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Musterung

mMichalel09x82


Hallo

Also der Sinn der Musterung ( ich hatte gefragt, da ich von vornherein wusste dass ich verweigern werde) ist die Absicherung des Bundes gegen spätere Klagen auf Folgeschäden des Grundwehrdienstes. Schließlich ist ein Leistenbruch durch falsches oder zu schweres Heben ja nocht so abwägig.

Ob man auch noch zur Musterung muss, wenn man Zivildienst machen will/ wird? Ja! Und du musst vor dem Beginn des Zivildienstes ( so war es zumindest bei mir) nochmal zum Amtsarzt, bei dem die ganze Prozedur nochmal durch gemacht wird. Grund ist klar: Auch deine Zivildienststelle will nachher nicht für Schäden aufkommen müssen, die du schon vorher hattest.

Ich hatte aber vor der Muerstung auch tierisch Angst, da ich zuvor noch nie bewusst vor einem Arzt ( und erst recht in wie in meinem Fall 2 Ärztinnnen) ganz nackt auftreten musste und erst recht nicht in Intimbereich berührt wurde. ( Klar, die Kindheits- und Schuluntersuchungen; aber das war ja schon ne Weile her). Das hat dann natürlich auch dazu geführt, dass mein Puls als folglich auch mein Blutdruck zu hoch waren und ich die Empfehlung erhielt, dringend nochmal meinen Hausarzt zu konsultieren. Die eigentlich Untersuchung war dann aber völlig harmlos. Also keine Angst. Auch nicht wenn ihr, wie hier ja so oft gefragt wird, intim rasiert seit. Da kommt, wenn überhaupt eher ein positiver Kommentar.

Als ich dann von der zweiten Untersuchung erfuhr, habe ich diese Chance gleich für einen Komplett-Check genutzt und nach dem standart-Teil noch gefragt, ob es möglich wäre, dass sie noch mein Glied und meinen Hintern anschaut, ob alles ok sei. Die Ärztin wirkte zwar im ersten Moment etwas überrascht, hatte aber nichts dagegen und meinte hinterher, dass sie es gut fände, dass auch immer mehr Männer sich rasieren, da das die Sichtprüfungen sehr vereinfacht.

Ach ja, als Zivi könnt ihr am Ende eurer Dienstzeit nochmal einen kostenlosen Gesamtcheck machen lassen. Nutzt es, danach kostet es euer Geld.

Also alles in allem ist es gar nicht so wild wie oft beschrieben und beschriehen wird. Seht es vielmehr als Absicherung.

Gruß

Michael

m ic&hael09x82


sorry für den langen text. hat man beim schreiben gar nicht bemerkt

GPot%enks


Ob man auch noch zur Musterung muss, wenn man Zivildienst machen will/ wird? Ja!

Es gibt eine Möglichkeit, nicht zur Musterung zu müssen. Dafür muss man sich beim Katastrophenschutz verpflichten. Das geht auch als Ersatzdienst.

Allerdings muss man auch da zum Amtsarzt zur Untersuchung, so ganz kommt man also nicht drumherum.

oMlli-t--197x3


Also der Sinn der Musterung (ich hatte gefragt, da ich von vornherein wusste dass ich verweigern werde) ist die Absicherung des Bundes gegen spätere Klagen auf Folgeschäden des Grundwehrdienstes.

Gut das Du gefragt hast, schlecht dagegen, dass man Dir eine falsche Antwort gegeben hat.

Die Musterung nach dem Wehrpflichtgesetz dient nur dem Zweck festzustellen, welche Wehrpflichtigen aus gesundheitlichen Gründen für alle oder für bestimmte Verwendungen in den Streitkräften wehrdienstfähig sind und ferner ob bei diesen Wehrpflichtigen andere Wehrdienstausnahmen vorliegen oder nicht.

Die Musterung hat keinerlei versicherungsrechtliche und ähnliche Bedeutung, zwischen Musterung und Dienstantritt können (zum Beispiel bei einem Medizinstudenten) locker 10 Jahre liegen. Maßgeblich dafür ist allein die Dienstantrittsuntersuchung.

