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Zuckerfreien Ernährung ab 1.1.2016

DJre_amsb2015


@ Guenter51,

Hoffe nur, dass Dein Gehirn da mitmacht, so ganz ohne Zucker geht es nämlich nicht, oder hast Du schon mal eine Unterzuckerung des menschlichen Organismus miterlebt ???

Eine so gravierende Unterzuckerung, dass man ins Kona fällt, kann ein gesunder Mensch, also ohne Diabetes, gar nicht erreichen. Klar habe ich kleine Unterzuckerung mal gehabt, aber eben nur zu den Zeiten, als ich viel Zucker konsumiert habe. Das ist nämlich dann, wenn man den Blutzucker hoch getrieben hat und dann 8 Stunden nichts mehr gegessen hat, vielleicht möglich, ein bisschen Zittern zu verursachen.

Auch ist es nicht möglich, dem Gehirn komplett Zucker zu entziehen. Denn alle Kohlenhydrate werden dem Gehirn in Form von Zucker zugeführt, auch die, die in Kohlrabi und Möhren stecken.

Daher ist es auch extrem schwierig, den Ketose-Stoffwechsel zu erreichen. Da muss man sich wirklich mindestens 1 Woche lang mit Max. 5-30 g KH pro Tag ernähren. Das geht nur, wenn man auf Obst und Gemüse weitestgehend verzichtet. Denn auch in Gemüse ist viel KH. Aber Hey, ist DAS gesund? Ich halt es für sehr ungesund. Selbst wenn man damit vielleicht Gewichtsabnahme erreicht. Ohne Gemüse fehlen einem Ballaststoffe, ohne Ballaststoffe bekommt man Verstopfung. Verstopfung plus viele Eiweiße = Fäulnis im Darm = Vergiftung = schlechter Allgemeinzustand.

@ mcfundae,

Cool, dass Du so viel erreicht hast! 10 Kilo weniger wäre auch so mein Wunschgewicht.

Aber wieso Rotwein? Da ist glaub ich mehr Zucker drin als im Weißwein? Oder magst Du ihn einfach?

@ Bater W,

Die Paleo-Diät ist zwar frei von Industriellem Zucker, jedoch reich an Obst und Gemüse. Im Gemüse sind KH drin, also ist das keine Ketondiät.

SQilkBPearRl


Hoffe nur, dass Dein Gehirn da mitmacht, so ganz ohne Zucker geht es nämlich nicht, oder hast Du schon mal eine Unterzuckerung des menschlichen Organismus miterlebt

Was dann im Fortlauf beschrieben wird, ist eine diabetische Ketoazidose, und das ist keine Ketose! Es klingt nur ähnlich, hat aber kaum etwas miteinander zu tun.

Das wird seit ewigen Zeiten immer wieder verwechselt und führt zu der irrigen Annahme, es sei gefährtlich, keinen Zucker zu essen. Letzteres ist wirklich gemeingefährlicher Unsinn. Nicht davon beirren lassen.

mfcfCundaxe


Keine Ahnung, wieso nur Rotwein ;-D und zwar auch nur trockenen. Ja, den mochte ich damals wohl vom Geschmack noch wesentlich mehr (naja ehrlich gesagt auch nur als saure Schorle) und ich hatte glaub recherchiert, was so der "gesündeste" oder "kalorienärmste" oder was auch immer Alkohol ist und bin irgendwie darauf gestoßen, dass es Gin und Rotwein (und wohl noch paar andere Sachen) wären und davon haben mich eben die beiden am ehesten angesprochen ;-D

Ich glaube aber nicht, dass ich dieses zuckerfreie nochmal könnte. Es hat eigentlich echt gut funktioniert und ich hab's immer wieder versucht, da nochmal hinzukommen, aber keine Chance. ]:D

a vbg


Danke SilkPearl,

ich glaube Du hast es erkannt. Das wird in der Tat oft verwechselt, sogar manchmal in der Literatur beim Thema Ernährungslehre.

diabetische Ketoazidose, und das ist keine Ketose

Ketoazidose ist sehr selten heute mit guter Blutzuckermessung und und einer intensivierten Insulintherapie oder gar Insulinpumpe. Vor der regelmässigen Messung (bis vielleicht ca. Mitte 80er Jahre) waren Ketomesstreifen für Diabetiker recht gewöhnlich und "Entgleisungen" des Diabetes nicht sehr selten.

