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Tips für vegane Ernährung

s,ensitbelmxan


Begründungen möchte ich.

[[http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ernaehrung-infarkt-und-krebs-die-folgen-der-fleischeslust-1.1307124 z.B. hier]]- da werden Hinweise auf die Primärliteratur angegeben.

Außerdem: Wenn Anmahnungen durch die WHO erfolgen, ist das in der Regel relativ gut geprüft.

PilüschNbiesxt


[[http://eatsmarter.de/rezepte/rezeptsammlungen/vegan-fotos#/0]]

Sehr empfehlenswert.

perinse8ssallxe


60kg pro Jahr ist ja auch der Durchschnittswert, der die 10% Menschen mit fleischloser Ernährung mit einbeziehen.

Nun, beziehen wir einmal die Chemie mit ein: Fettsäuren sind lange CH-Ketten mit einer COOH-Gruppe am Ende. Gesättigte Fettsäuren haben keine Doppelbindungen zwischen den C-Atomen, dadurch sind die Moleküle drehbar und sehr flexibel. Reagiert so eine Fettsäure mit Cholesterin, fängt es bei zu großen Mengen an, sich an den Arterienwänden festzusetzen. Durch seine Struktur kann sich immer mehr zusammenstecken und so die Arterien verstopfen - verstopfte Arterien führen zu Bluthochdruck und auch zu einem Herzinfarkt. Wie solche verfetteten Arterien aussehen, kann man einfach googlen.

Ungesättigte Fettsäuren haben zwischen den C-Atomen Doppelbindungen, dadurch sind die Moleküle nicht flexibel und durch die Reaktion mit Cholesterin ist das Verstopfen der Arterien nicht so einfach.

Was schlimmer als gesättigte Fettsäuren sind, sind Transfettsäuren.

Trans heißt, dass Gruppen von Atomen innerhalb des Moleküls auf unterschiedlichen Seiten sind. Transfettsäuren reagieren ähnlich wie gesättigte Fettsäuren mit Cholesterin, allerdings haben sie auch Doppelbindungen, weshalb dadurch die Arterien noch besser verstopfen.

Transfette entstehen bei der chemischen Veränderung von ungesättigten Fettsäuren, im bspw den Siedepunkt des Produktes zu erhöhen.

Ergo - zu viele gesättigte Fettsäuren und zu viele Transfette heißen verstopfte Arterien.

Wissenschaft funktioniert durch gut begründete Theorien, Theorien, nach denen unsere Maschinen funktionieren und die unsere Welt erklären. Studien dienen dazu, diese Theorien zu bestätigen, aber Studien fallen ständig unterschiedlich aus, deswegen gibt es so viele Diskussionen. Weiche Faktoren sind A-Löcher.

In meinen Augen scheint es plausibel, ich habe viele Erfahrungen in der Richtung gemacht.

P5lanebtencwinRd


Sagt mal ist das euer Ernst? ??? Ich frage nach Begründungen und ihr verlinkt mir einen Zeitungsartikel und Rezepte? :-o Ich kenne den Zeitungsartikel und ich habe selbst auf der letzten Seit was verlinkt, was den Bericht der WHO ganz anders darstellt und ich finde die Hinweise zur Primärliteratur dort nicht (vielleicht übersehe ich sie auch ??? ). Wisst ihr wie man solche Beweise erbringt bzw. wie richtige Studien dafür gemacht sein müssen?

Außerdem: Wenn Anmahnungen durch die WHO erfolgen, ist das in der Regel relativ gut geprüft.

Meine eigenen Erfahrungen sagen da was anderes. Und außerdem nochmals: es geht da im VERARBEITETES Fleisch. Das kann man nicht einfach auf alles Fleisch übertragen.

60kg pro Jahr ist ja auch der Durchschnittswert, der die 10% Menschen mit fleischloser Ernährung mit einbeziehen.

