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Keine Krankenversicherung

k&nalIleHr1234 hat die Diskussion gestartet


Hallo Experten,

Ich habe eigentlich eine einfache Frage die mir aber niemand beantworten kann.

Ich bin nun schon seit fast einem Jahre nicht mehr Krankenversichert, nun meine Frage

Kann ich auch so einen Job ( sozialversichert ) annehmen und werde denn wieder versichert oder muss ich erst ALG II beantragen ?

Selbst die Damen und Herren vom Arbeitsamt konnten mir diese Frage nicht beantworten und wenn man bei einer Krankenkasse anrufe, wird einem da erst recht nichts gesagt.

Ich bedanke mich schon mal im Voraus bei euch

Antworten
AQndredaHx1


Liebe/r knaller1234,

wenn Du einen Job mit einem monatlichen Lohn/Gehalt über € 400,- annimmst, bist Du wieder in der gesetzlichen Sozialversicherung pflichtversichert und musst wieder Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung deiner Wahl werden!

Es gibt Fälle bei denen das nicht mehr möglich ist, wenn z. B. jemand über 55 Jahre alt ist und in den letzten 5 Jahren in keiner gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert war.

Alles klar ???

Bitte frage doch einmal in einer gesetzlichen KV deiner Wahl nach! :)^

s4cNorrp+j(ext


Weitere Fragen zu dem Thema

Hallo,

ich hätte dazu auch noch ein paar Fragen.

Mein Vater ist freiberuflich tätig und hat schon seit Jahren wegen finanziellen Problemen keine Krankenversicherung mehr.

Die Behandlung bisherige "Wehwechen" hat er immer so irgendwie finaziert.

Nun müßte er sich jedoch dringend einer Beipassoperation unterziehen, deren Finanzierung aus eigener Tasche natürlich jenseits von Gut und Böse liegt.

Krankenkassen nehmen ihn so natürlich nicht mehr oder nur zu unbezahlbaren Beitragssätzen auf (er ist sehr weit über 55) .

Klar kann man hier sagen, selber schuld, aber das ist nochmals ein ganz anderes Thema...

Was für Möglichkeiten gibt es denn, eine derartige Operation zu finazieren, bzw. ihn wieder in eine Krankenkasse zu bekommen?

Irgendwie kann oder will ich es mir nicht vorstellen, dass jemand hier in Deutschland aus finaziellen Gründen keine Behandlung erhalten kann, die einfach lebensnotwendig für ihn ist.

Danke im voraus!

tyhaznaloxt


Hallo,

es ist mir völlig unverständlich,wie jmd. derart schludrig mit sich selbst umgehen kann (sorry).

Selbst wenn man wenig verdient sollte der Mindestbeitrag in einer GKV doch immer drin sein - ist ja nun wirklich nicht die Welt.... und wenn´s tatsächlich zu wenig war,hätte es noch immer Möglichkeiten gegeben (z.B. aufstockende Sozialhife)

Über 55 sieht es übel aus.Eine Private nimmt ihn auch nicht mehr - oder nur zu horrenden Preisen,bzw. bei Vorerkrankungen sowieso keine Chance.

Einzige Möglichkeit : Sozialhilfe beantragen (nicht ALG2 !!)

Wird allerdings nur klappen,wenn er nachweislich keine 3 Std. am Tag arbeitsfähig ist.

Außerdem werden dann zunächst die Angehörigen zu Leistungen herangezogen,wenn kein eigenes Vermögen da ist.

Gruß

DoajUanxa


@thanalot

urteile nicht so vorschnell!

Es gibt - auch in Deutschland - Bedingungen, unter denen man nicht, auch nicht gegen Bezahlung, in eine GKV aufgenommen wird.

Und eine PKV wird wohl im Falle von scorpjet's freiberuflich tätigem Vater schlicht zu teuer gewesen sein. Und die nehmen noch längst nicht jeden.

So einfach darf man nicht denken.

s/hopwpin gqQueoen


Hallo,

Dein Vater wird keine Krankenkasse finden, die ihn aufnimmt. Eine Private sowieso nicht. Und eine Gesetzliche auch nicht.

Es sei denn er bekommt Arbeitslosengeld II; allerdings bei dem Restleistungsvermögen.... denke ich nicht.

Manchmal ist das im Leben halt so, dass man die Konsequenzen für sein Handeln tragen muss. Die Hängematte unseres Sozialsystems hat doch einige Löcher. Und es gibt genug Menschen ohne Krankenversicherung - sollte man nicht meinen.

Meiner Meinung nach ist es auch korrekt, dass die gesetzliche ihn nicht aufnahmen kann/muss. Die Solidargemeinschaft lebt davon, dass Reiche für Arme, Gesunde für Kranke usw. einstehen. Wer sich in den guten Zeiten aus dem System verabschiedet (mit eigennützigen Gedanken, denn das ist de Private) hat, kann auch nicht dann wieder unterkommen, wenns sich aus der persönlichen Sicht rechnet. Es ist eine Risikoversicherung, die für das ganze Leben ausgelegt ist und nicht im Notfall dann herhalten kann.

Dein Vater sollte überlegen, ob er noch Ersparnisse hat, die er opfern möchte. Ansonsten wird er halt nicht operiert und ist weiterhin auf Medikamente angewiesen; die er sich hoffentlich noch leisten kann.

LG, Shopperin

Ptatri\zia199x1


Hallo an die Experten

wie schaut es aus, Rentner, über 55, mehr als 5 Jahre nicht in der GKV - wie komme ich von der privaten in die GKV?

sPhopHpingqGueen


Hallo,

gar nicht.

LG, Sabine

N-euexrMatt


Wenn er alle Ersparnisse ausgegeben hat

zahlt das Sozialamt. Aber eben erst dann.

wZied.ehopxf


@ Neuer Matt

Würde mich auch interessieren: Früher galten Grenzen, wieviel man noch auf den Konten und welchen angemessenen Hausrat haben durfte, bevor man vom Sozialamt Leistungen beanspruchen konnte. Das waren vor 10 Jahren 2.000 DM, wahrscheinlich ist es heute mehr, so wie für Alg 2: Lebensjahre x 200 in Euro, damit darf ein 55jähriger 11.000 Euro zur Alterssicherung behalten, zuzüglich eines Betrages für zeitnah notwendige Anschaffungen, aber hat Anspruch auf Alg 2 bzw. Grundsicherung. Gilt das entsprechend auch für die Übernahme medizinischer Leistungen durch das Sozialamt?

m altxi


Ohne Krankenversicherung

Hallo Zusammen

da ich Neu bei euch bin habe ich eine Frage und hoffe ihr könnt mir helfen.

Da ich seit einigen Monaten keine KV habe und auch schon beim Arbeitsamt und Sozialamt gewesen bin , aber keiner konnte mir weiterhelfen.Da ich mit meinem Verlobten in einem Eheänlichen verhältnis Lebe war nix zu machen.

Hoffe ihr könnt mir helfen und habt Tips für mich was ich noch machen kann -- ausser Heiraten.

Danke an euch

MFG malti

wTiedehxopf


@ Malti

Dein Verlobter muß in allem für Dich aufkommen einschließlich aller Kosten bei Krankheit, weil er ja offenbar für zwei genug verdient. Daran würde sich durch Heirat nichts ändern. Das ist auch gerecht so.

_uSLarah


@all

Hallo,

ich muss schon sagen, dass ich mich irgendwie wundere. Schon als Jugendliche wusste ich, dass es einige "Muss" Versicherungen gibt, manches sollte man haben, andres braucht man nicht unbedingt.

Zu MUSS zähle ich absult Krankenversicherung (falls nicht durch Arbeitsverhältnis abgedeckt) z.B. ein Unfall, wenn man dann ins KH muss, das kann einem um Kopf und Kragen bringen. So eine Versicherung muss man haben, lieber an allem andren gespart.

Und... btw. ich finde das richtig, dass man nicht mehr aufgenommen wird. Das kann ja wohl nicht sein, dass man in jungen Jahren, wo man vermutlich weniger eine KV braucht das sich spart, aber dann im Alter oder mit Erkrankungen erwartet, dass die Solidargemeinschaft das mitträgt. Eben dieses Solidarsystem kann nur funktionieren, wenn man auch versichert ist, obwohl man gesund ist. Im Krankheitsfall wird man dann "aufgefangen". Wenn jeder so dächte, wären ja nur Schwerstkranke versichert. Oder die, die gar nicht drumrum kommen.

Das kanns ja wohl auch nicht sein.

LG

Sarah

Jranbetx29


Hiillfeee!

Hallo bin neu hier und auf der Suche nach ein paar Antworten. Hoffe ihr könnt mir helfen. Also mein Freund ist Freiberufler und nicht KV versichert. Gibt es eine Frist in der man sich neu versichern muss oder kann man das auch noch nach mittlerweile fast zwei Jahren. Mache mir echt Sorgen. Er hat jetzt ne Erkrankung die Behandlung können wir aber so grade noch bezahlen. Aber was dann? Kann ich ihn bei mir mitversichern, bin aber nur gesetzlich versichert. Mir geht die Situation echt an die Nerven und hoffe auf diesem Wege schlauer zu werden.

NlormaxK


ich bin schockiert!

Wie schnell man in Deutschland doch über einen Kamm geschoren wird und über andere geurteilt wird!

Wie auch schon ein zwei Leute vor mir bin ich durch unglückliche Umstände seit fast einem Jahr ohne Krankenversicherung.

Das passiert manchmal schneller als man denkt!

Ich lebe mit meinem partner zusammen sind nicht verheiratet aber trotzdem wird sein gehalt bei der Berechnung der arge zugrundegelegt. Das wäre auch nicht das problem wenn denn auch alle anderen Verpflichtungen die er Monatlich ausser Miete hat mit angerechnett werden würden!

Da er nicht arbeitslos ist hat er keine Begründung seine Lebensversicherung und die raten für das Auto zu Stunden (welches keine luxuskarosse sonder ein 8 jahre alter wagen ist den wir brauchen).

Egal auf jeden Fall kann und will ich nicht verlangen das er seine Altersversorgung wegen mir aufs Spiel setzt.

Nach abzug aller kosten bleiben uns monatlich lediglich 270,- euro für lebensmittel und alles andere. Auch nicht weiter schlimm kommen wir mit hin.

Aber eine Weiterversicherung in der Gesetzlichen Krankenkasse für mich (weiblich 30J) würde 130 euro kosten naja da blieb mir nichts anderes übrig als darauf zuhoffen das ich bald wieder arbeit finde was jetzt aber schon 10 monate dauert. naja kleiner lichtblick seit einem monat hab ich einen job wo ich angemeldet nebenbei 150 euro verdiene, nur die krankenkasse nimmt mich jetzt nicht mehr, drei monate hatte ich zeit mich freiwillig zu versichern. Jetzt muss ich erst wieder einen Teilzeit oder Vollzeit Arbeitsplatz finden bis sie mich nehmen.

All die die hier direkt mit schwarz weiß und böse das man sich überlegt ob man sich was zu essen kauft und mit dem risiko lebt, oder krankenversichert ist urteilen, sollten vielleicht auch darüber nachdenken das es immer mehr Menschen gibt die sich auch trotz Arbeit nichts mehr auf die hohe Kante legen können und aufgrund verschiedener Faktoren vielleicht auch nicht vom Staat unterstützt werden.

Auch ich habe früher zu denjenigen gehört die gesagt haben:

"es kann nicht sein das man in Deutschland nicht versichert ist, das ist derjenige dann selber schuld!"

Jetzt weiss ich wie sowas passiert!

Denkt mal drüber nach!

Norma

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