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Leitungswasser So Gesund ?!.….....

S!pri5ng?chiyld


... ach und noch was:

Und man hat ja verschiedene Wasserwerke. So kommt viel Wasser aus der Lüneburger Heide, Hamburg selbst hat gar nicht sooo viele Brunnen. Deshalb ist auch die Wasserhärte in verschiedenen Stadtteilen unterschiedlich. Und ich habe ich eben nicht so tolles Wasser.

Wasserhärte hat nichts mit gesund/unbedenklich oder ungesund/bedenklich zu tun. Es stört höchstens geschmacklich oder wenn Küchengeräte etc. schnell verkalken.

... und wie ich lese kommt das Wasser in Hamburg größtenteils vom Grundwasser, d. h. aus Brunnen. @:)

BfenitqaB.


Die Wasserhärte ist mir auch schnurz, es dreht sich um die Vermixung von aufbereitetem Wasser.

Hormone (von Frauen mit Pilleneinnahme) die nicht rausfilterbaren Nanoteile von den ganzen Kosmetikkrams - das wird mit Grundwasser hier oder aus der Lüneburger Heide vermixt.

Das aufbereitete Wasser kann nur wieder in den Umlauf gelangen, weil man es mit frischem Wasser mixt. Und das macht man so, dass es eben unbedenklich ist. Oder es uns so zumindest vorgaukelt. Klar, kann man das Wasser trinken, aber es schmeckt nicht.

SVpring'child


So etwas gibt es in Deutschland nicht (noch nicht muss man fast sagen). Und selbst wenn könntest Du Dir sicher sein, dass Du trotzdem reines Wasser trinkst und es auf keinen Fall "herausschmecken" würdest.

Und was meinst Du, woher Brunnenwasser kommt? Das wird vom Grundwasser entnommen. Auch Quellwasser ist Grundwasser.

Das aufbereitete Wasser kann nur wieder in den Umlauf gelangen, weil man es mit frischem Wasser mixt. Und das macht man so, dass es eben unbedenklich ist. Oder es uns so zumindest vorgaukelt.

Es ist vollkommen unbedenklich; was meinst Du denn, warum es KLÄRanlage heißt? Das aufbereitete (und daher saubere) Wasser wird außerdem in Flüsse etc abgelassen und kommt nicht direkt ins Wasserwerk/in die Leitung, sondern z. B. in einen Fluss, wo es sich logischerweise verdünnt. Man entnimmt Wasser für die Trinkwasseraufbereitung (zumindest wenn man Oberflächenwasser aus Flüssen nutzt) dann in den Uferzonen, weil es da schon sauberer ist als z. B. in der Mitte des Flusses. Und dann wird es nochmal in vielen Einzelschritten aufbereitet. Da irgendetwas angeblich rauszuschmecken ist unmöglich.

Bke>nit|aB.


Ich schrieb nie, dass ich Sachen herausschmecke. Ich schrieb, dass das Wasser hier pur einfach nicht schmeckt. Ich mag auch einige Mineralwässer nicht, die sind geschmacklich labberig. Widerlich.

Deshalb tue ich mir Wasser, was mir nicht schmeckt, weder aus der Leitung noch aus der Flasche an.

Wäre das Grundwasser aber so rein, warum setzt man dann aber die Höchstgrenzen für bestimmte Inhaltsstoffe immer höher an ???

S_pringychxild


Es sah für mich so aus, als wär das der Schluss Deiner vorhergehenden Argumentation. Habe ich dann wohl missverstanden. Mir schmeckt auch nicht alles, und wir haben zum Glück hierzulande das Privileg, uns das Wasser aussuchen zu können, das wir trinken. Ist aber auch das einzig gültige Argument gegen Leitungswasser in Deutschland.

Wäre das Grundwasser aber so rein, warum setzt man dann aber die Höchstgrenzen für bestimmte Inhaltsstoffe immer höher an

Dass Grundwasser rein wäre habe ich wiederum nie behauptet. :-) Üblicher- und logischerweise ist es natürlich reiner als Oberflächenwasser. Ich habe das allerdings nur erwähnt, weil es mir so vorkam, als ob Du zwischen Brunnen- und Grundwasser einen Unterschied machst.

Und tut man das? Die Trinkwasserverordnung wird jetzt nicht gerade ständig erneuert, und eigentlich wurde es zuletzt strenger (Stichwort Legionellen, war groß in der Presse).

HSacks)t{ock


wir beziehen Grundwasser aus Forstrundshorn ( Berkhof ) da steht das Wasserwerk....

ich hatte 7 Fach gefilterten Osmose Wasser getrunken...nur man sagte mir dann verdurstet man :) 99% aller Mineralien sind raus hm..

sHensibMelmvaxn


Und nee, ich habe keinen Nachweis, aber das Gepansche mit neuen und aufbereitetem Pinkelwasser stand vor 10 Jahren mal in der Zeitung. Und dass die Werte wegen der vielen Abwässer immer höher gesetzt werden, stand da auch zu lesen.

Das halte ich für eine Ente. Trinkwasser aus Abwasser aufbereiten zu wollen ist viel zu aufwändig, wozu sollte man das tun, mit welchem Zweck? Wenn das Abwasser aufbereitet wurde, wird es in Gewässer geleitet, das kommt nicht ins Trinkwasser- es gibt schlichtweg keinen sinnvollen Grund dafür. Wenn Abwasser mit Trinkwasser gemischt würde, würde der Nitratgehalt emporschnellen (das würden diverse Stellen relativ leicht nachweisen können). Grundwasser ist in Hamburg genug vorhanden- wozu sollte man das mit Abwasser mischen- aus Langeweile?

