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Kopfnahrung zum lernen

WEeirGd hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich bin gerade in der Lernphase (nicht das es unter dem Semster viel gemütlicher wäre :P). Sprich, ich lern eigentlich von Morgens bis Abends. Nach so 8-10 Stunden lernen, merke ich wie mein Kopf langsam zu Brei wird... Es kehrt eine Art Müdigkeit im Gehirn ein - genau das möchte ich "bekämpfen", zumal ich gerne solange wie möglich lernen möchte. [An der Motivation scheiterts ja nicht, auch bin ich keine Burn-Out oder sonst was nahe - ich möchte einfach meine Kopf geben was er braucht.]

Für mich persönlich habe ich gemerkt, das Studentenfutter schonmal ein muss ist. Es sollte diverse Nüsse aber auch Zucker in Form von z.B. Rosinen drin sein - das liefert einem einfach die gewisse Energie, aber tortzdem, ein Allheilmittel ist es nicht. Zusätzlich esse ich meist kalt zu Mittag, da ich Nachmittags sonst fast einpenne. Dazu kommt das ich zur Zeit wieder wenig Sport mache, was sicher auch die Leistung schmälert. (Wobei ich das gerade ändere)

Nun habe ich allgemein eher wenig Ahnung von der Physiologie des mensch. Körpers, daher die Frage, auf was ich so bei meiner Ernährung etc. achten sollte, damit mein Kopf auch nach vielen Stunden noch fit ist. :)

Danke

Antworten
P5lan;etpenxwind


Das ist ein schwieriges Thema und nicht für jeden einheitlich zu beantworten. Und dass man nach 8 bis 10 h Lernen geistig müder wird, ist nicht ungewöhnlich. :-) Generell gut und ausreichend essen ohne zu große Abstände. Mir hilft im akuten Fall auch etwas Milch. Nimm aber eine mit Vollfett. Oder aber ich unterbreche mal für eine halbe Stunde das Lernen und esse eine Kleinigkeit, bei mir dann meist etwas Wurst mit bisschen Gemüse und ich löffel dann Frischkäse. :-q Dazu dann noch ein Stück Obst wie Apfel oder Nektarine und danach gehts weiter.

ornod,isexp


Hallo! Mit der Ernährung kannst Du da wenig beeinflussen, vorallem Studentenfutter heißt nur so, bringt aber minimal. Ich versteh Dich schon und will Deinen Lerneifer in keinster Weise kritisieren. Ich meine aber, das was Du suchst, ist mehr oder weniger Doping fürs Gehirn und damit mehr oder weniger gesund. Auf der sicheren Seite bleibst Du, wenn Du auf einen ausgeglichenen Vitamin und Mineralstoffhaushalt achtest. Schon mit einer Kapsel pro Tag "Vitamine A bis Z" aus dem Drogeriemarkt hast Du eine gute rundum Versorgung.

R auppeNim7mersatxt


Ich fürchte, mehr als 8-10 Stunden am Tag kann man normalerweise nicht konzentriert arbeiten. Vielleicht wenn Du zwischendrin mal eine Pause einlegst und etwas ganz anderes machst (Sport oder einfach ausruhen).

D4asJWarWUohlNixx


Was du brauchst ist keine Gehirnnahrung. Du brauchst ausreichende Pausen zwischendrin. Wenn ich mich 8 Stunden dauerkonzentrieren müsste, würde sich mein Hirn auch wie Brei anfühlen. Sowas geht ab und zu mal wenn es sein muss, aber auf dauer geht sowas nicht gut. Gönn dir ab und zu mal eine Pause, bei der das Hirn komplett abschalten kann. Also nichts mit zu vielen Reizen. Nicht zocken, nicht lesen, etc. Geh spazieren, mach Sport, geh eine runde Schwimmen (und lern dannach bei dem Wetter doch gleich im Freibad weiter :P)...

ELvolkuzzexr


Du brauchst Lernpausen. Alle 90 Minuten wird empfohlen. Bewegung, frische Luft, echte Pause.

Das ist besser, als das Gehirn auf nen Marathon zu schicken- bringt nämlich nix.

PXlanbeten7winxd


Also das mit den Lernpausen kann ich leider gar nicht unterschreiben. Die bringen mich nur aus dem Denken raus und ein wieder anfangen fällt schwer. Und doch man kann schon auch mal über 12h konzentriert lernen, das ist möglich. Habe ich alles schon gemacht. Strengt an, aber der Kopf kann das schon. Gut und aureichend essen ist da bei mir wichtig. Und ausreichend schlafen. Sport erschöpft mich bei Lernphasen auch nur.

W=eirxd


@ onodisep

Natürlich ist die Ernährung ein Hauptfaktor für die geistliche Leistungsfähigkeit. Studentenfutter heisst so, weil es durchaus einen positiven Effekt hat. So ist zumindest meine persönliche Erfahrung.