Ob man auch noch zur Musterung muss, wenn man Zivildienst machen will/ wird? Ja!

Genau, zur Musterung muss jeder Wehrpflichtige, der zur Musterung geladen ist. Punkt!

Und du musst vor dem Beginn des Zivildienstes (so war es zumindest bei mir) nochmal zum Amtsarzt, bei dem die ganze Prozedur nochmal durch gemacht wird. Grund ist klar: Auch deine Zivildienststelle will nachher nicht für Schäden aufkommen müssen, die du schon vorher hattest.

Merkst du jetzt, dass an der Begründung die Dir zunächst gegeben wurde was nicht stimmt? Bei der Bundeswehr gibt es genauso eine Dienstantrittsutnersuchung eben weil die Musterung nur dem Zweck der Feststellung von Tauglichkeits- und Verwendungsgrad im Zeitpunkt der Musterung dient und nicht dazu, eventuelle Schadensersatzansprüche von Wehrpflichtigen abzuwehren.

Ach ja, als Zivi könnt ihr am Ende eurer Dienstzeit nochmal einen kostenlosen Gesamtcheck machen lassen. Nutzt es, danach kostet es euer Geld.

Ja beim Zivildienst darf man, beim Wehrdienst muss man.

noch gefragt, ob es möglich wäre, dass sie noch mein Glied und meinen Hintern anschaut, ob alles ok sei.

LOL! Meinst du nicht, es wäre sinnvoller gewesen einen ganz normalen Arzt aufzusuchen wenn du irgendwelche Zweifel hast!?

mAaryvlenxe


@olli--1973

Die Musterung nach dem Wehrpflichtgesetz dient nur dem Zweck festzustellen, welche Wehrpflichtigen aus gesundheitlichen Gründen für alle oder für bestimmte Verwendungen in den Streitkräften wehrdienstfähig sind und ferner ob bei diesen Wehrpflichtigen andere Wehrdienstausnahmen vorliegen oder nicht.

da scheint ja endlich mal einer da zu sein, der weiß warum :-D also wiederhole ich meine frage eben nochmal:

was hat eine evtl. phimose oder hämorrhoiden, auf die hin laut aussage von "Raoul Duke" auf seite 1 untersucht wird, mit wehrtauglichkeit zu tun ???

kannst du mir hier bitte auf die sprünge helfen? frau dankt :)^

o;lYl9i}--d-1973


was hat eine evtl. phimose oder hämorrhoiden, auf die hin laut aussage von "Raoul Duke" auf seite 1 untersucht wird, mit wehrtauglichkeit zu tun

kannst du mir hier bitte auf die sprünge helfen? frau dankt

Ja ich kann Dir auf die Sprünge helfen: "eigentlich nichts!"

Der Musterungsarzt orientiert sich (aufgrund der internen Dienstanweisungen) an falschen Kriterien. Anstatt im Einzelfall zu beurteilen ob die beim einzelonen Wehrpflichtigen festgestellten körperlichen Einschränkungen zu Einschränkungen in der Wehrdienstfähigkeit oder zur Wehrdienstunfähigkeit führen hat er sich an einer Dienstvorschrift zu orientieren, die als eine Art "Mustergutachten" herangezogen wird. Er macht sich also nicht wirklich darüber gedanken ob zum Beispiel Wehrpflichtiger XY mit seinen 140kg und 1,66m Körpergröße (jetzt mal als Beispiel) als Soldat zu gebrauchen ist sondern er guckt einfach in einer Tabelle nach. Und auch für die männlichen Genitalien gibt es solche Tabellen (zum Beispiel die Nummern 52-55, Nebenhoden, Genitale, Hoden und Prastata), zum Beispiel 2 Hoden, keine Hoden oder nur einer etc. Unter der Nr. 53 ist auch folgende "körperliche" Einschränkung aufgeführt:

"Anomalien des äußeren Genitaltraktes ohne Krankheitswert (z. B. Phimose, Frenulum breve, Hypospandia glandis)"

Und auch

"Erfolgreich operierte Anomalien des äußeren Genitales, wenn die Operation mindestens 6 Monate zurückliegt"

