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es gibt keine Argumente für Fleisch - na und?

TziFmbjat%uku


WalkingGhost

Soweit ich mich erinnern kann, gehen diese Diskussionen aber immer von dem Punkt aus, dass der Mensch ein Allesfressergebiss hat und sein "großes Gehirn" nur durch Fleischverzehr entwickeln konnte.

Das ist doch zunächst mal wissenschaftlicher Konsens, oder etwa nicht?

Und in der Regel soll damit belegt werden, dass Fleischkonsum eigentlich unerlässlich und Fleischverzicht total ungesund ist und zu kleinen Gehirnen führt. Man bringt dieses Argument ja nicht nur als schmückendes Beiwerk, ohne dass es für oder gegen irgendwas spricht.

An der Stelle kann ich nur für mich sprechen: Ich hatte nie die Absicht, mit der oben genannten wissenschaftlichen Erkenntnis irgendwas zu belegen und selbstverständlich ist es Quatsch, dass ohne Fleischkonsum sofort das Gehirn schrumpft. Was sich in der Evolution über unzählige Generationen herausgebildet hat kann nicht in einer einzigen Generation umgekehrt werden. Selbst wenn ab sofort die gesamte Menschheit auf Fleisch verzichten würde, glaube ich nicht, dass das langfristig zu kleineren Hirnen führen würde. Was ich allerdings aus der oben genannten wissenschaftlichen Erkenntnis mitnehme: Wenn Fleischkonsum den Menschen dahin gebracht hat, wo er heute ist, dann kann es ja nicht so völlig falsch sein, an dieser Ernährungsweise festzuhalten (ernährungsphysiologisch gesehen). Damit reduziert sich aus meiner Sicht diese ganze Omni vs. Veganer Rivalität auf den moralischen Aspekt. Und - mit Verlaub - die Moral ist nun mal auch eine recht individuelle Angelegenheit und obendrein auch noch dem Zeitgeist unterworfen. Unter Umständen wird man in 100 Jahren Gemüseverzehr für moralisch verwerflich halten und nur noch künstlich erzeugte Nahrungspillen futtern, wer weiß?

c:orps{ky


Das größte Problem bei diesem Thema ist, dass nicht nur unterschiedliche Ernährungsweisen sondern auch völlig inkompatible Weltbilder aufeinandertreffen.

Ich habe einen ziemlich bunten, großen Freundeskreis in dem diese Diskussionen auch andauernd losbrechen.

Veganer und Vegetarier sind in der Regel Menschen die über ihre Umwelt nachdenken. Sie setzen sich mit Umweltschutzthemen auseinander, wollen nachhaltig auf dieser Erde leben und sie ohne größeren Schaden angerichtet zu haben wieder verlassen. Es sind oft sehr feinfühlige, emotionale und empathische Leute. Sie sehen die Probleme auf diesem Planeten nicht nur, sondern fühlen sich unwohl damit, dass es sie gibt. So unwohl, dass sie etwas dagegen tun wollen, weil ihr Gerechtigkeitssinn über die eigene Haustür hinaus geht.

Da die großen Probleme offensichtlich sind und es Möglichkeiten gibt sie zu bekämpfen geht der umweltbewusste Typ Mensch allerdings davon aus, dass sich jeder Mensch um den Planeten und das Leben an sich schert, denn beklagen tun sich ja schließlich alle.

Und genau an diesem Punkt treffen zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander. Während der Umwelt'ler seine Chance wittert jemanden dazu zu bringen auch etwas zu ändern indem er seinem Gegenüber versucht die Lösung des Problems zu erklären steht auf der anderen Seite der Innenstadt-SUV-Fahrer der völlig verdutzt dreinblickt, weil er noch nicht einmal das Problem versteht.

Der SUV'ler weiß ganz genau, dass der Planet langsam aber sicher baden geht, denn auch er schaut TV oder tummelt sich ab und an auf Facebook, wo er von nervigen Freunden die er nur flüchtig kennt mit Berichten und Videos zu diesem Thema belästigt wird, aber er sieht die Schuld nicht bei sich, eher bei seinem genetisch vorgegebenen Platz, ganz oben in der Nahrungskette. Wir sind ja schließlich Gottes Ebenbild, wir haben die Natur gebändigt und die alleinige Herrschaft über diesen Planeten errungen, und das ist für den SUV'ler etwas, worauf er unheimlich stolz ist. Wenn überhaupt irgend ein Mensch an irgend etwas schuld ist, dann sind es "die da oben", und gegen "die da oben" kann man als "kleiner Mann" ja ohnehin nichts ausrichten. Warum also unbequeme Wahrheiten akzeptieren, wenn man sie sich auch so zurechtbiegen kann, dass man selbst als Krone der Schöpfung, verflucht durch seine eigene Erhabenheit dasteht?