Für das Thema Ketose findet sich sehr viel Literatur aus der ersten grösseren Welle der Atkins-Diät und auch die Notwendigkeit von erhöhter Flüssigkeitszufuhr. Die Nieren leiden hier sehr stark, jedoch ist dies für einen normalgesunden Körper zu ertragen. Teilweise finden sich auch noch Daten aus der Modewelle der "Southbeach-Diet" (Agatston). Allen gemeinsam sind aber die etwaigen Nebenwirkungen während der Umstellung und zwischenzeitlich, denn eine vollständige Kontrolle der Kohlenhydrataufnahme ist kaum jemand über einen längeren Zeitraum wirklich möglich. Insbesondere auch der Körper- und Atemgeruch wird nur von Dritten wahrgenommen. Er muss nicht zwingend sehr störend sein, aber befremdlich. Selber ist es fast unmöglich das wahrzunehmen. Für die Atkins-Diät gab es in den 90er Jahren sogar spezielle Teststreifen bzw. Teströhrchen, um den speziellen Ketose-Atem feststellen zu können.

In diesem Forum und in anderen Foren gibt es aber sehr wenige Berichte von Menschen, die eine Low-Carb-Diät längere Zeit durchgeführt hatten und irgendwann mit Gebiss- und Schädelfrakturen aus der Bewusstlosigkeit erwachten. In allen beschriebenen Fällen war eine kurze Ohnmacht vorausgegangen und der Sturz während des Laufens. Das Verletzungsmuster ist sehr gut vergleichbar mit jenen von Hypotonie-Patienten (sehr niedriger Blutdruck) oder tatsächlich Unterzuckerungen bei Diabetikern.

P6alimp1atlxa


Da schau ich hier mal wieder rein und entdeck doch wirklich einen Thread, der mir gefällt ;-D Bei Gelegenheit les ich auch mal alles nach.

Heut ist zwar schon der 9., aber angefangen mehr oder weniger zuckerfrei zu leben hab ich schon direkt nach Weihnachten.

Ich mach das hauptsächlich für meine Haut und der Angst heraus, mal zuckerkrank zu werden.. Vorher hab ich nämlich seeehr viel Zucker zu mir genommen und überhaupt sehr ungesund gegessen. Mal abgesehen, dass das Zeug ja auch süchtig macht, und ich meinem Körper gern Gutes tun will/ Industriezucker ja nicht nötig ist. Ich hab mal eine Woche Detox/Vegane Ernährung angefangen, aber ab 2. Tag überkam mich schon die Sucht nach Zucker :(v

Gut also ich ernähr mich wie folgt: Süißgkeiten sind komplett gestrichen. Morgens gibts Haferflocken, Milch und Obst, da für mich der Vitamingehalt wichtiger ist (und Sultaninen, bis die Packung alle ist). Einmal am Tag wird frisch gekocht mit Gemüse, dazu gibts dann aber meist (nicht immer) Nudeln, Quinoa, Couscous oder Reis. Zur dritten Mahlzeit gibt's dann nochmal Vollkornbrot mit Wurst, Salat und noch mehr Gemüse dazu.. und Marmelade, darauf kann und will ich (noch) nicht verzichten :p>

Ich glaube, dass sind viele Kohlenhydrate und ich hab auch noch nicht alles durch Vollkornprodukte ersetzt, aber zumindest meiner Haut tut das so schonmal sehr gut und ich arbeite noch an Verbesserungen :)z

PS: Es gibt ein Buch, das heißt 'Goodbye Zucker: zuckerfrei glücklich in 8 Wochen', vielleicht wurde das ja noch nicht erwähnt, falls ja dann tuts mir Leid. (selbst gelesen hab ich's nicht, der Verzicht auf Obst dort gefällt mir nicht).

