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große Portionen

M~eist<er@_Glxanz


Ich find die Portionen in der Regel angemessen hier. Wenns zu wenig war, gibts halt noch ein Dessert.

Wenn man in ein Restaurant geht, in dem ein Koch in der Küche steht und kein Automechaniker auf dem Selbstverwirklichungstrip, dann wirds kein Problem sein, eine kleinere Version des Gerichts herzustellen. Oder eine Alternative zum Angebot auf der Karte zu machen. Zusatzaufwand kostet dann halt vielleicht etwas. Oder man lässt einpacken, wie bereits erwähnt. Ist in den USA völlig normal. Und wenn man schon die XXL-Portionen importiert, dann doch bitte auch das.

Als Alternative zum Tapas-Restaurant gibts zB. auch Libanesen, wo man herrliche Mezze essen kann, die man auch Schälchenweise bestellt.

TYhvaslinxa


Manchmal wundert man sich über das, was schlanke Menschen so verdrückenkönnen.Ich kenne auch eine Sechsjährige, besonders klein und zierlich, für die die Eltern im normalen Restaurant schon Erwchsenenportionen bestellen. Der große Bruder, 10 Jahre und groß für sein Alter, schAfft dagegen oft die Kinderportion nicht.

Ich würde nicht vom geschilderten Essverhalten auf die Statur schließen ;-)

kvaktiafxox


Ich hab mich im Restaurant noch nie getraut zu fragen, ob man etwas einpacken könnte. Ihr eröffnet mir hier gerade ganz neue Möglichkeiten, wenn das wirklich so üblich und gar nicht anstößig ist.

Ich finde die Diskussion bezüglich dieses Punktes hier auch interessant. Ich hatte dieses hinterher einpacken lassen bisher immer nur mit alten gierigen Rentnern in Verbindung gebracht, die nach dem Motto "was man hat, hat man" leben.

Ich glaube, mir wäre das auch unangehmen zu fragen, ob man mir meine Essensreste einpacken könnte. Ich kenne das so auch aus keinem anderen Land außer Deutschland. Es wirkt halt so schrecklich pragmatisch und nur auf einen großen Nutzen hin ausgerichtet. Und der Deutsche hat ja auch gerne was davon, wenn er schon Geld für etwas ausgibt (soll jetzt kein Deutschland-Bashing werden, aber ein bisschen mentalitätsspezifisch kommt mir das schon vor).

Wer ist der Meinung, dass man so etwas braucht, um nach einem Essen richtig satt und zufrieden zu sein?

Für mich ist das total sinnlos :-o

Ich finde das nicht nur sinnlos, sondern es sieht für mich tatsächlich einfach nur unappetitlich aus. :-D

dJanake8x7


katiafox

Ne ne, die Doggy Bags sind in den Staaten eine feste Institution und das wird da überall gemacht, also das Essen mitnehmen.

N@ordxi84


Es wirkt halt so schrecklich pragmatisch und nur auf einen großen Nutzen hin ausgerichtet. Und der Deutsche hat ja auch gerne was davon, wenn er schon Geld für etwas ausgibt

Andersrum: Es ist ein Lob an die Küche das es so gut geschmeckt hat. Ist eigentlich völlig üblich das man sich den Rest einpacken lässt wenn es Sinn macht. Klar, sowas wie Pommes lässt sich kein normaler Mensch einpacken (bzw. da wäre es wirklich die von dir beschriebene Mentalität) aber Nudeln oder andere Gerichte die man gut aufwärmen kann ?

Und selbst wenn, ist die asiatische Mentalität "wer alles auf isst ist arm" besser ?

k4atizaf1ox


An die Staaten hatte ich tatsächlich kurz gedacht und es für möglich befunden, dass die das dort auch so machen. ;-) Aber ich war noch nie dort, deswegen weiß ich es nicht aus eigener Erfahrung.

Ich habe es jedenfalls nur ein paar Mal erlebt und da hatte mich die Bedienung von sich aus gefragt, ob ich mein Essen mitnehmen möchte. Fand ich nett, aber selbst fragen, da hätte ich wohl auch Hemmungen. Für mich schwingt da immer so ein bisschen mit: "Ich hab dafür bezahlt, also steht mir das jetzt hier auch zu, verdammt" >:(

Vielleicht seh ich das aber auch zu eng, kann sein. ;-)

kuatiafxox


Und selbst wenn, ist die asiatische Mentalität "wer alles auf isst ist arm" besser ?

Um besser oder nicht mag ich mich gar nicht streiten. Aber es hat einen anderen Touch. Bisschen weniger "plump", vielleicht?

dNa+nae8x7


Na ja, ich finde es zeugt eher davon das man der Armut als Gesellschaft lange genug entwachsen ist, als ddas Verschwendung nicht mehr als Statussymbol betrachtet wird und angesichts der Lebensmittelverschwendung wird das auch aller höchste Zeit.

S}hjoWjo


Um besser oder nicht mag ich mich gar nicht streiten. Aber es hat einen anderen Touch. Bisschen weniger "plump", vielleicht?

