Ab wann verstehen Kinder "Nein"

05.02.10  17:57

Hallo zusammen,

mein Sohn ist 11 Monate und sehr wild und experimentierfreudig ]:D. Ich mache mir nur etwas Gedanken, dass er überall drangeht, alles in den Mund steckt und manchmal sogar haut und an den Haaren zieht- sicher nicht böse gemeint, aber wenn ich es ihm verbieten will, oder ihm bebringen will, dass man eben nicht hauen darf, dann findet er es wahnsinnig lustig und denkt nicht daran aufzuhören.

Meine Frage ist, kann er mit 11 Monaten überhaupt schon verstehen, was ich ihm mit nein und einem strengen Blick vermitteln will? Und wie schaffe ich es, dass er sich merkt, dass er gewisse Dinge nicht darf? Ich habe einfach ein bißchen Angst, dass er mir irgendwann auf der Nase herumtanzt.

Ich hoffe auf ein paar Ratschläge von Euch erfahrenen Müttern, vielen Dank im Voraus.

Ejnge!l@che]nmaxma

05.02.10  18:11

Meine Frage :wen haut er,und wo hat er es gesehen? Etwas in den Mund stecken sollte kein Problem sein so lange er es nicht verschlucken kann.Das zu Hause sollte so sein ,das er nicht überall ran kann und Dinge die nicht kindgerecht sind weggesperrt werden sollten.

Wenn Meine Kinder auf dem Spielplatz andere Kinder gehauen haben und es trotz Verbot wieder getan haben , habe ich sie genommen und wir sind nach Hause gegangen.Sie haben es schnell begriffen das man das nicht tut.

Wichtig ist das sie mit ihm spielen,damit er gar nicht auf die Idee kommt andere zu hauen oder an den Haaren zu ziehen.Ablenkung ist eine gute Alternative.

m_oll{i2

05.02.10  18:11

nein verstehen sie in dem moment wo das wort mit negativen konsequenzen einhergeht.

damit meine ich streng ansehen, bestimmt und rasch am arm dort wegziehen oder wegsetzen wenn er noch nicht laufen kann, bei älteren kinder klappt auch in den flur setzen ganz gut, reinkommen darf wer auf das nein hört ;-). in dem alter ist es aber sehr mühsam viele neins durchzusetzen und man sollte sich auf ich denke mal höchstens 5 sachen beschränken. wenn die sitzen, dann weitere hinzunehmen.

deshalb wohnung kindersicher machen und erst nach und nach die dekosachen wieder hinstellen @:)

Fmallen8A'ngel4vu

05.02.10  18:12

ich denke, man möge mich dafür steinigen,

ich denke, dagegen helfen schmerzen

natürlich keine schlimen ich red nich von misshandlungen, aber ich red davon,

wenner dich an den haaren zieht, das handgelenk zu nehmen und ein wenig zusammenzudrücken- nich so daß er weint, aber so, daß es unangenehm is. dann merkt er, daß -nein- nich witzig is

ansonsten immer wieder konsequent ernst -nein- sagen, hand wegnehmen

is unheimlich anstrengend, sollte aber funzen

CQlaHraHi!m|mexl

05.02.10  18:16

Dann bist du wohl gerade eine Teufelchenmama ;-)

Ich habe von vorneherein mit der Geste des erhobenen Zeigefingers ein Nein, Nein gesagt. Auch in unterschiedlicher Intonation und dabei mit dem Kopf geschüttelt - so, wie man es eigentlich kennt und es mit uns auch schon funktioniert hat.

Du wirst sehen, dass Klein-Teufli sehr gut weiß, dass er etwas nicht tun soll.

Eines meiner Kinder stand z.B. vor dem geöffneten Schiebetürenschrank und machte genau diese Geste, um sich zu verbieten, die Wäsche aus dem Schrank zu nehmen.

Liebevoll, aber konsequent neinsagen, lernt ein Welpe zu erkennen, wieso sollte es dann ein kleiner Mensch nicht können?

F%rau Dixngens

05.02.10  18:17

frau dingens, an diese welpendressur dachte ich auch schon, denn im prinzip is kindererziehung am anfang nix anderes- aber ich hab mich echt nich getraut, das jetz auch noch zu sagen ;-D

C{larpa Himm-el

05.02.10  18:19

Ich war so dreist - hab einen ganzen Stall voller Kinder gehabt und sie nicht geprügelt - aber wenn man eine Großfamilie hat, dann geht es nur mit Konsequenz, wenn man nicht untergehen will. ;-D

FQrau fDinegenxs

05.02.10  18:20

Liebevoll, aber konsequent neinsagen, lernt ein Welpe zu erkennen, wieso sollte es dann ein kleiner Mensch nicht können?

weil kleine menschen nach unabhängigkeit streben, ein welpe will sich unterordnen.

nur nein zu sagen funzt nicht immer, ab und zu muß auch eine spürbare konsequenz dahinter stecken, die sich bestenfalls ständig wiederholt.