BkeniRtaxB.


Pizzateig:

3O ml Öl, 200 ml Wasser, 3 Prisen Salz, 200 g gemahlene Haselnüsse o d e r Mandelmehl

70g Flohsamenschalen o d e r

100 g gelbe Leinsamen gemahlen

Zutatenvermengen, auf 0,5 cm ausrollen

20 Min. bei 170 ° backen

Belag nach Wunsch auflegen,

ca.10 Minuten weiterbacken.

Ddream4s2015


@ BenitaB,

Das hört sich sehr gut an, das werde ich auch mal ausprobieren. Mal schauen, ob ich sogar noch heute alle Zutaten im Haus habe, hab wirklich Lust auf eine Pizza!

@ Palimpala,

Herzlich Willkommen in diesem Thred!

Das Buch habe ich auch noch nicht gelesen, hört sich interessant an. Ja, das mit dem Obstverzicht ist ein kontrovers diskutierter Punkt. Da Obst sehr viel Zucker enthält, müsste man streng genommen tatsächlich auf Obst verzichten, wollte man eine strikt zuckerfreie Diät machen. Bei einer Anti-Pilz -Diät ist Obst tatsächlich verboten. Doch eine Anti-Pilz-Diät wird normalerweise auf kurze Zeit zu Behandlungszwecken gehalten, zur dauerhaften gesunden Ernährung ist sie NICHT geeignet.

Was Du versuchst, ist eine gesunde Ernährungsweise, toll! Frage mal im Bioladen, dort gibt es Zuckerfreie Marmeladen, schmecken auch richtig gut und sind gar nicht so unbezahlbar! In den normalen Sorten ist leider die Hälfte (mindestens) industrieller Zucker.

Und auch ich habe mir Gedanken gemacht, ob mein Zuckerkonsum ggf. zur Diabetes führen könnte. Ich komme sehr nach meiner Großmutter, und sie hatte Diabetes. Das erhöht nun mal das Risiko.

Wie war es denn, dass Dich "die Sucht nach Zucker überkam"? Richtiges "ich muss was Süßes Essen, jetzt, sofort" könnte u.U. ein Zeichen für erhöhte Candida im Darm sein, das hatte ich auch als ich mit der Anti-Pilz-Diät startete.

Mittlerweile denke ich, dass jeder, der auf Zucker verzichten möchte, eigentlich zuerst seinen Darmflorastatus bestimmen lassen sollte. Sind Pilze in Überzahl, so können Sie aggressiv werden und sollten mit einem Antipilzmittel bekämpft werden. Obwohl du hast ja nicht komplett die Kohlenhydrate gestrichen. Ich hab für mich jedenfalls bereits einen Test bestellt, um ganz sicher zu gehen, obwohl ich mangels anderer /weiterer Symptome nicht von einem Pilz ausgehe (hab seit drei Jahren kein Anribiothikum mehr nehmen müssen, meine Haut ist in Ordnung, auch Keine Verdauungsstörungen oder Vaginalpilze).

Ssi%lkePe\arl


avbg

In diesem Forum und in anderen Foren gibt es aber sehr wenige Berichte von Menschen, die eine Low-Carb-Diät längere Zeit durchgeführt hatten und irgendwann mit Gebiss- und Schädelfrakturen aus der Bewusstlosigkeit erwachten. In allen beschriebenen Fällen war eine kurze Ohnmacht vorausgegangen und der Sturz während des Laufens. Das Verletzungsmuster ist sehr gut vergleichbar mit jenen von Hypotonie-Patienten (sehr niedriger Blutdruck) oder tatsächlich Unterzuckerungen bei Diabetikern.

