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600-700 Kalorien am Tag zu wenig?

lCaseurladxy


Ich gib Zim Recht. Wir (fr)essen zu viel. Ich reihe mich direkt mit ein. Ich bin auch so verfressen.

Dabei wird immer wieder festgestellt, dass die Menschen am längsten und gesündesten leben, die dauerhaft wenig essen, karg leben, in ihrem Geburtsort bleiben, futtern, was im eigenen Garten wächst usw....

also in einer Weise leben, wo keiner Bock drauf hat---normalerweise.

Aber diese Menschen, die so alt werden, essen grundsätzlich viel weniger, als empfohlen wird und nehmen auch nicht diese Mineralien alle auf. Alleine 1000mg Calcium täglich zu schaffen, ist ja schon Wahnsinn.

Man hat dann festgestellt, dass es auch Menschen mit bombenfesten Knochen gibt, die nur rund 300mg Calcium täglich zu sich nehmen. Angeblich kommt es nämlich da auch auf andere Dinge an, ob Knochen fest sind oder nicht. Calcium ist da nicht das Wunder schlechthin.

Und so ist es halt bei vielen Empfehlungen. Oft sind es nur Halbweisheiten und Realität beweist etwas anderes.

Erhema:liger ,Nutzer T(#3588o50x6)


Untersuchungen haben ergeben, dass der Mensch im sog. Hungerstoffwechsel entgegen der vielbeschworenen Volksmeinung seinen Grundumsatz zwar runterfährt, aber nur in Höhe von ca. 200 kcal/Tag. Sobald eine Weile kosntant wieder mehr und ausreichend Nahrung reinkommt, fährt der Körper seinen Grundumsatz auch wieder hoch. Dafür muss man aber auch keine sehr hohen Kalorienmengen zu sich nehmen, sondern in etwa den Gesamtumsatz zu sich nehmen. Das sollte bei erreichen des Zielgewichts dann auch kein Problem sein. Und von dem ein oder anderen tag, den man dann unter dem Gesamtumsatz liegen sollte, fährt der Körper nicht gleich wieder in den Hungerstoffwechsel.

Zum perpetum mobile mutiert der Körper nicht, wenn man unter dem Grundumsatz isst. Auch wenn das der Grundumsatz-Lobby-Fraktion nicht passt. Und ansonsten stellt sich schon rein logisch die Frage, wie Menschen denn sonst bis auf einen BMI von 12, 11, 10 abmagern können, wenn sie zu wenig Kalorien essen.

Unterschiede ergeben sich höchstens daraus, wenn jemand organische Erkrankungen hat, die Einfluss auf den Stoffwechsel haben, z.B. eine Schilddrüsenunterfunktion, oder hohe Cortison-Dosen oder andere Medikamente einnehmen muss, die den Stoffwechsel beeinflussen.

Ganz allgemein essen die meisten Menschen hierzulande zu viel.

Es ist auch nicht direkt gesundheitsschädigend, wenn man ans untere Normalgewicht abnimmt oder sogar ein, zwei Kilo darunter. Der Körper rechnet nicht so strikt in 1, 2 kilo mehr oder weniger.

Entscheidend ist, ob man sich selbst realistisch wahrnehmen kann und nicht auf Essen und Körper fixiert sowie das Essen genießen kann und nicht als Feind betrachtet. Da es auch skinny fat gibt, halte ich es genauso gut möglich, dass die TE ihren Körperfettanteil senken könnte, wie die andere Variante, dass sie sich verzerrt wahrnimmt.

Imsab#ell


Ich habe einige medizinisch/gesundheitlich bedenkliche Beiträge, bzw. ihre Bezüge darauf gelöscht.

SDunflo&wer_7x3


Du isst definitiv zu wenig und zu einseitig. Viel bedenklicher ist aber deine fixierung auf das Thema und das schlechte Gewissen, wenn Du mehr isst.

Bäuchlein: Hat jeder. Evtl. gezielter Sport treiben.

