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Vorsorge kritisch

Kxrieger_m}it_Krrall"exn


Also ich war bislang eigentlich (mangels Aufklärung) nie ein Vorsorgegänger.

Dank neuen Ärzten gehe ich nun 1x im Jahr zur Vorsorge zum Hausarzt. Allerdings ist es nicht so, dass ich deswegen extra zum Hausarzt gehe, um diese Vorsorgeuntersuchung zu bekommen, weil ich glaube, dass der das gar nicht darf.

Aber wenn ich mal krank bin, dann denkt mein Hausarzt da auch dran und gibt mir gleich einen Termin mit, falls ich aber nicht krank werde, dann gehe ich auch schonmal wegen einer Lapaille zum Hausarzt damit ich dann diesen Check-up kriege. ;-D

Das beruhigt mich einfach, wenn ich weiss, dass meine Lebensführung nicht so schlecht sein kann, wenn alle Werte o.k. sind. Außerdem tut es ja nicht weh und es gibt kein Risiko. Blutabnehmen ist da ja schon das Schlimmste.

Zum Zahnarzt gehe ich auch 2x im Jahr, weil ein kleines Loch ja leichter zu behandeln ist als ein großes.

Beim Frauenarzt war ich zugegebenermaßen noch nicht, aber nächte Woche habe ich dort meinen ersten Vorsorgetermin. Kann ja auch nicht schaden.

Meerjca*rior


"ein gesunder Mensch ist nur noch nicht richtig vom Arzt untersucht worden!!!" ;-)

das kann teilweise schon stimmen, daher gehe ich i.d.R. nicht zu Vorsorge-Untersuchungen, etc.

lG

Merci

PCrixx


Der Faden war so lange in der Versenkung verschwunden-wie bist du auf ihn aufmerksam geworden??

Och, ich habe ein bisschen herumgestöbert und da bin ich zufällig drauf aufmerksam geworden.

M[issKyO


Da benutzt doch wohl nicht etwa jemand die Suchfunktion, oder? :-o

Das ich sowas noch erleben darf.

EOdHalrRdy


Wenn mir die Zähne ausfallen - dann lags sicher nicht daran, dass ich NICHT zur Vorsorge/Kontrolle gegangen bin

ich hoffe das hier keiner an diesen schwachsinnigen satz glaubt!

lQampFeter


Zitat:

Wenn mir die Zähne ausfallen - dann lags sicher nicht daran, dass ich NICHT zur Vorsorge/Kontrolle gegangen bin

ich hoffe das hier keiner an diesen schwachsinnigen satz glaubt!

So schwachsinnig ist das gar nicht.

Ich habe gesunde Zähne, obwohl ich, bevor dieser Bonuszwang aufkam, nicht regelmäßig beim ZA war, während andere Regelmäßiggänger den Mund voller Kronen und Brücken haben.

Meine gesundes Gebiss habe ich vielleicht meiner Veranlagung zu verdanken, oder guter Pflege, aber bestimmt nicht meinem ZA, der nur reinschaut und sagt:Alles in Ordnung!

E+daHardy


zwingen tut dich niemand zum ZA zu gehen. wenn du mal Zahnersatz/Kronen brauchts dann bekommst du halt nur den regulären Festzuschuss wenn du nicht regelmäßig gehst. und warum ist das so? den kassen bleibt dadurch geld erspart (und dir auch! - außer du bist ein härtefall und bekommst 100%) wenn man einen Zahn füllen kann beovr er soweit zerstört ist das man ihn prothetisch versorgen muss oder gar ersetzten. es braucht doch nur mal i.was blödes passieren das du dir zB einen zahn rausschlägts oder so. dann hast du hohe kosten am hals! solang die kontrollen noch von der praxisgebühr befreit sind würd ich es auch nutzen.

erkennst du wenn du zB eine falsche putztechnik hast? die deinem zahnhalteapperatapperat schädigt?

erkennst du es wenn dein knochen zurückgeht?

erkennst du parodontitis?

erkennst du noch schmerzfreie löcher im inderdentalraum?

das sollen jetzt keine beschimpfungen sein - ich wollte euch nur mal meine meinung mitteilen. ich arbeite(te) beim zahnarzt und habe sehr oft patienten mitbekommen denen man bedeutend besser hätte helfen können wären sie regelmäßig zur vorsorge gekommen.

zu allen anderen vorsorgenuntersuchungen kann ich nix sagen. ich geh immer hin.

j5acko"00x7


VU

Die offiziellen Empfehlungen zu bestimmten Vorsorgeuntersuchungen basieren auf grossen Datensätzen die gezeigt haben dass diese Untersuchungen unterm Strich

1) Leben retten oder Morbidität senken

2) eine relativ hohe Sensitivität und Spezifität haben

2) kein unverhältnissmässiges oder zumindest ein vertretbares Risiko beinhalten, bei dem der Nutzen klar überwiegt

3) volkswirtschaftlich vertretbar bzw. sogar von Nutzen sind (durch Vermeidung teurer Tumorbehandlungen etc.)

