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Viel zu viel Hunger

S9tu,deLntuin9x6 hat die Diskussion gestartet


So kurz zur Vorgeschichte.

Ich war lange Zeit Essgestört ( 6 Jahre lang) inzwischen esse ich seit einiger Zeit (3 Monate glaub ich) normal.

Es klappt wirklich gut! Ich hatte also vorher Bulimie und ernähre mich nun normal.

Anfangs habe ich ganz normal gegessen.. nach Hungergefühl und die Portionen waren auch normal.

Inzwischen habe ich aber andauernd Hunger! Und ich werde darauf schon total oft angesprochen das ich ja nur am essen bin :/

Ich nehme aber auch nicht zu.. und das ganze geht schon seit einigen Wochen.

An meiner Bewegung hat sich nicht viel geändert, daran kann es also nicht liegen!

Ich beschreibe es einfach mal, wie so ein Tag aussieht

Meist ist das immer Recht ähnlich

Morgens drei Körnerbrötchen mit verschiedenen Belägen (salami, Käse, Kochschinken)

Dann vormittags esse ich meist ein schokobrötchen und eine Laugenbrezel vom Bäcker.

Mittags zwei große Teller von dem was es gerade gibt ( also meist Fleisch plus Beilage und Gemüse)

Dann danach Pudding und/ oder Joghurt. Abends dann wieder drei Körnerbrötchen mit Belag. Meist dann eher süß mit Käse und Marmelade oder mit Nutella.

Zwischendurch esse ich Schokolade und immer so eine Handvoll Nüsse.

Ich trinke Wasser, Tee und Kaffee. Ab und zu Cola light.

Ich hätte gerne eine außensicht ob das in Ordnung so ist oder ob zu viel/ zu wenig.

Ich studiere und leiste keine schwere körperliche Arbeit. @:)

Antworten
Ndordi`8x4


Also ehrlich gesagt ist das schon viel, das würde vermutlich sogar für mich gut und gerne reichen und ich dürfte größer und schwerer als du sein. ;-) Offenbar gehörst du zu den glücklichen, die essen können was sie wollen und davon nicht zunehmen, sei froh.

Gerade mit Blick auf deine ehemalige Bulimie solltest du das aber alles nicht so eng sehen, iss worauf und weiviel du Lust hast und solange es halbwegs ausgewogen ist (wonach es hier schon klingt) ist alles in Ordnung.

S(tudkentinx96


Aso ja genau Gewicht und Größe hätte ich vllt auch nennen sollen.

Ich bin 165 cm groß und wiege immer um die 53 kg.

Bin relativ muskulös gebaut, obwohl ich aber seit Jahren nicht mehr trainiere.

Aber trotz Muskeln ist es schon iwie viel oder?

Ja das denke ich auch :)

Ich esse halt auch wirklich worauf ich hunger habe.. nur solche Kommentare verunsichern mich ein wenig..

hPeutel_hxier


Holla, sechs Brötchen + Süßes vom Bäcker + ordentliches Mittagsgericht mit Fleisch und Dessert ist schon eine Hausnummer, die mir persönlich viel zu hoch wäre.

Der Magen gewöhnt sich an solche Mengen schlicht und einfach. Ausgewogen halte ich eine recht brotlastige Ernährung nicht. Es ist auch sehr bequem einfach Brot mit Käse oder Nutella zu belegen, anstatt eine Suppe oder einen Salat zu machen. Der Gemüseanteil ist bei deinem Essensplan deutlich zu gering. Vielleicht mal mit einer Reduktion des Brötchenanteils (also z.B. morgens nur zwei) und abends eine richtige Mahlzeit ohne Brot zuzubereiten beginnen. Gerade der Winter lädt zu schönen heißen Suppen ein (Kürbis, Tomaten, Brokkoli, Pilze etc.). Dass es morgens eben schneller gehen soll, kann ich absolut nachvollziehen.