Ja das ist mir schon klar, aber das sagt jetzt was? Ein Durchschnittswert ist immer ein Durchschnittswert, da sind auch viel- und wenig-Esser mit drin. Aber daran kann man auch nicht sagen wir essen zu viel. Den Durchschnittsesser gibt es nämlich auch. Ich bin tatsächlich so einer.

Gesättigte Fettsäuren haben keine Doppelbindungen zwischen den C-Atomen, dadurch sind die Moleküle drehbar und sehr flexibel. Reagiert so eine Fettsäure mit Cholesterin, fängt es bei zu großen Mengen an, sich an den Arterienwänden festzusetzen.

Wo hast du das denn gelesen? ??? Gerade gesättigte Fettsäuren sind nämlich sehr reaktionsträge, weil sie gesättigt sind.

Außerdem ist diese Cholesterinsache und das Verstopfen der Arterien weitaus komplexer. Es gibt auch Chloesterin, die das ganze wieder abtransportieren.

Was schlimmer als gesättigte Fettsäuren sind, sind Transfettsäuren.

Deswegen mein Hinweis dass gesättigte Fett nicht so leicht oxidieren. Und sie sind erhitzbar. Deswegen auch die Theorie dass sie gesünder sind.

Wissenschaft funktioniert durch gut begründete Theorien, Theorien, nach denen unsere Maschinen funktionieren und die unsere Welt erklären.

Das mag in der Physik funktionieren, aber selbst da halten sich Theorien nur, wenn sie auf Dauer der Realität entsprechen. Und gerade im Bereich Ernährung gibt es nun mal die unterschiedlichsten Theorien und das kann man nicht einfach unter den Tisch fallen lassen.

Studien dienen dazu, diese Theorien zu bestätigen, aber Studien fallen ständig unterschiedlich aus, deswegen gibt es so viele Diskussionen. Weiche Faktoren sind A-Löcher.

Aber gerade deswegen kann man nicht einfach hergehen und sagen SO ist es. Es ist nicht bewiesen dass Fleischverzehr ungesund ist. Und es ist auch nicht bewiesen dass vegan essen gesund ist. Ich behaupte auch bei beiden nicht das Gegenteil. Wir wissen es nicht.

In meinen Augen scheint es plausibel, ich habe viele Erfahrungen in der Richtung gemacht.

Dann frage ich mal: was ist mit den Paleo-Anhängern? Die machen auch positive Erfahrungen und loben ihre Ernährung in den höchsten Tönen. Wenns dir gut tut dann ist es doch toll. Aber bitte nicht verallgemeinern.

piri-ns{evssallxe


Ja, gesättigte Fettsäuren sind reaktionsträger, aber sie reagieren trotzdem mit Cholesterin. Nur weil man sie allerdings besser erhitzen kann und sie nicht so schnell oxidieren, heißt das auf keinen Fall, dass sie gesünder sind!

Butter hat eine höhere Rauchtemperatur als Margarine, das stimmt, aber man soll weder mit dem einen, noch mit dem anderen braten. Öl ist dazu wesentlich besser geeignet.

Transfette lassen sich relativ leicht vermeiden, und auch ungünstige Reaktionen von ungesättigten Fettsäuren.

Vielleicht gefällt es dir ja so besser: Viele Leute essen einfach zu viel, was sie dick macht. Das gesamte Volk wird fett und darunter leiden alle. Ein Weg, eine Theorie, das zu lösen, geht über Veganismus.

Ethische und Umweltaspekte ausgeklammert, die für mich persönlich viel schwerer wiegen.

Pela9n|et enxwind


Ja, gesättigte Fettsäuren sind reaktionsträger, aber sie reagieren trotzdem mit Cholesterin. Nur weil man sie allerdings besser erhitzen kann und sie nicht so schnell oxidieren, heißt das auf keinen Fall, dass sie gesünder sind!

Wie gesagt, das Thema ist komplizierter. Und ich esse viel gesättigtes Fett, habe aber keine Cholesterinprobleme.

Butter hat eine höhere Rauchtemperatur als Margarine, das stimmt, aber man soll weder mit dem einen, noch mit dem anderen braten. Öl ist dazu wesentlich besser geeignet.

