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Übelkeit bei Nahrungszunahme und Angstzustände

Paetit'Loxup hat die Diskussion gestartet


Guten Tag

Ich bin nun echt ratlos. Ich, männlich - 18 Jahre alt, hatte im Alter von 8-10 Panikattacken und Brechangst. Im Grunde geht es einfach darum, dass ich Angst vor Übelkeit und Erbrechen habe. Nun so weit so gut, ich war damals in Therapie und habe diese Zustände irgendwann angefangen zu ignorieren. Danach hatte ich nie mehr eine Panikattacke (hatte zwischendurch sogar eine Magendarmgrippe mit Erbrechen, aber auch da hatte ich nichts). Letzte Woche fing das Ganze dann wieder an. Mir wurde auf der Arbeit übel und ich musste mir den Nachmittag frei nehmen. Da verging das Ganze aber nach ca 2 Stunden wieder. Nun waren wir, meine Familie und ich, über die Weihnachtstage bei Verwandten in Frankreich und seit unserer Ankunft (Samstagabend) war mir durchgehend übel. Manchmal verging die Übelkeit für ein paar Stunden, aber sie war immer wieder da. Dadurch konnte ich immer wie weniger essen und hatte bzw. habe ständig Panikattacken. Dazu gehört Übelkeit, Schwindel, Schweissausbrüche, Zittern und das automatische Kneifen an Körperstellen, um sich abzulenken. Nun kommt mein Hauptproblem: Durch die praktisch nicht vorhandene Nahrungszunahme von 4 Tagen ist mir dauerhaft schlecht (ich vermute Übelkeit vor Hunger, welches aber durch mein Gehirn zu einer Brechübelkeit umgewandelt wird). Dadurch ist es mir unmöglich zu essen und ich drehe bald durch. Damals konnte ich diese Gefühle blockieren/ignorieren und nach spätestens 2 Stunden wieder normal essen etc, jetzt funktioniert aber nichts mehr, da ich mich nicht mehr beruhigen kann, da mir dauerhaft übel ist. Ich musste in den ganzen Tagen nie Erbrechen und bin mir selbst auch bewusst, dass dies Panikattacken sind. Nun meine Frage: Wie kann ich das austricksen, um wieder Nahrung zu mir zu nehmen? Meine Eltern meinen, dass ich, wenn ich heute nicht wirklich esse, ins Krankenhaus muss. Und das wär der zweite Horror für mich. Ich hasse Krankenhäuser über alles und will auf keinen Fall dort hin.

Bekomme ich das Ganze nur noch mit Ärzten und Medikamenten geregelt oder gibt es da eine gute Methode?

Bitte helft mir, ich möchte diese Gefühle so schnell wie möglich abstellen können, ich drehe bald durch.

Grüsse

P.S: Ich habe kein Problem mit meinem Gewicht, ich esse nicht wegen dem nichts mehr.

Antworten
NWumber \Of :Th+e Bea&st


Ist dir auch nach dem Essen schlecht? Oder geht es dir nach dem Essen schlechter als wenn du nichts isst?

Pmeti8tLouxp


Nach dem Essen (bekomme fast nichts runter) ist mir noch schlechter, als wenn ich nichts esse. Darun kann ich mich nicht überwinden zu essen. Ich würde einfach gern diese Übelkeit unterdrücken können, um wieder zu Kräften zu kommen.

NJum8ber lOf The xBeasxt


Ich hatte früher auch Angst vor Übelkeit und Panikattacken etc. Irgendwann kam aber heraus, dass ich ne Histamin-Intoleranz habe. Aber jahrelang wurde ich nicht ernst genommen, da ich ja schon vorher diese Angst hatte und alles auf die Psyche geschoben wurde. Seitdem ich die Dinge weglasse, die ich nicht vertrage, habe ich auch keine Übelkeit und Panikattacken mehr. Sowas kann tatsächlich von einer Histamin-Intoleranz kommen. Hol dir deine Lebensqualität zurück und informiere dich.

Die Seite [[www.histaminintoleranz.ch]] ist sehr gut. Vielleicht findest du dich ja in deinem Symptomen wieder.

Du kannst ja mal für den Anfang eine Kartoffel-Reis-Diät machen. Da dürftest du eigentlich keine Symptome bekommen. Versuche dann mal nach und nach ein oder zwei Lebensmitte dazu zu nehmen. Es ist sehr wichtig dass du deinen Körper bzw. die Reaktionen beobachtest. Denn diese Symptome wie du sie hast, können dir echt das Leben versauen. Meins hat es lange Zeit versaut.

Und falls du dich auf sowas testen lassen willst: Lass es lieber. Diese Tests sind nicht aussagekräftig. Ernährungstagebuch ist da besser.

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