JduWlixaT


Also ehrlich gesagt ist das schon viel

Waaas? Ich find das voll normal, ich esse auch manchmal ähnlich viel... zwar nicht unbedingt 3 Brötchen auf einmal, sondern über den Tag verteilt, oder stattdessen noch anderes. Ich konnte als Kind auch essen was ich wollte und nahm nicht zu, mittlerweile nicht mehr ganz so krass. Wenn ich nicht auf mein Essen achte und mir oft was gönne, habe ich 60 kg auf 160, was ich schon etwas zu viel finde, aber wenn ich dann mal eine Woche etwas mehr drauf achte, nehme ich direkt ab. Aber ich hab ne Freundin, die wenn sie so viel äße wie ich, doppelt soviel Gewicht hätte. Wenn Du ja offensichtlich nicht zunimmst, kannst Du es Dir erlauben.

Hast du das mal bei fddb.info eingegeben? Sooo viel kcal dürften das doch gar nicht sein,...

Szapiexnt


Holla, sechs Brötchen + Süßes vom Bäcker + ordentliches Mittagsgericht mit Fleisch und Dessert ist schon eine Hausnummer, die mir persönlich viel zu hoch wäre.

Das sind natürlich genau so Aussagen, die jemand mit Essstörung braucht. :=o

Liebe TE,

wenn Du weder zu- noch abnimmst, ist das eben die Menge die Dein Körper braucht. Evtl ist Dein Stoffwechsel durch die Bulimie noch arg hochtourig und Du bist ein schlechter Futterverwerter. Das kann sich ja noch einpendeln. Dauerhunger kann auch hormonelle Ursachen haben oder an der Schilddrüse liegen. Ich habe im Monat auch immer so eine Phase, in der ich wirklich alles fressen könnte was mir vor die Rübe kommt. Dann gibt es andere Tage, an denen bekomm ich kaum etwas runter und am Ende scheint es sich auszugleichen. Ich würde das noch eine Weile beobachten bei Dir, ggf mal nen Organcheck machen - ich weiss ja nun nicht, wie lange Du unter Bulimie gelitten hast. Aber herzlichen Glückwunsch natürlich, dass Du weitestgehend da raus bist. :)=

h3eutPe_hiexr


@ Sapient

Die TE wollte eine ehrliche Rückmeldung. Offensichtlich hat sie die Bulimie nach 6 Jahren erfolgreich überstanden. Irgendwann fängt das normale Fahrwasser wieder an.

Mal zum Vergleich: ich bin sehr sportlich neben der sitzenden Bürotätigkeit. Morgens ein Brötchen, Mittags vielleicht auch mal Fleisch aber eher seltener, Dessert ist nicht mein Geschmack, abends eine Schale Suppe oder Salat. Damit bin ich pappsatt für den Tag.

Klar verwerten die Körper unterschiedlich. Für jemanden, der nicht körperlich sehr aktiv ist, sind die genannten Mengen der TE wirklich viel.

J#ul iXaT


Morgens ein Brötchen, Mittags vielleicht auch mal Fleisch aber eher seltener, Dessert ist nicht mein Geschmack, abends eine Schale Suppe oder Salat

:-o Davon bist Du satt? Beeindruckend.

Ich rechne für das Mittagessen mal 600kcal, für das Brötchen mit sonstwas drauf höchstens 400kcal, und ne Suppe kann auch nicht viel haben. Also zsm wohl keine 1500 kcal ???

S unf-loweRr_7x3


Das lässt sich su pauschal gar nicht bewerten. Ich würde u.a. sagen, dass Du mehr isst als ich. Aber was bringt Dir das? Faustregel sollte sein, dass man ein angemessenes Gewicht hält. Also nicht abnimmt oder eben konstant über ein gesundes Maß hinaus zunimmt. Das scheint bei Dir ja gegeben.

Mir fehlen in Deiner Auflistung allerdings Calciumquellen (Joghurt) außer Käse und Du isst offensichtlich wenig frisches Obst/Gemüse. Da solltest Du schauen, ob Du noch was ändern kannst.

