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Salz besser in die Ernährung integrieren

a;gn.es


Heute bspw hatte ich 450mg Natrium gegessen

Wie hast Du das berechnet? Ißt Du insgesamt sehr wenig?

pNrin{sesslalFle


Cronometer, das ist eine App, die den Nährstoffgehalt deines gesamten Essens aufzeichnet.

Ich ernähre mich fast ausschließlich von Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide und ein paar Nüssen/Samen (1900-2500kcal am Tag abhängig von Stimmung und körperlicher Aktivität, inzwischen in einem Verhältnis von ungefähr 70/20/10, weil ich damit am besten klarkomme, aber das schwankt auch ein bisschen),), selten auch mal was richtig Verarbeitetes (abgesehen von Sojayoghurt und Mandelmilch, die konsumiere ich so gut wie täglich).

gWaulo,isxe


Du bist schon ziemlich besessen, was deine Ernährung anbelangt. Wäre es eine völlig abgefahrene Idee, einfach mal zu essen, was dir schmeckt?

p'rijns5essMalle


Ich esse nur Dinge, die mir schmecken.

Aber ich habe eine schreckliche Angst davor, bestimmte Nährstoffe zu wenig/zu viel aufzunehmen. Fast jeden Tag sehe ich irgendwelche Artikel oder bekomme von irgendwelchen Leuten zu hören, dass ich durch die pflanzliche Ernährung einen Mangel an xy bekommen werde und es macht mir einfach Angst.

aZgnexs


Orthorexie.

NaumbeMr O<f ThUe XBeaxst


@ prinsessallee

Es ist verständlich, dass man durch die große Flut an Informationen und Meinungen sehr verunsichert werden kann. Ging mir genauso. Aber ich kann dir versichern, dass diese Ängste durch WISSEN aufhören werden. Lies gute Bücher zu dem Thema, hinterfrage und recherchiere. Würde dir gerne ausführlicher schreiben und auch auf deine ursprüngliche Frage eingehen, aber habe im Moment nicht die passenden Quellen zur Hand, wo du nachlesen kannst. Wünsche dir auf jeden Fall noch viel Erfolg und versuche bitte, dich nicht allzusehr verunsichern zu lassen. Wie gesagt: Eigne dir Wissen an und bleib immer ein bisschen kritisch :-)

pHrinseIssalle


Läuft aber Orthorexie nicht eher auf ein Konsumieren von zu wenig Kalorien/Nährstoffen hinaus? Jedes Beispiel scheint bisher in diesen Rahmen zu fallen. Ich denke auch nicht über die "Reinheit" meines Essens nach.

Meine Recherchen haben mich auch wieder davon weggebracht, sehr wenig Fett zu essen, obwohl ich immer noch keine Öle verwende. Der Hintergrund davon ist, dass ich doch genug ALA brauche, um mein DHA und EPA selbst in ausreichenden Mengen herzustellen.

Mir kommen auch die Empfehlungen für Calcium so unglaublich hoch vor. 1100mg ist schon ne ganze Menge, und obwohl ich das jeden Tag zu mir nehme, frage ich mich, wozu ich so verdammt viel Calcium brauche.

Es ist so schwierig, nicht mehr darüber nachzudenken, welche Vitamine mir für den Tag noch fehlen und wo ich sie herbekomme. Es geht so weit, dass ich teilweise noch esse, obwohl ich gar keinen Hunger mehr habe, aus Angst nicht genug B3 oder meinetwegen Lysin zu bekommen.

p#rinseissaxlle


Ich habe auch das Gefühl, dass ich bestimmte Sachen gar nicht machen darf, weil die so heftig verurteilt werden.

Wehe, ich esse mal eine Scheine Veggie-Mortadella oder ein pflanzliches Schnitzel, dann bin ich ja gleich eine Lügnerin und ernähre mich nur von Ersatzprodukten. Selbst meine eigene Familie macht diese Kommentare. Neulich habe ich mir ausnahmsweise mal ein pflanzliches Schnitzel gemacht und meine Schwester meinte gleich "Ne echte Veganerin bist du ja nicht".

Meine Mutter machte es neulich noch schlimmer, indem sie meinte "Warum nimmst du kein Eisen mehr? Du isst kein Fleisch, du musst das nehmen!" Dabei achte ich jeden Tag schon darauf, genug Eisen mit Vitamin C zu mir zu nehmen, damit ich nicht dieses verdammte Eisen nehmen muss, denn davon bekomme ich nach 2-3 Tagen Verdauungsprobleme.

C#leo4 Edw*ardys v. Dav2onpooxrt


Die Problematik des Veganerdaseins: immer konfrontiert damit, dass sie genügend Nährstoffe zu sich nehmen. Als ob sich die Permanent-Junkfood-Ernährer von außen damit auseinander setzen müssten/würden.

Schmeiß deine blöden Seiten weg mit der Übersicht an Nährstoffen, du hast ja schon paranoide Züge diesbezüglich.

