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Mutter unterstützt die Ernährung, aber andere verunsichern sie

p9rinsesQsalle hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich bin momentan in meiner Einstiegsphase zum Veganismus, meine Mutter hat sich letztlich doch überzeugen lassen und wir kochen jetzt zusammen. Es gab bisher asiatisches Gemüse, Süßkartoffelsuppe, Belugalinsenbolognese und weitere Rezepte werden demnächst ausprobiert.

Zur Beruhigung meiner Mutter und um B12 Mangel vorzubeugen, nehme ich Floradix, wo ja auch noch einmal extra Eisen drin ist. Das hat meine Schwester auch schon eine Zeit genommen, auf Anraten der Hausärztin, als sie Mangel hatte (allerdings als Omnivore).

Ich informiere mich noch laufend und versuche, jeden Tag alle Nährstoffgruppen abzudecken. Obwohl ich zwar mehr kcal zu mir nehme als früher, habe ich doch irgendwie ein halbes Kilo in der Woche nun abgenommen. Na ja, schlecht ist es nicht.

Nun ist es so, dass aber alle Leute meiner Muter sagen, vegan sei wahnsinnig ungesund (sie redet da mehr drüber als ich, meinen Mitteilungsdrang befriedige ich in Foren ;-D ) und sie fänden das ja gar nicht gut. Dass es genügend Beweise gibt, dass man sich auch vegan gesund ernähren kann, wird ignoriert, weil sich diese Personen nie wirklich mit Veganismus auseinandergesetzt haben. Es wird dann extrem, unnatürlich und bleibende Schäden hervorrufend genannt. Mir ist klar, dass das passieren kann, aber deswegen informiere ich mich.

Meine Mutter ist nur leider eine Person, die sehr viel auf die Meinung anderer hört. Sie verunsichert das Gerede und macht sich Sorgen um mich. Ich habe ihr bereits auf der Seite der Albert-Schweizer-Stiftung gezeigt, dass eine gesunde, vegane Ernährung möglich ist und es durch mehrere Studien belegt wurde.

Was könnte ich noch tun, um sie zu beruhigen? Sie meint auch, dass ich doch immer so gern Mett und Hähnchen gegessen hätte (damit habe ich vor über einem halben Jahr aufgehört, und das Maß, in dem ich das gegessen habe, war echt nicht feierlich) und sie Angst hätte, dass ich mir alles Leckere und Gute versage und verbiete.

Dabei habe ich das Gefühl, endlich eine gesunde Beziehung zum Essen zu haben. Als ich 13 war, habe ich ca. ein Jahr lang viel zu wenig gegessen, mich für jeden Bissen schlecht gefühlt und wurde sehr oft krank. Danach habe ich innerhalb eines Jahres über 10kg zugenommen und meine Ernährung war ein Auf und Ab aus Hungern und Fressen, ich habe kein bisschen genossen. Es gab täglich Fleisch, wenig Obst, viel Schokolade und Chips und einfach jede Menge Schei*e. Irgendwann hatte ich mich drei Wochen mal "gesund" ernährt, aber da habe ich ständig Heißhunger bekommen und musste ständig Dingen widerstehen.

Das hat sich gebessert, seit ich auf Fleisch verzichte, und jetzt noch ein gutes Stück mehr. Kein schlechtes Gewissen mehr, ich bin immer satt und nasche nicht ständig, nur täglich ein wenig dunkle Schokolade.

Wie kann ich ihr klar machen, dass ich mich so viel besser fühle? Dass es eben nicht kategorisch ungesund ist?

LG

Antworten
SUilbe#rOmondauxge


"Ich fühle mich gut, das Essen schmeckt mir, Vitamin B12 führe ich zu, Ende der Diskussion"

Wenn du suchst, findest du bestimmt genug Seiten, die Fleisch essen als ungesund aufführen und Beweise dazu schreiben :=o

(es geht dir ja nur darum dass DU in Frieden deine veganen Produkte essen willst und nicht dass alle vegan leben sollen?)

pNrins4essaxlle


Na ja, habe ich ja gemacht.

