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Ernähre ich mich zu einseitig?

A}louextte hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Leute,

ich frage mich gerade, ob ich mich vielleicht zu einseitig ernähre, und bitte Euch um Eure Einschätzung:

Seit dem Frühjahr habe ich meine Ernährung umgestellt, um abzunehmen. Habe eine Hashimoto-Schilddrüsenerkrankung, dadurch einige Kilos zugenommen, und bisher hatte es mit dem Abnehmen nicht geklappt, auch wenn ich anfangs immer sehr motiviert (und diszipliniert!) war - nach zwei Wochen setzte Stillstand ein.

Seit dem Frühjahr kombiniere ich nun eine alte Weight Watchers-Version mit dem intermittierenden Fasten - ich esse zwei Mahlzeiten pro Tag, die erste gegen 9h30, und die zweite gegen 17h00. So komme ich in etwa auf die Formel 16/8, wobei ich da jetzt auch nicht total penibel bin. Manchmal klappts nicht, die 16 Stunden einzuhalten, manchmal sind es sogar 18 Stunden ohne Mahlzeit. Kalorienmässig esse ich das, was ich nach Weight Watchers eben an einem Tag essen sollte, nur eben auf nur 2 Mahlzeiten verteilt, insgesamt aber nicht "zu wenig", wie immer viele befürchten, wenn ich vom "Fasten" erzähle.

Das Abnehmen hat mit dieser Methode gut geklappt; habe insgesamt bisher 15 Kilo verloren und fühle mich ziemlich gut dabei. Keine Ahnung, ob es damit zu tun hat, aber im Sommer war ich sehr viel weniger hitzegeplagt und habe mich beim Wandern im Urlaub viel fitter gefühlt als sonst.

Ich habe keinen Spass am Kochen und mache mir auch nicht gerne ständig Gedanken ums Essen. Deshalb habe ich mir angewöhnt, einfach jeden Tag das Gleiche zu essen: Morgens ein Porridge aus Haferflocken, Halbfettmilch, ein paar Haselnüssen und Obst (die Obstsorte variiert je nach Saison), danach eine Scheibe Vollkornbrot mit (verschiedenem) Käse und Milchkaffee. Im Sommer habe ich als zweite Mahlzeit einen grossen Salat gegessen (grüner Salat mit Tomaten, Möhren, Apfel,..., Dressing aus Olivenöl und Essig) und dazu auch nochmal ein Vollkornbrot mit Käse und oft auch mit Räucherlachs (oder geräucherter Forelle). Manchmal, aber eher selten, gabs zum Salat noch ein Ei. Fleisch esse ich so gut wie nie, wenn dann mal Rinderhack oder Pute.

Jetzt im Herbst/Winter habe ich keine Lust mehr auf kalten Salat, deshalb esse ich Kürbissuppe (mit Möhren, Tomaten, ein bisschen Kokosmilch und Curry) und dazu das gewohnte Vollkornbrot.

Ich weiss, dass für viele so eine Ernährung viel zu langweilig wäre, darum gehts mir aber nicht, weil mir mein langweiliges Menü immer noch schmeckt und ich für Geschmack und Wohlbefinden nicht viel Abwechslung beim Essen brauche. Ich frage mich nur, ob ich mich dadurch zu einseitig ernähre und irgendeinen Nährstoffmangel herbeiführe? Ich fühle mich insgesamt fit, wach und gesund, habe nur seit dem Spätsommer verstärkt Haarausfall (allerdings hatte ich den im letzten Jahr zur gleichen Zeit auch schon). Ich lasse demnächst mal meine Eisenwerte überprüfen, und (auch wegen Hashimoto) die Vitamin D- und B12-Werte. Habt Ihr noch andere Ideen? Bin (wie man vielleicht sieht) keine Nährstoffexpertin; schlagt Ihr jetzt gerade die Hände über dem Kopf zusammen ob meiner Mangelernährung, oder ist meine Ernährung vom Langweiligkeitsfaktor abgesehen eigentlich ganz ok? Was kann bzw. müsste ich noch beachten?

Danke schonmal für Eure Einschätzung und eventuellen Tipps!

Antworten
LOaur#aM0auer


hallo,

ich finde dein Art sehr gut

und es hat mich gefreut dein Artikel zu lesen

:)^ :)=

P{lüschxbxiest


Das ist meiner Meinung nach schon etwas einseitig.

Ich würde hin und wieder Rind und Huhn mit in den Speiseplan einbauen.

Pclüscohb>i7esxt


Frag doch mal bei deiner Krankenkasse an, ob sie dir eine Ernährungsberatung genehmigen.

ABloueWttxe


Hallo,

danke für Eure Beiträge. Ich esse, wie gesagt, ab und an Rinderhack oder Pute, insgesamt aber nicht gerne Fleisch. Vielleicht öfter mal ein Ei?

Ernährungsberatung durch die Krankenkasse ist ein gute Idee - ich wohne nicht in Deutschland und habe keine Ahnung, ob es sowas hier auch gibt, aber ich mache mich mal schlau. Danke für die Idee!

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