Ich habe bewusst auf den Innenstadt-SUV'ler verwiesen, weil es bei diesem Thema nicht um Fleisch versus Gemüse geht, sondern um Natur versus Mensch.

Tatsache ist, dass Themen wie Nachhaltigkeit, Menschenrecht, Fairtrade, Umwelt- und Tierschutz in den Köpfen der meisten Leute überhaupt keine Rolle spielen, wenn sie nicht gerade von so einem nervigen Öko-Spast daran erinnert werden. Man will ja einfach nur sein Leben leben, und das so bequem und spaßig wie nur irgendwie möglich -

- völlig ohne Rücksicht auf Verluste.

Warum sollte sich Captain "Ich fahr mal eben mit dem Traktor zu Mecces, kannst du schonmal das alte Motoröl im Gulli entsorgen" McKrone der Schöpfung auch um Verluste sorgen, unter denen er in seiner Lebensspanne gar nicht mehr zu leiden hat? Unlogisch, weil wenn man eh schon in der Kiste liegt, kann einem ja egal sein ob alles Leben auf diesem Planeten elendig zugrunde geht oder nicht, hauptsache das eigene Leben fetzt!

Eine durchaus verständliche und an sich sogar verkraftbare Lebenseinstellung, wenn sie nur nicht von so unfassbar vielen Menschen praktiziert und sogar zelebriert würde. "Fleisch ist Manneskraft! Stinkst du nicht nach Mett und Motoröl, hast du keine Eier in der Hose! Was, wir grillen mit 3 Personen? Ich kauf schonmal 25 Kilo Bauchspeck, die Reste hau ich dann in meine Elfenbein-Mülltonne! Hey Schatz, ich hab grad 25 T-Shirts für 2 Euro gekauft, bei dem Preis kann man ja nix' falsch machen ne?!"

Seien wir mal ehrlich: Auch wenn in jedem Pflanzen vs. Fleischfresser-gebashe jeder Fleischfresser behauptet er wisse ganz genau wo sein Fleisch herkommt, und das er die Tiere ja im Prinzip sogar selbst mit der Flasche aufgezogen hat und bis zu ihrem natürlichen Ende nonstop hinter den Ohren gekrault hat, zeigt die Realität fernab des Internets in dem sich jeder in's beste Licht rückt um seine Argumente glaubwürdiger zu machen, dass das völliger Bullshit ist. Massentierhaltung ist kein Thema, weil sich alle so unfassbar nachhaltig ernähren. Ich wage zu behaupten, dass mindestens 98% der Fleischessenden Leute einen Furz darauf geben wo das Fleisch herkommt, oder um wieviele Eiterbeulen und Tumore herumgeschnitten werden musste um das Kilo für 1,99 in den Laden knallen zu können.

Dem Otto-Normal-SUV'ler ist das schlicht und ergreifend scheiß egal. Er stellt ein Geschmackserlebnis über das Wohlergehen anderer Menschen und der Tiere die dafür leiden müssen. Um diese Aussage verständlicher zu machen: Geschmack ist eine Funktion des Körpers die ursprünglich dazu gedacht ist giftiges von verzehrbarem zu unterscheiden. Ein Schutzmechanismus, damit wir als Spezies nicht aussterben weil wir den ganzen Tag lustige, bunte Pilze fressen.

Mal ganz abgesehen davon, dass die breite Masse lieber Kinder und Tiere leiden sieht als auf den unverwechselbaren Geschmack von Fleisch zu verzichten: Wonach schmeckt fleisch? Genau, nach dem, womit es gewürzt ist. Das einzige, was die Fleisch-Frikadelle auf dem Burger von der Gemüse-Frikadelle unterscheidet ist die Konsistenz, denn gewürzt wird ohnehin alles mit den selben Geschmacksverstärkern.

