» »

es gibt keine Argumente für Fleisch - na und?

p)rinsesisallxe


Ich möchte bei der Umweltfrage das biologische Prinzip von Konsument und Produzent hervorheben.

Produzent (100% Energie, Pflanze) -> 1. Konsument (10% der Energie der Pflanze wird in Wachstum investiert, Tier)

Der Mensch als 2. Konsument bekommt also nur 10% der Pflanzenenergie, wenn er das Tier isst. Die restlichen 90% gehen verloren, also ist es energiesparender, gleich die Pflanze zu essen.

Zudem muss Fleisch gekocht oder anderweitig verarbeitet werden, damit es für uns essbar ist, das braucht auch Energie.

Humbug würde ich das nicht nennen.

E>hemaligePr Nutzer u(#458x871)


Zudem muss Fleisch gekocht oder anderweitig verarbeitet werden, damit es für uns essbar ist, das braucht auch Energie.

Aber Kartoffeln, Reis und Pasta doch auch - um mal bei den wirklich sättigenden Kohlenhydraten zu bleiben.

pHrin,sesFs9aDlle


Es ist ein sehr großer Unterschied, ob ich ein Kilo Kartoffeln koche oder ein Kilo Braten mache, um ein Beispiel herauszupicken.

Bei Fleisch redet man auch von verarbeitetem Fleisch wie zB Wurst, und die Herstellung kostet eine Menge Energie.

Der Hauptpunkt ist sowieso die Energieeffizienz, und man könnte noch erwähnen, das Tiere auch pupsen (gerade Kühe) und ihr Häufchen legen. Das Methan von Kühen wirkt sich sehr negativ auf die Umwelt aus.

E=hemali+ge"r Nutz;er %(?#5"74413x)


Zudem muss Fleisch gekocht oder anderweitig verarbeitet werden, damit es für uns essbar ist, das braucht auch Energie.

Muss es nicht, es ist dann nur ziemlich anstrengend das zu verdauen, wie man anschaulich in der Tierwelt noch beobachten kann. Kochen spaltet Verbindungen und macht es somit einfacher verdaubar. Eben diese Eigenschaft wird auch heute viel öfter in der Theorie unserer Hirnentwicklung genutzt als der bloße Fleischverzehr an sich.

pNrHinse0ssaJlxle


@ Suppenfleisch

Geflügel muss gekocht oder gebraten werden, wenn man keine Salmonellen möchte. Bei einigen anderen Sorten geht es auch ohne anderweitige Zubereitung, das stimmt.

EGhemal|iger Nutz er (;#45887x1)


Es ist ein sehr großer Unterschied, ob ich ein Kilo Kartoffeln koche oder ein Kilo Braten mache, um ein Beispiel herauszupicken.

Es ist auch ein sehr grosser Unterschied, ob ich ein Kilo Kartoffeln koche oder ein Kilo Fisch, um mal ein Beispiel in die andere Richtung herauszupicken...

Wenn ich Fisch im Backofen zubereite (mache ich oft), ist der nach max. 10 Minuten gar. Wenn ich Kartoffelspalten im Backofen zubereite (mache ich ebenfalls oft), brauchen die 30-40 Minuten.

Und übrigens isst nicht jeder Fleischesser auch Wurst ;-) Ich zum letzten Mal vor 20 Jahren oder so. Ernährt sich ja auch nicht jeder Vegetarier von Lupinenschnitzeln (nach meiner Erinnerung gab's die in der Mensa zweimal pro Woche als vegetarische Alternative..).

E~he maliger -Nutzerh (#4588x71)


Das Methan von Kühen wirkt sich sehr negativ auf die Umwelt aus.

Steht ausser Frage und bestätigt wieder meine These, dass es hilfreich wäre, wenn sich ALLE in ihrem Fleischkonsum einschränken würden..

[[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimawandel-kampf-den-ruelpsern-a-491402.html]]

Und, um noch mal einen ganz anderen Punkt auf den Tisch zu bringen: Fleisch (und Essen generell) ist in Deutschland einfach viel zu billig. (Und wer glaubt denn ernsthaft, dass im 10er-Pack Bratwurst zu 1,49 Euro qualitativ hochwertiges Fleisch drin ist...? So naiv kann man ja gar nicht sein.)

