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es gibt keine Argumente für Fleisch - na und?

s=eveZnthhree


Auch das mag sein. Es geht aber ja nicht nur um die zu früh eintretenden Todesfälle. Es geht auch um das halbkranke Dahinsiechen in späteren Jahren. Und wenn z.B. durch schlechte Nahrung eine Osteoporose eingetreten ist, dass das die Lebensqualität doch erheblich mindert.

dieses halbkranke Dahinsiechen gab es auch früher schon, nur war das damals nicht so langwierig. Die wenigsten sind überhaupt in die späten Jahre gekommen und die dahinsiechenden sind zumeist kurzfristig gestorben.

Osteoporose ist eine Alterskrankheit (keine Zivilisationskrankheit, meine Mutter war eine Betroffene) und ein ganz schlechtes Beispiel, weil der oder die Betroffene großen Einfluß auf den Krankheitsverlauf haben. Jedenfalls hat die Lebensweise (aktiv sein, viel körperliche Bewegung) einen viel größeren Einfluß als die Ernährung und irgendwelcher Vitaminmangel.

Sie ist nach heutigen Maßstab relativ jung gestorben, früher war es aber ein respektables Alter. Problematisch wurde die Krankheit erst im fortgeschrittenen Alter (Ende 50) und hätte wohl noch vor 100 Jahren unter den damaligen Lebensbedingungen zu einem schnellen Ableben geführt. Sie wäre einfach schwächer und schwächer geworden und irgendeine Infektion hätte zum Tode geführt.

Das gleiche ist auch meiner Mutter heute passiert nur hat es eben deutlich länger gedauert u. a. durch das heutige Rentensystem, die gute medizinische Betreuung und den Komfort des modernen Lebens.

P+lanpete6nYw&inxd


Jedenfalls hat die Lebensweise (aktiv sein, viel körperliche Bewegung) einen viel größeren Einfluß als die Ernährung und irgendwelcher Vitaminmangel.

Ich glaube sowohl Bewegung als auch Ernährung sind sehr wichtig. Beides sollte man nicht unterschätzen. Gerade auch Vitamin- und Mineralstoffmängel würde ich große Beachtung schenken. Der Körper braucht auch die richtigen Stoffe um sich zu regenerieren bzw. zu erhalten. In einem anderen Thread ging es vor kurzem um eingerissene Mundwinkel und dem Zusammenhang zu Eisen- und B12-Mangel. Wenn der Körper durch einen Mangel bedingt es nicht mehr richtig hinbekommt, sich selbst instand zu halten, dann würde ich solchen Mängeln definitiv Beachtung schenken. Und auch die Osteoporose: ja Bewegung ist das sehr wichtig, genauso wichtig sind aber auch die Materialien, die der Körper zum Aufbau und Erhalt der Knochen braucht! Vitamin D, Vitamin K2, Calcium und Magnesium.

s6even(thr0ee


ja, aber meine Mutter hat sich ausgewogen ernährt und damit sollte sie genügend Mineralien und Vitamine zu sich genommen haben

Knackpunkt war die fehlende Bewegung und die selbstgewählte Isolation, jemand der sich das ganze Leben nicht viel bewegt hat oder Sport betrieben hat fängt auch im Alter aufgrund eines Krankheitsdrucks nicht damit an. Die letzten 5 Jahre hat sie sich quasi nur noch im Haus bewegt, Ausnahmen waren Arzt oder Friseurbesuche wo sie immer gefahren worden ist.

Bei viele Krankheiten könnten irgendwelche Ernährungsmängel die Krankheit begünstigen, das ist dann aber zumeist nur ein Aspekt in einer ganzen Reihe von begünstigenden Faktoren. Ich glaube nicht das man Osteoporose mit einer simplen Ernährungsumstellung lindern kann, bestenfalls vielleicht bei jemanden der sich vorher extrem ungesund ernährt hat.

P'lanegtenwinxd


"Ausgewogen" ist immer so eine Sache. Ist jetzt gar nicht auf deine Mutter bezogen, aber ich kenne fast nur Leute, die sich "sehr gesund" ernähren und wenn man dann sieht was es so zu essen gibt.... :-o

Außerdem vertrete ich die Theorie, dass man sich mit tatsächlich ausgewogener Ernährung auch Nährstoffmängel zuziehen kann aufgrund anderer Probleme wie z.b. Resportionsschwierigkeiten.

