» »

Artikel: Adhs gibt es nicht

R\egenpBfxeifer


Viele betroffene Kinder sind ja erst mit der Medikation therapiefähig, ähnlich wie bei Depressiven, die sich erst mit einem Antidepressivum auf eine therapeutische Behandlung einlassen können, bzw. die Kraft dazu haben.

Die ideale Behandlung von ADHS sieht die Verhaltenstherapie, ein Elterntraining und Medikation (wenn nötig) vor. Und zwar die drei Dinge im Zusammenhang. Wird so verfahren, sind die Chancen, die Symptomatik "unter Kontrolle" zu bekommen, am größten.

LJinex85


Die ideale Behandlung von ADHS sieht die Verhaltenstherapie, ein Elterntraining und Medikation (wenn nötig) vor. Und zwar die drei Dinge im Zusammenhang.

:)^

c\riechqarlie


Aber das zappelige Kind wird nicht "gesehen" und "geliebt", sondern diagnostiziert und mit Tabletten vollgestopft. Herzlichen Glückwunsch Gesellschaft ... %-|

Gerade weil man sein Kind liebt gibt man ihm Medikamente, damit es in seiner Umwelt zurecht kommt. Ja, in einer idealen Welt würde jeder einzeln beschult werden und die Freunde bei jedem Schlange stehen. Ist halt nicht so.

ADHS-Kinder haben meist katastrophale schulische Biographien hinter sich, kaum bis wenig soziale Kontakte, sind einsam und als Erwachsene extrem suchtgefährdet, weil die Umwelt auf sie feindselig reagiert und sie dauernd was falsch machen, aber nie wissen, was eigentlich. Sie sehen nur ide Aggression der anderen gegen sich.

Das macht einen Menschen auf Dauer kaputt, wenn er ständig aneckt oder Aggressionen einstecken muss. Und gestopft wird schon mal gar nicht, das ist eine Tablette morgens zum Frühstück, die die meisten Kinder ganz freiwillig nehmen. Die sind doch nicht doof und merken selbst, wie gut ihnen diese Medikation tut, vor allem, weil diemeisten ja schon einen langen Leidensweg hinter sich haben.

Mein Sohn ist ohne Medis in einer Regelschule nicht beschulbar. Wie bei allen machen wir immer wieder mal Auslassversuche und nach spätestens zwei Wochen wird es in der Schule so kritisch, dass er nicht mehr hingehen mag, auf allen Gebieten.

So etwas ist doch kein Dauerzustand für ein Kind! Daran schon mal gedacht?

sUens5ibelHmanxn99


Jaja, die pöhse Pharmaindustrie..

Für dich nur mal so als Leseansatz: [[http://www.ippnw.de/soziale-verantwortung/gesundheitspolitik/pharma-kampagne/artikel/de/die-pharmaindustrie-und-ihr-einfluss.html Lies das hier]]

cIr|iec4harlxie


Wir sind alle privatversichert und ich weiß ganz genau, welche Leistung was kostet und welches Medikament dreistellig ist....

und dass alle kräftig daran verdienen. Aber ehrlich? Ist mir voll egal. Hauptsache, mein Kind kann sich selbst zum Schulabschluss bringen und wenn sogar noch soziale Kontakte dabei rausspringen, habe ich nichts dagegen. Traum wäre noch eine regelmäßige Arbeit und die Möglichkeit, sich selbst zu ernähren. Im Moment hilft ihm die Krücke Ritalin beim Weichenstellen, ich hoffe, sie stützt ihn noch etwas, bis er sich dann selbst so weit konditioniert hat, dass er ohne nicht nur stehen, sondern auch gehen kann.

sjensi`belmmannx99


Gerade weil man sein Kind liebt gibt man ihm Medikamente, damit es in seiner Umwelt zurecht kommt.

Für sehr viele Kinder, die unter dem Namen ADHS diagnostiziert werden, ist die Medikamentengabe (meistens Ritalin) mehr schädlich als nützlich.

