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Kann der Körper sich weigern abzunehmen? ...

Apbspemckexn16


hm ... ich dachte es kommt ungefähr hin. Ich wiege nichts ab und kann es daher nicht ganz genau ausrechnen.

Ich bin auf jeden Fall satt.

uvg41, ich bin auf keinen Fall im Hungerstoffwechsel.

NTullaTchatfue.nfzexhn


Viel zu wenig! Du darfst auf keinen Fall unter deinem Grundumsatz essen, das ist die Menge kcal, die dein Körper braucht, um die lebenswichtigen Funktionen aufrecht zu erhalten. Dein Körper rechnet damit, dass er bald ar nichts mehr zu essen bekommt und speichert alles, was er kriegen kann, also nimmt man nicht ab. Außerdem bist du schon am unteren Ende des Normalgewichts, da ist abnehmen umso schwerer (und unnötiger).

A*bspe^ckenw16


700 g weniger!

Auch wenn das meiste vermutlich nur Wasser ist ...

bVladex19


Viel zu wenig! Du darfst auf keinen Fall unter deinem Grundumsatz essen, das ist die Menge kcal, die dein Körper braucht, um die lebenswichtigen Funktionen aufrecht zu erhalten. Dein Körper rechnet damit, dass er bald ar nichts mehr zu essen bekommt und speichert alles, was er kriegen kann, also nimmt man nicht ab.

Nein! Das ist leider falsch, genauso wie der Mythos des Hungerstoffswechsel. Es gibt keinen Stoffwechsel der dafür sorgt, dass man nicht mehr abnimmt, wenn man weniger isst als sein Grundumsatz, würde übrigens auch gegen eines der Grundgesetze des Universums verstossen (siehe 1. Hauptsatz Thermodynamik). Dass der Grundumsatz beim Abnehmen sinkt ist übrigens völlig normal, insbesondere weil Gewichte/Gewebe selber zum Stoffwechsel beiträgt und wenn man im Laufe der Zeit weniger davon hat, verbraucht man auch weniger Kcal.

NJul:lacht$fueQnfzehn


Naja, dann erklär mir mal, wie es gesund sein kann, weniger zu sich zu nehmen, als der Körper zum überleben braucht ;-) Und wenn ich 1-2 kg abnehme, sinkt bestimmt noch nicht gleich mein Grundumsatz merklich :=o

DZreams;2015


Die Hauptgefahr des Hungestoffwechsels ist, dass in erster Linie Muskeln verstoffwechselt werden, weil man eben weniger als den Grundumsatz zu sich nimmt und Muskeln schneller schmelzen als Fett. Und Fett bleibt da wo es ist. Nun ja, für schön halte ich das nicht... Selbst wenn unterm Strich einige Kilos weniger auf der Waage sind. Was hier zählt, ist die Qualität dieser Kilos. Fettsein und keine Muskeln darunter haben ist kein ästhetischer Körper...

b6ladje19


@ Nullachtfuenfzehn

Naja, die Antwort liegt wohl darin warum man überhaupt auf die Idee kommt unter seinem Grundumsatz zu bleiben, nämlich weil man abnehmen möchte. Der Körper greift dann auf seine Reserven zurück und verbrennt in der Regel Fett (und später Muskelmasse) und deckt damit seinen gesamten Umsatz (nicht nur den Grundumsatz). Die Abnahme des Grundumsatzes ist abhängig vom der Gewichtsreduktion (siehe [[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19761507]]). Wobei ich nicht sage, dass das der einzige Faktor ist und Stoffwechselveränderungen auch ihren Anteil haben.

Gesund oder nicht? Kann ich nicht beantworten, es wäre zumindest nicht die Wahl meiner Diät, aber es gibt einen Fall eines Mannes der über 382 Tage unter medizinischer Aufsicht gefastet hat und es keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen gab. Selbstverständlich ist der Grundumsatz dort auch runtergegangen, aber niemals so stark, dass er nicht hätte noch weiter abgenommen. (siehe: [[http://pmj.bmj.com/content/49/569/203.abstract]])

bQlader19


@ Dreams2015

Auch das ist so ein Mythos der einfach nicht stimmt. Muskeln baut der Körper nur sehr ungern ab und in der Regel nur dann, wenn er keine Animosäuren mehr zur Verfügung hat. Der Körper deckt seinen Energieumsatz immer zuerst über Kohlenhydrate, dann über Fett und dann erst über Proteine.

