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es gibt keine Argumente für Fleisch - na und?

Mkonsxti


Ein Tier zu töten, ist keine Tierquälerei. Tierquälerei wäre es, wenn ein Tier nur angeschossen wird und man es leiden lässt. Schwer verletzte Tiere erhalten i.d.R. einen Gnadenschuss, schwerkranke Katzen und Hunde werden eingeschläfert. In diesen Fällen ist das Töten das pure Gegenteil von Tierquälerei.

Genuss kann man ja aber auch ohne Fleisch haben.

Das gilt für Dich, für die Mehrheit gilt dies nun mal nicht. Akzeptiere es oder lass' es bleiben.

EnhemaOligeur Nutzer= (#58M064x9)


Jule

Aber ich duck' mich schon mal vor den Veganern..

Das ist so armselig. Du greifst im Voraus an, nicht umgedreht.

a[shxee


Ein Tier zu töten, ist keine Tierquälerei.

Das unter Umständen nicht, du hast ja ein paar Ausnahmen genannt. Einem Tier sein Kind wegzunehmen, es in einen kleinen Stall zu sperren, in dem es nicht das Tageslicht sieht, es zu zerschreddern, weil es nicht das richtige Geschlecht hat, es nach nur einem Bruchteil der maximalen Lebenserwartung zu schlachten, weil es nicht mehr genug Milch gibt... hingegen schon. Meiner bescheidenen Meinung nach. :)^

W!alkiUngGhosxt


@ Monsti

Essen ist ein Grundbedürfnis, das natürlich mit Genuss verbunden ist bzw. sein sollte.

Genau deswegen ist übermäßiger Fleischkonsum selbst in einem anthropozentrischen Weltbild verwerflich. Auf der einen Seite "Refugees welcome" zu schreien und auf der anderen Seite in Kauf zu nehmen, was man durch sein Konsumverhalten in Südamerika anrichtet - das ist einfach nur noch heuchlerisch. Hast du dir mal überlegt, wo und unter welchen Extrembedingungen das Futtermittel für die europäische Massentierhaltung angebaut wird? Ich sehe ja mehr die ökologischen Schäden als die menschliche Seite, aber in dem Zusammenhang werden die Grundbedürfnisse anderer genauso mit Füßen getreten, nur weil sich jemand nicht im Rahmen seiner Möglichkeiten wenigsten einschränken kann.

Ein Tier zu töten, ist keine Tierquälerei.

Ach richtig, die werden ja zu Tode gestreichelt. Wie konnte ich das bloß vergessen.

pkrinusecssallxe


Also meistens wird den Tieren die Kehle aufgeschlitzt, damit das Herz das Blut aus dem Organismus pumpt, ergo die meisten Tiere verbluten. Wer das unter einem "angenehmen Tod" versteht, gut ok...

Oder wenn der erste Bolzenschuss nicht reicht, das Tier elendig verreckt. Ja, wie kann man das denn bitte Quälerei nennen?

Oder die Überzüchtung von Milchkühen, deren Eiter extrem schwer/groß sind, sodass sie dadurch chronische Schmerzen erleiden, nur damit sie noch mehr Milch geben können.

Man kann sich das ganze auch schönreden.

Zuitronne86


Diese Diskussion dreht sich seit 41 Seiten im Kreis ;-D

Lasst es doch gut sein... Omnis und Veggies werden sich nie einig. Ist doch nur verplemperte Zeit.

T&i*mbaxtuku


prinsessalle

Genuss kann man ja aber auch ohne Fleisch haben.

Nicht man, sondern du. Ich habe mit Fleisch den größeren Genuss und ich lasse mir ganz bestimmt nicht vorschreiben, weder von dir noch von sonst jemand, was für mich Genuss bedeutet.


ashee

Einem Tier sein Kind wegzunehmen, es in einen kleinen Stall zu sperren, in dem es nicht das Tageslicht sieht, es zu zerschreddern, weil es nicht das richtige Geschlecht hat, es nach nur einem Bruchteil der maximalen Lebenserwartung zu schlachten, weil es nicht mehr genug Milch gibt... hingegen schon. Meiner bescheidenen Meinung nach. :)^

Küken schreddern wird auch von uns Omnis nicht gutgeheißen. Ganz sicher nicht. Ich weiß aber auch nicht, was das jetzt mit dem Thema zu tun hat. Was die Schlachtung angeht: Wird sie fachgerecht vorgenommen, d.h. dass das Tier vor der eigentlichen Tötung betäubt wird, dann ist es keine Tierquälerei. Alles andere ist ein Gesetzverstoß und du kannst nicht Fleischkonsumenten dafür verantwortlich machen, wenn andere Gesetze verletzen.


prinsessalle

Oder die Überzüchtung von Milchkühen, deren Eiter extrem schwer/groß sind, sodass sie dadurch chronische Schmerzen erleiden, nur damit sie noch mehr Milch geben können.

Man kann sich das ganze auch schönreden.

Oder miesreden. Ganz nach Sichtweise und Standpunkt.

T/imbTatuku


Zitrone86

Ist doch nur verplemperte Zeit.

Davon scheinst du genug zu haben, oder wie sonst ist deine Einlassung zu verstehen? Was interessiert dich ein 41 Seiten langer Faden, in dem andere ihre Zeit verplempern?

pkrin\sess0axlle


@ Timbatuku

Ich sehe aber keinen Omni irgendetwas dagegen machen. Und zu sagen "Ja ich finde das auch nicht gut" zu sagen und absolut nichts dagegen zu unternehmen, sondern das ganze auch noch durch den eigenen Konsum zu unterstützen, ist...heuchlerisch. Zum Kükenschreddern: Isst du denn Eier? Wenn ja, warum? Du heißt Kükenschreddern doch nicht gut.