Ansonsten: Wenn die Entwicklung mit der Menge und dem Hunger bei ausbleibender Zunahme relativ neu ist, würde ich sicherheitshalber mal meine Schilddrüsenwerte überprüfen lassen. Da könnte eine Überfunktion hiinterstecken, die den Stoffwechsel auf Hochtouren laufen lässt (darum auch Hunger und gesteigerte Essensmengen ohne Gewichtszunahme).

Sxapiee"nt


Die TE wollte eine ehrliche Rückmeldung. Offensichtlich hat sie die Bulimie nach 6 Jahren erfolgreich überstanden. Irgendwann fängt das normale Fahrwasser wieder an.

ja, seit 3 Monaten. Das ist "nichts"... der Weg ist noch lang und wie wir lesen können, ist sie noch längst nicht im "normalen Fahrwasser" und daher könnte man auch etwas sensibler antworten.

Mal zum Vergleich: ich bin sehr sportlich neben der sitzenden Bürotätigkeit. Morgens ein Brötchen, Mittags vielleicht auch mal Fleisch aber eher seltener, Dessert ist nicht mein Geschmack, abends eine Schale Suppe oder Salat. Damit bin ich pappsatt für den Tag.

Und davon wäre ich nichtmal den halben Tag satt. Ich wiege bei 1,72m 56kg. Seit Jahren. Und esse deutlich mehr :=o

Klar verwerten die Körper unterschiedlich. Für jemanden, der nicht körperlich sehr aktiv ist, sind die genannten Mengen der TE wirklich viel.

Da sie damit aber ihr Gewicht hält, sind die Mengen für sie jetzt im Moment genau richtig.

S"upnflo&wler_x73


Mal zum Vergleich: ich bin sehr sportlich neben der sitzenden Bürotätigkeit. Morgens ein Brötchen, Mittags vielleicht auch mal Fleisch aber eher seltener, Dessert ist nicht mein Geschmack, abends eine Schale Suppe oder Salat. Damit bin ich pappsatt für den Tag.

Das wäre mir bspw. deutlich zu wenig. Ebenso, wie ich die 6 Brötchen plus Mittagessen der TE für mich als zu viel einschätze. Sport könnte ich unter solchen Portiönchen schon gar nicht treiben...

heeute~_hiexr


Bin halt ein Suppenkasper ;-) ...

Eigentlich reicht mir auch nur ein Mittagessen meistens. Ich denke, es ist Gewöhnungssache wieviel man täglich isst.

JZu&l9iaT


Sport könnte ich unter solchen Portiönchen schon gar nicht treiben...

Ginge mir genau so. Vielleicht Unterfunktion?

Wie viel wiegst Du?

S.unfloxwer_7x3


Ich denke, es ist Gewöhnungssache wieviel man täglich isst.

Naja, ein best. Minimum benötigt der Körper auf jeden Fall. An zu wenig gewöhnen wäre dann ein Problem für sich. Lässt mich aber auch ein wenig an SD-Unterfunktion denken, denn die geschilderten Mengen sind auch objektiv betrachtet relativ gering. Wenn man darunter nicht abnimmt...

tQatu9a


Wichtig ist gerade mit einer Eßstörung ( die man nicht nach drei Monaten abschüttelt) dass du auf deine Körpersignale und dein Sättigungsgefühl vertrauen lernst.

Die ganzen Ge- und Verbote, die bei fast jeder Eßstörung mit dabei sind, werden durch starre Regeln, was gut und richtig und zuviel oder zuwenig ist, nur wieder unterstützt.

Du nimmst gerade weder zu noch ab und du hast ein gesundes Körpergewicht.

Das ist erstmal gut.

Wenn du jetzt langsam Variation hineinbringst in deinen Speiseplan und mehr Gemüse und Eiweiß integrierst, um so besser.

Aber auf keinen Fall solltest du dich jetzt in so ein zwanghaftes Ding bringen, um jeden Preis dein Eßverhalten zu optimieren. Mir wäre da echt die Rückfallgefahr zu groß.

Genieße es, dass du essen kannst und nichts auskotzen musst und dabei ein gutes Körpergewicht hälst. :)*

Wenn du trotz der großen Portionen noch Gewicht verlierst, mal mit dem Hausarzt checken, was da los sein kann.

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