Davon habe ich persönlich so noch nie gehört und ich beschäftigte mich schon sehr lange mit dem Thema. Die gängige LowCarb-Ernährung ist mit Sicherheit noch zu KH-haltig, um solche Zustände bei Gesunden hervorzurufen, und selbst die Paleo-Ernährung enthält so viel Obst und Gemüse, um das ziemlich sicher zu vermeiden. Ich glaube, davor muss deshalb niemand hier Angst haben.

akvxbg


SilkPearl, gemeint war hier mit Low-Carb wirklich < 15 g KH pro Tag, wie Atkins das wollte, der aber ausdrücklich dann zu mehr anderen (Eiweiss, Fett) geraten hat. Aus den entsprechenden Abnehmberichten lässt sich natürlich nur bedingt schliessen, ob die Leute dann den Rest vermehrt gegessen haben, oder sich in einen allgemeinen Schwächezustand hineinmanövriert haben.

Da ich in der "Vollkornwelle" aufgewachsen bin und als Kind Zucker, Weissmehl und Co. ganz, ganz böse war, sind mir aber auch die vielen Erklärungsversuche und geradezu ideologischen Verblendungen noch mehr als gut im Gedächtnis. Menschen, die stets an Blähungen, Kopfschmerzen, Schwäche u. ä. litten, wurde immer geraten, das weiter durchzuhalten, es sei nur eine Umstellung.

Grundsätzlich kann man in der Medizin aber davon ausgehen, dass jede Form von selbstgewählter (manchmal auch vorgeschlagener) Umstellung dem Allgemeinempfinden hilft. Es ist wie ein Tapetenwechsel in der Einrichtung, Urlaub o. ä. Einfach etwas neues. Wenn es dann noch mit "gesund" gedanklich empfunden wird, stellt sich oft auch ein Besserungsgefühl für eine Weile ein. Der Effekt nutzt sich mit der Zeit aber etwas ab. Menschen, die regelmässig fasten, kennen dies oft. Allerdings hängt es insgesamt vom Stoffwechsel und dem Lebenswandel ab.

Ich stimme Dir zu, wer einigermassen ausgewogen isst, hat nie etwas zu befürchten. Auf Industriezucker zu verzichten, schadet wohl sicher nicht. Ob es hilft, muss jeder selber ausprobieren. Wissenschaftliche Daten sind aber sehr rar, die wenigen Studien zu diesem Thema haben alle Mängel und sind insgesamt kaum als seriöse Datenbasis zu sehen.

Der immer wieder zitierte Robert Lustig (Sugar the bitter truth) hat eine Welle des Interesses ausgelöst, jedoch wird in der Übersetzung stets vergessen, dass hier mit Sugar mehr die Fruktose (insbesondere der High Fructose Corn Syrup) gemeint ist und weniger die Glucose. Eigentlich müsste man hier sehr stark differenzieren und auch die Darreicherungsform betrachten. Es spielt sehr wohl eine Rolle, ob man Fruktose/Glucose trinkt (Magenverweildauer 15 min) oder isst. In Obst ist auch viel Fruktose enthalten, jedoch auch Ballaststoffe, die einen Teil wieder ausscheiden. Zudem ist die Verweildauer im Magen-Darm-Trakt wesentlich länger, ein Teil der Fruktose lagert sich in Glucose um (Keto-Enol-Tautomerie). Der Glucoseteil wird insulinabhängig verstoffwechselt, Fruktose geht via Leber eher in Fettsäuren und damit in Fettgewebe über.

B=eniYtaBx.


Ich esse low carb mit ca.60 g KH pro Tag.

Bis zu 800 g Gemüse pro Tag. Welcher "Normalo" kann da mithalten?