Wenn man sein Kind liebt, versucht man alle Maßnahmen, die ohne Medikamente möglich sind. Und da gibt es sehr viele.

mehr [[http://www.fr-online.de/wissenschaft/adhs--adhs-ist-oft-eine-fehldiagnose-,1472788,31724148.html zu ADHS Fehldiagnosen hier]]

Mein Sohn ist ohne Medis in einer Regelschule nicht beschulbar

Da lag und liegt noch vielmehr im Argen- Ich behaupte, das die Eltern dazu maßgeblich beitragen bzw. beigetragen haben. Die Vermutung ergibt sich auch aus deinen Haltungen, die du schilderst.

weil die Umwelt auf sie feindselig reagiert und sie dauernd was falsch machen, aber nie wissen, was eigentlich

Eltern verstärken diesen Effekt, wenn sie nicht rechtzeitig darauf mit ihren Kindern erzieherisch reagieren. ADHS Kinder sind durchaus lernfähig- sie lernen nur anders und sie müssen anders dazu gebracht werden- und zwar ganz stark schon im Vorschulalter. Die meisten Probleme- insbesondere bei sogenannten ADHS-Kindern beginnen mit Inkonsequenz und fehlende Wahrnehmung/Ignoranz von Kinderreaktionen seitens der Eltern. Jedes Kind benötigt Liebe, Aufmerksamkeit, Spiele aber auch Warnungen vor Gefahren, Erlernen von Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme. Und nein, das lässt sich nicht bei allen Kindern mit denselben Methoden erfolgreich umsetzen. Ja, im Nachhinein ist das nicht reversibel ... Wenn eine ADHS-Prognose erstellt wird, ist es in der Regel längst zu spät.

Dennoch- es gibt durchaus Erzieher, die mit sogenannten ADHS-Kindern umzugehen wissen- ganz ohne Medikamente und die Kinder durchaus zu angemessenem Sozialverhalten zu trainieren und anzulernen- das erfordert viel Ausdauer und pädagogisches Geschick. Nein, das kann Lehrern, die sich um viele andere Kinder kümmern müssen, nie hinreichend gelingen- das halte ich für eine Überforderung.

Und ja, Kinder mit Auffälligkeiten, wie sie bei ADHS beschrieben werden, bedürfen einer speziellen Betreuung durch speziell gebildete Erzieher in kleinen Gruppen (die auch die Eltern trainieren)- das müsste staatlicherseits finanziert werden, dann könnte bei sehr vielen Kindern auf Medikamente und eine lange ärztliche Begleitung weitgehend verzichtet werden. Auch die Störungen in "normalen" Schülergruppen könnten weitgehend reduziert werden. Lehrer könnten wieder ihrer eigentlichen Aufgabe nachkommen.

Vielen Eltern fehlt sowohl die Ausdauer, die Konsequenz noch die Methode wie man mit diesem speziellen Verhalten von Kindern umgeht- obwohl das eigentlich die wichtigsten Bezugspersonen für die Kinder sind. Das Verhalten, das bei sogenanntem ADHS fetsgestellt wird, kommt ja beim Kind nicht auf einmal mit 10 Jahren, sondern begann schon im Baby- und Kleinkindalter. Am Ende wird durch falsche Reaktion der Eltern ein Verhaltensmuster stark gefestigt. Abwehr ersetzt zunehmend Aufmerksamkeit- das wird zum gewohnheitsmäßigem Verhaltensmuster. Ja, ich weiß, Eltern wollen das nicht gerne hören- also Pille einwerfen- geht ja auch und macht wenig Aufwand.

LOib~elle85


Ich bin gerade zufällig auf diese Gesprächsrunde gestoßen und ich bin ehrlich schockiert und es macht mich richtig wütend was ich hier zum Teil lese! Man kann doch nicht einfach so allen Eltern die "auffällige" Kinder haben Unfähigkeit unterstellen!!!Ich bin 31 Jahre alt und habe erst vor ca 3 monaten die Diagnose adhs bekommen! Und meine Eltern waren sehr geduldig mit mir als Kind!Ich habe immer draußen gespielt, hatte also viel Bewegung und habe auch immer Sport gemacht und Handy,pc und co gab es da noch nicht!!! Im Fehrnsehn gabs mal die Sendung mit der Maus oder Sandmännchen, das wars!

Trotzdem hatte ich immer Probleme in der Schule und bin auch sonst häufig angeeckt

Hat einer der Kritiker hier schon mal daran gedacht, das diese Kinder auch mal groß werden ??? ??