Beides führt weder zu irgendwelchen Einschränkungen in der Wehrdienst noch zur Wehrdienstunfähigkeit. Nach der Tabelle müsste es schon ein abgeschnittener Penis sein ;-(

Man muss allerdings wissen, dass das gesamte Musterungsverfahren dadurch zur Farce wird. Da wird zum Beispiel ein Sehtest gemacht, kommt es dabei zu einem eher unterdurschschnittlichen Ergebnis wird man noch zum Augenarzt geschickt und hinterher ist man trotzdem tauglich weil es eben wieder eine Tabelle gibt wonach der Schwellenwert für die Wehrdienstunfähigkeit irgendwo bei >7 dpt. liegt die erst zur Ausmusterung führen. Genauso dient der Griff in die Unterhose offiziellen Stellungnahmen der Wehrverwaltung auch nicht der Feststellung einer Phimose sondern der Feststellung von Hodenkrebs. Nur, der kann durch Tasten nicht sicher diagnostiziert werden.

Bei meiner Musterung selbst hat man sich bei mir auch aufopfernd um meine Hoden gekümmert, als ich dann bei der Bundeswehr war, da hat sich kein Arzt mehr dafür interessiert, einer sagte sogar "wir sind hier nicht beim FKK". Im Übrigen kann man diesen Teil der Untersuchung bei der Musterung ohne weitere Folgen verweigern, man müsste sich dann vielleicht aber einen blöden Kommentar des Musterungsarztes anhören.

T{eleMIaSFTger1x9


Wie es bei der Musterung war...

Also zuerst kam nur so ne kurze Beratung.

Dann reaktionstest + Fragen am PC (mathe, deutsch usw.)

und noch so logik Fragen.

Danach kam Urinprobe und wiegen. Also ganz normal in jeans usw.

Darauf folgte ein kurzer Seh + Hörtest. Echt einfach. Wenn man in den kopfhörern was hört dann einfach ja sagen.

als letztes war arzt dran. Bei mir wars ne Ärztin und eine helferin.

Die helferin schreibt und die ärztin untersucht.

Zuerst wuren Fragen gestellt bzgl. Erkrankungen Operationen ob ich welche hatte usw. Dann musste ich mich bis auf die unterwäsche ausziehen. Und es wurde Blutdruck gemessen. Danach hab ich 20 kniebeugen machen müssen und es wurde wieder Blutdruck gemessen.

Und zum schluss meinte sie, jetzt muss ein Problem das bei männern vorkommt untersucht werden. undzwar der hoden soll auf hodenkrebs untersucht werden. In der zeit wenn man "Aktiv ist" ist das krebsrisiko angeblich am höchsten.

Ich hab gefragt ob ich liegen muss oder ob ich auch aufstehen kann, was mir lieber wäre obwohl der Vorhang nur die liege verdeckt. Sie meinte nur im stehen würdes besser sein.

Also ihr Tisch und der Tisch von der helferin standen gegenüber und zuerst hat sie meinen genitalbereich so knapp 3 min angetastat. immer wieder gesagt ich soll meinen kopf nach links oder rechts drehen und dann husten und dabei an einen oder beiden Hoden festgehalten. Zum schluss nahm sie den Penis in die hand und sagte ich soll mal die vorhaut nach hinten ziehen. Das habe ich auch gemacht, dauerte so um die 15 sekunden. Ich hab nur zurückgezogen und sie hat die vorhaut dann zurückgehalten und mit einer Lupe die eichel untersucht. Sie meinte sicher ist sicher, da ich ja noch nie bei einem Hautarzt oder Urulogen war.

Ich fand es nicht erniedrigend sondern ganz gut, weil ich weiss dass da unten alles im grünen Bereich ist. Und dass die Helferin alles mitangesehen hat fand ich auch nicht schlimm weil ich es ja war der keine Lust auf hinlegen hatte.