Wo soll da ein viel zitierter Nährstoffmange auftreten?

Wenn jemand Mehlprodukte aufgibt, wird, um satt zu werden, doch was anderes ergänzt. Mehr Fett, mehr Gemüse etc.

Die Nährstoffdichte ist doch wesentlich größer als wenn man dauernd Kuchen oder Weißmehl isst.

B_ater aWx.


@ avbg

Ja, "Zucker" ist ein Oberbegriff. Bei wissenschaftlicher Betrachtung muss da differenzieren.

Bevor ein Mensch durch eine Diät richtige Mangelerscheinungen bekommt, holt sich der Körper, was er braucht. Kleine Schwächen - die Weihnachtskekse müssen noch weg ]:D - pflastern den Weg zum Wunschgewicht. ]:D

S:ilrkPemarl


avbg

Zudem müsste man noch einbeziehen, dass auch Mehl und seine Produkte und überhaupt stark Staärkehaltiges vom Körper sehr ähnlich verstoffwechselt wird wie Zucker. Dabei gibt es frappierende Phänomene: Wenn wir die GL, also die glykämische Last, als Maßstab nehmen, so hat z. B. Weißbrot eine noch höhere als der pure Haushaltszucker - was bedeutet, der Blutzuckerspiegel steigt durch Weizenweißbrot noch schneller und stärker an als wenn wir Zuckerwürfel konsumieren.

Wenn man bedenkt, dass sich viele Menschen fast nur von derartigen Produkten ernähren - also außer von Zuckerprodukten von hellen Nudeln, weißem Reis, weichem Brot, Kartoffeln sowie allen möglichen Erzeugnissen daraus leben - dann kann man sich leicht vorstellen, wie anpassungsfähig unser Organismus sein muss, und es verwundert nicht, dass es so vleie Menschen gibt, die im Laufe ihrers Lebens Stoffwechselstörungen und -krankheiten entwickeln.

BGeni:taBx.


Sind Frauen vielleicht auch anfälliger als Männer?

Ich war 3 Wochen in der Türkei. Fladenbrot en masse. Puddinge en masse, diese süßen Gebäckteile en masse. Diese Blätterteig ähnlichen Stücke werden dazu noch mit Zuckersirup getränkt.

Ich führe dies nicht deshalb auf, weil diese Menschen Türken sind, sondern weil mir diese Anhäufung von Weizen/Zucker gemische scheinbar ins Extreme geht. Und ich war nicht in einem Hotel, habe in einer Familie gelebt. Das Zeugs war ständig auf dem Tisch, zum Mittag dann auch gerne so eine Art Teignudeln, die wie Reis aussehen, noch mal KH en masse.

Die jüngeren waren alle schlank, aber ab einem bestimmten Alter waren die Leute aus dem Leim gegangen.

Könnte es sein, dass ein junger Körper das noch irgendwie wegsteckt, aber ab einem bestimmten Alter, und bei Frauen, insbesondere nach der Geburt von Kindern, der Stoffwechsel das nicht mehr schafft? Diese Kombination von sehr süß mit viel Mehl brachte mich jedenfalls stark ins Grübeln.

Ich denke, im Vergleich ist der Konsum an süß gepaart mit Mehl dort noch höher als hier in Deutschland.

SEiklkPxearl


Die jüngeren waren alle schlank, aber ab einem bestimmten Alter waren die Leute aus dem Leim gegangen.

Könnte es sein, dass ein junger Körper das noch irgendwie wegsteckt, aber ab einem bestimmten Alter, und bei Frauen, insbesondere nach der Geburt von Kindern, der Stoffwechsel das nicht mehr schafft? Diese Kombination von sehr süß mit viel Mehl brachte mich jedenfalls stark ins Grübeln.

