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es gibt keine Argumente für Fleisch - na und?

Wyalki,nOgGholst


Einigen wir uns darauf:

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Cochenilleschildlaus#Heutige_Verwendung]]

Also in Zukunft auf E120 achten - kann ich mir denke ich merken.

JUunge Buergfeze


Okay, dann war es die Schildlaus... Wie gesagt, schon ein paar Jährchen aus. Wenn du dir jetzt merkst, e120 ist böse, gut. Aber, meine Frage bleibt dennoch: Wie gehen Veganer damit um, dass sie "versteckt" Fleisch konsumieren, wie eben diese Schildlaus. Und was weiß ich, was es noch gibt in diese Richtung?

WealkingGhhos#t


@ Junge Bergfee

Aber, meine Frage bleibt dennoch: Wie gehen Veganer damit um, dass sie "versteckt" Fleisch konsumieren, wie eben diese Schildlaus. Und was weiß ich, was es noch gibt in diese Richtung?

Das Gleiche wie Vegetarier: Sobald man so einen versteckten Inhaltsstoff feststellt, macht man es in Zukunft anders und konsumiert dieses Produkt eben nicht mehr. So ein Produkt als vegan auszuweisen, wäre aber ein starkes Stück und auch rechtlich angreifbar.

Ich wurde auch schon gefragt, was wäre, wenn man mich unmittelbar zwingen würde, Fleisch zu essen, also Mund aufhalten und reinschieben. Natürlich wäre ich dann genauso noch Vegetarier.

perin?ses.sall"e


Es gibt verschiedene Arten von Veganern. Freeganer essen zB oft auch tierische Produkte und Fleisch, wenn sie sonst weggeworfen würden. Die gehen auch teilweise containern.

Andere Veganer beziehen den Veganismus nur auf ihre Ernährung, kaufen also weiterhin Leder und Wolle. Wieder andere sind insgesamt liberaler und essen ab und an ein Ei, wenn sie wissen, dass die Tiere gut gehalten wurden ("Use is not always abuse.").

Generell ist es bei den meisten so, dass sie mit "verstecktem Tier" auf eine einfache Weise umgehen: Sie sind kurz ein wenig enttäuscht und kaufen/essen das entsprechende Produkt einfach nicht mehr.

aNshexe


Ghost und Prinses ... ich wollte das auch nur einstellen, völlig wertungsfrei... bitte nicht falsch verstehen... mir fiel nur beim Sehen dieses Beitrages dieser Faden hier ein. und ich hab mir die Frage gestellt, warum man für Menschen, die freiwillig fleischlos leben, "Fleischersatz" herstellt, der in die Form von Hühnchen oder Schnitzel gepresst wird und den man wie Salami aussehen lässt ?? Und das unter Zuhilfenahme von jeder Menge Chemie... dass das Fleisch industriell gehaltener Nutztiere auch chemisch belastet ist.. ist mir klar. Ich will auch nicht "werten, wer jetzt der bessere Mensch ist. "

Das ist zwar nicht an mich gerichtet, aber ich möchte trotzdem antworten. Es ist meiner Meinung nach das Gleiche wie mit Cola Light oder Zero (auch wenn Cola an sich natürlich schon pure Chemie ist). Einem gefällt ein bestimmter Inhaltsstoff nicht (in dem Fall der Zucker) und ersetzt es durch was anderes (in dem Fall Süßungsmittel, was auch nicht das Gesündeste auf der Welt ist). Geschmack ist ähnlich, nicht derselbe, aber ähnlich genug, um mit einem weniger schlechten Gewissen schlemmen zu können. Gibt es auch bei fettarmer Milch oder Joghurt, koffeinfreiem Kaffee... man ersetzt den für sich schlechten Stoff mit einem anderen, mit dem man besser leben kann. Genauso ist es mit Fleischersatzprodukten. Verstehe das Problem nicht.

S8oNzexy


@ prinsessalle

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich finde ein Antibiotikum bei einer schweren bakteriellen Infektion schon sehr hilfreich,...