Öle sind einfach oder sogar mehrfach ungesättigte Fette. Mit denen sollte man nicht braten! Es sei denn sie wurden chemisch gehärtet, dann geht das. Aber mal ernsthaft, da esse ich persönlich lieber eine naturbelassene Butter. Und warum soll man mit Butter nicht braten? ???

Transfette lassen sich relativ leicht vermeiden, und auch ungünstige Reaktionen von ungesättigten Fettsäuren.

Wenn mans nicht erhitzt, kühl und dunkel lagert und rasch aufbraucht.

Vielleicht gefällt es dir ja so besser: Viele Leute essen einfach zu viel, was sie dick macht. Das gesamte Volk wird fett und darunter leiden alle. Ein Weg, eine Theorie, das zu lösen, geht über Veganismus.

Und warum über Veganismus? Man kann auch wunderbar vegan dick werden. Auch da gibt es genug "was sie dick macht." Genauso kann man auch nicht-vegan schlank bleiben/werden.

p rinse|ssallxe


Wer hat dir in den Kopf gesetzt, dass man mit Ölen nicht braten sollte?

Ich zitiere Wiki:

Entgegen der Anweisung zum definierten Vorheizen der Pfanne oder des Fettes in vielen Kochrezepten, sollten Fette und Öle aus gesundheitlichen Gründen nicht so weit erhitzt werden, dass sie zu rauchen beginnen, weil dabei Acrolein freigesetzt werden kann.

[[http://www.öl-kontor.de/info-brennwert-oel.php]]

Und wie ich bereits sagte: Vegan ist ein Weg. Dieser Weg beinhaltet eben noch, dass er der Umwelt etwas Gutes tut und moralisch nicht verwerflich ist (zumindest aus der Sicht der meisten Menschen, auch aus meiner).

s|chnqecke1x985


Vegan ist ein Weg

Wohin, wofür?

Pommes sind z.B. vegan, raffinierter Zucker ist vegan. Trotzdem nicht empfehlenswert oder gesund.

dass er der Umwelt etwas Gutes tut und moralisch nicht verwerflich ist

Ich sehe Veganismus u.a. deshalb kritisch, weil im Textilbereich natürlich abbaubare Produkte (Wolle, Seide, Daunen, Leder) abgelehnt werden und statt dessen zu unverrottbarer Synthetik gegriffen wird.

s4ePnsib'elm]an


Öle sind einfach oder sogar mehrfach ungesättigte Fette. Mit denen sollte man nicht braten!

Das hängt vom Öl ab. Mit Erdnussöl z.B., noch besser mit raffiniertem, kann man sehr gut braten, selbiges trifft auf Kokosöl zu. Dennoch: Auch beim Braten mit Ölen sollte man die Temperatur nicht zu hoch wählen. Man kann durchaus auch bei 150°C ganz gut braten.

Butter beginnt schon bei wesentlich niedrigeren Temperaturen als Erdnussöl oder Kokosöl zu verbrennen bzw. sich erheblich chemisch zu verändern und ist deswegen weniger zum Braten geeignet (ich würde auch eher nicht mit Leinöl, Olivenöl oder Rapsöl braten).

Und ich esse viel gesättigtes Fett, habe aber keine Cholesterinprobleme

Der Zusammenhang zwischen Ernährung und gesundheitlichen Problemen ist statistischer Natur. Man kann auch stärkerer Raucher sein und gesund bleiben- nur ist die Wahrscheinlichkeit deutlich geringer.

Menschen können sich auch sehr ungesund ernähren und trotzdem (eine ganze zeitlang) gesund bleiben- die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber messbar verringert. Niemand kennt im vorherein die Reaktion seines Körpers auf ungesunde Ernährung, hinzu kommen mitunter sehr langfristige Folgewirkungen.

P%lane"tenwixnd


Wer hat dir in den Kopf gesetzt, dass man mit Ölen nicht braten sollte?

