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Was ist besser? Essenspausen einlegen oder kleinere Mahlzeiten?

Gzala\xina hat die Diskussion gestartet


Huhu zusammen,

Ernährung wird ja immer heißt diskutiert. Ich würde sagen, dass ich mich recht bewusst ernähre, sprich viel Gemüse, viel frisch, keine Fertigwaren, Vollkornprodukte, nicht zu hohe Mengen Kohlenhydrate und Fleisch. Ich esse eigentlich schon nicht viel, muss aber sehr aufs Gewicht achte - wegen einer größeren OP wird Sport erst nächstes Jahr wieder gehen.

Eigentlich würde ich gern 2-3kg abnehmen oder zumindest das Gewicht halten. Nun habe ich wieder von den Essen/Faste-Zeiten gehört. Man soll z.B. 3 Hauptmahlzeiten haben und jeweils mind. 4 h Pause, keine Snacks. Oder 8h essen und 16h fasten täglich. Gibt ja auch die bekannte 5/2-Regel - also 5 Tage normal essen, 2 Tage nur max. 600kcal. Früher hieß es allerdings 5 kleinere Mahlzeiten am Tag seien gesund. Heute sagt man nein, davon geht zu oft der Blutzuckerspiegel hoch und dann setzt es an ...

Ja, was denn nun? Man ist völlig irritiert, weil die Magazine alle 14 Tage was neues berichten. Was denkt Ihr?

LG Galaxina

Antworten
N*amxja


Was ich denke: Das, wo es dir am leichtesten fällg, wenig Kalorien zu essen. Bei gleicher Kalorienanzahl macht es bzgl. der Abnahme am Ende keinen signifikanten Unterschied, ob du jetzt mit intermittierendem Fasten, Low Carb, Low Fat, Trennkost, Schokoladendiät ;-) oder was auch immer abnimmst. Aber es kann natürlich einen großen Unterschied dafür machen, wie satt und zufrieden du am Ende des Tages bist.

Mit was für einer "Diät" das bei dir der Fall ist, musst du selbst ausprobieren. Persönlich mache ich keine klassische Diät, wenn ich abnehme (gerade nicht so wirklich, weil schwanger), sondern achte darauf genug Protein zu essen (min 0,8g/kg (gesundes) Körpergewicht), genug Micronährstoffe und ansonsten halt einfach ein ordentliches Kaloriendefizit zu haben. Das klappt für mich sehr gut. Ob es dir leichter fällt, Kalorienanzahl x zu essen wenn du einer bestimmten Diät folgst, musst du wie gesagt selbst rausfinden.

PflanCe}tenwixnd


Versuche einfach mal zu essen wenn du Hunger hast und soviel bis du satt bist. Mit etwas Glück sagt dir dein Körper ganz genau wie oft er eine Mahlzeit braucht. :)z Bei mir hat es sich auf ein bis zwei Mahlzeiten pro Tag eingependelt, meist ist es eine. Aber eine sehr üppige dann. ;-D

y6essesPneee


Ich esse auch nur wenn ich Hunger habe. Nicht bloß weil es gerade Mittagszeit ist. Mal liegen 4h mal 8-9h dazwischen. Esse nie zwischendurch irgend etwas. Also Kekse oder so Zwischenmahlzeiten. Komme selber sehr gut damit zu recht. Meiner Meinung nach sollten übergewichtige (also ich) lieber nur 2 oder Mahlzeiten am Tag haben. Schlanke können öfters essen. Bei 2-3 Mahlzeiten bleibt das Insulin unten. Dann findet auch eine bessere Fettverbrennung statt.

hvaven 't_waixted


Meiner Ansicht nach gibts hier kein besser oder schlechter, nur ein "für mich geeignet oder nicht".

Mqiss} Bartbossa


Ich bin der festen Überzeugung, dass es völlig egal ist wann man wie viel und was am Tag isst - entscheidend ist, was am Ende unter'm Strich steht, also was als Gesamt-Kalorienzahl herauskommt. Seit nunmehr 10 Jahren halte ich keinerlei feste Mahlzeiten mehr ein und esse nur noch dann, wenn ich wirklich Hunger habe und höre auf, sobald ich satt bin. Das einzige auf das ich achte ist nicht zu viele Kohlenhydrate und viel Gemüse in meine Ernährung einzubauen. Nebenbei treibe ich ein ganz kleines bisschen Sport (ist wirklich nicht viel... könnte mehr machen).

