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es gibt keine Argumente für Fleisch - na und?

MtilchmVann7x6


Und das Letscho kommt aus der Dose oder wie? Mein Kommentar bezog sich darauf dass auch Fleischesser (normalerweise) etwas Aufwand beim Kochen haben, denn kaum jemand isst nur Fleisch/Würstchen pur als Hauptspeise. "Mit Letscho" ist ja nicht pur. Darum gibt's meiner Meinung nach keinen Zeitvorteil beim Kochen für Fleischesser.

J*unDge Bmerg fee


Stimmt. Es gibt keinen zeitvorteil. Auch das vorbreiten von Fleisch, wie marinieren, panieren usw nimmt ja schon was in Anspruch

M2i@lchm^annx76


Ganz interessant zum Thema "Fleischesser missionieren mindestens genauso gerne wie Vegetarier/Veganer": Sarah Wiener in ihrem Feldzug gegen den angeblich ach so ungesunden Veganismus. Sojamilch ist angeblich Chemie (Wasser, Sojabohnen, ggf. noch Zucker, Salz, sonst nichts je nach Hersteller). Soja gefährdet die Regenwälder (und was ist mit den gigantischen Weideflächen für Rinder?), und die Veganer die ständig japanische Algen und Quinoa aus wasweißich essen (ist mir neu) produzieren so viel CO2 für den Transport (die deutsche Volksfrucht Banane hingegen...). Der ganze Schwachsinn lief auf Sat1.

[[http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/2-sarah-wiener-gegen-veganer-clip]]

Ich würd mir ja wesentlich mehr Sorgen um die Gesundheit (und die Kosten fürs Gesundheitswesen) der Raucher, Alkoholiker, Drogenkonsumenten, Adipösen etc. machen als um die paar-Zehntausend Veganer in Deutschland, von denen Einige vielleicht Mangelerscheinungen haben. ":/

Evhem?aliger 4Nutzfer (#+580649x)


Ich mag Fleisch, ich esse es gerne, dieses 'Fleischkonsum tötet Tiere' ist mir ziemlich schnurz.

:|N

Sorry, weiter bin ich dem Faden nicht gekommen ...

DvileKrxuemi


Sorry, weiter bin ich dem Faden nicht gekommen ...

geht mir ähnlich.

Wenn für jemanden das "es werden Tiere dafür getötet" kein Argument gegen Fleischkonsum ist, dann ist es eben so und dann hat man keine Diskussionsbasis.

Nach wie vor denke bzw. hoffe ich, dass deutlich weniger Menschen Fleisch essen würden, wenn sie die Tiere selber töten müßten oder zumindest bei der Schlachtung und Verwertung zusehen müßten. Wäre dem nicht so, müßte ich mein Bild über Menschen an sich echt überarbeiten.

EJhecmali/ger NuVtzer (#x580649)


Wer Fleisch essen möchte, auch wenn es nur aus Genussgründen ist, soll das tun. Aber "ist mir schnurz"?? Und "jetzt kommen die Veganer und Vegetarier wieder aus ihren Löchern"??

PlockeVtMouxse


Mich erstaunt das Argument, Fleisch sei gesund, immer sehr.

Es gibt einige Studien die auch für Kleinkinder eine Vegane Ernährung empfehlen.

Mich würde interessieren, wie akribisch ihr überzeugten Fleischesser denn auf eure Nährstoffzufuhr achtet? Ich kenne ein paar kraftsportler die sehr bewusst sehr viele Eier konsumieren. Ansonsten habe ich meist gerade bei den überzeugten Fleischessern nicht das Gefühl, dass sie sich besonders viele Gedanken machen.

DXi/eKruxemi


seltsamerweise achten natüüürlich die Fleischesser darauf, dass es "gutes Fleisch" ist--aber die Realität sieht doch wahrscheinlich anders aus, wieso sollten denn sonst in den Discountern die ganzen Billig-Fleischprodukte aus Massentierhaltung angeboten werden.