Mit dem Salz kann man sich steigern, genauso wie man es sich abgewöhnen kann. Immer wieder die Dosis erhöhen/verwenden und du gewöhnst dich wieder dran. Aber ich glaube du kannst das lassen. Mir würde noch einfallen diverse Getränke zu salzen. Klingt jetzt seltsam, aber es gibt doch so Gemüse- und Salatdrinks. Gurkendingsbums. Veganes Zaziki schmeckt doch zu Gemüsesticks.

Und selbst wenn du dein Sojaschnitzel isst oder so, naja, dann lass doch quatschen. Außenseiter, Randerscheiner werden immer Kommentare hören. Egal ob es sich um Ernährung, Kleidung, Sexualität oder sonstwas handelt. Lass sie halt plappern.

p:r)in@sesxsalle


Das tat irgendwie gut...

Mein Problem ist, dass ich irgendwie auch möchte, dass Veganismus für andere nicht abstoßend scheint. Ich möchte zeigen, dass das ernährungsmäßig adäquat ist und man trotzdem nicht auf Schnitzel und Co verzichten muss. Aber was ich auch mache, es ist falsch. Entweder ernähre ich mich zu ungesund oder "zu gesund", entweder es erscheint "zu unnatürlich" oder "pseudowissenschaftlich". Mir wurde sogar schon unterstellt, ich sei per se eine Impfgegenerin, was überhaupt nicht stimmt. Ich sage auch nicht "Solange du vollwertig pflanzlich isst, wirst du niemals irgendwie krank werden und brauchst dich um keine Nährstoffe kümmern". Irgendwie scheint es keinen Weg zu geben, es irgendwem in irgendeiner Weise Recht zu machen.

C;leo IEdw}ards v.1 DaDvonpooTrt


Nein aber mit deiner veganen Ernährung hast du dich entschieden eben nicht zum "Mainstream" zu gehören.

Und das

Mein Problem ist, dass ich irgendwie auch möchte, dass Veganismus für andere nicht abstoßend scheint.

ist nunmal die Regel der Randgruppenkämpfer. Von zehn Leuten sind eben neun dem negativ gegenüber in ihrer Haltung. Du wirst nunmal viele nicht überzeugen können, das schaffen ja nicht mal die größten charismatischsten, begeisternden und mitreißenden Leute.

Das sollte dich aber nicht entmutigen oder gar so verwirren dass du selber unsicher umher schwimmst.

p7ri2nskessalwle


Aber ich würde es so gern zum Mainstream machen. Das ist auch etwas, was viele nicht verstehen: Ich finde es gar nicht gut, dass so was als "individualistisch" gilt, ergo mache ich es auch nicht aus einem Drang zum Individualidmus.

Und selbst wenn ich nicht andere überzeuge, ich möchte sie auf keinen Fall weiter wegtreiben, als sie es eh schon sind.

Weißt du, wie man mit täglicher Frustration gut umgehen kann? Denn irgendwie funktioniert das Ignorieren langsam nicht mehr.

P{lane!tenw(inxd


prinsessalle das geht allen so. Ganz egal wie man sich ernährt. Ich war mit meiner Mutter etwas trinken und eine Bekannte meiner Mutter hat sich dort zu uns gesetzt. Meine Mutter hat deutlich Übergewicht, die Bekannte noch deutlich mehr. Meine Mutter hatte sich Cappuccino mit Sahne drauf bestellt, als es an den Tisch gebracht wurde, zeigt die Bekante doch allen ernstes auf die Sahne und macht ein abfälliges Geräusch. :-o Kommentare zum Essverhalten gibt es immer, ganz egal wie man sich ernährt.

parinse9ssalle


Es wäre mir ja egal, wenn es dabei nur um mich ginge, aber es geht mir ja um die Tiere.

Meine Ernährung wirkt scheiße -> andere sind dem Veganismus stärker abgeneigt -> mehr Tierleid

Das macht mir den Druck, weil das viele Leid von so vielen verschiedenen Wesen auf der Welt (Menschen eingeschlossen) mich schon so extrem niederdrückt und verzweifeln lässt, und ich kann so wenig dagegen tun.

C\leo EdHwards v. Dav7onpxoort


Ich glaube nicht dass man einen Mitteleuropäer wie das Deutsche Völkchen zum Veganismus in einem überschaubaren Zeitraum machen kann. Es sind immer nur einzelne Leute. Man kann zwar vegane Gerichte zeigen, aber nicht die gesamte Lebenseinstellung der anderen einfach so ändern. Aber immerhin sind doch 5 Leute von 100 die vegan leben immer noch besser als 98 oder 100.

Wie mit täglichem Frust umgehen?

Aushalten und Dinge tun die dich glücklich machen. Geht es einem gut fällt es einem leichter mit schwierigen Momenten umzugehen.

Kapitulieren oder durchhalten... Oder erst einmal kapitulieren und dann weiter machen.

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