In Paris (und anderen Städten) sieht das mit dem Trinkwasser schon etwas schwieriger aus- da muss mangels ausreichender Grundwasservorkommen Oberflächenwasser der Seine verwendet werden- aber auch in Paris bekommen sie das in hinreichender Qualität hin.

Manche "Qualitätsmängel" kann man sich auch einreden- dann kann das Wasser auch scheinbar anders schmecken.

Wer mal über Wassergeschmack und Qualität reden möchte, kann mal nach Karlovy Vary fahren und dort das Thermalwasser probieren- schmeckt sehr eigenartig- ist aber keineswegs von besonders niedriger Qualität.

Aus dem Geschmack des Wassers kann man nicht auf die Qualität des Wassers schließen. Es gibt [[https://de.wikipedia.org/wiki/Aqua_Tofana starke Gifte, die geschmacksneutral sind]] und es gibt Stoffe, die man im Wasser schmeckt, die aber für den Menschen relativ unproblematisch sind.

soen<siLbe&lman


warum setzt man dann aber die Höchstgrenzen für bestimmte Inhaltsstoffe immer höher an

Das stimmt ja nicht- das Gegenteil ist der Fall.

aVfrxi


Das Trinkwasser ist das am besten überwachte Lebensmittel und kann auch getrunken werden.

Teil 1 stimmt, Teil 2 auch und zwar ganz besonders. Am deutschen Leitungswasser (das nicht ohne Grund Trinkwasser genannt wird) ist nix zu beanstanden, was die Genießbarkeit angeht.

Hormone und mikrokleines Plastik werden es sicherlich durchaus ins deutsche Trinkwasser schaffen, wie übrigens ebenso in die Flaschenwässer, die (Überraschung!) auch nix anderes sind als Leitungswasser mit etwas Sprudelzuschlag.

Leute, wer es gern perlen lassen möchte, kaufe sich S0dastream oder dergleichen und befülle es mit Leitungswasser. Wer aber immer noch gern Wasser Kisten- oder Paketweise schleppen möchte, vielleicht aus Fitnesserwägungen heraus, kann das gern tun, es ist nur sinnlos.

Der größte Wahnsinn aber sind die s.g. Premiumwässer aus Italien oder sonstwo (San Pellegr!no und dergleichen), die in Glasflaschen über die Alpen kutschiert werden. Wer sowas kauft, müsste eigentlich auch für die Pediküre oder eine Nudelsuppe nach Shanghai fliegen.

W>intEerkin.d


Ich trinke jetzt seit ca. 3 Monaten eigentlich nur noch Leitungswasser, weil mir das Wasserschleppen und die PET-Flaschen (ich mag lieber stilles Wasser und da gibt es kaum welches aus Glasflaschen - zumindest keines, was dann nicht gleich superteuer ist...) zu doof wurden. Es schmeckt gut und ist stressfrei :)^

S^pr"ingch,ild


Hormone und mikrokleines Plastik werden es sicherlich durchaus ins deutsche Trinkwasser schaffen, wie übrigens ebenso in die Flaschenwässer, die (Überraschung!) auch nix anderes sind als Leitungswasser mit etwas Sprudelzuschlag.

Nicht ganz... die "Flaschenwässer" fallen unter die Mineralwasserverordnung, da gibt es andere Richtwerte als bei Leitungswasser. Die sind etwas weniger streng als bei Leitungswasser. Außerdem braucht man bei Flaschenwasser kein zusätzliches Chlor, allerdings ist von Hydrochemie nicht so viel hängen geblieben, dass ich jetzt sagen könnte, ob das irgendeinen Unterschied macht. |-o Würde aber dennoch in jedem Fall für Leitungswasser plädieren (es sei denn es schmeckt nicht oder man musste schon die dritte Kaffeemaschine wegschmeißen wegen Kalk).

Wegen Hormonen. Medikamenten und Plastikteilchen frage ich nochmal nach, da bin ich ehrlich gesagt nur über Konzentrationen in natürlichen Gewässern informiert (die durchaus besorgniserregend sind).

Und noch schnell das Wichtigste: Hallo Winterkind. *:)

T1ariaxs


die Flaschenwässer, die (Überraschung!) auch nix anderes sind als Leitungswasser mit etwas Sprudelzuschlag.

Das gilt für die Wassersorten, die als "Tafelwasser" geführt werden. Mineralwasser muss soweit ich weiß aus entsprechenden Quellen stammen, nicht aus der Leitung.

Toimba3tuku


Nunja Restmedikamente hat man immer drin - siehe Pille der Frau und Verweiblichung bei Fischen.

Die Fischer sind mir fast noch egal, aber was ist, wenn mir der Schniedel abfällt? 8-)

Tqiambatjuku


Fischer -r = Fische

T]imLbatu)ku


Springchild

In der Menge wie im Leitungswasser ist es unbedenklich (ist es ja selbst im Schwimmbad noch, wo die zugegebene Menge deutlich über der Geruchsgrenze liegt).

Nicht über, sondern unter. Auch wenn dir das jetzt merkwürdig bis widersprüchlich vorkommt: Wenn Schwimmbadwasser stark nach Chlor riecht, ist zu wenig Chlor drin. Nicht zu viel.

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