Im ganzen war die Musterung eine verschwendung von 4 Stunden meines Lebens ^^

SYtsepqha@n33x5


Musterung

Die Bundeswehr sollte vielleicht doch mehr auf dei Auswahl ihres Personals acht geben. Ich schreibe hier mal meine negative Erfahrung auf dem KWEA ( Freunde von mir machten die gleiche Erfahrung) und die postive Erfahrung im Krankenhaus bei der Zivi-Untersuchung.

Das Verwaltungspersonal war sehr nett. Umziehen bis auf die Turnhose auch kein Problem.War nur etwas kalt und so zog ich mein T-Shirt wenigsten wieder an. Warum man alles zum Wiegen ausziehen mußte, ist mir schleierhaft. Die paar Gramm.

Und dann der Hammer. Ich wurde zum Arzt hereingerufen. Eine dickliche Dame in den Kittel gepellt und in der Ecke hockte eine etwas 16 jährige Schreibkraft ( vielleicht auch Arzthelferin)

"Nämmen Platz und zehen Hämd aus" und dabei blitzten die Goldzähne. Wenn ein Arzt zBsp. in den USA so gebrochen mit einem Pat. reden würde, flöge der gleich raus. Das würde sich auch keiner bei der Army gefallen lassen.

Dann stellt sie ein paar Fragen zur Gesundheit. Oft konnte ich nur erahnen, was sie meinte. Dann mußte ich mich auf die Liege legen und sie guckte in Augen und Ohren und klopfte etwas am Kopf rum.

Dann hörte sie im Stehen mein Herz ab ( hab mich allerdings gefragt, ob die wirklich einen Herzfehler erkannt hätte) Dann mußte ich zehn Kniebeugen machen. Den Blutdruck mußte sie dreimal messen. Und ich glaube nicht, daß ein Blutdruck von 130/ 80 nach zehn Kniebeugen zu hoch ist. War ihr Kommentar.

Dann tastete sie noch etwas auf meinem Rücken rum. Dann kam der Befehl Hose ausziehen. Und nicht hinter einem Sichtschutz oder Vorhang. Und beide Damen guckten mir zu. Eigentlich bin ich immer sehr leicht erregt und bekomme beim Ausziehen schnell ne Latte ( viele haben das ja schon bei Musterungen beschrieben) . Brauchte ich mir keine Sorgen zu machen. Das törnte nicht an.

Dann mußte ich mich etwas breitbeinig hinstellen und Frau Doktor( falls sie den hatte) legte sie ihre Handfläche unter meinen Sack und ich mußte husten. Dann muste ich mich umdrehen und sie zog für eine Sekunde die Backen auseinander. Sie machte wohl einen Haarfarbenvergleich von vorne und hinten. Dann konnte ich mich wieder anziehen.

So eine Durchführung der Untersuchung ist als eher sträflich einzustufen, wenn man bedenkt, wie wichtig das Abtasten der Hoden auf Krebs ist. Die hätte wahrscheinlich zehn Minuten tasten können und hätte nichts entdeckt.

Die Kompetenz dieser sog. Ärzte ist wirklich anzuzweifeln. Ob die in Russland oder Polen wirklich Ärzte waren ist zu bezweifeln. Auf den Gesundheitsämtern geht es ja ähnlich zu. Im normalen Klinikalltag wären die gar nicht einsetztbar. Und jeder gut arbeitende Arzt macht selbst seine Notizen und hat keine Sekretärin da sitzen. Was das den Steuerzahler an Geld kostet? Und die Arbeitsbelastung gegenüber einem niefergelassenen Arztes oder im Krankenhaus ist lächerlich. Ein niedergelassener Arzt wäre nach einem Monat pleite.

Ein trauriges Beispiel unseres Staates. Und das scheint wirklich auf den KWEA's so üblich zu sein. Man muß der BW zu Gute halten. Jeder einigermaßen qualifizierte Arzt würde den Job wahrscheinlich nicht machen. Vielleicht sollte man diese Untersuchungen Studenten überlassen, die sehr gründlich und gut untersuchen und es wäre nicht so peinlich, als von diesen Flintenweibern untersucht zu werden.

Und es kann mir keiner erzählen, daß die die Fleischbeschau nicht genießen. Sonst würden sie sich etwas mehr auf die Untersuchung konzentrieren.

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