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Zuckerfreien Ernährung ab 1.1.2016

B2enit%aBx.


Ich schrieb doch, dass ich von KH's Diabetes wohl bekommen habe. Oder liest Du was anderes?

Was hast Du eigentlich gegen Fett?

Kartoffeln machen bei mir sofort einen Blutzuckeranstieg, weil eben KH lastig. Kann ich nicht gebrauchen. Vielleicht noch, wenn sie einen Tag nach dem Kochen im Kühlschrank waren, dann kommt es zur Bildung von resistenter Stärke, was den BZ Anstieg mindert.

Ich esse oft 100g Fett pro Tag, halte damit das Gewicht. Und habe genau damit vor Jahren 14 Kilo abgenommen, bis zum Normalgewicht. Und mit viel genuß.

Darauf jetzt ein Mousse auch Chocolat, aus Avocado, Kakao und Sahne und 2 Datteln.

E_hemali{ger Nutzer x(#580649)


Klingt gut, aber ich würde die Sahne weglassen.

Wie ich darauf komme, dass Fett fett macht? Weiß auch nicht ... ;-)

EYhemaligear Nu8tzer (#58x0649)


Zum Thema Sahne: Sahne ist ein Milchprodukt. Der Mensch ist ein Säugetier. Säugetiere trinken Milch der eigenen (!) Art. Im Säuglingsalter.

SGilkPeLarxl


Zum Thema Sahne: Sahne ist ein Milchprodukt. Der Mensch ist ein Säugetier. Säugetiere trinken Milch der eigenen (!) Art. Im Säuglingsalter.

Das ist ein Grundsatz aus der "Fit for life"-Bewegung der 90er des vorigen Jahrhunderts, also aus der damaligen Reformszene. zzz Sahne ist ein Genussmittel und hat als solches durchaus ihre Berechtigung.

Wenn wir uns alle nur noch komplett "artgerecht" ernähren wollten, würde aus der High-Carb/Low-Fat-Ernährung erst recht so einiges rausfallen. Du dürftest z. B. nichts essen, was erst industriell produziert werden muss, um genussfähig zu sein.

High Carb/Low Fat braucht einen Stoffwechsel, der das verdauen kann! So manche Leber (!) hat damit schon schlapp gemacht und ist eine kohlenhydratinduzierte (!) Fettleber geworden, ganz ohne Alkohol. Auch die Galle liebt diese Ernährungsform nicht und reagiert darauf gern mit Gallensteinen.

SIilkPBearxl


Fett macht nur dann fett, wenn es

a) das falsche bzw. ein nicht empfehlenswertes ist,

b) zusammen mit viel, vor allem raffinierten und verarbeiteten KH gegessen wird.

Gemüse mit Butter oder Olivenöl, Hähnchen in Kokosöl gebraten kannst Du essen bis zum Abwinken (schönen Sattsein), und es macht garantiert nicht fett.

S+il%kPexarl


Vergessen weiterzuschreiben:

Kombiniere das Gemüse und das Hähnchen mit Nudel oder Reis oder Brot - und es setzt an. Ist es dann das Fett, oder sind es die KH, die dickmachen? Ich würde sagen, es ist die ungünstige Kombination.

SHi,lkPMearl


Und als Letztes noch zu erwähnen: Kartoffeln sind ein besonderer Bereich der KH-reichen Lebensmittel. Sie liegen irgendwo zwischen stärkereichem Gemüse und KH. Ein paar davon kann man sich sogar bei KH-reduzierter Ernährung schon mal leisten. Als Diabetiker würde ich aber auch darauf verzichten.

NaullacJhtfueOnfxzehn


Wer KH reduziert, muss Energie aus Fett (und Eiweiß) holen. Man nehme eine selbst festgelegte Zahl KH (bei mir z.B. 50g), dazu ca. 0,8-1g Eiweiß pro kg Körpergewicht und fülle die restlichen Kalorien mit Fett auf. Macht bei mir ca. 120g Fett pro Tag zum abmehmen bei geplanten 1600 kcal. :)^

E6hemaldigerC Nudt}zer (g#580x649)


Das ist ein Grundsatz aus der "Fit for life"-Bewegung der 90er des vorigen Jahrhunderts ... Sahne ist ein Genussmittel und hat als solches durchaus ihre Berechtigung.

Nö, das war schon immer so, dass Säugetiere Milch der eigenen Art im Säuglingsalter trinken ;-)

Natürlich haben Genussmittel eine Berechtigung. Aber 1. kann man auch Obst und Nüsse genießen, und 2. ging es hier doch u.a. ums Abnehmen/Gewicht halten. Wem das mit Sahne gelingt, der soll es doch einfach machen. Ich sagte nur, ich würde sie weglassen.

S ilkDP)ea-rl


Ich habe alle meine Kilos MIT Sahne hinter mir gelassen. Ich liebe Sahne, und mir bekommt sie bestens. ]:D

Nö, das war schon immer so, dass Säugetiere Milch der eigenen Art im Säuglingsalter trinken ;-)

Du hast mich schon verstanden... Wenn Du heute mal guckst, was aus "Fit for life" geworden ist, weißt Du, worauf ich mich bezog. Die Leute sind alle davon wieder abgewandert, auch die Autoren der damals so beliebten Bücher richten sich längst nicht mehr nach ihren selbst aufgestellten Regeln.

Es ist doch völlig wurscht, ob Säugetriere Mich der eigenen Art nur im Säuglingsalter trinken oder nicht, und ich wüsste auch keinen Erwachsenen, der menschliche Muttermilch zur eigenen Ernährung bevorzugt. Du kannst solche Dinge doch nicht zum Maßstab für Menschen machen, oder meinst Du auch, weil Kühe nur Gras fressen, sollten wir das auch tun - weil es ja so gesund ist?

