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Nahrungsergänzungsmittel/Vitamine - Tagesbedarf. Produkte?

fUusselx88


Es ist schon längst erwiesen, dass Cholesterin und Eier direkt nix miteinander zu tun haben und im Körper die Zusammenhänge vielleicht

ein bisschen

komplexer sind. Ich verstehe es nicht, wieso man beim Abnehmen auch noch pure Protein-Shakes in sich reinschütten muss. Ein Shake hat gut 500kcal. Dann iss noch zwei kleine Brote ohne Margarine und es hat sich mit den 1000kcal pro Tag. Dann hast du Hunger, dein selbst gesetztes Pensum verbraucht, du kannst keine Energie bereitstellen u d fühlst dich schlapp, kommst nicht mehr richtig aufs Klo und ich garantiere dir, du hältst es keine zwei Wochen aus.

Genau das meine ich. Setze dich mal mit deinem Körper, dem Bedarf und gesünder Ernährung auseinander. Lass dir einen Plan von einem Ökotrophologen erstellen und lass dich während deiner Umstellung begleiten. Du musst Umdenken statt Mythen hinterher zu rennen.

NZam}ja


Dass sie gar nicht zusammenhängen ist m.W. nicht erwiesen - da die Zusammenhänge eben ein bisschen komplexer sind :) wie du selbst schreibst. Allerdings ist es tatsächlich so, dass es deutlich stärkere Einflussfaktoren gibt.

Bei der nicht-Notwendigkeit von Proteinshakes bin ich voll bei dir, auch wenn die meisten Shakes die ich kenne sehr weit unter 500kcal liegen.

M#aqnn0x42


Also ich war 2006 bei meinem Hausarzt und habe erwähnt, dass ich Nahrungsergänzung nehme, der kam dann auch gleich mit der Aussage: "Das kann aber gefährlich sein." Dann kam das Vitamin E-Argument. Ich fragte ihn, was dran gefährlich wäre. Er meinte dann, dass man wegen der Dosierung aufpassen müßte und, dass ansonsten das Risiko einen Herzinfarkt zu bekommen steigen würde. Da ich dann ein schlechtes Gewissen bekam, fragte ich ihn nach der Dosierung. Da mußte er zuerst mal ein einem Buch suchen. Dann sagte er mir zu erst einen Wert der höher war und dann, stand aber in dem Buch noch, dass das aufgrund einer Studie weiter gesenkt wurde auf xy mg. Den exakten Wert weiß ich heute nicht mehr. Jedenfalls ging ich dann besorgt nach Hause, weil ich dachte au Sch.. vielleicht tue ich meinem Körper genau das Gegenteil an von dem, was ich beabsichtige. Dann zu Hause auf der Verpackung nach geschaut, wieviel Vitamin E drin ist.

Und was war? Die Dosis bei meinem damaligen Produkt war mit 82 mg lächerlich gering zu dem Wert, den der Arzt mir geannt hatte. Selbst unter der Annahme, dass ich auch durch die Nahrung Vitamin E aufnehme, war ich weit weg. Alles unnötige Panikmache.

Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich deswegen nicht mehr zu meinem Hausarzt gehen würde, aber ich war seither nicht mehr dort, weil es schlicht und ergreifend keinen Anlass gab.

Ich habe mit seither mal in den Daumen gesägt mit einer Kreissäge, da war ich beim Chirurgen.

MYann0x42


Hey yessesneee,

wenn du Lust hast, dann fahren wir mal an einem Wochenende deine 25 km (hin und zurück) und an einem anderen Wochenende meine 48 km Strecke hinzus, also 350 hm, und zurück mit dem Zug. (Wenn wir früh genug losfahren könnten wir auch wieder mit dem Rad zurück fahren, wäre doch mal eine Herausforderung für dich?)

Wenn ich allein fahre brauche hin ca. 2 h 25 min und zurück 2 h 55 min. Wenn man aber zu mehreren fährt und sich dabei gemütlich unterhalten will, dann sollte man mindestens eine Stunde mehr einplanen.

pkrinseissalxle


Wenn man schon von krankhaft hohen Cholesterinspiegeln in eine Studie reingeht und dann die Änderung misst, heben noch mehr Eier natürlich nicht den Cholesterinspiegel...ebenso sind einige Studien dazu konstruiert, keinen direkten Zusammenhang zu finden. Lustig ist auch, wie viel Geld einige Konzerne haben, die mit Eierprodukten handeln, um Studien zu Eiern zu finanzieren.

Ich sage nicht, dass es definitiv einen Zusammenhang gibt, aber man sollte sich schon sehr genau angucken, welche Studien den Zusammenhang "widerlegen".

P8aul_R9eoveIre


Und warum lernst du nicht einfach von Anfang an dich vernünftig zu ernähren? Musst du sowieso, wenn du dauerhaft Normalgewicht halten willst. ":/

Nkamjxa


Ich finde die Unterstellung schwierig, dass Übergewichtige sich generell falsch/ungesund/nicht vernünftig ernähren. Natürlich gibt es solche Fälle, aber keienswegs nur. Mit gesundem, ausgewogenem Essen kann man wunderbar übergewichtig werden - wenn man einfach ein bisschen mehr davon isst. 150kcal zu viel am Tag (1 EL mehr Öl, ein Fruchtjoghurt oder 1 Scheibe Brot mit Belag) beläuft sich auf ca. 7,5kg Zunahme im Jahr. Wenn du das ein Weilchen machst hast du problemlos ein ordentliches Übergewicht.