Ich weiß, das klingt alles sehr aggressiv. Viele werden sich beim lesen schon ein Bild von mir als Person gemacht haben. Ich bin ja schließlich genau dieser nervige Öko-Spast der allen seine Überzeugungen aufdrücken will, Spaß als Krankheit betrachtet und generell nichts besseres zu tun hat als anderen ihre liebsten Dinge madig zu reden, aber bevor ich diesen Stempel bekomme:

Denkt bitte vorher ein wenig über den Tellerrand hinaus. Ich habe die (nachweislich) breite Masse der Fleischesser gerade auf einen moralischen Standpunkt heruntergebrochen, bei dem ein "anderer" widerstand beim kauen seiner Nahrung zu einem günstigen Preis, die einzig und allein zum aufladen der körpereigenen Ressourcen gedacht ist, WICHTIGER ist als alles, wofür die Menschheit als solches heutzutage stehen möchte, bitte lasst euch, wenn auch zähneknirschend für nur einen Moment eurer kostbaren Zeit auf diesen Gedanken ein...

In unseren Büchern, Filmen, Theaterstücken und sonstigen Geschichten sehen wir uns Menschen am liebsten als die Guten. Wir verteidigen uns und alle die sich nicht selbst verteidigen können. Wir arbeiten mit Tieren zusammen, retten ihnen das Leben und lassen uns von ihnen das Leben retten. Viele der Weltreligionen verehren die Natur, manche auch Tiere als göttliche Wesen denen man mit Respekt begegnen sollte. Es gibt keinen Kinofilm, in dem der gute ein Konzernchef ist, der Regenwälder roden lässt, Tieren lachend beim sterben zusieht oder tonnenweise Plastik in den Ozean schießt und das hat einen guten Grund, wir wollen die Guten sein und den Guten beim Gutsein zuschauen, denn wenn Gutes passiert, fühlen wir uns gut!

Versteht das ganze bitte nicht falsch. Viele Menschen sind aufgrund der verschiedensten Umstände schlicht nicht in der Lage in gewissen Dingen auf die Umwelt zu achten, und das ist auch gar nicht das, was ich oder sonst jemand verlangt. Aber was eine meiner Meinung nach gerechtfertigte Forderung ist, ist die Wertschätzung derer, die zumindest versuchen ihren Teil beizutragen, in welchem Bereich auch immer. Denn am Ende bestimmt nämlich die Anzahl derer die die Augen nicht vor offenkundigen Problemen verschlossen haben über das Datum an dem unsere Nachfahren in einem riesigen Haufen Scheiße verhungern und verdursten.

Ein häufiges Argument nach so einer Aussage ist: "Ich finde ja gut, dass es so Leute gibt, aber ich muss mir doch nicht sagen lassen wie ich mein Leben zu leben habe, so eine Frechheit!" - Ganz klar: Nein, müsst ihr nicht. Aber bedenkt bitte, dass Aufklärung zum "etwas dagegen tun" dazugehört. Aufklärung ist die WICHTIGSTE Sache im Kampf gegen jeglichen Missstand in unserer Gesellschaft, denn Probleme die niemand kennt können nicht angegehen, und Lösungen die keiner hören will nicht umgesetzt werden.

Statt euch also andauernd darüber zu beschweren und lustig zu machen mit was für dämlichen Argumentationen Umweltschützer mal wieder versuchen euch zum umdenken zu bewegen, obwohl ihr ja schon tausendmal gesagt habt wie scheiß egal euch das alles ist, und das ihr euch nach dieser Unterhaltung erstmal ein Schnitzel in die Pfanne haut, versucht es doch einfach mal zu ignorieren. Wenn ihr schon nicht nachvollziehbar findet, wie manche es sich bloß wagen können für die Schwachen, die sich nicht wehren können zu kämpfen, dann bitte, bitte, bitte ignoriert es einfach.