Und denen bringt es garnichts wenn ihre Lehrkräfte die mit Erfahrung und ach so vielen Qualifikationen pralen, alles auf Fehler in der Erziehung abwälzen!

Ich bin sehr dankbar das ich jetzt eine Erklärung für meine mir sehr anstrengenden Eigenarten habe, aber auch unendlich traurig und wütend das ich anscheinend 30 Jahre meines Lebens unnötig darunter gelitten habe!

Weil adhs ist Realität und es kann behandelt werden!!!

Also legt diesen Kindern bitte keine zusätzlichen Steine in den Weg!!Sie haben es schon schwer genug im Leben!!!!!

L^ibell}ex85


Noch etwas..

Natürlich weis ich das nicht jedes Kind solches Glück mit seinen Eltern hat wie ich es hatte, dennoch denke ich ist es nicht der richtige Weg den betroffen Eltern einfach Unfähigkeit zuzuschreiben!

Adhs wird zu 80% wahrscheinlich vererbt, was bedeutet das ein Elternteil sehr wahrscheinlich auch mit eben diesen Problemen zu kämpfen hat, was das Miteinander nicht einfacher macht! Jeder der Kinder hat weis wie sehr sie einen auf die Palme bringen können...und jetzt stellen sie sich das ganze als von adhs betroffener Elternteil vor!(Ich hoffe ja sie haben sich mit den "Eigenarten" und Problemen die adhs mit sich bringen kann vorher auseinander gesetzt)

Und auch ohne als Elternteil betroffen zu sein ist es mit Sicherheit eine riesen Herausforderung ein solches Kind auf den "richtigen" Weg ins Leben zu begleiten! Und daran könnte jeder scheitern wenn die Umstände es so wollten!

Zum Schluss noch: Ich bin kein Fan von Pillen und co und es gibt sicherlich auch andere Wege die immer die erste Option sein sollten, aber man sollte sich einem Plan B nicht verschließen oder in den weg stellen!

Lbinoe85


Für sehr viele Kinder, die unter dem Namen ADHS diagnostiziert werden, ist die Medikamentengabe (meistens Ritalin) mehr schädlich als nützlich.

Quelle? 80-90% der Kinder mit gesicherter Diagnose profitieren von dem Medikament. Der Rest ist Non- Responder. Sehr sehr wenige Patienten von mir vertragen das Medikament nicht bzw haben Nebenwirkungen, die nach dem Absetzen sofort wieder verschwinden und ich kenne nach jahrelanger Berufserfahrung und nach 10jähriger Ausbildung (Studium plus Weiterbildung) in dem Bereich keinen einzigen, bei dem es schädlich gewesen wäre. Also woher kommt die Aussage? Wie definierst du schädlich?

Snunflo<wer_x73


@ Line:

:)z :)^ :)=

Ich habe zude ergänzend etliche Suchtpatienten erlebt, die aufgr. Selbstmedikation in die Sucht gerutscht sind. Wir haben die im Alter von Ü20/25 erstmals auf AHDS getestet - und die nachfolgende Ritalin-Gabe führte zu verblüffenden Veränderungen. Wobei man ja sagt, dass sich ADHS im Erwachsenenalter ein wenig verwächst...

c[riecRharqlie


@ sensibel

Mein Sohn ist ohne Medis in einer Regelschule nicht beschulbar

Da lag und liegt noch vielmehr im Argen- Ich behaupte, das die Eltern dazu maßgeblich beitragen bzw. beigetragen haben. Die Vermutung ergibt sich auch aus deinen Haltungen, die du schilderst.

Diese Deine Aussage hat mich sehr getroffen und ich habe die ganze Zeit darüber nachgedacht. Ich bin verstört in die Dusche und wollte Dich dann melden, aber während ich da im heissen Wasser vor mich hin sinniert habe, ist mir folgendes aufgefallen:

1. Du liest selektiv.

Ich habe schon öfters geschildert, dass wir neben den Medis alle Register ziehen, von Therapie über Elterntraining über Nachteilsausgleich etc..

Aber wir hier mehrfach auch von anderen, u.a. Psychologen, geschildert, ist es das Kombi-Paket und das beinhaltet nun mal MPH.

