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es gibt keine Argumente für Fleisch - na und?

p\rin^senssalxle


@ Tibatuku

Himmel...jetzt fallen mir ganz viele böse Worte ein.

Ok, die Energie geht nicht verloren. Mit ihr wird etwas anderes gemacht:

Der gesamte Organismus wird betrieben und dabei wird vor allem Wärme abgegeben. Denn, o Wunder, Schweine, Rinder und Hähnchen sind Warmblüter. Stell dir vor, diese Energie verpufft sozusagen, sie kann nicht mehr anderweitig benutzt werden. Jedes Lebewesen hat einen Grundbedarf, und um Biomasse zusätzlich anzulegen, muss noch einmal mehr Energie zugeführt werden.

Wenn du den ganzen Tag nur liegen würdest, würdest du trotzdem (je nach Größe und Gewicht) ungefähr 1500-2000kcal (für normale Menschen) verbrennen, allein um deine Lebensfunktionen aufrecht zu erhalten. Du wächst trotzdem nicht mehr.

Genauso ist das bei Tieren.

p,rin7sessal2le


Hier etwas zu den Nahrungsketten:

[[http://abitur-wissen.org/index.php/biologie/oekologie/134-oekologie-nahrungsbeziehungen]]

In unserem Fall wäre es dann entweder:

Pflanze -> Mensch

oder

Pflanze -> Tier -> Mensch

Und dazu, dass der Verbraucher der Held ist, der das Pupsen der Kuh beendet:

[[http://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/vwl/angebot-und-nachfrage.php]]

Seinetwegen werden Kühe überhaupt gezüchtet.

b-eetlKejui:ceO2M1


ich glaube das ist Timba sehr wohl bekannt prinsessalle ;-) nennt sich ironie sowas...

eben weil der böse Fleischesser es leid ist für das Leid der Welt verantwortlich zu sein.

NZaqmja


Ich hätte es trollen genannt...

pGriknses%sallxe


@ beetlejuice

Gibt aber auch andere, die in diesem Forum lesen, und das womöglich glauben.

Fleischesser sind nicht allein für das Leid der Welt verantwortlich, aber tragen sehr wohl dazu bei. Genauso wie die Menschen, die neue Klamotten (von Marken) kaufen, anstatt Second Hand oder Fair Trade, die mit ihrem Auto jeden Meter zurücklegen, die ihren Kaffee und ihre Schokolade nicht Fair Trade kaufen, die viele Chemikalien benutzen, usw usf. Nicht zuletzt die Menschen, die ihre Mitmenschen psychisch und physisch misshandeln.

Das alles erzeugt Leid. Und jedem sollte das bewusst sein.

b5eeetl+ejuicxe21


Richtig. Ich denke auch es ist nahezu jedem bewusst. Und das ist das was manche "missionieren" nennen und darauf allergisch reagieren. Man weiß es, man nimmt es hin, man steht auch dazu.....man will aber nicht dauernd Rechtfertigungen brauchen und Anschuldigungen hören.

p'riOnsessQalxle


Viele stehen aber eben nicht dazu, oder sie wissen es gar nicht. "Wie, der Kaffee beutet arme Menschen aus?"

"Was, warum ist denn Fleisch umweltschädlich?"

Diese Menschen gibt es zuhauf, jeder muss irgendwann von diesen Umständen erfahren. Aber wenn man darauf aufmerksam macht, ist man sofort ein Gutmensch, der allen das Leben madig reden will.

bSeetlej1uice2x1


also wer ein bisschen mit offenen Augen durch die Welt geht der weiß das. Und wer es nicht weiß, der will es auch gar nicht wissen. Der lässt die Infos auch das 10. mal an sich abprasseln. Und dann muss sich auch keiner als Missionar aufspielen. Das ist meine Meinung. Alle sagen immer "Leben und leben lassen".... komisch, dass es dabei dann nicht gilt.

Ist aber wie HIV Schutz etc... wer mir immer noch erzählen will, dass er noch nie was von safer sex gehört hat, der geht mit solchen Scheuklappen durch die Welt.... der ist es dann selbst schuld.

Schulstoff ist sowohl Tierhaltung, wie Methan erzeugnis wie Wasserkreislauf wie Regenwälder wie KLimaerwärmung etc pp... oder woher weißt du das sonst alles in deinem zarten Alter?

byeetle~jui%ce21


Und dann gibts die, die die meinung haben, wenn die Kaffeeernter und Kleidernäher in Bangladesh nicht mal die 10 Pfennig am Tag kriegen, die sie durch mich verdienen, würden sie noch schneller verhungern.

Kann man zu stehen wie man will, es ist aber eine Einstellung.

pPrinsesNsallxe


Ich weiß es teilweise aus der Schule, ja. Aber ich habe mich schon mit anderen in meinem Alter (aus anderen Schulen, anderen Bundesländern) darüber unterhalten, und denen habe ich etwas ganz Neues erzählt. Genauso wie meinen Großeltern. Auch vielen Menschen mit weniger Bildung ist es nicht bewusst.