Ist jetzt rein interessehalber... bin ich bei dem Beitrag drauf gekommen. Und nein, geht mir nicht darum jetzt mit dem Finger auf einen Veganer zu zeigen, der Medikamente nimmt. Will das einfach gerne wissen:

Wie stehen denn Vegetarier bzw. Veganer zu Medikamenten bzw. Behandlungsmethoden/OPs, die (meiner Meinung nach sinnvollerweise) zuerst an Tieren getestet/versucht werden bzw. zu diesen Tests allgemein?

EbhemaligJer Nutzero (#V4588x71)


Einem gefällt ein bestimmter Inhaltsstoff nicht (in dem Fall der Zucker) und ersetzt es durch was anderes (in dem Fall Süßungsmittel, was auch nicht das Gesündeste auf der Welt ist). Geschmack ist ähnlich, nicht derselbe, aber ähnlich genug, um mit einem weniger schlechten Gewissen schlemmen zu können. Gibt es auch bei fettarmer Milch oder Joghurt, koffeinfreiem Kaffee... man ersetzt den für sich schlechten Stoff mit einem anderen, mit dem man besser leben kann. Genauso ist es mit Fleischersatzprodukten. Verstehe das Problem nicht.

Mal diesen Ersatzkäse probiert? ;-D

Ich habe vorletztes Jahr zehn Monate lang aus gesundheitlichen Gründen auf rotes Fleisch, Milchprodukte, Zucker, Koffein, Alkohol, Weizen, Gluten generell, sowie einiges an Obst und Gemüse (alles, was FODMAPs enthält) ernährt. Der Verzicht auf Käse fiel mir davon am schwersten. Aber von diesem Sojakäse hätte ich echt fast gek***t. Das hat mit Käse geschmacklich einfach mal gar nichts zu tun.

Was koffeinfreien Kaffee angeht, hat dieser die gleichen Bitterstoffe wie "normaler" Kaffee. Ich glaube nicht, dass man da im Blindtest einen geschmacklichen Unterschied feststellen kann. Ich trinke seit Jahren nur noch koffeinfreien Kaffee.

Zucker schmeckt allerdings schon wirklich anders als Stevia, Sukralose etc. Ich versuche immer noch, Zucker weitestgehend mit natürlichen Süßstoffen zu ersetzen, aber spätestens bei der Zubereitung von Süßspeisen bin ich gescheitert. Abgesehen davon, dass es viel zu teuer ist, Erythritol (glaube in D heisst das Xucker) zum Backen zu verwenden, und das ist noch das, was Zucker geschmacklich am nächsten kommt, schmeckt es einfach anders. Hab EINMAL mit Erythitol Eis zubereitet - bäh. Ging direkt in den Müll, war echt ungeniessbar. Aber 10 Euro für so ne Tüte.. Honig ist für mich wg. Fruktoseintoleranz nicht so toll, zumindest nicht in grösseren Mengen..

Also ein klares NEIN - es gibt nicht für alles Ersatzprodukte, die auch schmecken! Und glaub mir, ich hab' mich zehn Monate durch alles mögliche durchprobiert (und dafür tief in die Tasche gegriffen).

aWsxhee


Sojakäse habe ich noch nie gegessen, wohl aber selbst gemachte "Käse"soße aus Cashews und "Käse", der einfach nur aus Pflanzenfett bestand - fand ich beides gut. Obwohl, ich meine, ich habe mal irgendeinen Sojafrischkäse gegessen, der war echt ekelhaft. Aber das gibt es ja auch bei "normalen" Produkten, dass einem was nicht schmeckt.

Mein Punkt war ja nicht, dass alles 100% gleich schmeckt, manches ist ein Reinfall, das stimmt. Aber die Praxis, einige Zutaten durch andere zu ersetzen, ist keine Praxis, die die Veganer/Vegetarier für sich gepachtet haben, deshalb verstehe ich die Aufregung im Sinne von "Du willst kein Fleisch essen, aber Produkte, die wie Fleisch schmecken" nicht.

E{hemal%iger LNut;zer e(#4588x71)


wohl aber selbst gemachte "Käse"soße aus Cashews und "Käse", der einfach nur aus Pflanzenfett bestand - fand ich beides gut.