Und umgekehrt gilt dann halt auch: nicht jeder Übergewichtige muss seine Ernährung komplett umstellen. Manchmal reicht es auch einfach, ein bisschen weniger vom gleichen zu essen. Aber wenn man für die Abnahme, z.B. weil man unter dem Übergewicht leidet, weniger lang brauchen will als vorher für dir Zunahme, dann kann da eben kurzfristig ein höheres Kaloriendefizit durchaus helfen.

P#auZl_Rmever%e


Ich finde die Unterstellung schwierig, dass Übergewichtige sich generell falsch/ungesund/nicht vernünftig ernähren. Natürlich gibt es solche Fälle, aber keienswegs nur. Mit gesundem, ausgewogenem Essen kann man wunderbar übergewichtig werden - wenn man einfach ein bisschen mehr davon isst. 150kcal zu viel am Tag (1 EL mehr Öl, ein Fruchtjoghurt oder 1 Scheibe Brot mit Belag) beläuft sich auf ca. 7,5kg Zunahme im Jahr. Wenn du das ein Weilchen machst hast du problemlos ein ordentliches Übergewicht.

Nur wenn man auch immer mehr pro Tag isst.

Und umgekehrt gilt dann halt auch: nicht jeder Übergewichtige muss seine Ernährung komplett umstellen. Manchmal reicht es auch einfach, ein bisschen weniger vom gleichen zu essen.

Das fällt für mich in die Kategorie Ernährung ändern. In diesem Fall will sich der TE allerdings bewusst falsch ernähren (d.h. Nährstoffmangel erwirken) und dann mit Ergänzungsmitteln ausgleichen.

Weil viele Dicke Probleme damit haben ihr Gewicht nach der tollen schnellen Diät dann auch zu halten, weil sie wieder zu viel essen halte ich eine etwas langsamere Abnahme mit vernünftiger Ernährung für sinnvoller.

Klar, wenn es jetzt plötzlich innerhalb von ein paar Monaten schnell schnell gehen soll, dann soll er das so machen. Anschließend aber nicht wundern, dass es auch negative Nebeneffekte hat ;-)

y`esPseIsneee


Ich habe mal 17kilo in 3 Monaten abgenommen. Lowcarb. Abends war auch immer mal ein Glas Weisswein drin. Hatte das 8 Jahre ohne Aufwand gehalten.

Erst wenn bei mir die Bewegung weg fällt nehme ich zu.

Niaxmja


Nur wenn man auch immer mehr pro Tag isst.

Ich schrieb: "150kcal zu viel am Tag. ;-)

Weil viele Dicke Probleme damit haben ihr Gewicht nach der tollen schnellen Diät dann auch zu halten, weil sie wieder zu viel essen halte ich eine etwas langsamere Abnahme mit vernünftiger Ernährung für sinnvoller.

Das magst du so sehen, wissenschaftlich belegt ist in Studien allerdings, dass eine Abnahme mit höherem Kaloriendefizit häufiger erfolgreich ist. Liegt unter anderem daran, dass wir Fehler bei der Abschätzung machen, sowohl unseres Verbrauchs als auch unseres Konsums, deren Tendenz bei Übergewichtigen häufig zum unterschätzen geht. Wenn man jetzt ein kleines Kaloriendefizit einplant, dann hat man häufig einfach gar kein Kaloriendefizit. Und dann geben viele irgendwann frustriert auf, weil sie trotz gedachtem Defizit nicht abnehmen. Bei 1000 kcal Defizit führt ein Überschätzen des Verbrauchs halt zu einer etwas langsameren Abnahme - aber man nimmt ab.

Ich würde übrigens annehmen, dass es leichter fällt, nach einer deutlichen Einschränkung auf z.B. 1000kcal danach 2000kcal zu essen, weil es einem auf einmal sehr viel vorkommen dürfte :).

f>ussHel88


Ich glaube es macht wirklich einen Unterschied, ob man ein bisschen übergewichtig ist oder ob man selbst als Mann über 50kg mehr wiegt als eine normalgewichtige Person.

Das hat dann auch nichts mit 150kcal mehr am Tag zu tun... Da braucht man sich nichts vormachen, ich kenne das doch selbst zu gut.

Und es ist auch einfach nicht gesund, wenn man 17kg in 3 Monaten abnimmt (die ja jetzt wohl auch wieder drauf sind??).

Da gehört eine vernünftige Ernährungs- und Sportberatung verordnet und das Konzept gehört langfristig etabliert, um auch wirklich langfristig und gesund ohne allzu großes Übergewicht und mit gesunder Einstellung sowie Wissen um die Bedürfnisse des eigenen Körpers zu leben.

