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Schokolade gegessen, die seit einem halben Jahr abgelaufen war

D/imOp,le


salz gewürzt, dessen MHD 2006 war

Doris war schneller! ]:D ;-D

C aJrama{lxa 2


Es kann aber auch schiefgehen. Ich habe mal Kichererbsen gekocht, die seit über einem Jahr abgelaufen waren. Der Geschmack war völlig daneben. Ranzig, wäre noch die beste Umschreibung. Habe nachgelesen. Kommt öfters vor. Nudeln sind kein Problem, Salz sowieso nicht, das konserviert eher.

Bdla~cko Gun


naja, wenn das abgelaufene essen dann doch ranzig schmeckt, muss man ja nicht aufessen. :=o

SLunfllower_7x3


Wenn etwas ranzig schmeckt, merkt man ja deutlich, dass es nicht mehr okay ist...

Ansonsten ist zu unterscheiden zwischen "Mindesthaltbarkeitsdatum" (bei dem man Sachen auch später noch bedenkenos essen kann, sofern sie nicht eindeutig verdorben sind, sprich ranziger Geschmack und und und). Und zwischen dem Aufdruck "zu verbrauchen bis". Solche Produkte sollte man nach Ablauf des Datums wirklich nicht mehr essen.

Im konkreten Beispiel: Schokolade enthält an sich ja schon mal keine Stoffe, von denen ein Gefährdungspotenzial ausgeht. Da können sich praktisch keine nicht erkennbaren Toxine bilden (im Gegensatz bspw. zu Hackfleisch).

Wkälxti


Demnächst wird es für etliche Produkte (z. B. Nudeln, Kaffee) gar kein Mindesthaltbarkeitsdarum mehr geben; das wird abgeschafft, weil dadurch zu viele noch gute Produkte fortgeworfen wurden. Verlust für die "Tafeln", die davon zu Recht profitierten.

dnanXaex87


Das Argument mit den Tafeln irritiert mich immer wieder. Wie können die Tafeln von weggeworfenen Lebensmitteln profitieren? Die werden ja eben nicht gespendet sondern weggeworfen. Und wenn man davon ausgeht das dann eben das Produktionsdatum drauf gemacht wird damit der Handel aussortieren kann, dann bekommen die Tafeln eben das.

WLäxlti


Da hast Du mich völlig falsch verstanden. Die noch absolut guten, aber angeblich "abgelaufenen" Nahrungsmitteln wurden bzw. werden häufig von den Läden an die "Tafeln" abgegeben, weil die Kunden sie aussortieren bzw. nicht mehr nehmen.

Insofern profitieren die Empfänger. Was sollte daran verkehrt oder auch nur irritierend sein?

dCangae8x7


Na ja, aber es geht doch beim MHD und dem Argument der Lebensmittelverschwendung in aller erster Linie um die Verschwendung in privaten Haushalten und die spenden das Zeug ja eh nicht an die Tafeln sondern werfen es einfach weg. Ich habe also den Eindruck das da zwei verschiedene Bereiche vermischt werden, einmal die Verschwendung im Einzelhandel und dann die Verschwendung zu Hause.

Nehmen wir nun clairets einwand (jahaaa ich habe darüber nachgedacht ;-D ) das es dann das herstellungsdatum braucht damit zumindest der Handel dann aussortieren kann (vermutlich nach Empfehlung der Hersteller) was nicht mehr Einwandfrei ist, dann bleiben die Lebensmittel den Tafeln erhalten die heute schon gespendet werden. Da der Verbraucher naturgemäß faul ist, wird der sich nicht bei jedem Lebensmittel informieren wann es nicht mehr optimal ist sondern sich da auf den Händler und dessen Fürsorge verlassen. Zu Hause entscheiden dann wieder die Sinne und nicht mehr eine relativ willkürliche Zahl auf dem Deckel und da, so die Hoffnung, wird dann weniger Zeug weggeschmissen.

WIä}lxti


Ja, ich sprach in dem Fall vom Handel, denn dort wird das meiste aussortiert und fortgeworfen. Hast Du schon mal mitbekommen, wie von den Sortierern in den Geschäften Regale mit abgelaufenen Päckchen geleert und hochgetürmte Einkaufswagen abgefahren werden? Wenn die alle in den Müll fliegen, obwohl noch genießbar... schade drum.

