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Klassenfahrt, ein muss ?

MyoosgmlöcSkchexn hat die Diskussion gestartet


Mein Sohn 7 Jahre geht in die zweite Klasse. Seine Lehrerin plant 2018 gegen Ende des zweiten Schuljahres eine Klassenfahrt durchzuführen. Mein Sohn hat aber bisher noch nie auswärts ohne uns übernachtet und möchte es auch in Zukunft nicht. Habe dies der Lehrerin auch so mitgeteilt. Sie würde es schade finden wenn er nicht mit fährt da eine Klassenfahrt ihrer Meinung nach sehr viel für die Klassengemeinschaft tut und mein Sohn wenn er nicht mit fahren würde danach aussen vor wäre ?! :-/ Ich denke wenn ich ihn zwinge mit zu fahren und wir müssten hin dann abends wegen Heimweh wieder abholen ihn mehr zum Aussenseiter machen würde als wenn er direkt hier bliebe und in der Zeit in eine andere Klasse ginge.

Antworten
MSarie~Curxie


Was sagt denn dein Sohn dazu?! Nur das er nicht möchte?!

Ich habe Klassenfahrten gehasst, musste dennoch mit. War ziemlich bescheiden.

Wenn du dir sicher bist, dass das nichts für deinen Sohn ist, würde ich ihn nicht mitfahren lassen. Aber ihn ggf. mal woanders übernachten lassen!? Zb Oma? Freunde?!

M/arideCurSie


Es könnte aber natürlich sein, dass es ihm gefällt und das auswärts schlafen kein Problem darstellt.

Wie weit ist das denn weg?

M"oos.glöickchexn


Er sagt nur das er nicht möchte , was für mich auch ok ist. Bei Freunden , Großeltern könnte er übernachten möchte das aber nicht. Ich denke er ist einfach noch nicht soweit. Bei mir war das ähnlich in der dritten musste ich wegen Heimweh abgeholt werden. Im Jahr danach bin ich gerne und ohne Probleme eine Woche gefahren.

Ich möchte ihm nicht schaden ihn auch nicht zwingen , für mich ist die Klassenfahrt kein nicht so wichtig, habe nur Sorge das er sonst in der Klasse isoliert ist.

slunny_x84


Solch eine Klassenfahrt wird mit den Kindern auch vorbereitet, Z.B. Liste der benötigten Sachen besprechen, Zimmereinteilung, Planung von Ausflügen und Abendprogramm.

Vielleicht lässt sich dein Sohn von der Atmosphäre der Vorfreude anstecken, wird neugierig und möchte doch mitfahren.

Wie weit ist es entfernt?

MzatzeVBerxlin


Wenn er nicht mitkommt, wird das seiner Beliebtheit nicht gerade gut tun. Aber wenn er mitgeht und dann wieder vorzeitig abgeholt werden muss, wird das noch mehr Stoff für Bullys geben, als wenn er gleich Zuhause geblieben wäre.

ROegenzpfexifer


Ich würde ihm eher Mut machen, mitzufahren. Nachher erzählen die Mitschüler, wie toll es war und er ist traurig, dass er das nicht miterlebt hat.

Normalerweise fahren die Klassen in der Grundschule nicht so weit weg.

Ich würde ihm das Gefühl geben, dass du ihm das zutraust und die Sicherheit, dass du ihn doch abholst, falls es wirklich gar nicht auszuhalten ist dort.

Im Vorfeld einfach mal 1 oder 2 Freunde einladen um bei euch zu übernachten und dann ihn auch mal bei seinen Freunden übernachten lassen.

In dem Alter können die Kinder das so langsam lernen. Kann ja auch mal sein, das ein "Notfall" eintritt und er bei Oma und Opa übernachten muss.

MpoosMglöc1kchexn


@ sunny84

neugierig ist er schon aber zur Zeit überwiegt das andere noch mehr.

Fahrzeit wäre ca. 1 Std. denke das ist im Rahmen.

@ MatzeBerlin

das ist ja meine Sorge das wenn er es nicht schafft besser daheim bleibt.

@ Regenpfeifer

habe schon versucht ihm Mut zumachen aber noch möchte er nicht und er kann sehr stur sein. Habe ihm auch gesagt das wir ihn abholen wenn es nicht klappt. Aber befürchte das er dann einen schweren Stand in der Klasse hat. Es haben auch schon Freunde von ihm bei uns übernachtet. Notfälle gab es hier schon zu hauf bisher war aber dann mein Mann verfügbar oder die Großeltern haben bei uns übernachtet.

s*unVnby_84


Gibt es eine oder zwei Übernachtungen?

M[atzeBxerlixn


Neulich war hier schonmal n Thread zu ner Klassenfahrt und die Lehrerin wollte die Mutter "überreden", dass das Kind mit müsste. Entweder haben viele Lehrer nen niedrigen sozialen IQ oder aus irgendwelchen anderen Gründen wollen die, dass alle Kinder mit müssen.

