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Zuckerfreien Ernährung ab 1.1.2016

Direamsz2015 hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr lieben,

Ich habe mir vorgenommen, am 1.1.2016 eine Zuckerfreie Ernährungsweise zu starten. Das tue ich, um mich gesünder zu ernähren und insgesamt fitter zu werden. Wenn das eine oder andere Kilo purzelt, werde ich mich freuen.

Ich hatte vor einiger Zeit eine Anti-Pilz-Therapie gemacht (hatte Darmpilz) und habe festgestellt, dass das dem ganzen Körper gut getan hat. Nicht nur habe ich die Pilze los geworden, ich habe seitdem kein Heuschnupfen mehr. Nun sind langsam (nach ca. Drei beschwerdefreien Jahren) einige Beschwerden zurück, auch habe ich zugenommen. Daher starte ich die Diät erneut.

Ich werde auf industriellen Zucker, Honig, alle Süßstoffe, Weismehl, weißen Reis, Trockenobst, alle Süßigkeiten, Weisbrot und Weissnudeln und Alkohol verzichten. Obst werde ich nur vormittags essen, Vollkornbrot und Vollkornnudeln, vollkornreis etc. werde ich in Massen essen.

Möchte jemand mitmachen? Gibt es hier jemanden, der schon gute/schlechte Erfahrungen mit einer Zuckerfreien Diät gemacht hat?

Ich freue mich auf den Austausch!

LG,

Dreams2015

Antworten
Msan@n0742


Hi Dreams2015,

ich fülle mich von deinem Faden insofern angesprochen als, dass ich an Silvester 2013 beschlossen habe ein 1/2 Jahr auf Zucker zu verzichten. Allerdings war meine Einschränkung nur raffinierter Zucker und Produkte, die solchen enthalten. Eine Ausnahme gab es: Schokolade mit einem Kakao-Gehalt >= 70 %. Dort ist auch raffinierter Zucker drin. Aber ganz auf Schokolade wollte ich nicht verzichten.

Bis auf 2, 3 Ausnahmen habe ich bis zum 30.6.2014 durchgehalten. Mir geht's momentan mit Zucker so gut, dass ich diese Erfahrung nicht nochmals machen möchte. War schon hart irgendwie. Deshalb stehe ich als Mitstreiter nicht zur Verfügung. Zumal deine Kriterien noch strenger als meine damals sind.

Aber ich bewundere dich und möchte dich durchaus ermuntern deinen Entschluß durchzuziehen.

Hast du auch ein Zeitziel? Oder soll's ab jetzt ein lebenslang sein?

Z|imt<er}ella


Hallo Dreams,

Ich finde den Ansatz sehr, sehr spannend. Wie lange hast du dir als (erstes?) Ziel gesetzt?

D.reaCms2701.5


Hallo Ihr zwei, ich habe mir erst einmal das Ziel von 4 Monaten gesetzt, wobei ich nach ca. 1 Monat das ganze doch etwas lockern werde. Der erste Monat möchte ich schon streng sein. Danach werde ich mir mal ein Glas Wein oder Schoko 70 Prozent gönnen!

Ja, das stimmt, das ist schon hart! Und lebenslang lässt sich das kaum mit dem Leben vereinbaren, zumindest nicht so streng.

Mann042, ein halbes Jahr ist echt eine super Leistung! Aus welchen Geünden kamst Du auf die Idee? Sind dadurch Deine Beschwerden (wenn Du welche hattest) besser geworden?

m2uvsiYcus_x65


Vollkornbrot und Vollkornnudeln, vollkornreis etc. werde ich in Massen essen.

Massenweise oder "in Maßen" ?