Und dann war wieder "Du...alle sagen echt, dass das nicht gesund sein kann...für vegetarisch haben sie Verständnis, aber vegan ist einfach zu extrem..."

hHeut\e_hiAer


Wenn du ehrlich bist, ist deine Fragestellung keine wirkliche Frage.

Es wirkt auf mich eher penetrant, was du hier immer wieder auf deine vegane Ernährung aufmerksam machst nein, Veganer sind nicht die besseren Menschen und retten die Welt :)::

meinen Mitteilungsdrang befriedige ich in Foren ;-D

Deine Mutter kann dir nicht vorschreiben, wie du dich zu ernähren hast.

Sie kann dir Hinweise geben, mehr nicht.

Die Sorge deiner Mutter könntest du ganz einfach damit entkräften, dass du dich regelmäßig vom Hausarzt checken lässt. Kannst du auch zu deiner eigenen Sicherheit machen.

Lhian-xJill


Wie alt bist du, und was hat deine Mutter mit deinem Leben und deiner Ernährung zu tun?

pZrinBseassalxle


Ich bin halt neu, Entschuldigung. Kann mich auch ganz aus dem Forum verziehen.

Damit kann ich meine Mutter übrigens nicht beruhigen, da die anderen ja immer noch reden. Wenn ich es auf andere Themenkreise ausweite: Menschen geben gerne Kommentare zu meiner Arbeitsmoral, meinem Klamottenstil und meiner...kosmetischen Pflege ab. Und ständig gibt es wieder Diskussionen mit meiner Mutter darüber, weil sie es nicht mag, wenn sich Leute negativ zu ihrem Kind äußern.

p/rinse.ssallxe


Ich bin 16 und lebe zu Hause.

LNiRan-Jrill


Das liegt auber schon zum Teil auch an deiner Mutter. Ich habe eine ebenfalls 16jährige Tochter, und ich sehe keinen Grund, mich in all diese Dinge einzumischen.

Sollte mein Kind auf die Idee kommen, sich vegan ernähren zu wollen, wäre das allein ihre Sache. Mich müsste da niemand überzeugen, aber ich finde, dazu gehörte auch, dass sie dann selber kocht.

Lcian-XJilxl


...und in meinem Freundes- und Bekanntenkreis wäre das auch ein Thema.

L)ianu-JDilxl


aah..

KEIN Thema ;-) .

p=rinseSssalxle


Meine Mutter ist aber nicht so. Sie zwingt mich auch nicht, Kleidungsstück xy anzuziehen, aber sie macht mir dann ein schlechtes Gewissen, wenn ich es nicht tue. Ich liebe sie sehr und es täte ihr auch gut, wenn sie weniger darauf geben würde, was andere meinen. Jedes Getratsche am Arbeitsplatz nimmt sie ernst und ist dann zutiefst traurig, wenn sie nach Hause kommt.

C$inna monx4


Oh, hier wurde ja schon ein paar Tage lang nichts mehr geschrieben.

Wollte hier nur noch dazu sagen:

Sie zwingt mich auch nicht, Kleidungsstück xy anzuziehen, aber sie macht mir dann ein schlechtes Gewissen, wenn ich es nicht tue.

Das ist vielleicht kein Zwang, aber emotionale Erpressung. Da liegt nicht viel dazwischen. Da solltest du dich von abgrenzen.

Ich liebe sie sehr und es täte ihr auch gut, wenn sie weniger darauf geben würde, was andere meinen. Jedes Getratsche am Arbeitsplatz nimmt sie ernst und ist dann zutiefst traurig, wenn sie nach Hause kommt.

Ja, das stimmt. Deine Mutter ist bestimmt eine ganz liebe Frau, aber du kannst ihre Probleme nicht zu deinen Problemen machen. Wenn sie sich nicht von anderen abgrenzen kann - sei es deine Art zu leben oder eben die Meinung unwichtiger Menschen - dann ist das so. Sie kann etwas daran ändern, wenn sie will. Und du kannst dich entscheiden, wie sehr du dich von ihrem Gefühlschaos mitreißen lassen willst. Ich würde ihr eben einfach die Fakten aufzeigen und dann freundlich aber bestimmt das Gespräch beenden. Das ist nicht leicht, aber umso früher du das lernst, umso besser.

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