Es ist eigentlich überhaupt nicht meine Art meinen Senf in solche Diskussionen zu drücken, es ist offengestanden sogar mein aller erster Beitrag dazu, weil ich es vermeide über meine Essgewohnheiten zu sprechen. Meiner Erfahrung nach, die ich jetzt in 5 Jahren umweltbewussterem Leben inklusive Fleischverzicht sammeln konnte, sind es aber die, denen es "scheiß egal" ist die sich hartnäckig in dieses Thema verbeißen. Ich werde mindestens 4 mal die Woche darüber belehrt wie wichtig Fleisch für das Gehirn ist und das Fleischessen einfach zum Menschsein dazugehört, nur weil ich es wage beim gemeinsamen Essen vegetarisch zu essen. Ich bin kein Mensch, der andere verurteilt, sogar meine Frau isst Fleisch, aber so langsam habe ich einfach die Nase voll davon, dass man sich nicht nur ständig rechtfertigen muss, sondern sich auch noch dafür beleidigen lassen muss, weil man versucht etwas für den einzigen scheiß Planeten zu tun über den wir verfügen.

Ihr feiert es doch auch, wenn 5 Katzenbabys aus dem Gulli gerettet werden. Warum begegnet Ihr Tierschützern für die "Schebbigen" dann mit soviel Verachtung und Hohn? Denkt nach Leute, denkt nach -.-

T!imba!tu%kxu


julejule81

Mir schmeckt Fleisch, und für mich ist das ein Argument.

Ja, geht mir auch so. Und ich finde, Fleisch sättigt mich mehr als Gemüse. Also, wenn ich ein saftiges Hüftsteak esse, dann ist mein Hunger für ziemlich lange ausgeschaltet, während ich nach einer Schüssel Salat bereits nach ein bis zwei Stunden schon wieder Appetit bekomme.

E:hemalziger 1NutzeFr (w#4y58d87x1)


@ corpsky:

Veganer und Vegetarier sind in der Regel Menschen die über ihre Umwelt nachdenken. Sie setzen sich mit Umweltschutzthemen auseinander, wollen nachhaltig auf dieser Erde leben und sie ohne größeren Schaden angerichtet zu haben wieder verlassen. Es sind oft sehr feinfühlige, emotionale und empathische Leute. Sie sehen die Probleme auf diesem Planeten nicht nur, sondern fühlen sich unwohl damit, dass es sie gibt. So unwohl, dass sie etwas dagegen tun wollen, weil ihr Gerechtigkeitssinn über die eigene Haustür hinaus geht.

Ich habe schon kurze Zeit nach diesem Absatz aufhört, mir diesen Schwachsinn reinzuziehen. Ach übrigens, wir benutzen für über 90% unserer Autofahrten ein Elektroauto. Und essen trotzdem Fleisch. Wie passt das nun in Dein Weltbild..? Wenn alle Vegetarier so eine radikale Sicht auf die Menschen hätten wie Du, dann gute Nacht.

Ebhemalsiger FNutlze_r (#4x58871)


@ Timbatuku:

während ich nach einer Schüssel Salat bereits nach ein bis zwei Stunden schon wieder Appetit bekomme.

Ich auch, aber der Trick ist Käse! Ordentlich Bergkäse in den Salat schnippeln, oder Feta in Öl. Aber ich duck' mich schon mal vor den Veganern..

MprS. 6F&orebskixn


@ corpsky

Danke, einfach nur Danke.

Eine wirklich treffende Analyse.

Denn das Thema geht weit über das Fleisch essen hinaus.

Aber Fleisch essen und SUV fahren sind sicherlich gute Symbole weil eigentlich nicht nötig.


Nur in einem Punkt muss ich Dir widersprechen:

Ihr feiert es doch auch, wenn 5 Katzenbabys aus dem Gulli gerettet werden.

Nein, ich feiere das nicht weil das Halten von Katzen genau so unnötig ist wie Fleisch essen und SUV fahren.

S6inaTSoun%dsxo


Veganer und Vegetarier sind in der Regel Menschen die über ihre Umwelt nachdenken. Sie setzen sich mit Umweltschutzthemen auseinander, wollen nachhaltig auf dieser Erde leben und sie ohne größeren Schaden angerichtet zu haben wieder verlassen. Es sind oft sehr feinfühlige, emotionale und empathische Leute. Sie sehen die Probleme auf diesem Planeten nicht nur, sondern fühlen sich unwohl damit, dass es sie gibt. So unwohl, dass sie etwas dagegen tun wollen, weil ihr Gerechtigkeitssinn über die eigene Haustür hinaus geht.

Das ist nur leicht pathetisch...

Stell Dir vor, ich esse Fleisch und studiere Erneuerbare Energien. Und nun?