M'il@chmaQnnx76


Es gibt schon wesentlich mehr als die Tötungskomponente. Da ist z.B. der immense Weidenflächenverbrauch zu nennen, der durch den weltweit immer noch steigenden Fleischhunger nötig wird. Wo ein Wald stehen könnte (bzw. stand) und CO2 in Sauerstoff gewandelt hat stehen z.B. Rinder und produzieren fleißig CO2. Ebenso die weiten Tiertransporte zu den Schlachthöfen usw. Und der CO2-Ausstoß der viehhaltungsbedingt ist ist durchaus nennenswert. Zusätzlich produzieren Rinder und Schweine jede Menge Methan das noch wesentlich klimaschädlicher ist.

Dann ist da noch das Thema Gesundheit: die zunehmend antibiotikaresistenten Bakterien kommen auch vom intensiven Genuss prophylaktisch antibiotikagedopter Tiere. Antibiotika sind billiger als gute Haltungsbedingungen - beides sorgt für gesunde Tiere und somit weniger Verluste. Durch resistente Bakterien sind schon viele Menschen gestorben, und das ist zu einem gewissen Teil unserer hochmodernen Tiermast anzulasten.

Schweinefleisch, des deutschen liebstes Billigfleisch, ist stark säurebildend und in den Mengen die so mancher Otto Normal verzehrt gesundheitsschädlich (Gicht etc.).

Fleischernährung ist extrem ineffizient und nicht geeignet um eine weiter rapide steigende Weltbevölkerung zu ernähren. Es müssen irre Mengen an sauberem Trinkwasser, Getreide, Soja etc. aufgewendet werden um an ein einziges Kilo Fleisch zu kommen. Mit den gleichen Ressourcen könnte man dutzende Menschen mit einer vegetarischen Mahlzeit ernähren.

Nur mal ein paar Highlights gegen (hohen) Fleischkonsum. Natürlich kann man jetzt schnell die Augen zumachen, sich die Ohren zuhalten und laut Mimimimimi schreien aber das ändert nichts daran dass der hohe deutsche Fleischkonsum wesentlich mehr unangenehme Folgen hat als nur tote Tiere.

mEeruCla9x3


"Oh je. Jetzt kommen die Veganer und Vegetarier wieder aus ihren Löchern."

Dieser Kommentar bringt die Veganer-/Vegetraierdebatte meiner Erfahrung nach auf den Punkt. Und zwar nicht der Inhalt, sondern dass ich mir solcherlei Aussagen ständig gefallen lassen muss.

Ich esse selbst seit Jahren kein Fleisch mehr und habe NOCH NIE jemanden mit meiner Einstellung belästigt, denn es ist meine persönliche Entscheidung und ich denke, die Gründe für eine fleischlose Ernährung hat mittlerweile jeder schon mal gehört.

Gehe ich mit Kollegen essen, denen auffällt, dass ich kein Fleisch bestelle, beginnen sie direkt über Vegetarismus zu diskutieren. Obwohl ich kein Wort sage, fühlen sich allein durch meine Anwesenheit schon Leute angegriffen und die Diskussion geht von dummen Witzen über meine Ernährung ("Vegetarisch ist Indianisch und bedeutet ,Zu blöd zum Jagen'") bis zu plötzlichen Anfällen von Schuldeingeständnissen ("Eigentlich ist es ja richtig..."). Und ich will einfach nur Essen, okay?

Ein solcher Einstiegspost ist provokant und animiert natürlich auch die Gegenseite dazu, Stellung zu beziehen - was sie wieder voll ins Klischee stürzt.

Von mir aus soll jeder essen, was er möchte, aber er sollte vorab darüber nachdenken und sich informieren. Wie man dann noch Fleisch aus Discountern essen kann, ist mir persönlich schleierhaft, aber wenn jemand diese Ware ehrlich bejaht, soll er es tun.

Wenn er sich lieber vor dem Nachdenken drückt, weil es in ekeln könnte, sollte er dringend mal seine Ernährung überdenken.

S7helbxy T.


seltsamerweise achten natüüürlich die Fleischesser darauf

DIE Fleischeser achten auf gar nichts, weil es eben keine homogene Gruppe ist der wievielte bin ich jetzt in diesem Faden, der darauf hinweist

Von mir aus soll jeder essen, was er möchte, aber....