Uff. Ich finde es nicht "plump", Essen nicht wegzuwerfen, ich finde es scheußlich, wenn jemand das tut. Nicht aus Geiz, sondern aus grundlegendem Respekt vor der Endlichkeit der Ressourcen. Wir verschleudern eh schon viel zu viel - es wäre nicht möglich, dass jeder Mensch auf der Welt einen Ressourcenverbrauch pflegt wie Du oder ich, dafür gibt die Welt längst nicht mehr genug her. Deshalb finde ich so einen unbedachten Umgang damit eher unangenehm als "großzügig". Und außerdem albern - was ist das für ein albernes Statusdenken, mal ehrlich? "Ich kanns mir leisten, Essen wegzuwerfen" - oder was genau drückt man damit aus?

SMhojxo


Oh. Guten Morgen, Danae, das scheinen wir ähnlich zu sehen. ;-D

kXaNti5afox


Ich wollte damit jetzt nicht sagen, dass die Leute, die das so handhaben alle plump sind!! ]:D

Ich würde mir nur ein wenig komisch vorkommen, da heißt ja aber nicht, dass das der goldene Weg ist. Und ich finde es interessant, das viele Leute, die ich ihren Beiträgen nach zu urteilen nicht zu den gierigen Rentnern verbucht hätte, das als ganz normal sehen.

danae, da hast du natürlich recht. Ich bin auch kein Freund von Essen wegwerfen. Im Restaurant stand für mich aber eher immer der Gedanke im Vordergrund: "du wirkst gierig, wenn du das jetzt mitnehmen willst."

Ich glaube, ich probier das das nächste Mal aus und gucke, wie die Leute auf mich reagieren. Sozusagen als Selbstversuch. 8-)

c-laZiret


Bisschen doof auf dem bayrischen Land wo genau DAS die Auswahl ist. ;-D ;-D Man ist ja nicht überall mit einer Fülle an Optionen gesegnet. ;-)

Das stimmt natürlich, ich hab mich inzwischen wohl an die Großstadt-Perspektive gewöhnt. Ich hoffe ja, dass sich die Hipster-Food-Welle noch mehr in die Vorstädte und Dörfer ausbreitet. Dort gibts leider allzu oft nur Standardessen.

Einpacken lassen ist irgendwie schon schwierig. Ich kenne Leute, die würde das aus Prinzip nie machen und finden es peinlich, andere sehen da kein Problem. Ich habs noch nie gemacht, entweder bleibt nur ein kleiner Rest übrig für den es sich nicht lohnt oder das Gericht hat nicht geschmeckt. Obwohl ich recht häufig in Restaurants gehe sehe ich fast nie, dass jemand einpacken lässt, also so verbreitet ist es nicht.

In den USA ist der doggy bag tatsächlich total normal, aber dort sind die Portionen auch gewaltig und es ist quasi schon einkalkuliert, dass die Leute den Rest mitnehmen.

keati{afox


Und außerdem albern - was ist das für ein albernes Statusdenken, mal ehrlich? "Ich kanns mir leisten, Essen wegzuwerfen" - oder was genau drückt man damit aus?

Mein Denken ist das nicht. Bin kein Asiate. Aber ich glaube auch nicht, dass die Asiaten zwingend diesen Sprung machen. Hinter dem "ich lasse einen kleien Rest übrig" steckt vielleicht eher der Respekt dem Gastgeber gegenüber, höflich zu sein, nicht gierig wirken zu wollen. So was in der Art?

SuhoEjo


Ich glaube, ich probier das das nächste Mal aus und gucke, wie die Leute auf mich reagieren. Sozusagen als Selbstversuch. 8-)

Ich schaffe oft die Portionen nicht, und bisher waren die Reaktionen ausnahmslos völlig tiefenentspannt, meist sogar erfreut, wenn ich auf die Frage, ob es geschmeckt hätte (was sie ja fast immer fragen), antworte: "Und wie, leider hab ich nicht alles geschafft - würden Sie mir den Rest einpacken? Es wäre so verflixt schade drum."

Dem Eindruck, Du wärst geizig, kannst Du übrigens mit einem großzügigen Trinkgeld ganz hervorragend vorbeugen. ;-D

S5hojxo


Mein Denken ist das nicht. Bin kein Asiate. Aber ich glaube auch nicht, dass die Asiaten zwingend diesen Sprung machen. Hinter dem "ich lasse einen kleien Rest übrig" steckt vielleicht eher der Respekt dem Gastgeber gegenüber, höflich zu sein, nicht gierig wirken zu wollen. So was in der Art?

Damit meine ich nicht die asiatische Denkweise, sondern den Grund, weshalb sich manch einer hier das Essen nicht einpacken lassen will - hinter "Ich will nicht geizig wirken" steckt ja exakt das, also ein gewisses (unreflektiertes) Statusdenken. Die Asiaten: spinnen eh. Verzeihung, aber so ist es nun mal.

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