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es gibt keine Argumente für Fleisch - na und?

B4a:debxär


Der Mensch ist ein Allesfresser. Folglich frisst er alles, was man essen kann. Dazu braucht es keinen Grund.

Wenn man so denkt, muss sich auch niemand rechtfertigen, der andere Menschen isst.

Der "Mensch" ist erstmal das, was er selbst aus sich macht. Nur weil Deine Zähne und Verdauung mit Fleisch klarkommen, heißt das nicht, dass Du es essen musst.

Ein Mann muss auch nicht mindestens 5 Frauen täglich begatten weil er das potenzmäßig hinbekommt und die möglichst weite Verbreitung seiner Gene "nunmal in seiner Natur liegt".

Wir Menschen haben nunmal einigermaßen leistungsfähige Gehirne, leben in großen Gesellschaften und können uns Gedanken darüber machen welche Auswirkungen unser Essverhalten auf Ethik der Gemeinschaft, Ethik des Individuums und Umwelt hat.

Eahem+aliger KNutzer- (#528;611)


Ich kann es nicht mehr lesen!

Menschen die Fleisch essen sind KEINE Fleisch(fr)esser!

Sie sind OMNIVORE!

Vielleicht erstmal das lernen, bevor man auf andere los geht!

%-|

Es nervt

SJhelzby Tx.


uns Gedanken darüber machen welche Auswirkungen unser Essverhalten auf Ethik der Gemeinschaft, Ethik des Individuums und Umwelt hat.

Wen's interessiert.......klar zzz

H(oney091_mixt_Mini13


Pro Veganismus**

- Umwelt wird geschont

-- 1kg Fleisch "verbraucht" etwa 10kg Futtermittel

-- 51% des CO2-Ausstoßes kommt durch die Massentierhaltung

-- Für das Futter werden große Flächen benötigt, für die teilweise Regenwald vernichtet wird

- Moralisch "besser"

-- Veganer sind nicht für den Tod von Tieren verantwortlich, zumindest nicht, wo es sich vermeiden lässt.

-- Es gibt 1 Mrd. Menschen, die Hunger leiden. Würden wir weniger Fleisch essen, könnte man das Getreide an hungernde Menschen verfüttern

- Gesundheit

-- Sehr viele der größten Volkskrankheiten werden durch Fleisch bzw. Milch verursacht

-- Durch die Verwendung von Antibiotika in der Tierzucht werden die Keime resistent, so dass wir irgendwann mit den Folgen zu kämpfen haben werden

Contra Veganismus

- Fleisch schmeckt gut

-- Allerdings schmeckt veganes Essen mindestens genauso gut

Pro Fleisch/ Contra veggie:

Fleisch enthält Eisen

Milch enthält Kalzium

Fisch enthält Jod

Es gibt gute tierische Fette die der Körper braucht

Fleisch enthält viele A und B Vitamine die der Körper (Vorallem auch das Gehirn) braucht, genauso wie die Mineralstoffe darin

Laut einer neuen Studie bekommen Veganer häufiger Herzinfarkte und Krebs

E*hemalKige5r Nu{tzDer z(#52x8611)


Ich mach mir darum schon genug nen Kopp. Um die Erhik.

Ich gucke schon, was ich esse.

Wenn mein Bauchzwerg da ist und der mich irgendwann mal fragt, woher das Fleisch auf seinem Teller kommt, sag ich dem das.

Bis dahin guck ich, was ich mit den paar Gnatten von denen ich leben muss, besehen kann.

Ich kaufe gerne Biographie und gerne Vegan/Vegetarisch.

Aber ich schreib das jetzt nicht schon wieder alles. Hab das erst in einem anderen Faden vor knapp 2 Wochen gemacht.

JPungeR BergOfLee


Ich esse Fleisch, weil,es für mich zu einer ausgewogenen Ernährung dazugehört, ich mag nicht noch mal wiederholen, was honey geschrieben hat, das trifft zu. Nur vertrag ich keine milch als milch, also greif ich halt auf Käse, Topfen und co zurück, das vertrag ich.

Biehindd lThe Scexnes


Fleisch essen ist Mord... Reicht das nicht? Fleisch essen ist moralisch absolut nicht vertretbar

Fleisch essen (an sich) ist ganz bestimmt kein Mord. Wenn ich esse, morde ich nicht.