2. Du liest selektiv.

Wie auch schon öfters geschildert, zieht sich bei mir in der Familie die Autismusspektrumsstörung durch, die gerade bei Grenzgängern nicht so leicht vom ADHS zu unterscheiden ist, vor allem, wenn es sich nicht um die Hibbel-Variante handelt.

Als Soziologe kenne ich den systemtheoretischen Ansatz, den Du da propagierst. Und natürlich bin ich da auch für meine eigene Familie nicht blind. Deswegen holen wir ja uns ja Hilfe; uns wird allerdings überall attestiert, dass wir Supereltern sind, die ihre Kinder da abholen, wo sie stehen und die die nötigen finanziellen und zeitlichen Ressourcen für ihre Bedürfnisse aufbringen können und wollen.

Dass wir die Kinder auf öffentlichen Schulen halten können, trotz ihrer und meiner persönlichen Einschränkungen durch das Autimus-ADHS-Spektrum UND der sich daraus ergebenen systemisch-exogenen Faktoren spricht eher für als gegen mich und anstatt mich zu kritisieren, könntest Du mir gratulieren, dass ich es doch schaffe, meine Familie zu ernähren, zusammenzuhalten und den Kindern eine "normale" Kindheit zu ermöglichen.

3. Hier im Forum können Autisten/ADSler nur eine kommunikative Ebene bedienen, die Schriftsprache, alle anderen Ausdrucksmöglichkeiten fallen weg. Im Forum gibt es einige von uns und wir sind regelmäßig Opfer von bashing, Aggressionen und Unterstellungen, weil wir eben - anders als im richtigen Leben- unser Gegenüber nicht durch die anderen kommunikativen Ebenen beschwichtigen können..

Manche von "uns" sind mehr, manche weniger betroffen und von "Euch" sind manche mehr, manche weniger tolerant. Ursache ist aber immer dieselbe: "wir" kommen Euch komisch vor und dann kommt eben so etwas - mich immer noch sehr verletzendes- heraus:

Da lag und liegt noch vielmehr im Argen- Ich behaupte, das die Eltern dazu maßgeblich beitragen bzw. beigetragen haben. Die Vermutung ergibt sich auch aus deinen Haltungen, die du schilderst.

Insofern stelle ich selbst ein Beispiel für meine bzw. die Aussagen anderer hier betroffener im Forum/Faden da:

****

ADSLer haben es mit den anderen Normvarianten schwer. **Da es aber kein Alcatraz für uns gibt, müssen wir versuchen, mit "Euch" Schritt zu halten** und dabei nimmt man gerne die Hilfe, u.a. eben von der Pharmaindustrie an.

O+neF>lowexr


Für dich nur mal so als Leseansatz: [[http://www.ippnw.de/soziale-verantwortung/gesundheitspolitik/pharma-kampagne/artikel/de/die-pharmaindustrie-und-ihr-einfluss.html Lies das hier]]

@ Sensibelmann:

danke.

Abgesehen mal davon enthalten die Medikamente ominöse Zusatzstoffe, die angeblich inert sind, wie (Nano)- hochdisperses Siliziumdioxid und das angeblich völlig harmlose Titandioxid.

ADHS ist eine Fehlregulation des vegetativen Nervensystems ähnlich wie Depression und viele andere "psychische" Störungen. Es gibt sehr gute Ansätze von Körpertherapien ... aber das wird alles "gedeckelt" und ignoriert.

Die Pharmas haben uns alle super im Griff. Warum ist die Apothekenzeitschrift kostenlos?

Ich hab dazu meine ganz eigene Meinung, aber es wird noch Generationen dauern, bis das durchbrochen ist.

Die Pharmas haben mittlerweile "Tabletten gegen alles".

Ich verstehe Eltern, die das Ritalin zulassen, wenn das Kind vorübergehend (z.B. bei Versetzungsgefährung oder in der Prüfungszeit) das Medikament nimmt. Aber doch nicht über Jahre!

Rfe`genpRfeixfer


@ sensibelmann

Wenn man sein Kind liebt, versucht man alle Maßnahmen, die ohne Medikamente möglich sind.

Lies dir bitte selber nochmal durch, was du da geschrieben hast.