F allenWAnWgexl4u

05.02.10  18:20

Hallo,

ich wollte nur noch mal kurz sagen, dass ich mit hauen nicht das klassische hauen, wie es Kinder aus Frust, oder weil ihnen etwas nicht passt machen, sondern eher wild rumfuchteln und gegen mich oder jemand anderen hämmern. Ich glaube für ihn ist das ein Spiel, weil er ja das klassische hauen gar nicht kennt. Er macht es auch meistens dann, wenn er afgeregt ist, zum Beispiel, wenn mein Mann von der Arbeit nach Hause kommt. Ich will nur versuchen ihm klarzumachen, dass er aufpassen muss, dass er anderen damit nicht wehtuen soll.

E)ngelchehnmaxma

05.02.10  18:21

noch vergessen:

Die liebevolle Konsequenz ist m. M.n. besser zu ertragen, als ständiges Rumgebrülle und verzweifelte Schwachsinnsaktionen, weil man der Lage nicht mehr gewachsen ist.

Fsrau D>ingeinxs

05.02.10  18:27

Die liebevolle Konsequenz ist m. M.n. besser zu ertragen, als ständiges Rumgebrülle und verzweifelte Schwachsinnsaktionen, weil man der Lage nicht mehr gewachsen ist.

unterschreib ich blind

wie groß is denn ihre großfamilie, frau dingens?

Cflar8aHimm"el

05.02.10  18:28

Hallo Frau Dingens,

Engelchenmama bezieht sich leider nicht auf mein kleines Teufelchen, aber das gehört eher in den Sternenkinder-Thread...

Aber das mit dem Kopfschütteln hat mein Sohn auch schon drauf, ich hab nur nicht das Gefühl, dass er es ernst nimmt.

Ich will meinen Sohn auch liebevoll und gewaltfrei erziehen. Es ist mur wahnsinnig anstrengend, wenn man nicht ernst genommen wird!;-)

Viele Grüße

E[ngeklcYhenmxama

05.02.10  18:30

weil kleine menschen nach unabhängigkeit streben, ein welpe will sich unterordnen.

nur nein zu sagen funzt nicht immer, ab und zu muß auch eine spürbare konsequenz dahinter stecken, die sich bestenfalls ständig wiederholt.

Ja und nein, auch ein Welpe strebt nach Unabhängikeit, wir verhindern es nur konsequent.

Natürlich kann Nichtbeachten Konsequenzen haben. Ich habe die Frage zunächst so verstanden, dass Engelchenmama wissen wollte, ob das Teufelchen überhaupt ein "Nein" verstehen kann.

Umarmen, so dass er nicht herumschlagen kann, ablenken, damit er gar nicht erst dazu kommt und das mit einem Nein kombinieren. Mit 11 Monaten dürfte das noch nicht so das Problem sein.

F)rau #Dingens

05.02.10  18:33

Er macht es auch meistens dann, wenn er afgeregt ist, zum Beispiel, wenn mein Mann von der Arbeit nach Hause kommt. Ich will nur versuchen ihm klarzumachen, dass er aufpassen muss, dass er anderen damit nicht wehtuen soll

in dem alter verteilte unser sohn immer kopfnüsse. sowas kann wahnsinnig schmerzvoll sein wenn es die nase trifft. wir haben dann beim kleinsten anzeichen immer laut nein gesagt und ihn weggesetzt. irgendwann hat er es dann gelassen.

FBalle/nAOngexl4u

05.02.10  18:35

Zunächst, verzeih mir bitte meinen Fauxpas, ich habe leider nicht den Weitblick gehabt. @:)

Klar kann er das, du kannst ja auch böse dabei gucken und einen Ton schärfer ein Nein geben - das funzt nicht gleich - ist halt Übung.

Ja, ich weiß, es ist sehr anstrengend und kräfteraubend, aber man lernt es mit der Zeit und dann ist es nicht mehr so. Wie eigentlich mit allem, das man zum ersten Mal macht.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für deinen kleinen Teufel :)* :)* :)* :)* :)* :)_

Farau _Dingenxs

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