Ich esse Unmengen an Cashews, aber das hat für mich geschmacklich nun wirklich nix mit Käse zu tun.

E!hemaligser +Nutzer (%#4588771d)


Aber die Praxis, einige Zutaten durch andere zu ersetzen, ist keine Praxis, die die Veganer/Vegetarier für sich gepachtet haben

Mir fallen da spontan vier Gruppen ein:

1. Veganer/Vegetarier

2. Menschen mit Allergien/Unverträglichkeiten

3. Menschen, die sich gern gesünder ernähren wollen (z.B. Stevia vs. Zucker)

4. Menschen, die aus finanziellen Gründen nicht auf das "Original" zurückgreifen können (Bsp. Muckefuck im 2. Weltkrieg - aber auch heute: wer kauft denn aus geschmacklichen Gründen Surimi, und weshalb wird es im Garnelen-Look eingefärbt? ":/ )

a/shexe


Ich esse Unmengen an Cashews, aber das hat für mich geschmacklich nun wirklich nix mit Käse zu tun.

Es sind nicht natürlich nicht nur Cashews, sondern Cashews, Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln und diverse Gewürze. Würde auch nicht behaupten, dass es 1:1 Käse ist, aber es schmeckt lecker cremig und mMn nach auch durchaus käsig. Bis jetzt hat es noch jeden begeistert, dem ich das vorgesetzt habe.

J;ungEe Berxgfee


Ich derleid keine Milch. Also nicht Laktose allgemein, sondern echt nur Milch. Joghurt, Käse, Topfen... gehen tadellos. Daher greif ich auch bei Rezepten wo Milch reingehört auf Hafermilch und Co zurück, also ein Ersatzprodukt

SFt2alfxyr


Ich wurde auch schon gefragt, was wäre, wenn man mich unmittelbar zwingen würde, Fleisch zu essen, also Mund aufhalten und reinschieben. Natürlich wäre ich dann genauso noch Vegetarier.

Kopf --> Tisch. %-| Das ist ja noch stupider als die "Und was wenn du hungern müsstest?"-Frage. ;-D

und ich hab mir die Frage gestellt, warum man für Menschen, die freiwillig fleischlos leben, "Fleischersatz" herstellt, der in die Form von Hühnchen oder Schnitzel gepresst wird und den man wie Salami aussehen lässt

Essen hat eben auch was mit kulturellen Gewohnheiten und Geschmack zu tun. Die wenigsten werden Veganer oder Vegetarier, weil ihnen Fleisch nicht schmeckt. So gibt es halt Ersatzprodukte, die den Fleischprodukten in Konsistenz und Geschmack ähnlich sind. Ich sehe da den Widerspruch nicht.

Jounged Be2rgfexe


ICh auch nicht. Stichwort Unverträglichkeit. Würde jemand ein Obst kreieren, das aussieht wie eine Mandarine/Clementine und schmeckt wie eine Mandarine/Clementine, aber keine Mandarine/Clementine ist, ich würds sofort kaufen und essen. VOn Mandarinen/Clementinen bekomm ich Ausschlag und Schwellungen, liebe aber den Geschmack davon..

pfri&nses,sallxe


@ Sozey

Da gibt es auch sehr unterschiedliche Einstellungen. Abgesehen davon, dass ich erst zweimal in meinem Leben Antibiotikum nehmen musste (einmal, als ich ein Baby war, und vor zwei Jahren mal wegen einer Blasenentzündung) musste und sonst bis auf wenige Schmerzmittel im Monat nichts zu mir nehme, halte ich Tierversuche nicht für pauschal falsch, wenn es um Medikamente geht.

Dabei meine ich solche, die das Leiden sehr vieler Menschen effektiv verringern können. Allerdings bin ich momentan eher unsicher darüber und meine Einstellung könnte sich auch noch ändern.

Was ich als absolut falsch ansehe, sind Tierversuche wegen Kosmetika.

Viele Vegetarier beschäftigen sich nur bedingt mit Tierversuchen, das machen noch eher die Veganer. Und da meinen viele, dass sie Tierversuche nicht unterstützen, zumindest was ich so gehört habe.

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