PQaull_Revxere


Ich habe mal 17kilo in 3 Monaten abgenommen. Lowcarb. Abends war auch immer mal ein Glas Weisswein drin. Hatte das 8 Jahre ohne Aufwand gehalten.

Erst wenn bei mir die Bewegung weg fällt nehme ich zu.

Jo, 17kg sind ja auch nicht allzu viel. Dieses Mal musst du aber deutlich mehr als 17kg abnehmen. (Denke ich? Kenne dein Ziel ja nicht)

Ich schrieb: "150kcal zu viel am Tag. ;-)

Aus diesen 150kcal zu viel werden dann über das Jahr hinweg aber weitaus mehr als 150kcal. Das klingt so als würdest du behaupten, dass man wenn man statt 2000kcal täglich 2150kcal zu sich nimmt nach 1-2 Jahren plötzlich übergewichtig ist ;-D

Wenn man jetzt ein kleines Kaloriendefizit einplant, dann hat man häufig einfach gar kein Kaloriendefizit. Und dann geben viele irgendwann frustriert auf, weil sie trotz gedachtem Defizit nicht abnehmen. Bei 1000 kcal Defizit führt ein Überschätzen des Verbrauchs halt zu einer etwas langsameren Abnahme - aber man nimmt ab.

Und ich gehe natürlich von einer korrekten Einschätzung aus ;-)

N1amjxa


Das klingt so als würdest du behaupten, dass man wenn man statt 2000kcal täglich 2150kcal zu sich nimmt nach 1-2 Jahren plötzlich übergewichtig ist ;-D

Jup, das behaupte ich. Wenn man 2000 kcal Verbrauch hat und vorher im mittleren Normalgewicht war, dann ist dem tatsächlich auch so - rechne es nach. 150kcal Überschuss am Tag entspricht 54750 kcal Überschuss im Jahr, entspricht bei 7000kcal pro kg Körperfett 7,8kg Zunahme im Jahr. Wenn du das 2 Jahre machst, wiegst du gut 15 kg mehr als zu Anfang, und ja, wenn du vorher Mitte des Normalgewichts hattest dürftest du danach übergewichtig sein. Bei mir zumindest ist es von mittlerem Normalgewicht (BMI 22) zu leichtem Übergewicht (BMI >25) eine Differenz von gut 8 kg. Wenn ich also mit einem BMI von 22 zwei Jahre lang täglich 150 kcal zu viel esse, habe ich danach einen BMI von 27,6 und bin damit klar im Übergewicht. Wenn man 1,90 groß ist, ist die Differenz natürlich ein bisschen größer, aber auch da ist der Schritt von mittlerem Normalgewicht zum Übergewicht keine 15 kg groß.

Und ich gehe natürlich von einer korrekten Einschätzung aus ;-)

Die aber halt in aller Regel so nicht zutrifft. Die Annahme ist schön, praktisch, aber dummerweise nicht realistisch.

P}aul_Rwevxere


Jup, das behaupte ich. Wenn man 2000 kcal Verbrauch hat und vorher im mittleren Normalgewicht war, dann ist dem tatsächlich auch so - rechne es nach. 150kcal Überschuss am Tag entspricht 54750 kcal Überschuss im Jahr, entspricht bei 7000kcal pro kg Körperfett 7,8kg Zunahme im Jahr. Wenn du das 2 Jahre machst, wiegst du gut 15 kg mehr als zu Anfang, und ja, wenn du vorher Mitte des Normalgewichts hattest dürftest du danach übergewichtig sein. Bei mir zumindest ist es von mittlerem Normalgewicht (BMI 22) zu leichtem Übergewicht (BMI >25) eine Differenz von gut 8 kg. Wenn ich also mit einem BMI von 22 zwei Jahre lang täglich 150 kcal zu viel esse, habe ich danach einen BMI von 27,6 und bin damit klar im Übergewicht. Wenn man 1,90 groß ist, ist die Differenz natürlich ein bisschen größer, aber auch da ist der Schritt von mittlerem Normalgewicht zum Übergewicht keine 15 kg groß.

Dir ist schon klar, dass mit höherem Gewicht auch der Verbrauch steigt? ":/

Die aber halt in aller Regel so nicht zutrifft. Die Annahme ist schön, praktisch, aber dummerweise nicht realistisch.

Nach der Logik kann ich auch argumentieren, dass kein Abnehmprogramm effektiv ist, weil die Einschätzung immer falsch sein kann. Auch bei 1000kcal.

N5amxja


Naja, außer dass es halt sehr viel wahrscheinlicher ist sich um 200 kcal zu verschätzen als um 1000.

Zum Defizit:

150kcal zu viel am Tag.

Das impliziert ein gleichbleibendes Plus. Genauso wie du mit 200kcal defizit auch nicht beliebig weit abnimmst.

Langfristig dürfte man sich übrigens bei 2150 statt 2000 tatsächlich ca. einem plus von 15 kg annähern. Wobei es natürlich bei konstanter Kalorienzufuhr länger dauert, das stimmt. Andererseits werden viele Menschen, wenn sie zunehmen, körperlich weniger aktiv, nehmen eher mal den Aufzug als die Treppe, usw. Das dürfte ein bisschen was ausgleichen.

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