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Wer geht mit mir durch den Zuckerentzug?

BPesag*teFrau hat die Diskussion gestartet


Gestern war mein erster Tag (fast ) ohne Zucker. Eigentlich lief es ganz gut. Morgens Banane, Roggenknäcke mit zuckerfreier Wurst aus dem Glas, nachmittags dann einen Hühnersuppentopf frisch gekocht. Dann ab 17:00 habe ich so ein Verlangen nach Schokolade bekommen, dass ich immer weiter essen musste. Birne, noch mehr Hühnersuppe, ich bin fast geplatzt und hatte trotzdem ein Hungergefühl und dieses heftige Verlangen. Um mich zu motivieren, habe ich dann im Internet Artikel gelesen, die den Zucker als Droge beschreiben und aufklären wie ungesund er doch ist. Mir lief trotzdem das Wasser im Mund zusammen bei dem Wort Schokolade. In einem Artikel stand, dass man den Entzug, je mehr man vorher Zucker gegessen hatte, desto sanfter und langsamer man ihn machen sollte. Da gab es kein Halten mehr. Ein Nougathäschen und ein Schokokeks waren fast gleichzeitig in meinem Mund. Dann war endlich Ruhe. Ich bin dann früh ins Bett gegangen und war sehr unruhig, zitterte merkwürdig und konnte lange nicht einschlafen. Trotz des kleinen Schokohasens bin ich stolz auf mich und glaube, es mit jedem Tag besser machen zu können. Dass ich ein ganzes Kilo abgenommen habe seit gestern, trotz der Unmengen an Hühnersuppe, motiviert mich natürlich.

Ich möchte mich zur Unterstützung mit Leuten austauschen, die auch zuckerfrei leben, einen Entzug gemacht haben oder machen wollen.

Ich glaube, dass Zucker wie eine Droge wirkt. Er macht süchtig und krank. Dabei spreche ich hier ausdrücklich von industriellem, raffinierten Zucker. Ich meine nicht Kohlenhydrate oder den Zucker, der natürlich in Obst vorkommt. Meine Intention mit dem Zuckerentzug ist, gesund zu werden und natürlich abzunehmen. Die Gesundheit steht aber im Vordergrund und nicht eine schnelle Gewichtsreduktion. Es geht hier nicht ums Abnehmen und ich brauche und möchte keine Tipps zu diesem Thema.

Ich freue mich auf Gleichgesinnte.

Antworten
DHer kOle<ine xPrinz


WEnn Du zuckerarm leben möchtest, darfst Du natürlich keinen Zucker essen, logisch. Ob weißer, brauner, gewürfelter oder gebrochener Zucker spielt keine Rolle, in seiner Wirkung ist alles mehr oder weniger dasselbe. Aber Du musst auch auf jeder Umverpackung schauen, weil in sehr vielen Lebensmitteln Zucker enthalten ist, von denen man es erst mal nicht annimmt. Naturjoghurt ist nur ein Beispiel von vielen.

B?esyaggtqeF.rau


Ja, danke. Das habe ich bereits festgestellt. Es ist schwierig ein Lebensmittel im Supermarkt ohne Zucker zu finden. Ich kenne auch die anderen Namen für Zucker. Lebst du zuckerfrei? Hast du Erfahrung damit?

D5er k'lieine cPrinxz


Ich lebe nicht zuckerfrei, nein. Aber sehr zuckerbewusst. Ich süße niemals etwas nach, und ich trinke Kaffee oder Tee nur ohne Zucker. Bei limo-artigen Getränken (Cola, ...) trinke ich nur solche mit Zuckersatzstoff. Aber zum Frühstück esse ich eigentlich immer Marmelade, wobei mir natürlich klar ist, dass ich mir damit nix Gutes tu. Oft ist die Marmelade selbst gemacht (1:2) oder auch gekauft, dann i.d.R. mit 70% Fruchtanteil, also auf jeden Fall nicht 1:1.