Aber ich studiere das wahrscheinlich eh nur, um das grosse Geld zu machen und mir davon ganz viele Spritschleudern zu kaufen ;-D

E0hemaUliger Nu~tzer (3#4588&7x1)


Stell Dir vor, ich esse Fleisch und studiere Erneuerbare Energien.

]:D Dass Du es wagst!

SiinaZSouPndsxo


@ julejule81:

echt.. Man sollte mich geisseln :-p

Die Frage ist nur: fuer was von beidem?

J+ungYe SBeMrgfee


Für beides, die Kombi passt nicht ;-)

Ich esse Fleisch und gehe oft zu Fuß, sprch verzichte aufs Auto

c}or)psky


Vielleicht war mein erster Absatz etwas falsch formuliert...

Ich wollte nicht sagen, dass alle Veganer und Vegetarier die Übermenschen überhaupt sind, nur dass viele von ihnen eher zur weicheren, emotionaleren Art Mensch gehören. Oder will jemand leugnen, dass es einfacher ist einen Veganer in einer Kunsthochschule als auf einem Motorradtreffen zu finden? Sensibilität ist auch nicht zwingend etwas gutes, und ich habe auch nicht gesagt, dass Veganer intelligenter sind oder sonst irgendwas... Lediglich, dass Veganer und Vegetarier öfters zur nachdenklicheren Art Mensch gehört, weil es ohne nachzudenken nie zum Fleischverzicht gekommen wäre..

Ich habe Fleischessern damit auch nicht ihre Fähigkeit absprechen wollen ebenfalls sehr einfühlsam und empathisch zu sein oder auch ihren Beitrag leisten zu können. Ja, auch wenn man Fleisch isst, kann man ein Elektro-Auto fahren, und falls eine gewisse Person über diesen Absatz hinaus gelesen hätte, wüsste sie, dass meine Frau auch Fleisch isst und das für mich kein Problem darstellt.

Ekhemalig+er Nutz8er (#4x58871)


Lediglich, dass Veganer und Vegetarier öfters zur nachdenklicheren Art Mensch gehört, weil es ohne nachzudenken nie zum Fleischverzicht gekommen wäre..

Ich habe nachgedacht, fünf Monate auf Fleisch verzichtet, und dann für mich beschlossen, für den Rest meines Lebens Fleisch zu essen.

The bullshit continues..

Jwu_nge Bexrgfee


Ja, geht mir auch so. Und ich finde, Fleisch sättigt mich mehr als Gemüse. Also, wenn ich ein saftiges Hüftsteak esse, dann ist mein Hunger für ziemlich lange ausgeschaltet, während ich nach einer Schüssel Salat bereits nach ein bis zwei Stunden schon wieder Appetit bekomme.

Nach 1-2h erst ??? :-o Ich hab das schon, sobald die Schüssel leer ist... außer es ist griechischer Salat, oder mit Hühnerstreifen oder Rindfleisch, wie julejule schon sagte

cGorpsxky


Es geht mir nur um diese ganzen Anfeindungen. Bestraft die Leute nicht dafür, dass sie sich für etwas gutes einsetzen und ihren Kopf benutzen. Es hackt ja auch keiner auf Leute ein, die für krebskranke Kinder kämpfen, und im Endeffekt macht es keinen Unterschied ob da ein Kind den qualvollen Krebstod stirbt oder ein Schwein sein leben lang unter heftigen Schmerzen in seiner eigenen Scheiße liegt, wenn man sich mal von dem Gedanken distanziert, dass wir das angeborene Recht haben uns über alles Leben auf diesem Planeten zu stellen. Wir sind keine Götter, wir sind "kluge Tiere". Ich wage es mich sogar soweit aus dem Fenster zu lehnen und sage, dass zweiteres eigentlich noch viel schlimmer ist, denn das geschieht bewusst, weil Menschen sich für Cheeseburger und Bacon-Chips entscheiden und lieber 24/7 Zugriff auf exorbitante Mengen Fleisch haben wollen statt diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen.

Packt euch an die eigene Nase und schaut für welches Leid der Mensch aus Genussgründen verantwortlich ist bevor ihr jemanden anfeindet der etwas dagegen tun möchte.

T3imba}tukxu


corpsky

Packt euch an die eigene Nase

Ich fasse doch kein Fleisch an!! :-o 8-)

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