Öle und Fette oxidieren beim Erhitzen. Am stärksten betroffen davon sind die mehrfach ungesättigten Fette. Je gesättigter, desto geringer das Risiko. Noch nie gehört?

s4ensi;belmaxn


Ich sehe Veganismus u.a. deshalb kritisch, weil im Textilbereich natürlich abbaubare Produkte (Wolle, Seide, Daunen, Leder) abgelehnt werden und statt dessen zu unverrottbarer Synthetik gegriffen wird.

Naja, man kann alternativ durchaus auch zu Baumwolle, Leinen, Hanf, Kapok, Kautschuk greifen.

hpeu]t7e_hiexr


Um mal wieder zu Tipps zur veganen Ernährung zu kommen

Die indische Küche bietet das größte Spektrum an vegetarischer und veganer Ernährung. Aus den einfachsten Gemüsen werden herrliche Gerichte gezaubert. Das liegt zum einen an der religiösen Vielfalt mit den jeweiligen kulinarischen Einschränkungen und zum anderen, weil es auf diesem Subkontinent nur so spriest von Gemüse, Obst und Gewürzen.

Hat man einmal eine Grundausstattung an den Gewürzen und das Prinzip verstanden, ist das alles im Handumdrehen gemacht. Einen schönen Dal kann man beispielsweise schnell zaubern und ist ein Eiweißlieferant par excellence.

s1enspib&elxman


Öle und Fette oxidieren beim Erhitzen.

Das macht auch Butter oder tierisches Fett wie Schmalz. Entscheidend ist für die Oxidation die Temperatur, die für jedes Fett/Öl unterschiedlich ist. Bei Erdnussöl z.B. ist die Temperatur, bei der stärkere Oxydation eintritt, deutlich höher als bei Butter oder Leinöl.

P*l)anetOenwinxd


Das hängt vom Öl ab. Mit Erdnussöl z.B., noch besser mit raffiniertem, kann man sehr gut braten, selbiges trifft auf Kokosöl zu. Dennoch: Auch beim Braten mit Ölen sollte man die Temperatur nicht zu hoch wählen. Man kann durchaus auch bei 150°C ganz gut braten.

Dass man mit raffinierten (=chemisch gerhärtet) Ölen braten darf, hatte ich erwähnt. Aber allgemein: Sorry ich habe mich da ungenau ausgedrückt was ich mit Ölen meine. Ich meinte halt echt die einfach- und mehrfach ungesättigten Fette. Kokosöl ist aber ein gesättigtes Fett. Damit kann man braten.

Butter beginnt schon bei wesentlich niedrigeren Temperaturen als Erdnussöl oder Kokosöl zu verbrennen bzw. sich erheblich chemisch zu verändern und ist deswegen weniger zum Braten geeignet (ich würde auch eher nicht mit Leinöl, Olivenöl oder Rapsöl braten).

Bei Butter sieht man es aber, wenn sie verbrennt, da brät man automatisch so niedrig, dass das nicht passiert. Ölen sieht man aber nicht an, dass sie oxidieren. Ok wenn sie rauchen, dann weiss man es, aber davor oxidieren sie ja auch schon.

Der Zusammenhang zwischen Ernährung und gesundheitlichen Problemen ist statistischer Natur. Man kann auch stärkerer Raucher sein und gesund bleiben- nur ist die Wahrscheinlichkeit deutlich geringer.

Ja ich gebe dir recht. Habe mich nur als Beispiel genannt. Aber eben weil es Menschen wie mich gibt und nach wie vor nichts bewiesen ist, kann man nicht mit Sicherheit sagen, wie die Dinge wirklich sind.

s(ens3ibelmxan


Aber eben weil es Menschen wie mich gibt und nach wie vor nichts bewiesen ist, kann man nicht mit Sicherheit sagen, wie die Dinge wirklich sind.

Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit werden sehr intensiv untersucht. Diesbezüglich gibt es sehr umfangreiche wissenschaftliche Statistiken und Unteersuchungen. Wenn eine Warnung z.B. über die WHO herausgegeben wird, kannst du von deutlich messbaren erhöhten Risiken ausgehen.

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