BDesa>gtexFrau


Extra gesüßt habe ich auch nie etwas. Ich habe ausschließlich Wasser getrunken. Zuckerersatzstoffe habe ich auch nie genommen, die sollen ebenso schädlich sein. Ich habe halt wie du Brot, Marmelade, Jogurt ect gegessen, bin jedoch echt Schokoladensüchtig. Außerdem hat man, selbst ohne Schokolade von dem Zucker im Brot etc, schneller wieder Hunger und isst dann einfach mehr. Ich war ganz schnell unterzuckert, konnte nie 5 Stunden ohne Essen aushalten. Das möchte ich jetzt durch den totalen Zuckerverzicht erreichen. Das ich wieder ein nornales Sättigungsgefühl entwickel und mein Stoffwechsel sich wieder normalisiert.

Z2im


Irgendwann in der Fastenzeit jetzt, als ich ein paar Leuten zugehört habe, auf was sie verzichten, dachte ich, vielleicht mache ich auch was auf die Art, und habe beschlossen, jetzt keine süssen Sachen mehr zu kaufen, also sowas wie Nutella, Schokolade, Schnitten und so weiter.

Was da war hab ich noch verputzt und als der Appetit auf Süsses gestiegen ist, hab ich manchmal griechischen Joghurt mit Honig und Nüssen verputzt oder ein Marmeladenbrot.

Hundertprozentig konsequent bin ich nicht, aber habe sowieso ein bisschen Zahn- und Zahnfleischprobleme, da sollte man auf Zucker sowieso verzichten, und ausserdem bin ich eher nicht unter-, sondern tendenziell eher schwach übergewichtig und da schadet das sicher auch nicht.

Ich überlege grade, die nicht-süsse Phase ein bisschen noch auszudehnen.

B*esagVteFhrau


Das finde ich super! :)= man kann die Sache ja auch als challange sehen. Ich habe mir ein Buch bestellt: zuckerfrei Die 40 Tage challange. Passt perfekt in die Fastenzeit. Ich hoffe, dass ich mich nach dieser Zeit so umgestellt habe, dass ich den Zucker nicht mehr brauche und will.

k%athasrina-dfie-Hgroße


Ich habe vor ca. einem dreiviertel Jahr beschlossen, den Zuckerkonsum bzw. die KH-Zufuhr massiv zu drosseln. Bis dahin habe ich jeden Tag Süßigkeiten gegessen und mindestens 1 Liter Cola getrunken. In den Instant-Cappuccino kamen noch 3 Löffel Zucker... Ich wollte es erst 2 Tage die Woche machen, habe es dann aber gleich so gemacht, dass ich mir zweimal die Woche etwas Süßes zugestehe. Ich mache es allerdings nicht übermäßig. Cola ist eine Tasse pro Tag erlaubt, Cappuccino trinke ich weiterhin, wenn auch ohne Zucker (eine Tasse morgens im Büro). Wenn es mal Kuchen oder Eis gibt, esse ich das schon auch, aber grundsätzlich achte ich drauf und esse wirklich kaum noch "richtige" Süßigkeiten. Also Schokolade habe ich vor 2 Wochen mal ein Stück gegessen, davor ewig nicht mehr. Und wenn Süßigkeiten, dann nur etwas, was mir wirklich besonders gut schmeckt und dann halt in Maßen.

Nach Weihnachten war es etwas schwierig, wieder reinzukommen, jetzt gerade bin ich ein bisschen dem Gebäck verfallen, aber alles in allem ist es kein Vergleich mehr zu früher. Und es klappt tatsächlich überraschend gut. Ich war eigentlich immer die, die für ihren hohen Süßigkeitenkonsum bekannt war. Selbst als ich im Büro nur noch Saftschorle getrunken habe, wurde ich immer mit Cola in Verbindung gebracht ;-D

BQesaVglteFraxu


Tja, also wenn ich das mal so vergleiche, war mein Zuckerkonsum eigentlich nie so übermäßig hoch. Trotzdem, war Zucker in fast jeder Mahlzeit enthalten und hat dafür gesorgt, dass mein Insulinspiegel stark schwankt und ich immer Hunger hatte und somit immer zu viel gegessen habe.

Wie ist das denn bei dir Katharina die Große, kannst du 4 bis 5 Stunden ohne Essen aushalten? Oder musst du, wie ich, alle 2 bis 3 Stunden etwas essen, um nicht umzufallen?

