zu bleiben.

Physisch mag das vielleicht stimmen, aber psychisch habe ich leider andere Erfahrungen gemacht. Ich habe versucht, auf Fleisch zu verzichten und mich elend damit gefühlt. Ich will gar nicht bestreiten, dass es möglich ist, physisch erstmal gesund zu bleiben ohne Fleisch, aber psychisch hat sich der Verzicht sehr negativ ausgewirkt bei mir. Weil mir einfach permanent etwas fehlte, gefühlt. Der Genuss. Und wie schädlich das allgemein für die Gesundheit sein kann, sollte man m.E. nicht unterschätzen. Denn Leben sollte idealerweise mehr als nur überleben sein.

m*uhk+uh2k


@ schnecke

Keiner hindert dich daran (Angelschein und Fischereierlaubnis vorausgesetzt) zum nächsten entsprechenden Gewässer/Fluss zu gehen und dir dann deinen Fisch selbst zu fangen ;-)

s4chnOeckke19x85


@ muhkuh

Ist ne seltsame Analogie, immerhin kann man sich auch Wild selber jagen (Jagdschein und Bewilligung vorausgesetzt). ;-)

iArgendw+ie_anLderxs


Das mag für Vegetarier gelten, für Veganer sehe ich das aber anders. Da sehe ich eine Rechtfertigung genauso notwendig an wie auch bei Rauchern. Denn gesundheitsfördernd ist es nicht, sondern eine rein ethische Sache.

Ein Veganer schadet doch höchstens sich selbst und sonst niemandem (und das auch nur, wenn er nicht auf seine Vitamin-B12-Versorgung achtet... und die wenigsten Veganer werden in diesem Punkt so fahrlässig sein). Mit welcher Begründung soll es da einem Dritten zustehen, eine Rechtfertigung einfordern zu dürfen?

Das sehe ich für Raucher übrigens genau so, solange sie nicht in meiner direkten Nähe rauchen und mich selber damit unmittelbar schädigen.

Ich will gar nicht bestreiten, dass es möglich ist, physisch erstmal gesund zu bleiben ohne Fleisch, aber psychisch hat sich der Verzicht sehr negativ ausgewirkt bei mir. Weil mir einfach permanent etwas fehlte, gefühlt. Der Genuss.

Gut, viele Raucher hören auch nicht damit auf, weil das Rauchen einer Zigarette (manchmal auch noch in Verbindung mit einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein) ein unglaublicher Genuss für sie darstellt, auf den sie einfach nicht verzichten wollen. Allgemein gesellschaftlich ist Rauchen jedoch mittlerweile als schädliche Handlung eher verpönt und die "Genuss-Raucher" erfahren immer weniger Verständnis.

Ganz allgemein finde ich es übrigens sehr spannend, Fleisch essen mit Rauchen zu vergleichen. Ich habe früher selber geraucht (ja, ich fand das in meiner Jugend tatsächlich cool), die Zigaretten haben mir gut geschmeckt und ich habe so gerne den Rauch einer Zigarette gerochen. Seit einigen Jahren bin ich Nichtraucher (meiner Gesundheit zuliebe) und ich wundere mich immer wieder, wie ekelhaft ich mittlerweile Zigarettenrauch empfinde. Wenn ich an einem Raucher vorbeigehen muss, halte ich sogar für gewöhnlich die Luft an damit ich davon bloß nichts inhalieren muss. Früher in meiner Jugend habe ich auch gerne Würstchen und Steaks vom Grill gegessen. Letzten Sommer lag mein Grillgemüse auf dem Grill zu nah am Fleisch und der Grillmeister hat (auch um mich zu ärgern) den Fleischsaft extra ein bisschen über mein Grillgut laufen lassen. Und der Geruch und Geschmack von Fleischsaft auf meinem Essen (so etwas hatte ich schon seit ca. 5 Jahren nicht mehr auf meinem Teller) empfand ich als dermaßen ekelhaft und stinkend, dass ich das einfach nicht essen konnte. Ich wundere mich auch regelmäßig darüber, als wie sehr unangenehm stinkend ich als Vegetarier eine Frischfleischtheke im Laden wahrnehme - früher fand ich den Geruch appetitanregend und lecker.

SGilckPeaxrl


Und der Geruch und Geschmack von Fleischsaft auf meinem Essen (so etwas hatte ich schon seit ca. 5 Jahren nicht mehr auf meinem Teller) empfand ich als dermaßen ekelhaft und stinkend, dass ich das einfach nicht essen konnte. Ich wundere mich auch regelmäßig darüber, als wie sehr unangenehm stinkend ich als Vegetarier eine Frischfleischtheke im Laden wahrnehme - früher fand ich den Geruch appetitanregend und lecker.

Ich finde das sehr logisch, da Du eine innere Abneigung gegen Fleisch aufgebaut hast. Wenn ich einen Menschen nicht (mehr) leiden kann, mag ich ihn auch nicht riechen. Dazu muss ich ihn nicht erst essen wollen. ]:D

LKieTbe8


Gut, viele Raucher hören auch nicht damit auf, weil das Rauchen einer Zigarette (manchmal auch noch in Verbindung mit einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein) ein unglaublicher Genuss für sie darstellt, auf den sie einfach nicht verzichten wollen. Allgemein gesellschaftlich ist Rauchen jedoch mittlerweile als schädliche Handlung eher verpönt und die "Genuss-Raucher" erfahren immer weniger Verständnis.