Und grundsätzlich: Dein Verhalten ist grenzwertig und es fehlt nicht viel, dass es entgleist und Du in eine handfeste Mageruscht rutschst. Ansatzweise drin bist Du auf jeden Fall.

Was sagen Deine Eltern, dass Du offensichtlich keine warme Mahlzeit isst?

Dabei wird immer wieder festgestellt, dass die Menschen am längsten und gesündesten leben, die dauerhaft wenig essen, karg leben, in ihrem Geburtsort bleiben, futtern, was im eigenen Garten wächst usw....

Schon die neueste Befunde gelesen? Dass insgesamt ein etwas höheres Normalgewicht in vielen Fällen die längste Lebenszeit mit sich bringt und so mancher leicht rundliche Mensch gesünder ist als die Dünnen mit ihrer ständigen Hungerdiät?

Fakt ist: Die TE ist 16, mitten im Wachstum - und unterernährt. Es fehlt Abwechslung auf dem Speiseplan, es fehlen wichtige Nährstoffe. Und die ständige Fokussierung auf Kalorien und Gewicht und das schlechte Gewissen sind mehr als bedenklich. Es sind massive Warnzeichen für ein größeres Problem. Das Alter "typisch" für den Beginn einer Magersucht. Die immerhin die Krankheit mit einer der höchsten Todesrate unter Jugendlichen ist. Übertreibung? Nein. Realität, vor der gerne die Augen verschlossen wird in einer Gesellschaft, in der viele andere tatsächlich definitiv übergewichtig sind.

E/hemaRliger$ Nutzer ;(#58850I6x)


Schon die neueste Befunde gelesen? Dass insgesamt ein etwas höheres Normalgewicht in vielen Fällen die längste Lebenszeit mit sich bringt und so mancher leicht rundliche Mensch gesünder ist als die Dünnen mit ihrer ständigen Hungerdiät?

Wer wurde da denn alles untersucht? Viele kranke Menschen magern infolge der Erkrankung ab, gerade alte Menschen oder solche mit Krebserkrankungen. Werden die in der Untersuchung undifferenziert den sonstigen gesunden Schlanken zugeschlagen, kommt man natürlich auf eine höhere Sterblichkeit bei dünnen Menschen.

Und die Annahme, dass dünne Menschen ständig auf Hungerdiät wären, mag ja vielleicht für dein Umfeld stimmen, Sunflower, ist aber ansonsten Unsinn. Aber Schlanken-Bashing ist ja sehr beliebt, wenn man Leute wie die TE wieder "auf den rechten Pfad" zurückführen möchte. Der Zweck heiligt die Mittel oder wie? %-|

f@roesch6chen9x7


Ich fass es nicht, dass es ernsthaft Leute gibt, die unter einer Diskussion, bei der es um 600-700 Kalorien täglich geht, tatsächlich sinngemäß von sich geben, dass das ja eigentlich gar nicht so gesundheitsschädigend sei. >:( >:( Hier bitte sämtliche obszöne Gesten einsetzen

Slilboerm1oWndaxuge


Ich krieg auch grad Schnappatmung

Niemand "basht" schlanke Leute, aber MAGERSUCHT (worauf die TE zusteuert) IST GEFAEHRLICH!!!

E!hemNaliger Nkutzer1 (#58x8506)


@ froeschchen97

Na kommt eben drauf an, worum es geht und woraus sich diese Kalorien qualitätsmäßig zusammensetzen. Wer für 700 kcal Gemüse isst, ernährt sich definitiv gesünder als jemand, der "gesunde 2000 kcal" mit junkfood zu sich nimmt.

Und man hilft imho Menschen mit möglicherweise beginnender Essstörung nicht, wenn man sie anlügt und ihnen Ernährunsmärchen erzählt.

EUhemaligepr NutzeBr k(#5A8850x6)


@ Silbermondauge

Niemand "basht" schlanke Leute,

doch:

... mancher leicht rundliche Mensch gesünder ist als die Dünnen mit ihrer ständigen Hungerdiät

Jaja die Dünnen mit ihrer ständigen Hungerdiät. Sagt das mal den 100-Jährigen auf Okinawa, die essen aus eurer Sicht zeit ihres Lebens vollkommen ungesund und hungern sich (eben nicht) zu Tode.

