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es gibt keine Argumente für Fleisch - na und?

p)rin{sess alle


Schweden hatte eine super Idee, und hier sehe ich das Problem weniger in der Politik als im Volk, weil sich viele wohl dagegen beschweren würden...

Emhemaligcer Nut zer (#x458871)


[[http://www.spiegel.de/fotostrecke/fleischatlas-was-die-welt-auf-dem-teller-hat-fotostrecke-91821-4.html]]

Ha, da haben wir's! Die Männer sind das Problem!

Aber das wird hier natürlich nicht diskutiert 8-)

Warum müssen Männer eigentlich doppelt so viel Fleisch konsumieren wie Frauen? ":/ Weil sie mehr Energie fürs Jagen brauchen? Finde das in der Tat ziemlich bedenklich. Corpsy, was sagst Du dazu? Ist das so, weil Frauen nicht so gerne SUV fahren? ;-)

E2hemahlPiger DNutzer (#5744k13)


Fleisch ist irgendwie etwas sehr maskulines. Zumindest wurde schon des Öfteren mal an meiner Männlichkeit gezweifelt weil ich kein Fleisch esse. Soll mir aber recht sein, wer seine Männlichkeit dadurch kompensieren muss dass er in 10 Minuten 4 Kilo Fleisch essen kann, hat wohl auch wenig Männlichkeit in der Hose.

Emhemaligser uNutDzer (0#45'8871x)


Aber ich finde nicht, dass Fleisch nur ein bloßes Genussmittel ist.

Ich auch nicht, aber ich finde eine höhere Besteuerung, zumindest von Rindfleisch, wegen der Methan-Problematik legitim. Und generell glaube ich, dass man Menschen nur durch gesetzliche Vorgaben oder höhere Preise zu umweltfreundlicherem Verhalten "erziehen" kann. Wenn die Spritpreise nur die Hälfte kosten würden, würden die Leute doch auch mehr Auto fahren - auch da, wo's wirklich unnötig ist.

p+ri{nsesAs?alle


Der Grund ist unsere so tolle Gesellschaft, die Jungs dazu anhält, besonders viel Fleisch zu verschlingen, denn das sei männlich.

Gerade männliche Vegetarier und Veganer bekommen sehr viele negative Kommentare, vor allem wenn es um ethische Gründe geht. Sie werden als weinerlich oder lappenhaft beleidigt, weil sie es nicht vertretbar finden, ein totes Tier zu essen :|N

Erhemalige4r Nlutzer `(#5744E13)


Man muss aber auch nicht immer am Verbraucher ansetzten. Wenn die EU glaubt, dass das südamerikanische Massenrind nicht mit den Umweltauflagen vertretbar sei, dann soll sie eben den Markt für dieses Fleisch regulieren. Bin aber generell kein Freund davon den Verbraucher stark mit in die Verantwortung zu ziehen.

E9hema9ligber Nutzerx (#458871)


Soll mir aber recht sein, wer seine Männlichkeit dadurch kompensieren muss dass er in 10 Minuten 4 Kilo Fleisch essen kann, hat wohl auch wenig Männlichkeit in der Hose.

;-D

Ich könnte mit keinem Vegetarier zusammen sein, aber das nicht deshalb, weil ich ihn weniger "männlich" finden würde. (Und einer meiner besten Freunde ist seit Urzeiten Vegetarier, und der ist seeehr männlich.) Das Verschlingen von riesigen Mengen von Fleisch, am besten noch ohne Beilagen, finde ich auch abartig.

Allerdings ist mir vor ein paar Jahren aufgefallen, dass man in den neuen Bundesländern tatsächlich deutlich mehr Fleisch zu essen scheint. Warum ist das so? Da wurde im Skiurlaub jeden Morgen ein Glas Fleischwurst leergemacht :-o Selbst in die Tomatensauce zu den Nudeln wurden noch Würstchen reingeschnippelt %-| (geschmeckt hat's nicht). Das Ganze wurde dadurch getoppt, dass man mir sagte, ich sei ja wohl "so eine halbe Vegetarierin". Da war ich echt schockiert - ich esse sicher an 6 von 7 Wochentagen Fleisch oder Fisch. Die ganze Bande war aus Thüringen. War Fleisch in der DDR so extrem billig?

p/ribnsesosalle


Na ja, in der DDR wurde doch generell alles eher stark reguliert. Wenn dann die große Warenflut kommt, schlägt man vielleicht eher zu?

sjchnecKke1x985


Herbivorismus ist ökologisch gesehen aber auch nicht wirklich toll. Industrieller Pflanzenanbau geschieht nämlich auch ausschließlich in Monokulturen, mit Kunstdünger und Spritzmitteln.

Meine Familie besitzt z.B. ca. 90ha Bergwiese (zwischen 1800 und 2400 Metern über dem Meeresspiegel). Auf dem Land wünsche ich viel Glück beim Zucchini-Anbau ;-D dafür lieben es unsere Milchkühe, die von April - November auf der Weide / Alm stehen. Auf manchen Wiesenabschnitten wachsen bedrohte Pflanzenarten (ich weiß das, weil sich mein Dad damit super auskennt) und die pflanzliche Diversität dort ist ein Wahnsinn. x:) x:) x:)

Ganz hört mein Verständnis auf, wenn sich Vegetarier / Veganer unbedingt carnivore Haustiere anschaffen mussen. Dann kann auch gleich der Mensch weiter Fleisch essen...

E~hem0a ligeRrC NeutzLer (V#5744x13)


Niemand hat irgendwann gesagt, dass diese Art von Gemüseanbau was tolles ist. Nur wird sie eben auch hauptsächlich zur Futterproduktion genutzt. Auch wurde gesagt, dass Weideflächen keine Agrarflächen sind. Nur von dem Punkt wo auch nur Weideflächen zur Viehzucht genutzt werden sind wir noch seeeeeehr weit entfernt.

Aber wieso darf ich mir keinen Hund holen, wenn ich für mich auf Fleisch verzichten möchte? Viel bescheuerte finde ich es dem Hund meine Ernährungsgewohnheiten aufzuzwingen.

p4rins3ess9axlle


Ich bin so ein Mensch, der die Berechnung des ökologischen Fußabdrucks ganz sinnvoll findet. So kann man nämlich genau abwägen, was zu viel ist und dort Prioritäten setzen. Wenn jemand Fleisch ist, sollte er halt (wenn er der Unwelt nicht schaden möchte) auf andere Dinge verzichten.

p7rijnsessalxle


* isst. Damn it.

Wua4lkingSGhos-t


@ Timbatuku

Das ist doch zunächst mal wissenschaftlicher Konsens, oder etwa nicht?

[...]

An der Stelle kann ich nur für mich sprechen: Ich hatte nie die Absicht, mit der oben genannten wissenschaftlichen Erkenntnis irgendwas zu belegen und selbstverständlich ist es Quatsch, dass ohne Fleischkonsum sofort das Gehirn schrumpft. Was sich in der Evolution über unzählige Generationen herausgebildet hat kann nicht in einer einzigen Generation umgekehrt werden. Selbst wenn ab sofort die gesamte Menschheit auf Fleisch verzichten würde, glaube ich nicht, dass das langfristig zu kleineren Hirnen führen würde. Was ich allerdings aus der oben genannten wissenschaftlichen Erkenntnis mitnehme: Wenn Fleischkonsum den Menschen dahin gebracht hat, wo er heute ist, dann kann es ja nicht so völlig falsch sein, an dieser Ernährungsweise festzuhalten (ernährungsphysiologisch gesehen). Damit reduziert sich aus meiner Sicht diese ganze Omni vs. Veganer Rivalität auf den moralischen Aspekt. Und - mit Verlaub - die Moral ist nun mal auch eine recht individuelle Angelegenheit und obendrein auch noch dem Zeitgeist unterworfen. Unter Umständen wird man in 100 Jahren Gemüseverzehr für moralisch verwerflich halten und nur noch künstlich erzeugte Nahrungspillen futtern, wer weiß?

Das bestreite ich gar nicht, aber die Evolutions-Diskussion wurde meines Erachtens überhaupt nicht von den Pflanzenfressern angefangen, weil das Ganze eben kein Argument für oder gegen irgendwas ist.

s\chnec1ke198^5


Aber wieso darf ich mir keinen Hund holen, wenn ich für mich auf Fleisch verzichten möchte?

Weil die Nachfrage das (eh schon viel zu große) Angebot bestimmt.

Und: Weil es hinter Tierfuttermitteln (auch, wenn hauptsächlich Getreide verarbeitet wird) doch eine Futtermittelindustrie in Zusammenarbeit mit einer Fleischindustrie steht. Oder, was glaubst du, wo die ganzen alten Legehennen / Milchkühe hinwandern?

E(hemalliger NIutz$er (#T574413)


Und der Vegetarier/Veganer dem dieser Aspekt wichtig ist wird natürlich nicht versuchen die Lebensmittel für sein Haustier aus anderen Quellen zu beziehen. Auch Hunde brauchen kein Dosenfutter.

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