DJrea1ms201n5


Hihi Musicus, ich denke, aus dem Zusammenhang könnte klar sein, dass ich Vollkornnudeln etc. im gesunden Umfang essen möchte. In großen Mengen ist es auch kontraproduktiv. Es sind ja auch Kohlenhydrate.

h/euPte_xhier


Also ich lebe bereits Jahre fast zuckerfrei, einfach weil ich keine "sweet tongue" habe und Schokolade, Marmelade und Kuchen oder Obst nichts abgewinnen kann. Ich mag es scharf, sehr scharf

Habe es mir nicht vornehmen müssen, aber verfolge schon die Diskussionen um Zucker im Freundeskreis.

Es lebt sich völlig normal. Morgens Tee mit einem kleinen Löffel Honig muss manchmal sein zum wach werden - besonders im Winter. Das war es dann aber auch.

Schwierig wird es werden, bei Einladungen und anderen gesellschaftlichen Events. Schlimm finde ich z.B. dass bei langen Sitzungen über Stunden neben Getränken nur Kekse oder anderes bereit gestellt wird. Auch Geburtstagsfeiern sind oft auf Kuchen ausgerichtet.

Eine weitere Hürde dürften die verstecken Zucker sind z.B. auch in Vollkornbrot. Ich brauch mir die Inhaltsstoffe nicht wegen Zucker oder Glukose durchzulesen, weil ich es einfach geschmacklich spüre.

In verdammt viel produzierten Lebensmitteln wie Brot, Schinken, Käse oder fertigen Salaten findet man viel Zucker, wo man es gar nicht vermutet.

Deshalb mein Tipp: schön die Zutatenliste bei solchen Erzeugnissen lesen, den Bäcker fragen und am besten selber frisch kochen, wenn es geht. Wenn man auf Kantine angewiesen für Mittagspausen, da wird es dann brenzlig.

Viel Erfolg und Spaß dabei @:)

JQRzLxuL


Ich bin eigentlich ein absoluter Süßigkeiten-Fanatiker und liebe süße Getränke etc. Trotzdem hab ich den Faden angeklickt, denn irgendwie hört es sich interessant an. Abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt darf man natürlich den Körperlichen nicht vergessen, dass nun mal auch einige Pfunde purzeln.. Huiuiui.. |-o :-)

hhoppeotosvsa


Ich verzichte schon seit langer Zeit auf Zucker und auf Nahrungsmittel, die den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen. Bis auf Pasta |-o . Also keine Brötchen, keinen Kuchen, keine Süßigkeiten - und ich vermisse nichts. Die Lust auf Süßes ist total weg, einige Kilos sowieso, und die Blutwerte sind top.

Bei Einladungen und in Restaurants verzichte ich gerne auf Desserts und halte mich lieber an Vorspeisen, Salate und Fisch. Natürlich ist da manchmal auch Zucker enthalten, z.B. in Salatsaucen, aber so ein wenig macht mir nichts. Dafür lasse ich Baguette etc. weg.

Flla=mec[hen57x9


klingt mega interessant und ich würde gerne mitmachen. Leider ess ich schon sehr gern süß und nehme auch häufig Süßstoff.

Gibt es denn so gar keine Alternative? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das ganz ohne Süße aushalt :-/ Wie gesagt, Süßstoff wäre OK für mich.

Fhlamelchenx79


klingt mega interessant und ich würde gerne mitmachen. Leider ess ich schon sehr gern süß und nehme auch häufig Süßstoff.

Gibt es denn so gar keine Alternative? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das ganz ohne Süße aushalt :-/ Wie gesagt, Süßstoff wäre OK für mich.

NZindi97


Huhu,

@ Dreams2015,

wir kennen uns schon aus einem (im Sande verlaufenen...)Faden, glaub ich! *:)

Ich hatte jedenfalls so ziemlich den gleichen Plan, nämlich (so gut es geht? komplett? etwas?) auf Industriezucker zu verzichten. Ich bin mir nur noch nicht ganz sicher, wie weit ich wirklich gehen will (und allmählich wird es Zeit! ]:D ). Ich denke, ich werde auf gezuckerte Lebensmittel (Marmelade, Honig, Nusskati :°( , aber auch gezuckertes Dosenzeugs) und Süßigkeiten, Kuchen verzichten... ob ich wirklich komplett auf alles mit Zucker verzichte, wird sich erst am Morgen herausstellen, wenn ich nämlich weiß, ob in meinem Vollkornbrot, Knäckebrot und in meinen Reiswaffeln Zucker zugefügt wurde. Auf die will ich nämlich nicht verzichten (ich wüsste auch gar nicht womit ich die ersetzen sollte ??? ). Obst ess ich weiterhin.