Der Privathaushalt fällt natürlich auch ins Gewicht. Die andere Seite ist, dass der Verbraucher, der immerhin Geld im Laden lässt, auch das Recht darauf hat, keine Nudeln zu erstehen, die bereits 5 oder 10 Jahre als sind, wenn er Wert auf relative Frische legt. Auch Kaffee, der nach Jahren sein Aroma verloren hat... - dafür ist er mit zu teuer. Und das zu beurteilen, soll demnächst nicht mehr möglich sein. Ich finde diese beabsichtgte Praxis insofern auch fragwürdig.

Ich denke, eine Lösung wäre der Hinweis auf das Abpack-Datum, ohne Haltbarkeitshinweis.

foootwy


Das meiste wird nicht in den Privathaushalten vernichtet, auch nicht beim Einzelhändler, es fängt schon auf den Feldern an, dass dort massenhaft geschreddert und untergegraben wird, was in Form und Farbe nicht der Norm entspricht, was der Händler abkaufen würde, bzw. was nach EU Norm überhaupt zulässig ist, ein weiteres Problem ist Überproduktion und dadurch gezielte vernichtung. Viele Einzelhändler lassen auch täglich Zeug von der Tafel abholen. Wo übrigens auch unfassbar viel verschwendet wird, ist in der Gastronomie. Da gab es mal ein Bild im Netz von einem Restaurant, was draußen auf sein Schild geschrieben hat wie viele Lebensmittel in KG sie letzte Woche wegwerfen mussten, weil die Kunden es nicht gegessen hatten (nur 2/3 gegessene Teller usw.) Es waren 75kg und davon könnten weitere 200 Personen sich satt essen. Und jetzt soll mir keiner mit dem Argument kommen, dass das ein XXL Schnitzelladen war, nein nichtmal ein Grieche, oder Kroate wo man zu große Portionen gewöhnt ist. Die Verschwendung findet überall statt und beginnend auf dem Feld.

P>lüsvchb'iesxt


Wenn kein MHD drauf steht ist das gut für den Handel.

Aber ich glaube für Privatleute ändert das nicht viel.

Dann wird eben weggeworfen, weil das Lebensmittel schon so lange im Haus liegt

und garantiert nicht mehr gut sein kann.

V!erh6uetexr


Eeeeehm

[[http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2012-03/lebensmittel-muell-mindesthaltbarkeitsdatum]]

BpaiteUr xW.


Ich habe auch schon Lebensmittel jenseits des MHDs gegessen:

Ketchup, der zwei Jahre abgelaufen war, hat tadellos geschmeckt.

Marzipan, welches schon mehrere Jahre abgelaufen war, schmeckte komisch und lag stundenlang bleischwer im Magen.

Ansonsten behalte ich mir das Recht vor, auch Lebensmittel einfach wegzuwerfen, wann es mir passt, unabhängig davon, was die ZEIT schreibt.

Zu viel gekocht? Die Augen waren größer als der Magen? Ab in die Tonne. Der neue Joghurt schmeckt abscheulich? Ab in die Tonne. Äpfel lasse ich grundsätzlich so lange liegen, bis sie verfault sind. Weg damit.

Woher kommt eigentlich der plötzliche Trend, Lebensmittel aufessen zu müssen? Das ist ja fast wie weiland beim Uropa: Du musst den Teller leeressen.

Ist das eine neue Masche aus den USA?

P{lüsc3hbxiesJt


Nein, der Handel will Entsorgungskosten sparen.

Eine große 120 Liter Mülltonne kostet ca. 90 Euro, wenn sie abgeholt wird.

B[aster, W.


Bei Abschaffung des MHDs besteht immer die Gefahr, dass man alte Ware zum vollen Preis untergejubelt bekommt. Da lachen sich manche Händler dann ins Fäustchen.

Schon heute gibt es ja Gammelfleisch.

Ansonsten kann doch jeder Lebensmittel verschwenden, wie er möchte. Da ist man doch niemandem Rechenschaft schuldig.

Ich habe nach wie vor die Amis im Verdacht, hinter dieser neuen Masche - Lebensmittel dürfen nicht verschwendet werden - zu stecken: Food wasting.

Erst der Gluten - Unsinn, dann der Gender - Quatsch und jetzt der Alles-muss-aufgegessen-werden-Käse.

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