Mit dieser Ernährung halte ich seit Jahren mein Gewicht (1,72 m und ca. 60 kg) mit kleinen Schwankungen nach Urlaubs- und Weihnachtsschlemmerzeiten.

Ich denke allerdings, dass es auch genügend Leute gibt, die mit dieser Art der Ernährung nicht zurecht kommen. Mein Freund z. B. kriegt pünktlich um 12 Uhr Hunger auf Mittag und dann MUSS das auch her, ansonsten ist er nicht mehr fähig, mit mir durch die Stadt zu laufen und einzukaufen ]:D

Was ich damit sagen will ist, dass es vermutlich zu diesen ganzen verschiedenen Ernährungsmythen gekommen ist, weil bei jedem Menschen individuelle Ernährungsmodelle funktionieren. Jeder muss selbst für sich herausfinden, was bei ihm am besten funktioniert. Probiere es aus, ich wünsche dir viel Erfolg dabei @:)

h:aven'th_wvaitLed


Diese "Gesamtkalorienzahl" steht nun seit Jahrzehnten festgemauert in der Ernährungslehre. Und ich glaube trotzdem nicht daran. Wie kann es sonst sein, dass ich mit der im Schnitt doppelten Kalorienzahl endlich das abgenommen habe, was ich mit der Hälfte nie geschafft habe?

PVradkaTseufexl


Ich glaube da muss jeder für sich das finden, mit dem er / sie am besten klarkommt.

LowCarb ist für mich z. B. gar nichts, da streikt mein Magen leider total und abgenommen hab ich auch nicht wirklich und mich nur noch unwohl gefühlt. Kenne aber Mädels, die damit hervorragend und schnell Gewicht verloren haben.

Ich bin wohl ein sog. Kohlenhydrattyp. Ich hab für meinen Teil die besten Erfahrungen mit den GewichtsGuckern gemacht. Vor allem mit den sog. Sattmachern, wo es durchaus auch viele Kohlenhydrate gibt.

Da war es egal, wann und wie oft ich gegessen hatte. Die Hauptsache war, dass ich am Abend unter dem Strich meine Punkte nicht überschritten hatte und aufgehört habe, wenn ich satt war. Und ich hab in der Woche um die 500 gr abgenommen.

i@mmexr


Hi Galaxina,

ja, es ist individuell zu betrachten und man sollte sich selbst beobachten. Ich habe vor ca. 5 Jahren festgestellt, dass ich mit 3 Mahlzeiten und etwa 4-5 Stunden Abstand dazwischen sehr gut zurecht komme. Dazwischen esse ich nichts und vermisse auch nichts. Mein Körper 'kennt' diesen Rhythmus und braucht nicht zu 'bunkern'. Sollte ich mehr Bedarf an Kalorien haben, nimmt er aus dem Vorrat, weil er 'weiß', dass Nachschub zu erwarten ist. - Sehr gelegen kommt mir, dass ich nie Appetit auf Süßes oder Zucker habe (das ist schon immer so). Natürlich kann ich den Konsum von verstecktem Zucker nicht vermeiden, das macht aber nix. Ich bin ja dagegen nicht allergisch oder darauf fixiert den zu umgehen. - Ich gehe normal durch mein Leben und das funktioniert.

Gruß vom ....

P[lanet!enwa*ndeGrin16


Hallo Galaxina!

Wenn du bewusst abnehmen willst, würde ich eher mehrere kleine Mahlzeiten am Tag essen und eine Zeitlang auf deftiges Essen und Soßen usw. verzichten. Koch' dir Nudeln, Kartoffeln, Reis, Maiskolben und iss Brot ohne Butter oder Margarine mit Käse - dann hast du die notwendigen Kohlenhydrate, ohne Fett anzusetzen. Und verzichte weitestgehend auf Süßigkeiten!