An diesen Vorsorgeuntersuchungen nicht teilzunehmen ist zwar jedermann's gutes Recht, und das ist auch gut so, jedoch ist die Nichtteilnahme mit rationalen Argumenten in keiner Weise zu rechtfertigen.

l1ampethexr


Die offiziellen Empfehlungen zu bestimmten Vorsorgeuntersuchungen basieren auf grossen Datensätzen die gezeigt haben dass diese Untersuchungen unterm Strich

Jepp!

Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.

Bei den gyn. Vorsorgeuntersuchungen ist es so, dass FÄ quasi davon leben. In keiner anderen Arztpraxis sitzen so viele gesunde "Patienten"

Und, da die Ärzteschaft nach wie vor eine sehr starke Lobby hat, sind die von dir oben genannten "offiziellen" Empfehlungen nur allzu gut nachvollziehbar.

Ohne Vorsorgegänger könnten nämlich mind. 50% der gyn. Praxen schließen.

j,acko)00x7


Komisch bloss dass diese Vorsorgeuntersuchungen die Mortalität durch Cervixkarzinom erheblich (nicht nur ein paar Prozente) gesenkt haben.

Zeig mir doch mal Daten die das Gegenteil beweisen.

lnampeuter


Ich sehe, du hast nicht alles gelesen.

Ich schrieb bereits am 14.3.06

Zum PAP-Abstrich:Wenn 1000 Frauen 35 Jahre zum Abstrich gehen, stirbt EINE von ihnen NICHT am GBH-Krebs.Glück,wenn man die EINE ist, Pech,wenn man zu den 999 anderen gehört? (Quelle STERN NR. 6/2005)

j&ackFo00x7


Ich sehe, du hast diese Statistik nicht verstanden (wobei der Stern sowieso keine adäquate Quelle darstellt):

Wenn von 1000 Frauen die zur Vorsorge gehen deswegen eine nicht am Zervixkarzinom stirbt, dann heisst das nicht dass alle anderen 999 daran versterben.

l_ampetxer


Ich sehe, du hast diese Statistik nicht verstanden (wobei der Stern sowieso keine adäquate Quelle darstellt):

Ich habe doch gesagt, trau keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.

Anscheinend hast du mich nicht verstanden ???

Ob der STERN eine adäquate Quelle darstellt ist Ansichtssache.

Nur, auch du wirst mich nicht von "Vorsorge" ( allein das Wort ist falsch, es kann bestenfalls Früherkennung sein ) überzeugen.

Für mich ist es einfach Quatsch und Geldmacherei!

Aber, was gibt es schlimmeres für Ärzte, als Patienten, die sich eine eigene Meinung bilden, hinterfragen und Nein sagen. ;-D

l#amp8exter


zwingen tut dich niemand zum ZA zu gehen. wenn du mal Zahnersatz/Kronen brauchts dann bekommst du halt nur den regulären Festzuschuss wenn du nicht regelmäßig gehst.

Das ist für mich Zwang!

l:ampYeter


Heute geht's nur kleckerweise

An diesen Vorsorgeuntersuchungen nicht teilzunehmen ist zwar jedermann's gutes Recht, und das ist auch gut so, jedoch ist die Nichtteilnahme mit rationalen Argumenten in keiner Weise zu rechtfertigen.

Wenn es "jedermanns Recht" ist braucht man sich überhaupt nicht zu rechtfertigen.

Die psychische Folge des Krebs-Früherekennungsangebotes ist gelernte Hilflosigkeit. Ob man sich nun abtasten läßt oder nicht, beides ist falsch, in beiden Fällen hat man viel zu verlieren: Geht man und eine Geschwulst wird entdeckt, verliert man seine "Unschuld" , geht man nicht, könnte man seine "Unschuld" in Zukunft ebenfalls verlieren . In jedem Fall entsteht gegenüber diesem "schulmedizinschen Angebot" die Erzwingung eines Schuldzugeständnisses: Man hat's und wird unwiderruflich zum Krebspatienten; man hat's nicht und könnte in Zukunft unwiderruflich dazu werden. Daß diese Erzwingung von Schuldzugeständnissen von billionenschweren Geschäften angeschoben werden, begründet, warum man in die psychisch auswegslose Situation der gelernten Hilflosigkeit hineinmanövriert wird. Dipl.-Psych. Robert Mayer-Picard [[http://www.systemische-borreliosetherapie.de]]

Quelle:Gästebuch Mythos Krebsvorsorge.

Der Mann hat vollkommen recht!

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