Hast du überhaupt selber Erfahrung mit Betroffenen?

Was wäre, wenn eins deiner Kinder an Depressionen oder einer anderen psychischen Krankheit leiden würde? Würdest du ihm/ihr auch nur mit deiner Liebe und viel Aufmerksamkeit helfen wollen, obwohl ein Antidepressivum angezeigt wäre? Oder würde dir das erst gar nicht passieren, dass deine Kinder erkranken, da du ja alles richtig gemacht hast in der Erziehung?

Ich sehe die Medikation immer als letzte Möglichkeit an, wenn nichts anderes hilft, aber in manchen Fällen gehts nicht ohne und man würde dem Kind einfach seine Chancen im Leben verbauen, wenn man es nicht wenigstens mal für eine Zeitlang medikamentös versuchen würde, wenn nichts anderes greift.

OeneFloxwer


Oft beginnt die Produktion von Verhaltensauffälligkeiten schon im frühen Kindesalter. Ich vermute sogar, dass Ursachen schon im Vorgeburtlichen bestehen können, wenn z.B. die Lebensweise der Mutter nicht angemessen ist (ungesunde Ernährung, Rauchen, Alkohol, Stress/hohe psychische Belastung der Mutter/zu wenig Ruhe und Entspannung als Schwangere).

Wie gesagt, "Fehlregulationen" des Vegetativums, Unterbewusstseins, der Gefühlswelt oder wie auch immer man das bezeichnen will. Hab darüber viel gelesen und selbst Dinge ausprobiert, die gut funktioniert haben (leider in der Pampa nicht mehr erhältlich).

Klar kann man ein fehlentwickeltes Kind mit Psychopharmaka ruhigstellen (mit zahlreichen Nebenwirkungen). Ich bezeichne das als typisches Herumdoktoren an Symptomen.

sehe ich auch so...

Das Schlagen von Kindern (und überhaupt allen Menschen und Tieren) ist ein Verbrechen. Allerdings finde ich das Argument: "dann lieber ein Medikament" trotzdem schräg. Es sind beides kurzfristig gedachte Ansätze.

Es gibt immer Gründe für Verhaltensauffälligkeiten. Studien sagen: der Gehirnstoffwechsel ist halt fehlreguliert. Keiner fragt, warum das so ist ...

M.E. ist die Ursache häufig Trauma. Und zwar nicht nur das "schwere" sondern eben auch die kleinen Dinge, die die Körperwahrnehmung beeinträchtigen. Das kann schon im Mutterleib passieren oder bei einer brachialen Geburt...

Roe6genGpfe2ifexr


@ OneFlower

Aber doch nicht über Jahre!

Manchmal dauert es eben eine Weile, bis das Kind sein erlerntes Verhalten auch umsetzen kann und nicht Gefahr läuft, ohne Medikation in alte, nicht erwünschte (z.B. aggressive) Verhaltensweisen zurückzufallen.

ADHS-Betroffene brauchen um ein vielfach länge Zeit, um bestimmte Dinge und Verhaltensweisen zu erlernen.

Im übrigen geht es ja auch nicht nur um die Prüfungszeit, auch das jahrelange Lernen davor muss laufen. Nur zur Prüfung was zu nehmen nützt nichts, weil im Vorfeld gar nicht richtig gelernt werden KANN! Da kann man dann auch das Nichtgelernte nicht mit Hilfe von Medikamenten abrufen.

Und es geht auch um die Sozialkontakte unter den Kindern in der Freizeit, das ist doch auch wichtig. Deshalb sind viele Ärzte der Meinung, es ist sinnvoll, die Medikamente, möglichst in retardierter Form auch an den Wochenenden zu geben, so dass das Kind am Gesellschaftsleben teilnehmen kann, z.B. in einem Sportverein oder einer anderen Gruppe aktiv sein kann.

Also, viele menschen denken da einfach nur von der Wand bis zur Tapete.

Wenn man sein Kind liebt, versucht man eine Lösung zu finden, mit der in erster Linie das Kind glücklich sein kann und seinen Weg gehen kann, ohne unnötig große Schwierigkeiten zu haben.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Erziehung oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Kindermedizin · Psychologie · Beziehungen · Kinder nach Geburtsmonaten


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH