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Gesunde (vegetarische) Ernährung

P ock etjMousxe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

"Ich ernähre mich gesund." Das ist ein Satz den man häufig hört.

Meist heißt das, dass die Leute relativ viel Gemüse und wenig Fastfood essen. Aber ist das gesund? Automatisch.

Ich habe eine ganze Zeit lang täglich McDonalds besucht. Ich hatte wunderbare Blutwerte und bin schlank.

Seit einigen Jahren esse ich fast ausschließlich frische Sachen und häufig Salat. Eine signifikante Veränderung konnte ich nicht feststellen.

Ich schließe daraus nicht, dass man Fastfood essen soll. Eher glaube ich, dass der Körper recht viel kompensiert.

Nun esse ich (fast) kein Fleisch mehr und kein Fisch.

Immer mal wieder hört und ließt man dann, dass das zu Mangel xy führt aber man ja durch genug Hülsenfrüchte oder irgendwas anderes den Mangel wieder ausgleichen könnte. Man müsste eben drauf achten, dass man genug von Nährstoff x und genug von Nähstoff y zu sich nimmt.

Aber wie macht man das? Ich kann doch nicht jede Woche berechnen was ich esse? Woran kann man sich orientieren? Achtet ihr dadrauf bestimmte Dinge mindestens xmal pro Woche zu essen?

Antworten
w(hoopix 63


Ich ess überhaupt kein Fleisch/Wurst, dafür aber Fisch und da schau ich schon, daß ich das 2x die Woche hin bekomm (klappt allerdings nicht immer, aber 1x die Woche schon).

Ansonsten ess ich das, worauf ich Lust hab. Auf Kartoffeln hab ich eigentl. immer Lust, dazu Gemüse.

Salat in etwa 1 x die Woche.

Meine Blutwerte sind gut und nen Mangel hab ich auch nicht.

ZOitro(ne8x6


Ich esse auch kein Fleisch, dafür hin und wieder Fisch. Viel Gemüse, Salat, Obst, Kartoffeln, Nüsse...

Was mir sehr geholfen hat ist das Buch: Knoblauch gegen Krebs und Blaubeeren für das Herz.

Ich zitiere mal kurz die Inhaltsangabe hier rein :

Von neuesten Erkenntnissen der Lebensmittelforschung ausgehend, nimmt Robinson den Leser auf eine fesselnde Reise zu den Ursprüngen der Pflanzen mit. Sie beschreibt, wie und wann wir ihnen durch Überzüchtung und falsche Zubereitung unwissentlich ihre Nährwerte rauben. Jedes Kapitel behandelt jeweils eine Obst- oder Gemüsesorte, beschreibt die Geschichte ihres Nährwertes und bietet eine überraschende Menge an Tipps, wie man die nützlichen Inhaltsstoffe bewahrt und freisetzt. Man erfährt, wie man Brokkoli lagert, damit die Menge der Antioxidanzien um bis zu 125 Prozent steigt; wie Beeren aufgetaut werden müssen, sodass sich die Menge an Antioxidanzien verdoppelt, und welche Apfelsorten das Immunsystem am meisten stärken.

aVvbg


Es gibt keine "gesunde" und "ungesunde" Ernährung prinzipiell. In sinnvollen Mengen ist alles vernünftig, solange ein möglichst breiter Mix entsteht. Dann kann man sicher sein, dass der Körper all das bekommt, was er wohl so braucht.

Die Idee, dass Fastfood irgendwie ungesund wäre, lässt sich nicht grundsätzlich belegen. McD und BK haben einen gewissen Ruf. Wenn man ehrlich vergleich mit einer Frikadelle, die man zu Hause brät, muss man zugestehen, dass die Systemgastronomie alle Werte unerwünschter Stoffe besser im Griff hat: Die Temperaturführung ist präzise und wird zeitgenau eingehalten, es bildet sich bei Pommes so wenig Acrylamid wie möglich. Fett wird besser und genauer ausgetauscht. Fleisch nicht überhitzt und zudem fettarm in Kontaktgrills gebraten. Das schafft keine Hausfrau besser und reproduzierbarer. Es ist eine Mär, dass Oma, Tante Emma u. ä. alles besser gemacht hätten: Nicht umsonst ist die Lebenserwartung und die Lebensqualität nicht gesunken sondern signifikant gestiegen.

Ich will keinen Aufruf zu Fastfood starten, das Fastfood-Bashing ist aber auch ungerecht. Interessant ist aber der Trend, dass andere Burgerketten für sich so viel regionales, gesundes Essen reklamieren. Die nutzen den durchaus preisintensiven Trend zu teurerem Essen. Allerdings zeigen die gesamten Tests der Stiftung Warentest der vergangenen 15 Jahre, dass Nahrungsmittel aus dem Discounter ziemlich konstant zwischen gut und sehr gut abgeschnitten haben und in der Regel auch deutlich teurere Markenprodukte schlagen.

Gesund ist einfach für Dich das, was Dir gut bekommt, was Dir gut tut. Das merkt man normalerweise. Fühlt man sich nach einem Essen gebläht, überfüllt, sehr müde oder hat eigentlich Hunger auf etwas anderes, war das Essen wohl nichts. Das findet man selber mit der Zeit heraus.

Es macht keinen Sinn viel Obst zu propagieren, wenn jemand Fruchtzucker nicht so gut verträgt oder davon dick wird. Die Anhänger von Vegan und Paleo/Steinzeitdiät sind sehr unterschiedlich was die Nahrung angeht - das Empfinden bzgl. Blutwerte und Wohlbefinden ist aber annähernd gleich. Es ist oft einfach überhaupt eine Umstellung, die die Motivation erhöht. Und viele Blutwerte hängen mit anderen Faktoren stark zusammen: Stress, Sport, einseitige Ernährung. Da kann jede Form von Änderung/Umstellung zumindest eine gewisse Zeit helfen.

S7caro


Na jaaaaa, berechnen tu ich nicht. Aber wenn möglich, enthalten meine Hauptgerichte etwa 2 - 3 Mal die Woche eine ordentliche Portion Hülsenfrüchte und ich schaue immer, ob mal Beeren im Angebot ist und verputze die dann so 1 - 2 Mal die Woche.

Ansonsten ist mir ein guter Mix wichtig. Nicht jeden Tag Kartoffeln, sondern auch mal Nudeln, Reis oder ne Suppe, einen Salat oder evtl. auch mal ne Süßspeise wie Pfannkuchen mit Früchten.

Morgens eine Portion Obst... Das wars eigentlich auch schon.

Und viel Leitungswasser. Ob das jetzt gut ist oder nicht... Ich fühle mich damit ganz gut.

SFta$lfxyr


Als (Fast-)Vegetarier hat man da doch eigentlich weniger Aufwand. Veganer müssen schon eher schauen, dass sie auf ihre Nährstoffe kommen. Möglich ist das aber auch, zur Not gibt's ja Nahrungsergänzungen.

Also ich wüsste jetzt nicht wo man da als Vegetarier groß schauen müsste. Eisen hast du in Eiern, diversen Gemüsesorten und auch Getreideprodukten. B12 ist in Milch- und auch in Eiprodukten enthalten, Proteine ebenfalls. Wenn man sich mit einer gesunden Mischung ernährt sehe ich keinen Bedarf für große Rechenspiele.

ZDim


Wenn man ehrlich vergleich mit einer Frikadelle, die man zu Hause brät, muss man zugestehen, dass die Systemgastronomie alle Werte unerwünschter Stoffe besser im Griff hat

hm.

Das Öl für die Friteuse wird bei mir immer frisch reingekippt, ich verwende es nur einmal oder zweimal und es ist entweder Erdnussöl oder Butterschmalz. Einen ganzen Tag ists bei mir sicher nicht heiss.

Der Burger ist bei mir bio und frisch faschiert und nicht tiefgekühlt.

Ein bissi Unterschied ist schon..............

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