rJan'dom_bdawxg


Ich vermute es liegt daran, dass du vielleicht keinen Sport machst. Dein Grundumsatz ist so niedrig, dass du verdammt wenig essen musst zum abnehmen. Das ist sehr schlecht. Am besten du isst relativ gesund aber verzichtest nicht auf Dinge wie Obst und gesunde Dinge die gut schmecken und auch mal Zucker enthalten. Am besten du gehst ins Fitnessstudio, weil dadurch dein Grundumsatz steigt und du zusätzlich durch Zunahme an Muskeln mehr Kalorien pro Tag verbrennst. Dass du hinterher wie ein Muskelprotz aussiehst (was die meisten Frauen befürchten) wird nicht der Fall sein.

Dxrea9ms20[15


11.01.16 20:19

@ Dreams2015

Auch das ist so ein Mythos der einfach nicht stimmt. Muskeln baut der Körper nur sehr ungern ab und in der Regel nur dann, wenn er keine Animosäuren mehr zur Verfügung hat. Der Körper deckt seinen Energieumsatz immer zuerst über Kohlenhydrate, dann über Fett und dann erst über Proteine.

blade19

Ha-ha, sollte es so sein wie Du behauptest, so wäre das Gros an der Befölkerung mit einem wohldefinierten Körper ausgestattet, und zwar ohne größere Mühe. Einfach mal die Kalorienaufnahme Drosseln und schwups-die-wupps, ist eine Bikini-Figur da?! Nein, leider nicht. Fett ist eine weniger zugängige Kraftreserve als Kohlenhydrate und Eiweiß. Dass zuerst die KH (KH-Speicher werden geleert) verbraucht werden, ist korrekt. Dann Muskeln. Dann Fett. Daher leidet beispielsweise bei längerer Krankheit zuerst die Muskelmasse. Nicht erst Fett.

N'ullaclhtfuenf8zexhn


Und niemand würde nach längerer Krankheit seine Muskeln neu aufbauen müssen, weil eh nur das Fett verschwindet :-D

mVuhIkuh2nk


Wenn du wirklich abnehmen willst dann lass die Zwischenmahlzeiten weg und iss abends keine KH. Ganz einfach. Und mach Sport.

Ob das bei deiner Größe/Gewicht sinnvoll ist bezweifel ich allerdings. Ich würde dir eher empfehlen durch Sport Muskeln aufzubauen und so das Gewicht zu halten und etwas von dem Speck zu verlieren (sofern du denn überhaupt welchen hast). Zur Not kann der Körper die Muskeln auch noch als Energiereserve gebrauchen, wenn es also mal hart auf hart kommt...

muirix80


Wenn du bereits im Normalgewicht bist nimmt man nicht mehr so leicht ab. Es klappt mit Sport, Ernährung oder Hungern. Wenn du jetzt z.B. viel Ausdauersport machen würdest und dabei zu wenig isst brennt der Körper gerne mal die Muskeln weg und behält sich die kleinen Fettpolster als eiserne Reserve. Das führt dann zur typischen [[http://www.gesund24.at/fitness/Was-ist-skinny-fat/160703803 Skinny Fat]] Figur. Diese wird auch durch weiteres Hungern nicht besser aussehn.

Für deinen Gewichtsbereich wäre am besten ein höheres Sportpensum und dann im Durchschnitt etwa 80% - 100% vom Tagesbedarf zu essen, d.h. nicht Hungern, nicht übertreiben. Low Carb (Abends) wäre auch sehr hilfreich, aber ich würde das nicht komplett durchziehen, sondern vielleicht nur unter der Woche. Denn sonst wird es doch ein wenig monoton im Speiseplan.

bIlad_e19


Ha-ha, sollte es so sein wie Du behauptest, so wäre das Gros an der Befölkerung mit einem wohldefinierten Körper ausgestattet, und zwar ohne größere Mühe. Einfach mal die Kalorienaufnahme Drosseln und schwups-die-wupps, ist eine Bikini-Figur da?! Nein, leider nicht. Fett ist eine weniger zugängige Kraftreserve als Kohlenhydrate und Eiweiß. Dass zuerst die KH (KH-Speicher werden geleert) verbraucht werden, ist korrekt. Dann Muskeln. Dann Fett. Daher leidet beispielsweise bei längerer Krankheit zuerst die Muskelmasse. Nicht erst Fett.