EFhemaEli,gterE Nnutzer D(#58064x9)


Es ist doch völlig wurscht, ob Säugetriere Mich der eigenen Art nur im Säuglingsalter trinken oder nicht, und ich wüsste auch keinen Erwachsenen, der menschliche Muttermilch zur eigenen Ernährung bevorzugt. Du kannst solche Dinge doch nicht zum Maßstab für Menschen machen, oder meinst Du auch, weil Kühe nur Gras fressen, sollten wir das auch tun - weil es ja so gesund ist?

Ich bin ein Säugetier, also hab ich im Säuglingsalter Milch der eigenen Art getrunken. Ich bin keine Kuh, also ernähre ich mich nicht von Gras. Was soll der Vergleich?

Außerdem ging es darum gar nicht. Ich habe nur meine eigenen Erfahrungen geschildert. Du musst doch Sahne nicht weglassen, nur weil ich das tun würde. Lass es dir doch schmecken!

S!ilk-Pewarl


Der Vergleich ist gar nicht so weit hergeholt, wenn wir, weil wir ja Menschen sind, keine Tiermilch trinken "sollten". Die Logik ist für mich dieselbe. Deine eigenen Erfahrungen habe ich darin nicht gelesen.

Ich mags halt nicht, wenn irgendwelche, für mich ziemlich abstruse Richtlinien als universell gültig verkauft werden. Aber sorry, ich hab ein bisschen temperamentvoll reagiert. Lass es Dir ebenfalls schmecken.

Ehhemaligere Nutzer Y(#5806x49)


Die Logik ist für mich dieselbe.

Menschen sind Säugetiere - Ja > Menschen trinken im Säuglingsalter Muttermilch

Menschen sind Kühe - Nein > Menschen essen kein Gras

Übrigens trinke ich Milch. Trotzdem ist das Säugetierargument kein Pro-Kuhmilch-Argument.

Was denn für abstruse Richtlinien? Ich habe ganz sicher keine Richtlinien angegeben.

S|ilKkPearxl


Na gut, dann erkläre ichs Dir nochmal.

Ich sagte nicht, dass diese Milchgeschichte und das Gras der Kühe ein und dieselbe Sache ist, das hast Du nur so verstanden.

Aber die Logik, die hinter dem angeführten Grundsatz, dass SäugeTIERE keine Milch mehr trinken und deshalb Menschen es auch nicht tun sollten, ist dieselbe wie, dass Kühe Gras fressen und Menschen es deshalb ebenfalls tun sollten.

Und ja, ich finde den Grundsatz, dass Milch deshalb für Menschen nicht geeignet ist, abstrus.

M^a,nn0L4x2


Zum Thema Milch und Milchprodukte möchte ich mal folgende Anregung geben.

Wenn wir heute sagen Milch sei nicht gesund, dann kann ich dem insofern zu stimmen, dass das die Milch betrifft, so wie sie heute in der Massentierhaltung produziert wird. Die Kühe sind zu reinen Milcherzeugungsmaschinen gezüchtet worden. Dabei hat der Mensch sein Augenmerk rein auf ein paar wenige Kriterien gelegt. 1. Quantität und dann viel Fett. Wenn viel Fett drin ist, dann kann die Molkerei den überschüßigen Fettanteil abschöpfen und die Milch kann immer noch mit 3,8% Fettanteil als Vollmilch verkauft werden. Ganz super ist's, wenn der Verbraucher 1,5% Fettgehalt als Vorteil für sich ansieht. Aus dem Fett wird Butter, Käse und noch andere Produkte hergestellt.

Dann wir die Milch pasteurisiert und homogenisiert. Laut Dr. Feil aus Tübingen soll genau das nicht gut sein.

[[http://www.dr-feil.com/allgemein/milch.html Dr. Feil über Milch]]

Ich finde den Artikel interessant und kann nachvollziehen, dass er Rohmilch empfiehlt. Meiner Meinung nach am besten von einer nicht überzüchteten Kuh, die auf der Weide lebt und Gras und Kräuter frisst, wie das alle Kühe noch vor 100 Jahren getan haben.

Ich hänge auch dem vegetarier Gedanken an, kann es leider nicht konsequent durchhalten. Ab und an esse ich Fleisch. Ich lehne es nicht ab Fleisch zu essen, weil es eine Sünde wäre, sondern nur deshalb weil ich mir den Umständen unter denen es produziert wird, bewußt bin. Ich kenne mich insoferen in der Landwirtschaft aus, als dass meine Eltern eine Nebenerwerbs-Landwirtschaft hatten. D.h. ich habe schon gesehen wie geschlachtet wird (Hausschlachtung). Aber damals war alles noch viel lokaler und es gab auch schon die Futtermittelindustrie, aber nicht in dem Maße und Stil wie heute.

Aber generell sollte man sich auch mal bewußt machen, dass es Landstriche und Gegenden gibt, in denen die Menschen nie ohne Tiere und deren Haltung hätten siedeln und existieren können. Zu sagen man soll sich rein vegan ernähren ist in den üppigen Regionen um den Äquator vielleicht möglich und in der heutigen globalen Zeit auch. Aber in den Steppen konnten und können die Menschen nur mit Hilfe von Tieren in Herden überleben. Die Tiere fressen auf großen Flächen das bißchen Gras und Moos, was da wächst und die Menschen essen dann das Fleisch der Tiere. Da kann man nicht hingehen und sagen eure Lebensweise ist ungesund unethisch. Ihr esst Tiere. Allerdings wissen die Menschen um ihre Abhängigkeit von den Tieren und behandeln sie auch anders.

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