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Keine Krankenversicherung

sqhoppi^n@gxqueen


Hallo Norma,

die gesetzliche Krankenversicherung ist eine Risikoversicherung nach dem Solidaritätsprinzip. Man muss halt immer einzahlen und kann sich nicht so einfach rauswählen und wieder rein.

Die vielen anderen Einzahler müssen auch zahlen, egal ob sie die Versicherung in Anspruch nehmen oder nicht. So ist das System.

Unbestritten gibt es bei Hartz IV eine Ungerechtigkeit. Aber die kann nicht auch noch auf dem Rücken der Beitragszahler in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgetragen werden. Hier muss der Staat handeln. Dass wird er aber nicht, sonst gäbe es eine Bürgerversicherung.

Es tut mir leid, dass die Arbeitslosigkeit Dich hart getroffen hat. Aber ich als Steuer- und Beitragszahler kann nicht noch mehr Abgaben leisten. Sonst lohnt sich das Aufstehen für mich auch irgendwann nicht mehr. Wenn allerdings alle nicht mehr arbeiten würden, dann würde der Staat auch nicht mehr funktionieren.

Meines Erachtens sind das Problem die Minijobs und die fehlenden Mindestlöhne. Kein Minijob mehr unter 400 € und alle Beschäftigungsverhältnisse werden sozialversicherungspflichtig - voila Problem gelöst.

LG, S.

O\stsepeperxle


Keine Krankenversicherung was tun?

Hallo.

Ich habe auch das Problem, dass ich nicht krankenversichert bin. Da mein Lebensgefährte zu viel verdient, bekomme ich kein Arbeitslosengeld 2. Somit kann ich nicht ein mal zum Arzt gehen und mich behandeln lassen. Habe das gerad im Januar durch. Hatte mir das Sprunggelenk gebrochen und musste natürlich operiert werden. Der ganze Spaß koste mal eben so 6000 Euro. die Freude war groß. Kann ich nicht zahlen und hab nun die Schulden.

Die Krankenversicherung von meinem Lebensgefährten könnte mich erst nächstes Jahr aufnehmen, weil wir dann drei Jahre zusammen sind und erst dann eine Ehe ähnliche Gemeinschaft sind. Was soll ich jetzt tun? Gibt es denn keine Möglichkeit, dass ich mich anders versichern kann? Arbeiten gehen kann ich noch nicht, da meine Verletzung noch nicht so verheilt ist, wie sie sollte. Kann immer noch nicht richtig laufen oder mich bewegen.

Bitte helft mir. Bin am verzweifeln.

Sanna

Nror`maK


so einfach ist das nicht!

zu deinem beitrag an mich.

es scheint mir hier nur schwarz und weiss zu geben, aber ganz so einfach ist das nicht!

ich würde gerne diese beiträge zahlen, wenn ich denn das geld hätte! aber wenn am ende der laufenden kosten wie miete, nebenkosten, strom, heizung versicherungen noch 300 euro übrigbleiben und eine freiwillige versicherung 130 euro kostet bleibt mir nichts anderes übrig als mit dem risiko zu leben!

(davon abgesehen besteht die möglichkeit einer freiwilligen weiterversicherung eh nur 3 monate bei der barmer)

In den anderen Punkten stimme ich voll und ganz mit dir überein. Aber solange sich die lieben Politiker nur für die Geldgeber und nicht ihre Wähler Interessieren wird sich nichts ändern.

Aber zur deiner beruhigung ich zahle jetzt auch wieder Steuern! Für mich bist du eh nicht arbeiten gegangen da ich keine Leistungen bekommen habe!

gruß Norma

ekmbolxus


Zu den teilweisen Diffamierungen in diesen Beiträgen zu Personen die sich keine Krankenversicherung leisten können, möchte ich folgende Anmerkung machen:

Ich selbst habe eine gewisse Zeit Harz IV-Leistungen bekommen. Im Monat 570 EUR, der Krankenkassenbeitrag wurde ebenfalls vom Amt übernommen. Nun betreibe ich eine kleine selbständige Tätigkeit, bei der ich im Monat ca. 600 EUR Gewinn mache. Daher erhalte ich auch keine Harz IV-Leistungen mehr. Nun muss ich aber für mindestens ca. 1830 EUR Krankenkassenbeitrag bezahlen (Das sind ungefähr 260 EUR im Monat), obwohl ich wie schon gesagt, nur ca. 600 EUR Einkünfte habe. Da bleiben dann noch etwa 340 EUR für mich übrig, von dem ich die Miete und meine normalen Kosten bestreiten muss. Aber wenn ich auch nur 200 EUR im Monat einnehmen würde, müsste ich den Mindestbeitrag von um die 260 EUR Krankenkassenbeitrag zahlen. Wenn ich aber die 600 EUR als Angestellter verdienen würde, bräuchte ich auch nur auf die 600 EUR Krankenkassenbeitrag zu zahlen. Wenn ich nun von den mir verbleibenden 340 EUR noch die Miete von 264 EUR abziehe, bleiben mir ca. 80 EUR zum Leben. Manchmal frage ich mich, wie ich damit überhaupt rumkomme. Schuld daran ist alleine der ungerechtfertigt hohe Krankenkassenbeitrag. Im übrigen muss ich zwar auf mindestens 1830 EUR Beitrag zahlen, erhalte aber im Krankheitsfall natürlich auch nur Krankengeld auf die 600 EUR. Also doppelt beschissen. So ist das in unserem Staat. Und dazu wird man dann noch nieder gemacht, wenn man wie hier in dem Thread z.B. sagt, dass man sich den Krankenkassenbeitrag nicht leisten kann.

M.arc!o ohxne


krankenkasse

natürlich ist die krankenkasse das wichtigste. aber ich kann fast jeden verstehen der sagt ich kann es mir nicht leisten. ca. 150 euro wenn ich freiwillig versichert bin bei einer gesetzlichen krankenkasse. weit mehr bei einer privaten ok auch mit mehr leistung. wenn man privat versichert war kann man unter umständen im alter den beitragssatz drücken. dann bekommt man aber auch nur die leistung wie bei den gesetzlichen. ist man zu lange nicht mehr versichert muß man zum arzt erst dann nimmt einen die versicherung wieder auf. d.h. wenn du z.B. nen rückenleiden hast wird der beitragssatz sehr hoch werden. wie embolus gesagt hat wer 600 euro verdient kann sich ne krankenkasse einfach nicht leisten.

e#mb5olus


@ marco ohne

mich würde mal interessieren bei welcher gesetzlichen Krankenkasse Du als freiwillig Versicherter nur 150 EUR zahlst. Laut Gesetz zahlst Du Deinen Prozentsatz mindestens auf ca. 1837,50 EUR im Monat, das sind bei einem Krankenkassenbeitrag von sagen wir mal 12 Prozent 219,60 EUR plus die Pflegeversicherung. Ich bin jetzt in die IKK Südwest Direkt gegangen (die günstigste Krankenkasse die es meines Wissens gibt) und zahle ohne Krankengeldanspruch 9,9 Prozent. Da komme ich doch auf knapp 200 EUR plus die Pflegeversicherung. Aber wenn Du mir eine Krankenkasse nennen kannst, die nur 150 EUR nimmt, würde mich das sehr interessieren.

NIordd?euts/c"her


@ embolus

Möglicherweise wurde das ganze mit dem Betrag verwechselt, der für einen VN monatlich im Rahmen des Hartz-IV-Geldes von der Behörde an die Krankenkassen gezahlt wird. Der liegt meines wissens nach etwa in diesem Bereich.

Musste übrigens auch meinen Versicherungsschutz aufgeben, weil mir als Selbstständiger mit einer kleinen Kneipe schlicht das Geld fehlte. Jetzt fehlt mir sogar die Kneipe, bin pleite. Muss in der kommenden Woche auch HartzIV beantragen.