Ja, weil rauchen nachgewiesenermaßen eben auch schädlich für die Gesundheit ist. Gemäßigter Fleischkonsum hingegen nicht. Insofern finde ich das nur bedingt vergleichbar. Genussrauchern mag zwar auch etwas fehlen, wenn sie das Rauchen sein lassen, aber zugleich schaden sie ihrer Gesundheit eben auch. Ich schade meiner Gesundheit durch meinen Fleischkonsum nicht, ganz im Gegenteil. Fleisch liefert hochwertiges Eiweiß und neben dem Genuss noch andere Nährstoffe, die von meinem Körper ausgezeichnet verwertet werden können. All das trifft auf Tabak/Nikotinkonsum nicht zu. Deshalb fällt mir der Verzicht auf Fleisch so schwer. Mir würde einfach eine ganze Menge fehlen. Mich ausgewogen vegetarisch oder vegan zu ernähren, empfand ich außerordentlich anstrengend.

Ich wundere mich auch regelmäßig darüber, als wie sehr unangenehm stinkend ich als Vegetarier eine Frischfleischtheke im Laden wahrnehme - früher fand ich den Geruch appetitanregend und lecker.

Wie lange hat es etwa gedauert, bis sich deine Wahrnehmung dahingehend verändert hat?

N<yxHis


Wobei ich mir nicht vorstellen kann, wie man ein frisch gebratenes, vielleicht sogar leicht karamellisiertes Steak als "stinkend" empfinden kann ":/ Bei dem Fleisch in der Theke kann ich das schon eher nachvollziehen ...

sXchnpecke(198x5


Ein Freund ist 99% Vegetarier, alle paar Monate hat er dann aber so übermächtige Lust auf Fleisch, dass er dann auch Fleisch isst. Also scheint der Ekel ja auch nicht für alle Vegetarier zu gelten.

SZiulkPeKarl


Nicht, wenn er aus ethischen Gründen Fleisch ablehnt.

P+lanetdenxwind


Meine Schwester ist sei 16 Jahren Vegetarierin und sie sagt, dass sie der Geruch von Fleisch und Wurst heute noch anlacht. Ist wohl sehr unterschiedlich wie sich das entwickelt.

mguhk|uh2xk


@ schnecke

Also für mich ist es aus ethischer Sicht ein deutlicher Unterschied, ob ein Fisch für das Essen dran glauben musste oder ein Rind oder Schwein. Vor allem letztere halte ich für außerordentlich intelligent und steht wohl kaum auf einer Stufe mit einer Forelle oÄ.

i4rgendw}ie_anxders


Wie lange hat es etwa gedauert, bis sich deine Wahrnehmung dahingehend verändert hat?

Ich muss zugeben, die erste Zeit als Vegetarier empfand ich wirklich auch als Verzicht. Oft lachten mich doch ein paar kross gebratene Würste mit einem guten Duft an (aber als ich aufgehört habe zu Rauchen war es halt auch so mit den Zigaretten, daher für mich der Vergleich). Nach ein paar Monaten hatte ich keinerlei Verlangen mehr nach Fleisch oder Wurst und fand den Geruch auch nicht mehr lecker.

Ja, um ehrlich zu sein riecht für mich heute gegartes oder gebratenes Fleisch nach Kuhstall oder Misthaufen. :-X

Und deshalb kann ich mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen, jemals nochmal in ein Stück Fleisch zu beißen.

In meinen letzten Monaten als Allesesser habe ich übrigens eher Fisch als Fleisch gegessen. Letztlich sind für mich Fische aber genau so Tiere wie alle anderen und deshalb verzichte ich auch darauf. Den Geruch einer Fischtheke nehme ich heute aber als wesentlich angenehmer wahr als den einer Fleischtheke (wobei ich da rein vom Geruch her eigentlich auch nicht unbedingt Lust auf mehr bekomme).

EOhe-maligcer Nu+tzer (#5w80649)


Ich spreche jetzt nicht von mir (also ich halte das nicht so), aber ich kann das verstehen, wenn es jemand aus ethischen Gründen ablehnt Tiere zu töten, dass er immer wieder diskutiert und andere überzeugen möchte, kein Fleisch zu essen. Das ist doch sehr ehrlich und natürlich, wenn man zu seinen Überzeugungen steht und etwas, das man für schlecht und grausam hält auch bei anderen ablehnt. Wenn jemand wirklich gar nicht akzeptieren kann, dass ein Tier getötet wird, kann er auch nicht "zuschauen", wie es ein anderer tut. Es ist immer die Frage, in welcher Form er das tut.

Aber wer weiß, vielleicht kommt eines Tages eine Zeit, in der man sich gar nicht mehr vorstellen kann, wie Menschen jemals so etwas Grausames tun konnten. Ist ja bei anderen Dingen auch so. Früher zum Beispiel war es ein großes Spektakel für die ganze Familie, wenn Verbrecher (oder vermeintliche) öffentlich hingerichtet wurden. Würde man sich heute zumindest hier auch nicht mehr ansehen wollen.

i#rgendBw$ie_antders


"Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen, wie ich, die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder.”

Leonardo da Vinci

J=un#ge Be8rgf$exe


Ich merk immer,wie ein Bissen Fleisch meine lebensgeister neu weckt und mir Energie gibt.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Ernährung oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Übergewicht · Unter­gewicht · Magen und Darm · Zahnmedizin · Suchtprobleme


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH