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Tips für vegane Ernährung

wJintTerso*nnex 01


Mit Veganismus/Vegetarismus löst man Probleme, ja. Man hilft dem Planeten und sorgt dafür, dass weniger Tiere in Massen gehalten werden. Nachfrage regelt das Angebot, das ist Fakt. Weniger Nachfrage, weniger Angebot.

ja so denken viele Veganer...aber dafür sind es prozentual viel zu wenige Menschen um Veränderungen im System zu bewirken.

Man fühlt sich vielleicht besser, auch moralisch...nur das ist Selbstbetrug ..so finde ich zumindestens.

und es ist eben zur Zeit hipp..... wird sich wie jede Modeerscheinung wieder legen, aber verändert wird sich dann an den Missständen auch nichts haben.

p=rihnseswsallxe


Es werden mehr. In Deutschland leben inzwischen 10% der Menschen vegan oder vegetarisch.

900.000 Veganer sind schon einige, und ja, es macht einen Unterschied. Es müssen genug Leute mitmachen, aber nur so bewirkt man Veränderung.

Man muss die Ideale leben, für die man steht. Und so bewirkt man Veränderung. Es war mal "hipp/rebellisch", Frauen nicht wie Scheiße zu behandeln. Juden zu schützen. Oder gegen Sklaverei zu sein. Nur weil etwas neu ist, heißt es nicht, dass es wenig wert ist.

p;rins<essaxlle


Noch ein, zwei andere Gedanken:

Wem schade ich als Veganer? Nun, maximal mir selbst. Warum muss ich dafür mich rechtfertigen, etwas nicht zu essen?

Die Probleme unserer Jugend sind nicht Veganismus und Vegetarismus. Das sind auch nicht unsere Volkskrankheiten. Den meisten Menschen ist egal, was sie essen, das ist unser Problem.

Diabetes, Krebs, Alkoholmissbrauch, Herzkrankheiten - das ist das, was jährlich zu hunderttausenden Toten führt. Und woher kommt das? Unter anderem falsche Ernährung, zu viele verarbeitete Produkte, zu wenig Obst und Gemüse, zu viel Fleisch.

Der Gedanke, dass ein Mensch allein eh nichts ausmache, ist natürlich sehr bequem. Das zieht einen aus jeder Verantwortung. Warum sollte gerade ich Fair Trade Klamotten kaufen? Bin doch eh allein. Warum sollte ich mich ehrenamtlich für Flüchtlinge einsetzen? Ach, ich allein mache da doch eh nichts. Warum sollte ich junge Schüler mit Leistungsproblemen fördern? Ich werde doch an der Chancenungleichheit auch nichts ändern können.

Ich kann noch so viel mehr tun, um diese Welt bewohnbarer und lebenswerter zu machen, ohne dabei mir selbst zu schaden. Und selbst wenn ich bei einigen Sachen ganz allein bin (was einfach nie der Fall ist), so hilft es mehr, als wenn ich nichts tue.

wNinters4onnUe x01


nein, dass es wenig wert ist sagt keiner.... und Ideale haben ist auch o.k., man muss aber auch realistisch bleiben ;-)

Pass gut auf dich auf, ernähre dich gesund :)_

wvintJeLrsonnex 01


Wem schade ich als Veganer? Nun, maximal mir selbst. Warum muss ich dafür mich rechtfertigen, etwas nicht zu essen?

nein du musst dich nicht rechtfertigen...du sollst dir nur selber nicht schaden! ( das war das Anliegen meiner Hinweise)

P"lane#tenqwind


Diabetes, Krebs, Alkoholmissbrauch, Herzkrankheiten - das ist das, was jährlich zu hunderttausenden Toten führt. Und woher kommt das? Unter anderem falsche Ernährung, zu viele verarbeitete Produkte, zu wenig Obst und Gemüse, zu viel Fleisch.

Ein Zusammenhang konnte bisher nicht bewiesen werden. Auch wenn es in so ziemlich jeden Buch zu veganer Ernährung steht, es wird dadurch nicht richtig.

p"rinseoss=alzlxe


Ich werde schon auf meine Ernährung aufpassen. Dazu kommt noch, dass ich (im Gegensatz zu vielen in meinem Alter) auf Nikotin, Alkohol, THC, Koffein und alle solche Substanzen verzichte. Meine Risiken für die Gesundheit sehe ich an anderen Stellen.

Da meine Familie zudem eine längere Geschichte von Bluthochdruck, Schlaganfällen und Herzinfarkten hat, möchte ich mich davor schützen, so gut es geht. Mein Vater nimmt täglich Medikamente, das möchte ich nicht auch irgendwann müssen.

s$en-si.bel'mxan


Wem schade ich als Veganer? Nun, maximal mir selbst.

Naja, eigentlich ist eine vegane Ernährungsweise preiswerter. Ansonsten sehe ich da keine Nachteile. Ich hoffe ansonsten, dass die vegane bzw. vegetarische Ernährungsweise sich stärker verbreitet- wenigstens dass weniger Fleisch und tierische Produkte gegessen werden- ich denke, dass nützt Mensch und Umwelt.

Ich kann noch so viel mehr tun, um diese Welt bewohnbarer und lebenswerter zu machen

Das finde ich gut und es ist nicht so, dass das nicht von Erfolg gekrönt sein wird.