Und das bei einem "kooptierenden" Landkreis, der dieser Klientel jeden erdenklichen Knüppel zwischen die Beine donnert.

eYmbuo?lxus


@ Norddeutscher

Der Mindestbemessungsbetrag für Selbständige beträgt zur Zeit 1837,50 €. Dieser Betrag wird jährlich erhöht. Und von diesem musst Du Deinen Prozentsatz Deiner Krankenkasse zahlen. Der Beitrag der beim Bezug von Harz IV an die Krankenkasse überwiesen wird, ist deutlich niedriger. Ein Mitarbeiter von ARGE sagte mir mal, dass dieser um die 100 € beträgt. Das schlimme bei mir ist, daß ich eine Behinderung von 100% habe, jedoch keine Rente bekomme und mich aufgrund meiner Erkrankung kein Arbeitgeber einstellt. Daher mache ich diese kleine selbständige Arbeit von zu Hause aus und werde dann genau wie Du vom Staat noch mit diesen hohen Krankenkassenbeiträgen bestraft obwohl dieser doch froh sein müsste, wenn man sein Geld selbst verdient, statt vom Sozialamt zu leben. Aber das ist ja sowieso das Problem mit der Krankenkasse und dem Staat. Wenn man die Krankenkasse darauf anspricht heißt es das ist gesetzlich vom Staat so geregelt. Wenn man sich beim Staat über die Krankenkasse beschwert, heißt es, da ist die Krankenkasse schuld, der Staat kann dieser nicht reinreden. Jedenfalls wäre ich bedeutend besser dran, wenn ich meine selbständige Arbeit nicht verrichten würde, sondern Sozialgeld bekäme. Aber man ist ja froh wenn man sich ohne Hilfe des Staates durchschlagen kann - wenn man dafür auch von diesem bestraft wird.

e%mb'olus


Jetzt wird es ja ganz toll. Nach der heutigen Entscheidung zur Gesundheitsreform soll in Zukunft jeder pflichtkrankenversichert sein. Dann sollen Sie mal versuchen einem nackten in die Taschen zu greifen. Wer von sich aus nicht krankenversichert ist, hat meistens nicht das Geld dazu, die Beiträge zu zahlen. Bin mal gespannt, wie das dann funktionieren soll, wenn man sich als Selbständiger mit 600 EUR Einkommen für einen Mindestbeitrag von um die 240 EUR versichern muss. Das kann ja dann wieder nur am Sozialamt hängen bleiben.

j)an'ni1x8


keine krankenverischerung

Meine Eltern sind selbständig und durch finanzielle schwächen können sie sich keine private Krankenversicherung leisten als selbständiger kann man sich nicht z.b bei der aok anmelden. somit bin ich auch nicht versichert. Mitlerweile bin ich 18 und möchte durch ein nebenjob mein studium finanzieren. der einzige hacken ist jetzt, dass die keinen nehmen, der nicht krankenverischert ist.

Ich verstehe nicht, wieso die betriebe so sehr darauf achten? und was ich dagegen machen könnte?

Mnihss MG


bald keine Krankenversicherung mehr

Hallo,

Ich war bisher bei meinem Vater mitversichert. Nun falle ich aber demnächst da heraus. Ne Krankenversicherung kann ich mir nicht leisten, Anspruch auf ALG (oder ähnliches) hab ich auch nicht und einen Job leider auch nicht. Was tun? :-/ Bin ziemlich ratlos. Ich würde nur ungern ohne Krankenversicherung sein.

Mwercarxior


du MUSST dich krankenversichern - wende dich an die PKV, in der du vorher versichert warst - die MÜSSEN dich nehmen, ggf. in einem Standardtarif, dessen Leistungen denen der GKV ähneln

sxpook:yB79


@embolus

ich bin bei der bkk ahlmann freiwillig versichert,und zahle "nur" 115euro/mtl.

Ddaniel-92209


Hallo,

Ich war bisher bei meinem Vater mitversichert. Nun falle ich aber demnächst da heraus. Ne Krankenversicherung kann ich mir nicht leisten, Anspruch auf ALG (oder ähnliches) hab ich auch nicht und einen Job leider auch nicht. Was tun? Bin ziemlich ratlos. Ich würde nur ungern ohne Krankenversicherung sein.

Dann such dir doch eine Arbeit? Selbst wenn es nur ein Mini - Job ist, dann kannst du dir die Versicherung zahlen und kommst in die GKV rein.

cjhJaoswFeibchxen


spooky

ich bin bei der bkk ahlmann freiwillig versichert, und zahle "nur" 115euro/mtl.

Wie machst du das denn?? :-o

Ich bin freiwillig in der GKV und bezahle mit Vergünstigungen wegen Existenzgründerzuschuss den Mindestbeitrag von 230 Euro :-o

Und nein, ich bin net gewerblich, sondern freiberuflich...

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