Wo ich lebe, kostet ein Pfund Hackfleisch gerne mal 7 Euro. Gerade Fleisch (und Gemüse) ist sündhaft teuer, es schmeisst sich bestimmt kein Student am Mittwochabend eben mal ein Steak in die Pfanne. Ich glaube schon, dass hier summa summarum weniger Fleisch verzehrt wird - und man es mehr zu schätzen weiss.

p;rCinse^ssayllxe


Trotzdem kann man nicht gegen die Energieverschwendung (und auch Wasserverschwednung) argumentieren.

[[https://www.stromauskunft.de/die-klimaschuetzer/fleischkonsum-und-klimawandel/]]

http://m.spiegel.de/wissenschaft/natur/a-495414.html

[[http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-08/fleisch-konsum-ressourcen]]

pVrin{seqssa=lle


Oh sorry, zu spät gesehen.

Ja, und viele wissen auch nicht, wie billig pflanzliche Produkte sein können. An saisonalem Gemüse und Obst kann man sich gerade im Sommer sehr günstig satt essen.

EYhemalig[er NutzNer (#5K74413x)


Und, um noch mal einen ganz anderen Punkt auf den Tisch zu bringen: Fleisch (und Essen generell) ist in Deutschland einfach viel zu billig. (Und wer glaubt denn ernsthaft, dass im 10er-Pack Bratwurst zu 1,49 Euro qualitativ hochwertiges Fleisch drin ist...? So naiv kann man ja gar nicht sein.)

Wo ich lebe, kostet ein Pfund Hackfleisch gerne mal 7 Euro. Gerade Fleisch (und Gemüse) ist sündhaft teuer, es schmeisst sich bestimmt kein Student am Mittwochabend eben mal ein Steak in die Pfanne. Ich glaube schon, dass hier summa summarum weniger Fleisch verzehrt wird - und man es mehr zu schätzen weiss.

Das liegt aber primär daran, dass Lebensmittel als Ware gehandelt werden. Staatlich wird aber schon viel getan um diesem Wettbewerb irgendwie Einhalt zu gebieten. Ich finde Gemüse eigentlich nicht so billig, zumindest wenn ich es ins Verhältnis setzte. Die WHO empfiehlt 5 Mal eine Portion Obst und Gemüse am Tag, noch bin ich Student und kann mit das gar nicht leisten. Vielen wird es da ähnlich gehen und das obwohl ein absoluter Angebotsüberhang besteht. Ich finde, dass wir Lebensmittel nicht nur anhand ihres Preises schätzen lernen sollten.

pariRnssessa:llxe


Warum wird Fleisch eigentlich nicht als Genussmittel für die Allgemeinheit besteuert und von Gemüse die Steuerlast ein wenig abgenommen?

Dass die Allgemeinheit Fleisch gesundheitlich nicht wirklich braucht, ist doch bekannt. Lebensmittel, die für den Geschmack am meisten geschätzt werden, sind Genussmittel.

E hemalCiger ;Nutze_r (#45887x1)


Ich finde, dass wir Lebensmittel nicht nur anhand ihres Preises schätzen lernen sollten.

Da gebe ich Dir recht! Was ich meine, ist, dass man Lebensmittel EHER zu schätzen weiss, wenn sie teuer sind. Gibt dazu bestimmt jede Menge Studien..

pXrinlsessaxlle


Irgendwie ist es erschreckend, dass auf Fleisch 7% Steuern gezahlt werden, aber auf Obstsaft 19%.

E@hemaligeAr Nputzer L(#4+5887x1)


Ich finde die Frage nach der Steuer legitim. Aber dass dafür andere Steuern gesenkt werden, glauben wir doch beide nicht wirklich, oder? ;-)

Siehe auch [[http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/schweden-will-eu-weite-steuer-auf-fleisch-a-879794.html]]

EKhem}aligerS Nutzyer (#*574413)


Das Lebensmittelsteuergesetz ist ziemlich diffus und seltsam. Deutschland halt. Aber ich finde nicht, dass Fleisch nur ein bloßes Genussmittel ist.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Ernährung oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Übergewicht · Unter­gewicht · Magen und Darm · Zahnmedizin · Suchtprobleme


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH