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es gibt keine Argumente für Fleisch - na und?

R%ege6nmäedchen


Dann bin ich ja beruhigt! Ich denke auch, dass das menschlich ist. Überleben ist ein Urinstinkt. Gedanken über Ethik und Moral kann man sich nur machen, wenn das eigene Leben nicht unmittelbar bedroht ist.

Viele, die es abstreiten, würden sicherlich auch ihre Meinung überdenken, wenn sie kurz vorm Verhungern sind.

Gibt es nichts zu essen, würde ich auch Koriander und Pinienkerne essen. Genauso wie ein Vegetarier Fleisch essen würde, um die eigene Haut zu retten oder ein Mensch eben einen anderen Menschen.

E"hemal:iger+ NutzerE (#5[80649x)


Dann bin ich ja beruhigt! Ich denke auch, dass das menschlich ist. Überleben ist ein Urinstinkt. Gedanken über Ethik und Moral kann man sich nur machen, wenn das eigene Leben nicht unmittelbar bedroht ist.

Viele, die es abstreiten, würden sicherlich auch ihre Meinung überdenken, wenn sie kurz vorm Verhungern sind.

Ja und? Dass man in der Not Ethik und Moral über Bord werfen würde, wenn es darum ginge zu überleben, ist doch kein Argument Fleisch zu essen. Esst doch Fleisch, aber wozu die Rechtfertigungen? Der Mensch ist nunmal ein Allesfresser, in der Not würde man noch ganz andere Dinge essen ... das sind keine Argumente. Warum braucht es denn ein anderes Argument, außer dass es vielen schmeckt? Das ist doch ein Argument. Oder sind die Fleischesser doch nicht ganz frei von Gewissensbisen?

J,unge Be}rxgfee


Mein Hauptargument ist ja, dass es mir schmeckt. Und eben, dass ich es brauche. Für die Laune und die Vitalität

T'imbactuku


Oder sind die Fleischesser doch nicht ganz frei von Gewissensbisen?

Natürlich kann ich nicht für alle anderen Fleischgenießer sprechen, aber ich persönlich bin völlig frei von Gewissensbissen.

J8ungeq Baergfexe


ich auch.

P'laneJtenwixnd


Ich selbst gebe zu dass mir die Tiere tatsächlich leid tun. Ich mag Tiere nämlich sehr. Aber da ich Menschen als Allesfresser ansehe und der Meinung bin dass wir auch Fleisch brauchen esse ich sie eben. Wie meine Mutter als ich ein Kind war immer zu mir zu sagen pfelgte: Da muss ich mich bei meinem Schöpfer beschweren! ;-D

sMeve0nthrxee


Viele, die es abstreiten, würden sicherlich auch ihre Meinung überdenken, wenn sie kurz vorm Verhungern sind.

davon kann man ausgehen, in Hungersnöten haben Menschen in Pferdedung nach unverdauten Körnern gesucht. Kanibalismus ist dann nicht ungewöhnlich, wenn es keine Toten mehr gibt werden auch Lebende gegessen. Aus Russland gibt es sehr heftige Berichte wozu Hunger führen kann, dann zählt nur noch der Stärkste überlebt.

Wenn eine Hungersnot ein Extrem ist dann leben wir in einer Zeit des anderen Extrems, es gibt Nahrung im Überfluss. Unser Nahrungsangebot ist so reichhaltig und billig das wir auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten können. Vegatarier und Veganer sind Ausnahmeerscheinungen.

pErins(essTallxe


Es gibt keine medizinische Notwendigkeit, Fleisch zu essen.

Aber ich rechtfertige auch nicht meinen Süßigkeitenkonsum, warum irgendwelche Argumente neben Geschmack für Fleisch erfinden?

BElsue}BluceSkxy


Weil du, im Gegensatz zu Süßigkeiten anderen denkenden, fühlenden Lebewesen damit schadest. Und anscheinend haben die meisten hier doch ein Problem damit, zuzugeben, dass der einzige unwiderlegbare Grund dafür ist, dass sie den Geschmack davon höher bewerten als das Leben eines anderen, der da praktischerweise kein Mitspracherecht hat (das klingt so hässlich). Deswegen werden hier immer wieder irgendwelche Pseudoargumente ausgegraben. Nein wir brauchen kein Fleisch. Nein, Vegetarier und Veganer sind nicht ungesund. Wir (und das schließt mich ein) sind nur einfach zu bequem und/oder zu egoistisch um darauf zu verzichten. Denn ja, es ist Egoismus ein kurzes Geschmackserlebnis über das Leben eines anderen denkenden Lebewesens zu stellen.

R7ight~Noxw


"Wenn eine Hungersnot ein Extrem ist dann leben wir in einer Zeit des anderen Extrems, es gibt Nahrung im Überfluss. Unser Nahrungsangebot ist so reichhaltig und billig das wir auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten können. Vegatarier und Veganer sind Ausnahmeerscheinungen."

Genau das denke ich mir auch. Jeder darf das gerne handhaben wie er möchte, so lange er nicht versucht mich zu missionieren.

SBoze^y


Denn ja, es ist Egoismus ein kurzes Geschmackserlebnis über das Leben eines anderen denkenden Lebewesens zu stellen.

Dann bin ich Egoist. Und das auch noch gerne.

Ich bewundere Vegetarier (Veganer nicht, wenn mir jemand erzählt, dass wir die armen Bienen für den Honig ausbeuten, muss ich immer lachen. Sorry. :-D), ich könnte das nicht. Weil ich zu bequem dafür bin und den Geschmack über das Schicksal der Tiere stelle.

SPhelb!y T.


Und anscheinend haben die meisten hier doch ein Problem damit, zuzugeben, dass der einzige unwiderlegbare Grund dafür ist, dass sie den Geschmack davon höher bewerten als das Leben eines anderen

Wie kommst Du darauf? Ich habe kein Problem damit, und wie Du sicherlich (nach-)lesen kannst, viele andere auch nicht ":/

B:lqueB0lueSkxy


Die meisten Leute kommen im nächsten Satz mit offenkundig unsinnigen Rechtfertigungen (Zähne, bla.). Klar gibt es welche - das war ja auch die Intention des TE - die sagen "ja, mir ist mein Schnitzel einfach wichtiger, und Tiere, Umwelt und co. sind mir wurst". Aber in der Mehrheit kommt halt doch irgendwas anderes. Ich hab selbst auch ein Problem damit, mir einzugestehen, dass ich in der Hinsicht ein ziemlicher Egoist bin, vor allem weil ich bei vielen anderen Sachen versuche es besser zu machen (Fair Trade etc.).

@ Sozey:

Kannst du denn Milch und Eier nachvollziehen? Wenn ja: Musst du dich wirklich am Honig aufhängen?

SXinjasSounxdso


Die meisten Leute kommen im nächsten Satz mit offenkundig unsinnigen Rechtfertigungen (Zähne, bla.). Klar gibt es welche - das war ja auch die Intention des TE - die sagen "ja, mir ist mein Schnitzel einfach wichtiger, und Tiere, Umwelt und co. sind mir wurst".

Naja, nur weil man Fleisch isst und damit kein Problem hat, heisst es ja nicht, dass einem Tiere und Umwelt egal sind Das ist wieder, entschuldigung, daemliches Pauschalisieren.

Kann man nicht einfach akzeptieren, dass es Menschen gibt, die sich ihre Gedanken zum Thema gemacht haben und Fleisch essen obwohl sie weder dumm noch egoistisch noch sonstewas sind?

SRozexy


Kannst du denn Milch und Eier nachvollziehen? Wenn ja: Musst du dich wirklich am Honig aufhängen?

Ich kann schon nachvollziehen warum jemand auf Fleisch (totes Tier) und Ei (sozusagen Vorstufe vom Tier) verzichtet. Egal ob man es von der Seite "Ich will nicht dass Tiere getötet werden." oder von der Seite "Ich finde die Haltung der Tiere absolut schlimm." sieht. Kann ich schon irgendwie verstehen.

Bei Milch und Honig sieht es dann etwas anders aus. Das Melken an und für sich und den Honig durch etwas anderes ersetzen, schadet den Tieren nicht wirklich. Und gerade bei den Bienen muss ich da halt immer die Augen verdrehen und lachen, sorry. Die Imker wollen, dass ihre Bienen überleben und der Milchbauer will das auch. Mir ist aber natürlich auch bekannt, dass die Milchkühe kalben müssen um Milch zu geben.

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