Mein zweiter zuckerfreier Tag war jedenfalls erfolgreich. :-) habe es geschafft, nicht ein Gramm Zucker zu essen. Mir geht es gut, keine Kopfschmerzen oder so, die Laune ist auch ganz gut. Mal sehen, wie ich das Wochenende mit Familientreffen und Käsekuchenangebot überstehe. Falls jemand einen Tipp hat, nur raus damit.

y#e2-ye


Ich habe nie übermäßig viel Zucker gegessen - aber seit ich eine Zeit recht konsequent auf Zucker verzichtet habe, kann ich auch süße Sachen wenn nur noch in sehr kleinen Mengen ertragen. Ich habe auch schlichtweg keine Lust mehr darauf. Vor meinen Tagen hab ich an und zu Lust auf Schokolade - da ess ich dann 99% ige (0,5g Zucker auf 100g) - da hat sich meine schokolust dann auch nach 1-2 Stück!

Halte durch - wenn du es eine weile geschafft hast geht es fast wie von alleine! Dann wird es eher eklig. Auch dieses Gefühl im Mund nach viel Zucker oder Teigwaren :|N

(Versuch auch darauf zu achten nicht den Zucker mit extra viel Getreide zu ersetzen!)

M$al@laixg


Ich esse seit rund einem Jahr zucker"frei" (die Gänsefüßchen sollen besagen, dass es richtig frei davon nicht gibt, schon Obst ist ein stark zuckerhaltiges Nahrungsmittel, auch wenn es keinen Industriezucker enthält).

Appetit auf Schokolade und anderen Naschkram besteht inzwischen fast nicht mehr. Ernährung betrachte ich seitdem zu 80 % als reine Gewohnheit. Und was man sich angewöhnt hat, kann man sich sehr gut wieder ab grewöhnen. Braucht nur manchmal mehr Geduld, als einem lieb ist.

L"oSmaxx


Ich bewundere euch beide. Ich schaffe das nicht.

k)athariXna-Pdie-grxoße


Wie ist das denn bei dir Katharina die Große, kannst du 4 bis 5 Stunden ohne Essen aushalten? Oder musst du, wie ich, alle 2 bis 3 Stunden etwas essen, um nicht umzufallen?

Also umfallen tu ich nicht, aber ich habe meist recht schnell wieder Hunger, bzw. esse halt leider gerne so nebenbei. Im Büro vor allem, aber das habe ich inzwischen im griff. Ich frühstücke ordentlich, das hält eine weile an. Danach esse ich dann halt einen Apfel oder so und greife nin nicht mehr zu süßkram. Das war früher anders.

Kompletten zuckerentzung mache ich nicht und will ich auch gar nicht. Damit ich genug trinke, muss da zumindest ein wenig zucker drin sein zum Beispiel... aber so wie ich es mache, komme ich da gut mit zurecht und es ist wesentlich bewusster und gesünder als noch vor einem Jahr.

M(allaxig


Ich frage mich selbst, wieso es auf einmal geklappt hat, vor einem Jahr. ":/ :)z War nicht mein erster Versuch, ich habe Jahre gebraucht, um den Absprung zu bekommen. Auch Feinmehlprodukte habe ich seitdem stark reduziert, weil reine Stärke auf den Stoffwechsel eine ganz ähnliche Wirkung wie Zucker hat.

Ich nehme an, dass sich das gegenseitig "verstärkt" hat. Also, der Verzicht auf das eine stoppte den Appetit auf das andere.

Snommer8sonxne80


Ich habs nicht mit süßen Getränken, Kuchen und dgl ... aber mein großes Problem heißt einfach SCHOKOLADE... ich bin jetzt auch nicht übergewichtig .. habe wunderbare Werte, weiß aber dass ich mir mit meinem Schokokonsum nichts Gutes tue.

Mir reicht kein Stückchen Schoko . Nein es muss die Tafel sein... und wenn sie 300 Gramm wiegt. Habe gerade jetzt in der Fastenzeit versucht zu verzichten.. aber ehrlich da lauf ich rum wie ein Tiger im Käfig... bin also für jeden Tipp dankbar. :)z

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