Und das andere Projekt, das ich dann zeitgleich, weil ich ja eh schon dabei bin, starten könnte, wäre vegan werden.

g<atxo


Das habe ich auch mal versucht und war schockiert, wo überall Zucker enthalten ist, wo man es weniger vermutet, z.B. Rahmspinat oder Brot.

Ich habe schnell aufgegeben und bereue es nicht. Zwar versuche ich meinen Zuckerkonsum einzuschränken, aber ich erzwinge nichts. Ich habe letztens auch einen Artikel gelesen, wo jemand in einem Experiment 30 Tage auf Zucker verzichtet hat. Ihr Fazit war ernüchternd, was mich überrascht hat.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg und Durchaltevermögen!

5)vor 6


Ich halte nichts von guten Vorsätzen, die am 1.1. getroffen werden.

Ich kenne keinen, der seine Sache dann ernsthaft durchgehalten hat.

Am 1.1 gewöhnen sich ja auch immer zig Leute das Rauchen ab......(für 3 Tage....)

Mit einem guten Vorhaben startet man doch sofort. Das braucht kein bestimmtes Datum.

whavLe_smevxen


Ich ernähre mich im Rahmen einer Ernährungsumstellung seit 4,5 Monaten an 6/7 Tagen zuckerfrei, wobei ich einen Tag in der Woche aber ganz bewusst Zucker und Kohlenhydrate zu mir nehme. Bereits vor einigen Jahren habe ich rund ein Jahr lang fast komplett auf Zucker verzichtet und es ging mir wunderbar, bis sich dann durch eine Veränderung meiner Lebensumstände leider doch nach und nach alte Gewohnheiten wieder eingeschlichen hatten.

Es ist natürlich Typsache, aber mir geht es mit dieser Art von Ernährung ausgezeichnet und ich verfüge über deutlich mehr Energie als mit Zucker, auch die Haut ist viel besser. Nach ein paar Tagen der Umstellung war auch die Lust auf Süßes weg und heute können Unmengen an Süßigkeiten um mich rumstehen, ohne dass es mich "juckt". Ich freue mich dann auf den einen Tag, an dem ich auch wirklich ohne schlechtes Gewissen alles esse. In der Zeit habe ich 12kg abgenommen, was natürlich auch zum Wohlfühlen beiträgt.

Ohne Zucker heißt für mich aber definitiv auch ohne Obst, denn - was manchen nicht so klar ist - Obst hat Unmengen von Zucker, der sehr schnell ins Blut geht. Problematisch dabei könnte sein, dass durch den Anstieg des Insulinspiegels dann wieder verstärkter "Süßhunger" entsteht. Für den Vitaminhaushalt reichen im Wesentlichen auch Gemüse, Hülsenfrüchte und Fisch.

Die von dir genannten Vollkornprodukte solltest du wirklich in Maßen und nicht in Massen essen und bei Brot sehr genau darauf achten, was du kaufst. Denn nicht alles was nach Vollkorn aussieht, ist auch wirklich Vollkorn (also nur dunkel mit ein paar Körnern reicht nicht).

Und ja: Zuckerfrei bedeutet den Abschied von fast allen verarbeiteten Produkten. Den Rahmspinat z.B. kann man auch ganz einfach selbst zubereiten: Eine Packung jungen Spinat auftauen und nach Belieben würzen und - wenn es sein muss - mit Sahne oder Creme Fraiche verfeinern.

Viel Spaß beim Experimentieren!

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