Aber im Bezug auf deine Mutter tippe ich einfach mal auf ein Vitamin D Problem, wie dies fast jeder hier hat. Ich selbst habe mit 25 Jahren Knochenschmerzen im Brustkorbbereich bekommen. Des Rätsels Lösung war ein schwerer Vitamin D Mangel. Ich hätte mir locker Osteoporose eingehandelt, wenn ich nichts dagegen getan hätte.

StilkPkearxl


seventhree,

es möchtest Du mir eigentlich sagen? ":/ Irgendwie ist mir unterwegs der Bezug verloren gegangen.

Mein Fazit ist: Es gab früher krankmachende Faktoren, es gibt heute krankmachende Faktoren - auch wenn diese sich gründlich verändert haben - und das ganze Thema ist viel zu komplex, um daraus allgemeingültige Schlüsse zu ziehen, was Gesundheit und Lebensdauer angeht.

SCiSlkbPearxl


WAS möchtst....

E=hemaligerZ Nutzer ( #58064x9)


Der Begriff "ausgewogene Ernährung" ist genauso dehnbar wie absolut nichts sagend. Was meint Ihr damit? ":/

SJiIlkPexarl


Stimmt, der Begriff ist an sich sehr nichtssagend. Damit ist eigentlich gemeint, die notwendigen Nährstoffe beinhaltend. Wobei "notwendig" unterschiedlich definiert wird.

sdeve2ntharee


Der Begriff "ausgewogene Ernährung" ist genauso dehnbar wie absolut nichts sagend. Was meint Ihr damit?

"ausgewogen" soll bedeuten das keine einseitige Ernährung vorlag und genügend Ballaststoffe und Vitamine beinhaltete.

Kurzum und ganz platt, es gab nicht auschließlich Pizza und Fleischprodukte

es möchtest Du mir eigentlich sagen?

das ich deine Meinung über unsere heutige schadstoffbelastete Ernährung nicht teile und vielmehr eher gegenteiliger Meinung bin.

Es liegt an jedem selbst wie er seinen Speiseplan gestaltet, ein Privileg das viele Generationen vor uns so nicht hatten.

SrilkPenarl


Dann empfehle ich Dir das Buch "Die Ernährungslüge", gut recherchiert vom Verfasser Grimm, und Du dürftest Deine Meinung ein wenig ändern.

Und wenn nicht, ists auch okay. Kannst sie gern behalten, Deine Ansichten. Und ich meine. ;-)

sQeventxhree


Dann empfehle ich Dir das Buch "Die Ernährungslüge", gut recherchiert vom Verfasser Grimm, und Du dürftest Deine Meinung ein wenig ändern.

danke für die Info, werd ich mir mal bei Gelegenheit zu Gemüte führen

EWhemal5iger FNut)zer (#x574413)


Wobei ich mir nicht vorstellen kann, wie man ein frisch gebratenes, vielleicht sogar leicht karamellisiertes Steak als "stinkend" empfinden kann ":/ Bei dem Fleisch in der Theke kann ich das schon eher nachvollziehen ...

Wenns einem nicht gefällt gefällt es einem halt nicht. Wenn mein Mitbewohner mal wieder versucht zu "kochen" und sein Steak anbrät bekomme ich wirklich leichten Ekel dabei. Die Wohnung riecht auch noch den ganzen Tag nach Fleisch. Einen richtigen Würgereiz bekomme ich bei Fleischwurst und ähnlichem.

Jdun$ge Bnergxfee


@ SilkPearl

seh ich ähnlich mit den Nährstoffen. Ich hab zB Eisenmangel, aber Schilddrüse ist super. Was nutzt mir also Jodhaltige Ernährung? Eben. Bei mir sin rote Bohnen, Broccoli, Rotes Fleisch usw, alles was Eisen beinhaltet wichtiger

E,hemalig9er `Nutzery (#5`80649x)


wie man ein frisch gebratenes, vielleicht sogar leicht karamellisiertes Steak als "stinkend" empfinden kann

Wenn der Geruch mit dem Tod assoziiert wird, ist das für mich nachvollziehbar. Ich habe gehört, dass verbranntes Menschenfleisch auch so riecht. Da denkt wohl kaum jemand "Lecker!" Das Gehirn riecht sozusagen mit.

S|i9lkPeaRrl


Ich habe gehört, dass verbranntes Menschenfleisch auch so riecht

Das wird jetzt hier aber ziemlich widerlich. Wie fänden es die Pflanzenesser, wenn hier nun von vergammeltem Gemüse und Maden im Obst geschrieben würde?

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