Ja, das ist auch nach meiner Beobachtung so. Junge Menschen, egal ob hier oder in einer benachbarten Kultur, stecken es oft noch weg, aber schon mit 30 bekommen die Figuren etwas Matronenhaftes. Es lässt sich nicht nur auf Erbfaktoren schieben, sondern hat gewiss auch etwas mit der Ernährung zu tun.

Fest scheint mir zu stehen, dass man heutzutage in den gut versorgten Gefilden der Welt seinen Verstand einsetzen muss; der Instinkt versagt bei so viel Verführung an jeder Ecke.

M^a,nn0x42


Hallo, wollte mich auch mal wieder melden. Ich hab's bis jetzt ganz gut durchgestanden. Keine Verfehlungen und der Heißhunger nach Süßem läst schon gut nach.

avbg's letzter Beitrag ist sehr interessant. Ich meine damit erstens mal seine Anmerkungen zum Effekt der Ernäherungsumstellung. Das das so ähnlich wie ein Tapetenwechsel ist und schon so an sich einen positiven Effekt hat. (Der sich aber scheinbar auch wieder abnutzen kann.) Das stimmt mit meinen Beobachtungen bei mir selber und auch bei anderen Leuten im Umfeld überein.

2. Das Differenzieren zwischen Fruktose und Glucose.

Mir persönlich geht's ja nur um den raffinierten Zucker. Ich will mich ja nicht selbst kasteien. Das Leben soll ja noch Spaß machen und darum will ich nicht auf Süßes verzichten. Meine Frage ist dann, auf was verzichte ich als erstes und was könnte das Übel sein. Und meine Überlegung ist dann die, dass wenn man die "Ernährungs-Historie" anschaut der raffinierte Zucker als letzter in großen Mengen hinzu kam. (Mal abgesehen von den vielen Stoffen, die unsere Nahrungsmittel-Industrie seit ca. 60 Jahren den Fertigprodukten bei gibt. Aber mit der Fertignahrung hab ich's eh nicht so und, wenn man auf raffinierten Zucker verzichtet, dann geht Fertig sowieso fast nimmer weil, wenn man auf den Inhalt schaut, stellt man fest, dass Zucker drin ist.)

Also im Prinzip bin ich Zuckerholiker. Wie ein Alkoholiker muß ich konstant abstinent bleiben. Ein bißchen Süßkram geht nicht. Ich habe die Sache (keinen raffinierten Zucker) ja schon mal für ein halbes Jahr durchgezogen. Und danach wieder angefangen. Aber in den letzen 1,5 Jahren hat sich dann wieder der gleiche hohe Konsum von Süßkram eingststellt, ob wohl ich mir gesagt habe, dass ich jetzt wieder Süßkram esse, aber maßhalte. Das gelang mir nicht.

Und hier ist auch der Unterschied zur Fruktose. Die Fruktose mag zwar kalorienhaltiger sein, aber süßes Obst steigert bei mir nicht das Verlangen nach noch mehr süßem Obst wie es z.B. Schokolade macht. Also ich kompensiere jetzt nicht den Wegfall des Süßkrams mit mehr süßem Obst, sondern dieser Konsum bleibt gleich. Agavendicksaft, Ahornsirup und ähnliche Aufkonzentrierungen von Fruktose meide ich ebenfalls. Wenn's denn mal süß sein soll, dann soll's Honig sein.

Abgenommen habe ich noch nicht. Dieser Effekt tritt nur langfristig ein und erfordert auch Bewegung. Ich bin eigentlich begeisterter Radler und ohne die schon langjährige Radfahrerei würde ich wahrscheinlich mit meiner alten Ernährungsweise schon über 100 kg wiegen. Mein bisher ermitteltes Maximalgewicht war 83,6 kg bei einer Größe von 172 cm vor 4 Jahren. D.h. ich achte jetzt auch wieder darauf, dass ich mich wenigsten einmal pro Tag bewege, dass der Kreislauf für mindestens mal eine halbe Stunde etwas in Wallung gerät.

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