Tiere zum Verzehr zu töten, ist aber auch kein Mord. Wenn Du da anderer Meinung bist, dann müsstest Du mir das juristisch mal ganz genau auseinandersetzen. Mir fehlen da die Mordmerkmale, wie sie im StGB genannt sind.

Ob es moralisch vertretbar ist... tja, darüber läßt sich sicher trefflich streiten. Mir tun die armen Tiere auch leid, aber für ein gutes Steak oder ein Beef Tartare ignoriere ich stets meine innere Stimme. Ich bewerte den Genuß einfach höher.

Alle vier bis sechs Wochen gibt's bei mir eine Fleischorgie mit allem, was dazu gehört. Ansonsten versuche ich, mich ausgewogen und weitgehend fleischlos zu ernähren, dann gibt's eben mehr Käse, Gemüse und Obst. Aber ich mag die freie Wahl haben, ob ich Fleisch esse oder nicht.

Ich kann das auch nicht ernährungsphysionomisch begründen, denn ich weiß nicht, was genau gesünder ist. Ich glaube aber, dass ein Körper ab und zu tierische Fette braucht... ich wenigstens fühle mich besser damit.

Aber zu sagen, dass Fleisch essen Mord ist, das finde ich schon ziemlich ideologisch entartet. Genauso, wie zu sagen, dass Soldaten potentielle Mörder sind... das ist so ein Schwachsinn. Bestenfalls sind sie potentielle Totschläger. Aber das sind wir alle.

Zmitrolne8x6


Ich kann es nicht mehr lesen!

Menschen die Fleisch essen sind KEINE Fleisch(fr)esser!

Sie sind OMNIVORE!

Vielleicht erstmal das lernen, bevor man auf andere los geht!

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Es nervt

Man kann sich auch künstlich aufregen und an Definitionen hochziehen. %-|

Wenn in einem Thread darüber diskutiert würde ob man Nudeln isst oder nicht, würde man der Einfachheit wegen ja auch schreiben "die Nudelesser" obwohl es vermutlich auch Omnivoren sind. Hier geht's nun mal eben um Fleisch oder kein Fleisch.

JWungSe Be}rgVfexe


Hey! Spaghettifresser ist eine Identitätsbezeichnung im deutschen Sprachraum für Italiener, analog zu Ossi und Wessi. Zumindest hat man mir das schon öfter so aufn Kopf geworfen. Fleischesser ist keine Nationalitätsbezeichnung!

LJac*osa


Wenn man so denkt, muss sich auch niemand rechtfertigen, der andere Menschen isst.

Richtig. Auch das ist in bestimmten Kulturkreisen völlig normal. Und wenn man gut damit leben kann gibt es keinen Grund daran etwas zu ändern. Im Gegensatz zu Tieren gibt es wenigstens Menschen, die sich freiwillig essen lassen.

Nur weil Deine Zähne und Verdauung mit Fleisch klarkommen, heißt das nicht, dass Du es essen musst.

Doch, in bestimmten Gegenden der Erde schon. Und auch hier in Deutschland würde kein Arbeitsloser das Steak von der Tafel verschmähen. Und es gibt natürlich jede Menge Tiere, die getötet werden müssen. Das wäre ethisch nicht vertretbar gute Lebensmittel wegzuwerfen.

EMhemaligue(r NutGzer (#&35365N5*)


Man sollte vorsichtig sein, wenn man für Handlungen gute Argumente einfordert, denn was "gut" ist, ist eine Sache von vorherrschenden oder anvisierten Idealen.

Man könnte jetzt auch Veganer fragen, ob sie einen Beitrag für die Menschheit leisten. Und was das für ein Beitrag sei.

M+ilchImanxn76


Ja, die freie Wahl. Und es schmeckt halt. Und es geht ja auch (noch) gut. Noch gibt es genug Fisch zu verspeisen, und noch gibt es genug Weideflächen bzw. die Möglichkeit Milliarden von Menschen mit Fleisch zu ernähren. Aber das Ganze kippt immer mehr, denn 7 Milliarden Menschen fordern unserem Planeten mehr Nahrung ab als 6, und 8 Milliarden künftig mehr als 7.