Mur: Ich glaube, ein grundsätzliches Problem vieler Menschen ist, dass sie zwar Probleme sehen und erkennen (abgesehen von den Menschen, die Ohren, Augen und Mund zuhalten), aber nicht danach handeln. Das erschwert notwendige und sinnvolle Entwicklungsprozesse nicht unerheblich und schadet letztendlich allen Menschen. Oft gibt es erhebliche Diskrepanzen zwischen Wort und Tat. Oft wird bei Folgeschäden gejammert und gewehklagt, obwohl die Folgen des Handelns absehbar waren- nein, niemand kann sich auf das Handeln des anderen berufen nach dem Motto: "der macht das ja auch nicht"- jeder Mensch ist für sein Handeln selbst verantwortlich und mitverantwortlich.

p)rin%sessxalle


Nun, die WHO schlägt dazu einige Dinge vor:

[[http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs394/en/]]

Less than 30% of total energy intake from fats (1, 2, 3). Unsaturated fats (e.g. found in fish, avocado, nuts, sunflower, canola and olive oils) are preferable to saturated fats (e.g. found in fatty meat, butter, palm and coconut oil, cream, cheese, ghee and lard) (3). Industrial trans fats (found in processed food, fast food, snack food, fried food, frozen pizza, pies, cookies, margarines and spreads) are not part of a healthy diet.

Vergleichen wir nun diese Vorschläge damit, was in industrialisierten Nationen verspeist wird...

[[http://www.who.int/nutrition/topics/3_foodconsumption/en/index4.html]]

Dazu kommt die Studie zu Fleisch von der WHO.

[[http://www.who.int/features/qa/cancer-red-meat/en/]]

8. Processed meat was classified as Group 1, carcinogenic to humans. What does this mean?

This category is used when there is sufficient evidence of carcinogenicity in humans. In other words, there is convincing evidence that the agent causes cancer. The evaluation is usually based on epidemiological studies showing the development of cancer in exposed humans.

In the case of processed meat, this classification is based on sufficient evidence from epidemiological studies that eating processed meat causes colorectal cancer.

Das heißt, ja, zu viel (verarbeitetes) Fleisch ist Krebsauslöser. Zumindest wenn man diesem komischen Verein glaubt.

pcrinses~saDlle


@ sensibelmann

Ja, genau das meine ich. Auf meinem Weg zum Handeln brauchte und brauche ich auch Unterstützung und Motivation. Fast jeder Mensch braucht das, deswegen ist es so wichtig, sich für Dinge einzusetzen. Wer weiß, wen man damit noch motiviert.

PdlacnetenRwxind


Das heißt, ja, zu viel (verarbeitetes) Fleisch ist Krebsauslöser. Zumindest wenn man diesem komischen Verein glaubt.

Ja VERARBEITETES Fleisch! Das ist kein Fleisch wie es die Natur hergäbe. Und ein Beweis ist es dennoch nicht. Ich weiss dass es vor einigen Wochen mal wieder durch die Medien ging. Aber es ist nach wie vor kein Beweis.

Hier in dem Artiel gibts ne gute Auseindersetzung mit dem Thema:

[[http://www.marksdailyapple.com/what-does-the-who-report-mean-for-your-meat-eating-habit/#axzz3yr5iuQiw]]

p1rins{essalle


Es ist trotzdem ein Risiko, das da ist, und das man sehr einfach senken kann. Wie gesagt, nicht zu erwähnen den ÜBERkonsum, den viele Leute haben. Gerade rotes Fleisch enthält viel Energie und viel Fett, das ist Fakt. Wenn man mehr davon ist, dann ist es wesentlich leichter, zu viel gesättigte Fettsäuren zu sich zu nehmen. Massentierhaltung, und da kommt das meiste Fleisch her, ist pervers. Es ist absolut pervers, unwürdig und tritt das Leben mit Füßen. Es erzählen immer gerne alle Leute, dass sie ja nur noch vom Bauern nebenan oder Bio kaufen, aber die wenigsten tun es wirklich. Deswegen kann ich es einfach kaum noch ernst nehmen.

Pglanet`enxwind


Es geht mir nicht um Massentierhaltung. Eher ums Prinzip. Das Risiko ist derzeit ein theoretisches, wir verstehen die Zusammenhänge nicht voll. Und es ist auch nicht bewiesen dass gesättigte Fettsäuren überhaupt gesundheitsschädlich sind. Wusstest du dass es Wissenschaftler gibt, die der Meinung sind, dass gerade gesättigte Fette gesund sind? Weil sie nicht so leicht oxidieren z.b. Und überhaupt, wer definiert was "ÜBERkonsum" ist? Ich lese hier im Forum (nicht primär in deinem Faden, den meine ich nicht mal) so oft, dass viel zu viel Fleisch gegessen wird. Ab wann ist es denn viel zu viel und wer legt warum diese Menge fest?

Mir geht es gar nicht darum, dass du vegan leben willst. Mach das wenn du willst. Mir geht es darum dass ich immer wieder lesen muss, dass das so ist/Fakt ist/erwiesen ist. Und nichts davon ist bewiesen.

pErinseGs_s~alle


Die WHO hat ca. 30kg im Jahr als Richtwert empfohlen.

Momentan essen die Leute in Deutschland durchschnittlich das Doppelte davon. Jedem sollte bewusst sein, dass morgens, mittags, abends Fleisch ungesund ist.

P$lanertSenywinxd


Begründungen möchte ich. Kein x empfiehlt y kg. Warum ist so viel ungesund ???

60Kg pro Jahr sind ca. 164g pro Tag. So viel ist das nicht. Davon kann man nicht morgens, mittags und abends Fleisch essen. Außer es sind jeweils Minimengen. Mal als Beispiel: das wäre ein kleines Schnitzel zu ca. 125g und vielleicht noch 40g Wurst. Das ist nicht viel, wenn du das vor dir liegen hast.

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