Ich musste das jetzt auch aus gesundheitlichen Gründen so machen und habe dabei innerhalb von 3 Wochen 4 Kilo abgenommen (von 63 auf 59 bei 1,74m). :-o Achte aber darauf, nicht in den Unterzucker zu "rutschen" - das kann ganz gefährlich werden, je nachdem wieviel du wiegst!! Ich hatte nachher extremen Nährstoffmangel (Teststreifen in Urinprobe :-D ), so dass ein Arzt mich darauf hingewiesen hat, dass alle meine Energiereserven aufgebraucht waren und ich sofort etwas zuckerhaltiges essen und trinken sollte. Danach ging es mir deutlich besser.

Deshalb würde ich nicht ganz auf Zucker verzichten, vor allem dann nicht, wenn du früher viel von dem Zeugs gegessen hast, weil es für den Körper eine große, zu plötzliche Umstellung ist. Einfach zwischendurch mal eine Sprite trinken oder Traubenzucker essen, aber ebend alles in Maßen. Dann nimmst du automatisch ab, ohne zu unterzuckern. Und das Trinken nicht vergessen, gerade dann, wenn du weniger isst! Am besten ungesüßte Tees und viel Wasser!

Darf ich fragen, wieviel du bei welcher Größe wiegst?

Lg @:)

P1radaT euxfel


Einfach runterhungern und am Rande der Unterzuckerung wandeln kann nicht wirklich gesund sein und führt ganz sicher automatisch zum Jojo-Effekt.... Oder?

Wer langfristig abnehmen und sein Gewicht halten will, muss seine Ernährung dauerhaft umstellen und wenn möglich auch Bewegung mit einbauen. Sonst sind das immer alles nur sehr kurzfristige Erfolge und das Gewicht geht rauf... und runter.. rauf.. und runter...

Und das auch noch mit eher ungesunder Ernährung...

Gaaljaxixna


Ich bin 1,70m und wiege aktuell 63kg - 60kg wäre eigentlich mein Wunschgewicht und ohne Sport aktuell ist das sehr schwierig. Habe nur gesehen, dass innerhalb eines Jahres Gramm für Gramm draufkam, obwohl ich nur 2 Mahlzeiten am Tag esse. Mein Grundumsatz wird auch entsprechend gering sein - aber wenn ich kein Sport machen kann, gehts halt nicht.

Das mit den Gesamtkalorien ist klar. Ich nasche auch nix oder snacke zwischendurch. Interessant wäre nur die Information, ob nun wirklich da das Insulin die Rolle spielt und es besser ist, wenn das zwei oder 3 Mal Tag hochgeht oder ob es egal ist, wenn der Spigel zwischendurch durch einen Snack auch steigt und man so leichter ansetzt. Diese Stundenfasten muss ja einen Sinn machen ... vielleicht das der Körper dann auch Fett verbrennt? ???

GHalaPxxina


@ PradaTeufel

Wie ich sagte, ich hungere nicht und ernähre mich sehr gesund. Mein Kühlschrank ist mit 80% voll mit Gemüse aller Art. Frisch natürlich alles. Sport geht halt nicht, ich habe Schmerzen und bekomme auch Schmerzmittel - früher habe ich Leistungssport betrieben - da war das Gewicht nicht das Problem, im Gegenteil.

P[radaTeVufexl


Ich könnte mir vorstellen, dass dieses "Stundenfasten" wie du es nennst (wie auch bei Schlank im Schlaf praktiziert) vielleicht schon nochmal den Stoffwechsel ein wenig ankurbelt. Aber.. bei den Gewichtsguckern hab ich mit 4 - 5 Mahlzeiten pro Tag auch gut abgenommen. Notwendig zum Abnehmen sind diese 4 - 5 Stunden Pause also nicht. Ich denke, dadurch nimmt man halt auch automatisch weniger Kalorien auf, da man zwischendurch in keine Kalorienfalle tappt beim Snacken.

P9rad;aTexufel


Galaxina, das mit dem Hungern war auf den Beitrag ein's drüber bezogen, nicht auf einen von dir ;-)

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