Ich gehe dagegen konform mit euch, was die Eigensicht der TE auf ihre Figur und den Rest angeht, aber sie hat auch ein Recht darauf, dass man ehrlich zu ihr ist in punkto Ernährung.

N\ala8x5


Das einzige Märchen was ich hier lesen kann, ist dass 700kcal Gemüse und sonst nix, gesund seien.

EOhemaligers Nutzesr (#|588506})


Vielleicht weniger selektiv lesen, Nala85. Die TE möchte abnehmen, was legitim ist. Das geht auch mit 600-700 kcal ohne gesundheitsschädlich sein zu müssen. Siehe auch: [[https://fettlogik.wordpress.com/2015/07/25/langsamundgesund/]]

Es wäre so gesehen nicht schlimm, wenn die TE sich kurzzeitig so ernährt, um das ein oder andere kg abzuspecken. Interessant ist ihre innere Einstellung zum Thema Essen, Gewicht und Figur. Dass sie Angst hat wieder zuzunehmen, wenn sie mal mehr als diese 600-700 kcal isst, ist das bedenkliche. Das ist der Punkt.

S;unfrlowxer_73


nur kurz und knapp, denn ich bin weit entfernt von "Schlankenbashing". Ich rede auch nicht von JUNKFOOD. Ich rede von einer gesunden, vollwertigen und ausgewogenen Ernährung. Mit sowohl ausreichend Kalorien als auch Nährstoffen. Die bekommt man mit 700 kcal nun mal nicht in den Körper. Magerquark, Knäckebrot, Frischkäse und Salat sind nicht ungesund. Aber auch nicht ausreichend, weder in der Menge noch von den Inhaltsstoffen her.

Aber das ist nur der eine Aspekt. Der andere ist die Fokussierung, schlechtes Gewissen und und und.

"Natürlich Schlanke" haben nämlich genau das nicht: Schuldgefühle und Kalorienzählen. Haben sie es doch, ist es Hungerdiät. Und Magersucht ist die tödlichste Erkrankung unter jungen Menschen neben Krebs. Punkt.

Daher habe ich ein echtes Problem damit, dass ständiges Kalorienzählen und Unterernährung hier als "gesund" verkauft werden sollen. Wenn die TE sich "einfach" gesund ernähren würde (und dazu gehören in der Jugend auch Aktivitäten wie Eisessen, Popcorn im Kino,...) und schlank wäre: kein Problem. Aber das geschilderte Essverhalten in Kombination mit der massivne Kontrolle und Schuldgefühlen ist ein echtes Warnsignal.

Ansonsten:

1. [[http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/uebergewicht-mit-wenigen-kilos-zu-viel-lebt-man-laenger-a-875379.html]]

2. [[http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/uebergewicht-etwas-rund-ist-gesund-1.2049485]]

3. [[http://www.handelsblatt.com/technik/medizin/dick-und-gesund-wie-schaedlich-ist-leichtes-uebergewicht/4550930-2.html]]

4. [[http://www.fitforfun.de/abnehmen/der-optimale-bmi-leichtes-uebergewicht-bringt-laengeres-leben_aid_7627.html]]

Die wissenschaftlichen Artikel sind leider nicht öffentlich zugänglich.

S$unfNlowerx_73


Im Übrigen:

Wenn die TE sich nicht direkt schädigt oder in eine massive Magersucht rutscht, dann riskiert sie mit dieser Unterernährung, dass der Körper in den Hungermodus schaltet. Der beste Weg zum Übergewicht!

FRizzlHypuxzzly


@ Josi1903

wie Du liest, machen sich hier einige ernsthafte Gedanken um dich. Möchtest Du dich dazu noch mal äussern?

R|ogerRaNbbit


Vielleicht weniger selektiv lesen, Nala85. Die TE möchte abnehmen, was legitim ist. Das geht auch mit 600-700 kcal ohne gesundheitsschädlich sein zu müssen.

Kurz und knapp: nein.

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