Jeder sollte essen was er möchte.....ohne Wenn und aber...

Es gibt einige Studien die auch für Kleinkinder eine Vegane Ernährung empfehlen.

ich kenn eher welche, die es eben [[http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-21186/vegetarisch-leben-vegan-eignet-sich-nicht-fuer-kinder_aid_595804.html nicht empfehlen]]

ELhemaligFer Nutz3er (#5x72661)


Ich frage mich eher, warum man immer und immer und immer wieder diese Fäden braucht, in denen man sich erklären muss. Ich erkläre mich nicht, dass ich fleisch esse, genauso wie es mir total schnuppe ist, wenn ein veganer mir erzählt, warum er kein fleisch ist. Mit dazu kommen dann natürlich noch beschuldigungen und beleidigungen beider seiten, sonst wäre so ein faden ja nicht komplett und man schafft es, sich auf 8 Seiten diskussion nur im Kreis zu drehen. Nein danke...

D/ieXKru+emi


Gehe ich mit Kollegen essen, denen auffällt, dass ich kein Fleisch bestelle, beginnen sie direkt über Vegetarismus zu diskutieren. Obwohl ich kein Wort sage, fühlen sich allein durch meine Anwesenheit schon Leute angegriffen und die Diskussion geht von dummen Witzen über meine Ernährung ("Vegetarisch ist Indianisch und bedeutet ,Zu blöd zum Jagen'") bis zu plötzlichen Anfällen von Schuldeingeständnissen ("Eigentlich ist es ja richtig..."). Und ich will einfach nur Essen, okay?

Das kenne ich........ich bin inzwischen dazu übergegangen, dass ich sage, dass ich "sehr selten Fleisch esse", damit können die meißten offenbar besser klar kommen und man spart sich Diskussionen 7 Witze etc ;-)

WeahlkiyngGhosxt


@ merula93

Gehe ich mit Kollegen essen, denen auffällt, dass ich kein Fleisch bestelle, beginnen sie direkt über Vegetarismus zu diskutieren. Obwohl ich kein Wort sage, fühlen sich allein durch meine Anwesenheit schon Leute angegriffen und die Diskussion geht von dummen Witzen über meine Ernährung ("Vegetarisch ist Indianisch und bedeutet ,Zu blöd zum Jagen'") bis zu plötzlichen Anfällen von Schuldeingeständnissen ("Eigentlich ist es ja richtig..."). Und ich will einfach nur Essen, okay?

Kenne ich ebenfalls. Erst nehmen sie von sich aus eine Rechtfertigungs- und Abwehrhaltung ein, die immer darauf abzielt, Vegetarismus/Veganismus letztlich ad absurdum zu führen, und am Ende werben sie für gegenseitige Toleranz. Bitte? Für was bedarf ich fremder Toleranz (=Duldung)? Weil ich eine bestimmte Zutat weglasse, die Allesesser auch nicht ständig essen? Das ist doch nur noch hanebüchen. Genau genommen nützt Fleischessern der Fleischverzicht anderer sogar, weil dadurch die Konkurrenz auf der Nachfrage-Seite vermindert wird.

M{ilTchmHann7x6


Ich glaube es braucht solche Fäden noch, so lange Manche meinen....

Shelby T.

Jeder sollte essen was er möchte.....ohne Wenn und aber...

Eben nicht. Denn gedankenloser Nahrungsmittelkonsum bringt uns so dezente kleine Probleme wie weit verbreitetes massives Übergewicht, Antibiotikaresistenzen, massive Umweltschäden und -beeinträchtigungen, teils alarmierende Überfischung usw. Gedankenloses essen schadet uns und unserer Umwelt massiv. Und die Umwelt brauchen wir, denn die ernährt uns...

Das ist natürlich kein reines Vegetarier-Fleischesser-Problem. Auch Vegetarier können Ernährungsgewohnheiten haben mit denen sie sich selbst und der Umwelt schaden. Gegen moderaten Fleisch- und Fischkonsum habe ich nichts. Aber gegen die doofe Masse die vollkommen gedankenlos nach dem Motto "billig ist gut" kauft und isst. Von mir also auch ein klares Wenn und Aber.

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