Eigentlich müsste man mit sowas mit der Lehrerin besprechen können. Traurig!

L^uc4i32


Bei der anderen Thread handelte es sich um NRW. Dort sind Klassenfahrten Pflicht.

Die Sache ist aber, dass bei die Klassenfahrten machen sie öfters Projektarbeit, die danach in der Schule weitergeführt wird. Dann ist er nochmal Aussenseiter. Kann ja nicht mitmachen. Sie schreiben mindestens einen Text über der Fahrt und kleben die Texte oder Posters mit viele Fotos. Er sitzt dann in die Ecke. Und Kinder in dem Alter sind grausam.

Vielleicht wären ein paar Probeübernachtungen sinnvoll. 2. Klasse ist ziemlich alt noch nie irgendwo anders übernachtet zu haben. Du kannst mit ihm ausmachen, dass du ihm am Anfang jederzeit abholen kannst. Irgendwann mal muss er ja woanders schlafen.

RPegenpfReifexr


Wo wäre der Unterschied, ob sich die Mitschüler nun über ihn lustig machen weil er gar nicht mit fährt oder weil er abgeholt wird?

Abgesehen davon würden da sicher auch die Lehrkräfte gegensteuern. Normalerweise bekommen die das in dem Alter noch ganz gut hin, dass niemand ausgelacht oder ausgeschlossen wird. Zumindest im Rahmen des Unterrichts.

Ich wäre wirklich dafür, ihn zu stärken und ihm zu erklären, dass manche Dinge, vor denen man erst Angst hat oder abgeneigt ist, später doch toll werden können. Und wenn nicht, hat er die Sicherheit, dass er nach Hause kann.

Außerdem wird er nicht der einzige sein, der möglicherweise Heimweh hat.

m)alika~82


Also es ist zwar schon etwas länger her, aber meine erste Klassenfahrt war in der 4. Klasse und wir somit ca 10 Jahre alt.

Mit 7 hab ich zwar bei der Oma übernachtet, aber ne Klassenfahrt hätte ich nicht gepackt vor Heimweh. Persönlich finde ich es etwas früh.

Allerdings bin ich unschlüssig was ich in der Situation mit meinem Sohn machen würde, er ist erst 2, von daher kann ich es noch nicht beurteilen. Wahrscheinlich würde ich auch versuchen ihm Mut zu machen und zu sagen, wenns nicht klappt holen wir ihn. Aber wenn er partout erst gar nicht weg will, wäre zwingen sicher nicht das Mittel meiner Wahl. ":/

N]Kx78


Ich glaube ja, dass oft die Eltern der Meinung sind, dass das Kind es nicht ohne sie "schaffe".

Bei uns ist bei Klassenfahrten Schulpflicht. Man muss nicht mit, wenn Gründe dagegen sprechen, man geht dann in der Zeit in eine andere Klasse.

Wenn sich das Kind in der Klasse wohlfühlt, würde ich es ermutigen, mitzufahren. Meine Tochter wollte in der Grundschule auch erst nicht mit, fand dann aber hinterher die Fahrt absolut toll. Da war mit der Lehrerin ausgemacht, dass sie anruft, wenn es gar nicht geht.

In der 5.Klasse war dann gleich zu Beginn die Kennenlernfahrt. Da wollte sie absolut nicht mit völlig fremden Kindern übernachten. Ich hab sie dann morgens zum Frühstück hingefahren und abends abgeholt. So konnte sie das komplette Tagesprogramm mitmachen. Demnächst ist wieder eine Fahrt geplant und sie freut sich total drauf.

Ich würde dem Kind vorschlagen mitzufahren, mit der Option es abzuholen falls nötig.

ROegenpQfeixfer


Ich habe mit meinen Kindern die Erfahrung gemacht: Je eher, desto besser. Eins meiner Kinder musste mit 3 ins Krankenhaus. Ich konnte aus verschiedenen Gründen nicht dort bleiben. Am ersten Abend hat er so geweint, dass ich ein zweites Mal hingefahren bin, am 2. Abend hat er geweint, ließ sich aber per Telefon gut beruhigen und danach kam er klar. Ich habe ihm immer erklärt, wann ich komme und da wars gut für ihn. Wir hatten nie Schwierigkeiten mit Übernachten. Er hatte immer die Sicherheit, dass ein Elternteil kommt, wenn was ist. Das heißt natürlich nicht, dass es bei allen Kindern so läuft, es ist halt unsere Erfahrung mit dem Thema und für uns hat es, wenn auch unfreiwillig, so funktioniert.

Je länger man wartet, desto mehr festigen sich die Ängste und mit 10 ist es möglicherweise nicht einfacher, dass er woanders schläft.

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