Wir hatten das Thema übrigens in der 8. Klasse. Was wir noch in der 8. Klasse hatten, waren binomische Formeln, Erörterungen und Imperialismus. Denkst du, die meisten aus meinem Jahrgang wissen noch irgendwas über diese Themen? Genau, Schüler vergessen Dinge gerne und schnell. Vor allem, wenn sie nicht hilfreich erscheinen oder unangenehm sind. Umweltproblematik ist davon oft nicht ausgenommen.

bPeetlejPuicex21


und dann kommst du und öffnest ihnen die Augen? Und dann behalten sie es und krempeln ihr Leben um? Sorry das find ich naiv.

Oder sind sie nicht viel mehr davon genervt wenn du es mehr als einmal alles sagst?

PS ich hoffe binomische formeln und Erörterungen werden nicht vergessen... lol

p~riznsTessaMlle


Nö, sie werden daran erinnert und denken zumindest für 5min über das nach, was sie kaufen und was sie zu sich nehmen. Ich habe mein Leben auch nicht aufgrund einer Diskussion oder eines Berichtes geändert, sondern weil ich mich damit sehr viel beschäftige und darüber lange Zeit nachgedacht habe. Der ganze Vorgang hat ca. vier Jahre gedauert.

Binomische Formeln und wie man eine Erörterung aufbaut werden vergessen, also muss ich dich enttäuschen. Selbst viele Leistungskursler schauen mit großen Augen "Wie, binomische Formeln?" und müssen das ganze noch mal lernen.

bHe8etlMejuicLe21


peinlich für die heutigen schüler das es so ist.... aber hauptsache sie werden von dir bekehrt. Nimm es nur den meisten Erwachsenen nicht übel, wenn sie dir dann irgendwann sagen, dass du nervst wenn du immer wieder mit dem Thema kommst. 1mal ist ja ok....

u'nech(attPe


Sarkasmus ist dir leicht fremd, oder prinsessalle? ;-)

Verstehe mich bitte nicht falsch, ich selbst lebe seit einer Weile vegan und für mich fühlt es sich auch einfach richtig an und ich kann mir eine andere Art zu leben momentan nicht mehr vorstellen..

Aber genau das ist der Punkt: für mich selbst.

Nur, well es für mich die Lebensweise ist mit der ich mich am wohlsten fühle, muss sie das noch lange nicht für andere sein.

Es ist schön, dass du nun zum Veganismus gefunden hast und es für dich das einzig Wahre ist, aber du solltest vielleicht etwas entspannter und nicht so verbissen an das Thema herangehen.

Wenn Jemand Interesse an dem Thema hat und mitbekommt, dass du dich damit beschäftigst, wird er schon von selbst auf dich zu kommen und dich um Rat fragen. Anderen seine Ansichten regelrecht aufzuzwingen, weil man jetzt die Erleuchtung gefunden hat, halte ich allerdings für falsch.

Das heißt nicht, dass man nicht seine Meinung kundtun darf, wenn man danach gefragt wird, doch "Missionieren" empfinde ich als kontraproduktiv und leider wird so auch das Klischee des ewig "Besserwissenden Veganers" aufrecht erhalten.

Du möchtest dich doch auch nicht ständig dafür rechtfertigen, dass du z. B. kein Fleisch ist oder Leder ablehnst.

Für jemanden, der Fleisch isst, ist es aber genauso lästig, wenn er sich ständig dafür bei dir rechtfertigen muss.

In meiner Umwelt gibt es fast ausschließlich Menschen, die Fleisch und andere tierische Produkte zu sich nehmen, selbst mein Freund ernährt sich so, doch trotzdem würde ich nicht auf die Idee kommen, Ihnen vorschreiben zu wollen, dass sie das jetzt ändern müssen oder immer wieder zu erwähnen, wie schlecht diese Lebensweise doch ist.

Sie können wohl genauso wie ich selbst entscheiden, wie sie leben möchten.

Ich wünschte einfach, die Menschen wären allgemein etwas toleranter ihren Mitmenschen gegenüber.. Jeder sollte doch so leben dürfen, wie es sich für ihn richtig anfühlt.

Ja, darunter leiden dann eventuell im Hintergrund Tiere und Umwelt, etc., aber du kannst trotzdem niemanden zu etwas zwingen.

Leben und leben lassen..

Alles Liebe

pyrin{sesxsalle


Ich impliziere die Gespräche nicht. Aber wenn ich gefragt werde, dann erzähle ich darüber, und dann erzähle ich viel darüber. Auch in dieser Diskussion habe ich es nicht von Anfang an erwähnt.

Aber ein Beispiel, das mir schon öfter passiert ist, als ich "nur" kein Fleisch gegessen habe:

"Möchtest du ein Würstchen?" "Nein danke." "Magst du keine Würstchen?" "Ja, ich mag keine Würstchen." "Warum?" Und dann bin ich ehrlich und sage, dass ich keine Würstchen wegen der Umwelt und wegen der Tiere mag. Veranstaltungen und große Treffen sind eben mein Ding, da gehe ich oft hin, und da kommen solche Fragen immer wieder.

Einige sagen ja, sie seien allergisch oder mögen den Geschmack nicht, aber wenn ich gefragt werde, möchte ich nicht lügen.

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