Das Ganze kippt. Z.B. sind einige Fischarten massivst überfischt. Es wird immer schwieriger ausreichende Mengen zu fangen. Mit zunehmendem Wohlstand in Schwellenländern steigt der Bedarf an Fisch und Fleisch massiv. Und Wohlstand bedeutet auch die Selbstverständlichkeit, jederzeit auf die Fleisch- und Fischsorte Zugriff haben zu wollen die man gerade essen will. Mir schmeckt das ich will das, wozu geht es mir denn auch wirtschaftlich so gut?

Ich gehe stark davon aus dass noch zu unseren Lebzeiten massive Einschränken was diese jederzeit-Verfügbarkeit von Fisch und Fleisch angeht normal werden. Vor allem über den Preis, wenn das Angebot die gigantische und gigantisch wachsende Nachfrage nicht mehr annähernd decken kann. Dann wird Fleisch wieder das was es mal war, etwas Besonderes. Und oh Wunder, die allerallermeisten Menschen werden mit dann deutlich reduziertem Fleischkonsum genauso gesund oder gar gesünder sein. Und sie werden genauso gut oder gar besser essen. Die Rezepte und Gewohnheiten werden sich ändern. Die klassische Küche, in der ein Hauptgericht fast immer rund um ein Stück (billiges) Fleisch oder Fisch gekocht wird wird sich ändern. Weil sie es müssen wird.

kvleiner9_drache[nstxern


aber der typische Fleischersatz – nö das krieg ich nicht runter!

Man kann sich auch ganz prächtig vegan oder vegetarisch ernähren ohne "Fleischersatz". Den gibt es eh erst im rauen Mengen, seid vegan "hip" ist und plötzlich Hipster, die gestern noch Edelsteak gegessen haben vegan werden. Die wollen nämlich Ersatz. Ersatz wollen dazu noch Leute, die aus ökologischen/ ethischen/ moralischen Gründen vegan werden, weil ihnen eben doch was fehlt. Aber alle, die ich kenne, die schon sehr lange vegan leben, nutzen eigentlich keine Chemiepampe-Fleischersatzprodukte.

M|onsati


Aber jetzt mal ehrlich! Nennt mir doch mal bitte einen guten Grund, warum man KEIN Veganer sein sollte! Und "Geschmack" zählt nicht!

Antwort auf Teil 1 der Frage: ICH könnte mich niemals vegan ernähren, da dies mein sehr reduzierter Verdauungstrakt nicht zulässt.

Antwort auf Teil 2 der Frage: Wir sind nicht ohne Grund mit einem Geruchs- und Geschmackssinn ausgestattet.

SKchwa|rz66x6


Ich bin Fleischesser. Ich habe viele vegane Freunde, wir tolerieren einander und missionieren den anderen nicht. Ich gehe sehr gern auch mal mit, vegan essen oder ich unterlasse situationsabhängig aus Respekt den Fleischkonsum, wenn ich mit veganen Freunden unterwegs bin. Allerdings hätte auch niemand ein Problem damit, wenn ich mal nebenbei eine Currywurst verdrücke.

Fleisch ist Geschmack! Veganes Essen schmeckt auch sehr gut, wenn es entsprechend zubereitet ist, aber es gibt verdammt nochmal absolut nichts, was an den Geschmack eines bspw. Rindersteaks rankommt, da kann man den Sojabratling wenden, wie man möchte. Ich esse nicht jeden Tag Fleisch, und wenn, dann kein Billigfleisch. Inzwischen gibt es in jedem Supermarkt ein Sortiment an veganen/veregatarischen Produkten, die schnell zubereitet sind und sehr gut schmecken. Aber ab und an brauche/will ich ein Stück Fleisch. Ich sehe es so, das Fleisch liegt fertig zum Verkauf bereit, würde ich es nicht kaufen (in Zeiten von Überproduktion, auch bei hochwertigem Fleisch), würde es vielleicht verfallen und weggeworfen werden. In dem ich es kaufe, erweise ich dem Tier, welches sowieso geschlachtet wurde, ob ich nun Fleisch essen würde oder nicht, den Respekt, dass ich sein Fleisch verzehre und es nicht im Müll landet. Klar, diese Denkweise ist vielleicht etwas verquer.

Würde es schlagartig kein Fleisch mehr geben, hätte ich wohl kein Problem damit, kein Fleisch mehr essen zu können.

Die absichtliche Überproduktion an Fleisch regt mich auf, nur, damit die Supermarktregale voll sind. Zudem ist Fleisch inzwischen billiger, als viele Gemüsesorten. Da kann oftmals nichts Gutes dran sein.

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