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Aknefrei durch Zucker- und Milchverzicht

g8ought%proof hat die Diskussion gestartet


Als Pubertierender hatte ich kaum Pickel, das ging bei mir erst mit Mitte 20 los und es blühte hauptsächlich auf dem Rücken (Schulterblätter) und auf der behaarten Kopfhaut . Kein Doc wusste Rat.

Viel später las ich die Artikel von Prof. Bodo Melnik und begann meine zuvor sehr massiven Milchkonsum

(2 Liter täglich, ich war der Meinung das sei was Gesundes) radikal einzuschränken.

Vorher hatte ich bereits begonnen weniger Zucker einzufahren, was sich ebenfalls deutlih bemerkbar machte.

Wenige Wochen später war das Ergebnis eine erheblich verbeserte Haut.

Es geht nicht um Laktose in Milch, sondern um alpha-Laktalbumin als Bestandteil der Molke.

Dies gibt ein endokrines Signal an den Körper, dass u.a. zur Ausschüttung von IGFG-1 führt was wiederum die Talgdrüsen zu Höchstleistungen anspornt. Die Folge sind verstopfte Talgdrüsen und hieraus resultierende Entzündungen.

Um das zu vermeiden muss man Milch, Joghurt, Kefir, Milchpulver, Molke (als Pulver in total vielen Backwaren) weglassen während Käse, Butter, z.T. Sahne erlaubt sind. Selbst Sahne-Quark ist nicht ganz OK aber weniger bedenklich als Joghurt und Milch.

Es geht nicht um den Proteinreichtum in Milchprodukten, sondern um das alpha-Laktalbumin.

Nun möchte ich fragen, ob Ihr Ähnliche Erfahrungen gemacht habt ?

Gleichzeitig las ich, dass auch "harte" Fette (Kokosfett, in vielen Backwaren oder Pommesfett)

pickelfördernd sein soll, kenne aber den Wirkmechanismus nicht.

Weiss jemand was dazu ?

Antworten
ZPixm


bei mir wars Senf, auf den ich Pickel bekam, hab meinen Senfkonsum reduziert und dann gings mir besser.

C'al4inxwa


Hallo,

Habe auch immer noch mit Pickelbildung in meinem Alter zutun (30 Jahre).

Es ist echt anstrengend, aber so richtig habe ich noch keine komplette Lösung gefunden.

Bei mir liegt es wohl auch an Milch, Gluten - alles was im Magen/Darm schlecht verdaut werden kann und damit Entzündungen hervorruft. Ich hatte lange einen Pilzbefall im Darm, der zum leaky gut Syndrom führte. Hierbei geraden wohl Giftstoffe ins Blut und das kann auch zu Hautproblemen führen. Schlimm ist es bei mir im Gesicht - Schläfe, Kinn und auf den Schultern.

Habe dazu auch einen seltsame Röte im Geischt. Langsam glaube ich auch dass es eventuell an Hormonen liegen kann, da die Röte, egal was ich mache nicht weg geht.

Weißt du, ob die oben genannten Milchprodukte in beiden Versionen, laktosehaltig und laktosefrei diesen Effekt haben?

Bei der Reinigung nehme ich oft Kokusnussöl, da dann die Haut mehr Feuchtigkeit bekommt und die Entzündingen zurück gehen oder besser abklingen. Danach dann mit Apfelessig und Wasser Mischung den PH Wert wieder einstellen(im Internet mal nachschauen, wie man das herstellt, ich nehme eine 50/50 Mischung). Kann, muss aber nicht bei jedem helfen. Ob die Einahme pickelfördernd ist, weiß ich nicht. Kokusnussöl ist generell sehr gesund und spendet Feuchtigkeit und hilft dabei böse Bakterien in Schacht zu halten.

Ich denke, dass Probleme mit dem Essen immer was mit der Darmflora zu tun hat, vllt mal eine Darmsanierung mit Probiotiken machen

gRoughFtproxof


Hallo Calinwa,

Laktose ist normalerweise nie das Problem, nur bei wenigen % aller Nordeuropäer ist sie unverdaulich und das führt dann zu Durchfall.

Es gibt einen Haufen unverdaulicher Zucker. Etwa Sorbitol. Der ist etwa in Pflaumen und Heidelbeeren enthalten.

Ein paar Handvoll Pflaumen und .... was wohl ?

Nicht viel anders ist das bei Laktase-Mangel.

Keine Ahnung woher Deine rote Gesichtsfarbe kommt.

ABER: miss bitte mal Deinen Blutdruck.

Hochdruchpatienten haben oft einen samtenen roten Schimmer im Gesicht

und Hochdruck merkt man nicht.

Ist tückisch.

Was leaky gut und s weiter angeht habe ich keinen Plan.

Die Darmflora wird generell hoch bewertet.

Kokosöl ist eigentlich nicht überaus gesund, es gibt weniger "harte" Öle wie Fischöl, Öliven- Raps- und Sonneblumenöl.

Aber das sind alles nur Nebenaspekte.

Die "Fakten zum Milch-Metabolismus gibt es hier:

[[http://www.vsos.de/files/akne-vortrag_osnabr_ck_2012.pdf]]

Viel Spass beim Lesen

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