Logik ist nicht wirklich deine Stärke? Du willst also behaupten, dass der Körper, wenn er nicht mehr genug kcal bekommt plötzlich sagt...hmm...baue ich mal Muskeln ab, die brauche ich ja nicht...am besten fange ich mit dem Herzmuskel an. Es gibt keinen echten Eiweißspeicher, deswegen wachsen Muskeln auch nicht wenn man Eiweiß zusich nimmt, sondern nur durch einen Trainingsreiz. Wohingegen Fett tatsächlich gespeichert wird als Energiereserve, was ja letztendlich das Problem von Übergewicht ist. Lustigerweise macht das der Körper so gerne, dass er selbst Kohlenhydrate und (teilweise) überschüssiges Eiweiß in Fett umwandelt.

Vielleicht hilft lesen (Quelle Wikipedia):

After the exhaustion of the glycogen reserve, and for the next 2–3 days, fatty acids are the principal metabolic fuel. At first, the brain continues to use glucose, because, if a non-brain tissue is using fatty acids as its metabolic fuel, the use of glucose in the same tissue is switched off. Thus, when fatty acids are being broken down for energy, all of the remaining glucose is made available for use by the brain.

After 2 or 3 days of fasting, the liver begins to synthesize ketone bodies from precursors obtained from fatty acid breakdown. The brain uses these ketone bodies as fuel, thus cutting its requirement for glucose. After fasting for 3 days, the brain gets 30% of its energy from ketone bodies. After 4 days, this goes up to 75%.[5]

Thus, the production of ketone bodies cuts the brain's glucose requirement from 80 g per day to about 30 g per day. Of the remaining 30 g requirement, 20 g per day can be produced by the liver from glycerol (itself a product of fat breakdown). But this still leaves a deficit of about 10 g of glucose per day that must be supplied from some other source. This other source will be the body's own proteins.

After several days of fasting, all cells in the body begin to break down protein. This releases amino acids into the bloodstream, which can be converted into glucose by the liver. Since much of our muscle mass is protein, this phenomenon is responsible for the wasting away of muscle mass seen in starvation.

However, the body is able to selectively decide which cells will break down protein and which will not. About 2–3 g of protein has to be broken down to synthesize 1 g of glucose; about 20–30 g of protein is broken down each day to make 10 g of glucose to keep the brain alive. However, this number may decrease the longer the fasting period is continued in order to conserve protein.

Starvation ensues when the fat reserves are completely exhausted and protein is the only fuel source available to the body. Thus, after periods of starvation, the loss of body protein affects the function of important organs, and death results, even if there are still fat reserves left unused. (In a leaner person, the fat reserves are depleted earlier, the protein depletion occurs sooner, and therefore death occurs sooner.)

The ultimate cause of death is, in general, cardiac arrhythmia or cardiac arrest brought on by tissue degradation and electrolyte imbalances.

In very obese persons, it has been shown that proteins can be broken down and death from starvation occur before fat reserves are used up.[6] (There is nothing in the study about any of the five subjects dying.)

V5ass2i&lixssa


Darf ich kurz meine Erfahrung beitragen?

Ich musste nach mittlerweile drei Kindern jedesmal etwas über 10kg wieder abspecken und ich kann erfahrungsgemäß (FÜR MICH PERSÖNLICH) berichten, dass, wenn ich wenig gegessen habe, also das klassische hungern in Kombi mit viel Protein, nichts Süßem etc (so ähnlich wie die TE beschreibt, 5 Nüsse als Abendessen und solche Sachen) habe ich zunächst RASEND schnell abgenommen. Zack 8 kg weg. Und dann....nichts mehr....die letzten zwei Kg konnte ich nur mit wenig essen und Sport abnehmen. Das Problem war nur, dass ich durch den Sport und das "nach der Geburt wieder fitter sein" plötzlich mehr Hunger hatte und MINIMAL mehr gegessen habe. Als Abendessen dann zB 5 Nüsse und ein trockenes Brot und Bäääääm hatte ich 3kg mehr auf den Rippen. Teilweise Muskeln, aber teilweise eben auch Jojo-Effekt. Erst als ich nach Kind zwei meine Ernährung umstellte und statt 1200kcal (warum kriegt man eigentlich immer gesagt, das ultimative wären 1200kcal ???) 1700kcal (aber halt gute!) zu mir nahm, geht es mir super, ich bin schlank, habe abgenommen und was ich wiege ist scheiß-egal, weil ich cm-mäßig total abgenommen habe :)

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