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Rasche Gewichtszunahme, wo setze ich da an?

LMeyamna3x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo miteinander!

Ich bin 38 Jahre alt und normalerweise gewichtsmäßig ziemlich stabil. Im Winter mal 2kg mehr zwecks der Feiertage oder unterm Jahr, wenn viel los ist und ich nicht dazu komme, mich ordentlich zu bewegen, aber seit der Geburt meines jüngeren Kindes vor 7 Jahren halte ich 51-53kg auf 1,6m.

Seit 3 Monaten nehme ich, bei steigender Bewegung beständig zu, inzwischen sinds schon 56-57kg. Dabei gehe ich täglich 1-1,5 Stunden mit dem Hund, laufe seit ca. 2 Monaten wieder 3-4x wöchentlich 30-40', manchmal walke ich auch mit einer Freundin (ca. 1h).

Essensmäßig passe ich eher mehr auf, seit die Hosen kneifen |-o , also an einer Chipstüte täglich vorm Fernseher liegts sicher nicht. Ich esse allgemein kohlehydratarm und gemüselastig.

Was seltsam ist, ich habe das Gefühl, regelrecht aufgedunsen zu sein, die fettreicheren Stellen (Oberarme, Po, Oberschenkel) fühlen sich richtig prall an. ":/

Hat von euch jemand Ideen, wie ich da gegensteuern kann? Ich fühl mich momentan sehr unwohl.

Antworten
PClüsIchb[iest


Lass mal deine Schilddrüse checken.

Können das Wassereinlagerungen sein?

hWerzeznsgiutex69


ja hormone checken lassen, am besten mal zum endokrynologen

Ctleo Edw/ards vB. DavIonpooxrt


Ich weiß nicht ob dir das Alter nicht zu Buche schlägt. Dagegen spricht aber eigentlich, dass du recht aktiv bist und gut ernährst. Aber indirekt kann es doch mit dem Alter zu tun haben, weil sich die Hormone ändern.

C`leo Edw ardus v. Dav'onpoorxt


Na doch, ich vermute das Alter. 56 Kilo bei 160 mit knapp vierzig ist ja nichts anderes als Normalgewicht. Wenn du dein Sportpensum deutlich erhöhst, kannst bestimmt was machen, aber ich glaube nicht dass du fortan mit gleicher Leistung deine 52 Kilo hältst. Da wirst dich wahrscheinlich verabschieden müssen.

C,leo ]E;dwards v$. D!avonpUoorxt


Und vielleicht hilft noch mehr Eiweiß und weniger KH. So, jetzt halt ich aber mein virtuelles Maul.

LGeyanax37


Danke für eure Beiträge!

Dass ich älter werde, ist mir schon klar. ;-) Aber ich bin knapp 40 und nicht knapp 60 oder 70, von da her akzeptiere ich zwar, dass ich "weicher" werde und die Haub schlabbriger, aber eine Gewichtszunahme in dem Ausmaß innerhalb kurzer Zeit, obwohl ich auf die Ernährung achte und Sport treibe. ":/

Wenn das Alter jetzt seit Jahresanfang solche Blüten treibt, will ich nicht wissen, wie ich in 10 Jahren ausschau... |-o

CCleo Edw[ards v. Daxvonpuooxrt


Es kommt drauf an wie viel es halt noch werden würde. Vier Kilo? im Durchschnitt und als Ende ist nicht so viel, wenn es Alterszunahme wäre. ":/

Findest du nicht dass das ein Alter ist, wo der Metabolismus langsam einrostet?

LZeyanxa37


@ Cleo:

Sorry, aber "einrosten"? *gg* Mit 37,9 war noch alles ok, aber seit dem 38. Geburtstag gehts rapide bergab und die Fettzellen habe auf "Senior" geschalten? Nein, so einfach ist das mal sicher nicht. ;-) Und vor allem - wie geht das die nächsten 30 Jahre weiter? :-o

Vor allem habe ich über den Winter zeitbedingt sehr wenig Sport getrieben. Da war gewichtsmäßig auch noch alles ok. Dann beginnt der Frühling, ich fange wieder an zu laufen, die Runden mit dem Hund werden länger, ich steuere einer kontinuierlichen Zunahme mit sehr wenig Kohlehydraten und mehr Eiweiß gegen - und *zack*? ":/

EAhemaliege!r Nutzer {(#588s506)


Würde auch die Schilddrüse kontrollieren lassen. Aber alle Werte - angefangen vom TSH bis hin zu den Antikörpern wegen einer möglichen Hashimoto-Erkrankung (führt letztlich zu einer Schilddrüsenunterfunktion).

E+hemaliOger Nu{tzer (#58x8506)


noch was vergessen:

Eine Schilddrüsenunterfunktion kann auch Wassereinlagerungen begünstigen.

L#eyanTa37


@ Harlekin:

Ok, ich bin ein wenig schockiert. Leider treffen mehrere Symptome von Hashimoto (SD-Unterfunktion ist das gleiche?) zu, v.a. die Verstopfung. Hatte das bisher auf Fehlernährung geschoben, wie auch die Gewichtszunahme. Werde meinen Hausarzt demnächst drauf ansprechen. Weiß nur noch nicht, ob ich hoffen soll, dass er bezügl. SD was findet oder nicht... :=o

Ethema:ligQer PNutzer M(#588m506x)


Soweit ich das verstanden habe, ist Hashimoto Thyreoidits (so der vollständige Name) eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper Antikörper gegen die eigene Schilddrüse bildet und diese so zum einen an ihrer Funktion gehindert wird und zum anderen das Schilddrüsengewebe nach und anch zerstört wird. Betroffen sind v.a. Frauen.

Hashi-Patienten landen letztlich unbehandelt in einer fortschreitenden Schilddrüsenunterfunktion. Zwischendurch gibt es vorübergehend Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion, die von den Betroffenen mehr oder weniger gemerkt werden. Die Überfunktionssymptome kommen zustande, indem bei der Zerstörung des Schilddrüsengewebes die darin gespeicherten Schilddrüsenhormone freigesetzt werden.

Ist aber nur mein laienhaftes Wissen dazu.

Wenn du zum Hausarzt gehst, ist wie gesagt entscheidend, dass dein Blut auch auf die Antikörper gegen die Schilddrüse getestet wird. Anti-TPO, TPO-AK und wie die heißen, findest du auch durch googeln. Viele Hausärzte testen nur den TSH-Wert. Der alleine reicht aber eben nicht. Und ggf. sollte bei einem positiven Befund auch eine Sonographie der Schilddrüse erfolgen. Hausärzte können bei Schilddrüsenbeschwerden kompetent sein, nicht wenige sind es aber leider nicht. Es empfiehlt sich im Zweifel zum Endokrinologen zu gehen. Aber du kannst dir ja beim Hausarzt die Ergebnisse auch aushändigen lassen für deine eigenen Unterlagen und immer noch danach zum Facharzt gehen. Eine Bekannte von mir, die daran erkrankt ist, hat das z.B. so herum gemacht. Dadurch weiß ich das mit Hashi überhaupt.

Und als Hashi-Betroffener kann man subjektiv sowohl typische Beschwerden einer SD-Unterfunktion als auch einer Überfunktion haben. Selen soll da wohl sehr gut helfen gerade bei den subjektiv empfundenen Beschwerden trotz "guter Schilddrüseneinstellung" von den Werten her.

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