Weiter eernähre ich mich vegetarisch, daher gibts keine Wurst. :) Ich mach schon immer wieder mal ne Pause, laufe einmal um die Uni, geh extra kurz in den nächsten Shop um mir was kleines zu kaufen etc. - das mache ich vorallem da ich denke, ass auch die Körperhaltung beim lernen, gebückt auf den Tisch schauen, den "Gehrin fühlt sich an wie Brei"-Faktor verstärkt. :P

Lernen tue ich eigentlich nur in der Bibliothek, alles andere ist extremst ineffizient. Ich betreibe den ganzen Tag eig. nur Mathe - sowas lernt man nicht im Freibad bzw. in meinem Fall am See. Wenn ich am See bin, bleib ich nicht nüchtern... :p

Nochmal zu den Pausen: Ich sehe das eigentlich wie Planetenwind. Ich mache meinst meine Aufgabe, sei das eine alte Prüfung lösen oder sonst was - und dann les ich kurz Zeitung, lauf ne Runde etc.

Und natürlich geht das auf Dauer - das machen eigentlich alle Studenten an meiner Uni die etwas anspruchvolleres studieren. Ich hab unter strich sicher genug Ausgleich.

Genügend Schlaf ist das wichtigste, bin ich müde geht die Motivation den Bach runter. Und ich habe wie gesagt die Erfahrung gemacht, dass ich z.B. genüg Energie nachschieben kann. Genau das gilt es nun zu optimieren - daher dieser Thread. Das hat nichts mit überarbeitung etc. zu tun, und das soll auch nicht das Thema hier sein. Ungesund wäre es nur, wenn ich die Zeichen vom Körper über längere Zeit ignoriere, tue ich nicht - aber ich analysiere was ich dagegen tun kann.

Ist halt wie ein Leistungssportler der seine Lebensweise für seinen sport optimiert.

Danke für die Antworten

mVusitcaus_6x5


Weiter ernähre ich mich vegetarisch

Vielleicht fehlt Dir etwas Vitamin B12 ? Das ist ja u.a. wichtig für die Nerven- und Gehirnfunktion.

Man kann das im Blut [[www.vitaminb12.de/mangel/test/holo-tc-test untersuchen lassen.]] Der Nachweis eines Mangels ist beim B12 aber keine zwingende Voraussetzung für eine Supplementation, da es als ungiftig gilt.

Bei jemandem, der die meiste Zeit in Räumen verbringt und überdies keinen Fisch verzehrt, ist auch ein Vitamin-D-Mangel nicht ganz unwahrscheinlich. Dieser ist bei Bedarf ebenso im Blut nachweisbar. Auf jeden Fall solltest Du jetzt im Sommer öfter mal etwas Sonne an die Haut lassen, dann kann der Körper auch selbst Vitamin D produzieren. Eine Überdosierung ist auf diesem Wege keinesfalls möglich, höchstens ein Sonnenbrand (den man natürlich unbedingt vermeiden sollte - aber langes "Braten" in der Sonne ist für die Vitamin-D-Bildung auch gar nicht nötig; die Sonne muß jedoch eher hoch stehen, sonst ist die Intensität der UVB-Strahlung zu gering).

oPnoTdKisxep


Hallo!

Gerade für Vegatarier wie meinen Sohn gibt es im Drogeriemarkt spezielle Vitamine für Vegetarier, weil diese Ernährung doch nicht den ganzen Bedarf abdecken kann. (Vitamine zerfallen nach der Ernte unvermutet rasch.) Du könntest es auch noch mit einem Gingko Präparat aus der Fernsehwerbung versuchen, die laut Hersteller speziell die Durchblutung des Gehirns fördern sollen.

DHaOsWarW1ohl$Nixx


Gerade für Vegatarier wie meinen Sohn gibt es im Drogeriemarkt spezielle Vitamine für Vegetarier, weil diese Ernährung doch nicht den ganzen Bedarf abdecken kann. (Vitamine zerfallen nach der Ernte unvermutet rasch.)

Die Vitamine aus dem Drogeriemarkt sind aber nicht das wahre. Die meisten Präparate machen nur den Urin ein wenig teurer. Für die meisten Vitamine brauchst du gleichzeitig Fett, um sie aufnehmen zu können. Daher ist Salat ohne Öl auch nur Verschwendung ;-).

W"eirxd


Als Vegetarier hat mein keine Probleme mit Vitaminen... Wenn jemand das hat, dann liet es daran, dass er sich einfach falsch ernährt oder sonst ein Problem hat. Was hingegen gut möglich ist, ist ein Eisenmangel. B12 ist eher der Kandidat bei Veganern. Ich esse ja tierische Produkte wie Milch, oft ist auch mal Rindsbouillon drin - wenn ich bei meiner Mutter essen. (Die zeigt mir den Vogel wenn ich sie bitten würde, Gemüsebouillon zu nehmen ^^). Aber auch ein Veganer kann viel B12 ausgleichen durch essen von ungewaschenem Gemüse.

Nene, Vitaminmangel wohl eher nicht - ich esse realtiv viel Quatsch aber halt auch genügend Früchte, Nüsse, Gemüse am Tag. Wenn mir was fehlt, dann Vitamin D.

AUf Ernahrungsergänzungsmittel setzte ich nicht, vorher würde ich meine Ernährung entsprechend umstellen. [Die Vitamine zerfallen vll. rasch - aber Gemüse aus dem Gefrierer wird noch auf dem Feld gefroren und die Vitamine so erhalten.]

Ich wollte noch anmerken, dass ich natürlich von einer reinen Ernährungsoptimierung jetzt den extremen dopign Effekt erwarten - ist nur Teil davon ein wenig gesünder zu leben.

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