Und du willst mir ernsthaft verklickern, dass du zu jeder Mahlzeit Fleisch essen musst, weil du sonst keinen Genuss empfindest? Ganz abgesehen davon, dass du Fleisch nur durch Würzung genießen kannst, also durch Pflanzen.

Ach ja, ich brauche Tod und Leiden gar nicht schlechtreden, weil von sich aus die meisten Menschen beides nicht toll finden.

ZZitrRon&e86


Davon scheinst du genug zu haben, oder wie sonst ist deine Einlassung zu verstehen? Was interessiert dich ein 41 Seiten langer Faden, in dem andere ihre Zeit verplempern?

Klar, hab ich auch ;-D

Finde die Diskussionsebene einiger hier sehr belustigend, daher ist es ab und zu ganz interessant hier mal rein zu schauen ;-) Aber aus solchen Diskussionen halte ich mich schon laaaange raus, bringt eh nichts :)z

M'omnsti


Sag mal, liest Du hier auch wirklich alles?

Ich, die aus gesundheitlichen Gründen vom Verzehr tierischer Produkte abhängig bin, überlege mir sehr wohl, woher meine Nahrung kommt. Die Eier bekomme ich von meinem Schwager oder von einer Nachbarin (die jeweils ca. 30 Hühner laufen frei), die Milch kommt von einem anderen Bauern (sie weiden den gesamten Sommer über nebenan), Fleisch holen wir von unterschiedlichen Bauern, die Fische kommen (mit Ausnahme von Wildlachs) aus unserem See. Das Wild, das wir essen, entstammt den Wäldern der Umgebung.

DAS tue ich, um keine Massentierhaltung und Überzüchtung zu fördern. Wie Du finde ich all die Auswüchse der industriellen Nahrungsmittelherstellung grässlich. Also kaufe ich keine Fleisch, das Massentierhaltung entstammt. Kannst Du mir bitte erklären, was sonst zu tun wäre?

Jaja, kein Fleisch essen ... sehr witzig. Bei mir geht das nun mal nicht.

Ganz abgesehen davon, dass du Fleisch nur durch Würzung genießen kannst, also durch Pflanzen.

Diesen unglaublichen Blödsinn hatte ich hier schon einmal gelesen. Wie kommst Du darauf? Außer Salz und Pfeffer bekommt unser Fleisch gar nichts, weil nicht nötig. Das bekommt aber auch unsere Gemüse.

Wie es auf unseren ländlichen Schlachthöfen zugeht, weiß ich wohl, denn ich war oft dort, z.B. jedes Mal wenn eine für uns bestimmte Kuh geschlachtet wurde. Die Tiere bekommen zunächst einen Bolzenschuss und sind daraufhin auf der Stelle bewusstlos. Ich durfte überall dabei sein. Bei uns auf dem Land hat man auch noch die Zeit, notfalls sofort einen zweiten Schuss zu setzen, falls das Tier nach dem ersten Schuss noch nicht 100%ig betäubt ist, was aber nur selten vorkommt. Es mag noch ein wenig zappeln, es ist aber trotzdem bewusstlos. Das mag in großen Schlachthöfen mit extremer Hektik vielleicht nicht immer so perfekt gelingen. Danach erfolgt der Kehlschnitt. Die Tiere sterben sehr schnell und merken nichts davon. Grundsätzlich müssen die Tiere bei der Tötung entspannt sein. Sind sie es nicht, schmeckt man das auch. Wir hatten schon mal ein durch einen Unfall verendetes Rind für wenig Geld gekauft. Dieses Tier hatte eindeutig Stress, ehe es schwer verletzt im Bachbett verendet war. Das Fleisch schmeckte grausig und hatte schuhsohlenartige Konsistenz. Wir gaben es unseren Haustieren. Die waren begeistert.

Zum Tod: Er ist das einzig Sichere im Leben und so natürlich wie die Geburt. Irgendwann sterben wir alle. Ich persönlich würde lieber kurz und schmerzlos auf dem Schlachthof sterben als an einem langwierigen Krebs, der mich langsam und extrem schmerzhaft auffrisst.

M"onstxi


Meine Antwort war für prinsessalle bestimmt.

p]rin}sessa6llxe


Monsti, wenn du Fleisch brauchst, dann musst du dich doch nicht angesprochen fühlen. Aber Fakt ist, dass die Allgemeinheit auch ohne Fleisch gesund leben könnte. Ich habe nirgendwo geschrieben "Niemand braucht Fleisch" oder "Ausnahmslos jeder muss Vegetarier werden". Es geht darum, dass viele Auswüchse einer Industrie verteidigen, die einfach krank ist. Es kaufen sehr viele Leute konventionell hergestelltes Fleisch ("hergestelltes Fleisch" löst bei mir schon wieder einen Würgereiz aus...), und dieses ist weder ethisch noch umwelttechnisch vertretbar. 98% des Fleisches in Deutschland wird konventionell produziert und 91% der Eier. Das passt irgendwie, wie schon erwähnt, nicht dazu, dass anscheinend alle ihr Fleisch ja nur Bio kaufen oder regional beziehen. Menschen belügen sich anscheinend gern selbst...

M$ons-ti


Darin sind wir uns doch wohl fast alle einig, oder?

pLrinses4salle


Nur will nie jemand der Buh-Mann sein, der zugibt, dass er eben auch aus dem Supermarkt Fleisch kauft. Und auch Schlachter beziehen ihr Fleisch teilweise aus Massentierhaltung, das ist einigen auch nicht bewusst.

Die Verkaufszahlen lügen nicht und nach ihnen bezieht fast jeder, der Fleisch isst, das Fleisch aus konventionellen Betrieben.

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