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Wahlleistung "Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung"

sDchi]k>afskxy hat die Diskussion gestartet


Allein der Beitrag für die Wahlleistung "Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung" macht fast die Hälfte der Versicherungsprämie aus. Nach drastischen Beitragssteigerungen in den letzten Jahren bin ich über das Für und Wider dieser Leistungen am grübeln. Habe (Gott sei Dank) keine eigene Erfahrung, aber gerade das macht ja die Entscheidung so schwehr. Bringt die Behandlung durch den Chefarzt wirklich so viel mehr an Heilungserfolg? Wo liegt der große Vorteil im ein- oder Zweibettzimmer? Kann man leichten herzens auf beides verzichten?

Wer hat hier eigene Erfahrung oder Sachkenntnis und kann mir bei der Entscheidung helfen.

Vielen Dank an Euch.

Antworten
l!amphete*r


Chefarzt

Besseren Heilungserfolg durch Chefarztbehandlung?Wage ich zu bezweifeln.Es sieht so aus,dass der Chef dann jeden Tag shake hands macht,weil er das privat abrechnen kann.Ob er der bessere Arzt ist kommt auf den Einzelfall an.Ein-oder Zwei-Bettzimmer fände ich schon wichtiger.Es bibt nichts Schlimmeres,als einen unsympathischen Zimmergenossen,gerade,wenn man krank ist.

H/arr5isfxan


Auch wenn du die Wahlleistung Chefarztbehandlung hast, ist es noch lange nicht gesagt, dass du auch von ihm behandelt wirst.

Der Chefarzt darf seine Arbeit auch an einen anderen Arzt deligieren, trotzdem aber abrechnen, als wenn er selbst behandelt hätte. Das wird meistens auch so gemacht.

Ob der Chefarzt jetzt jeden Tag kommt und fragt wie es einem geht, oder nur 1 mal in der Woche, macht überhaupt keinen Unterschied.

Ich halte von dieser Wahlleistung überhaupt nichts.

In vielen Krankenhäusern gibt es sowieso nur noch 2-Bett-Zimmer und das ohne Mehrkosten.

Es ist aber auch nicht so schlimm mit 2 anderen Patienten im Zimmer zu sein.

H7arr%isfaEn


Einbettzimmer

Ich würde niemandem empfehlen, ein Einbettzimmer zu nehmen.

Wegen einer Infektion war ich mal einige Zeit auf einem Isolierzimmer.

Das was absolut schrecklich, denn ausser dem Pflegepersonal hat man ja den ganzen Tag keinerlei Kontakt zu anderen Menschen.

HYaBse&1011


Einbettzimmer

Ich nehme immer nur ein Einbettzimmer. Ich war schon ziemlich oft im KH (Entbindungen, OP's usw.) und lag früher in Zweibettzimmern. Was ich da an unangenehmen Zimmergenossen hatte ist unbeschreiblich. Mit Anfang 20 lag ich mal mit einer etwa 70jährigen zusammen. Diese Dame betrachtete mich als ihre persönliche Leibeigene. Sie wollte, dass ich sie bediene obwohl ich schwerer krank war als sie selbst. Auf meine Weigerung reagierte sie mit Beschwerden. Seitdem liege ich nur noch allein. Da hab ich meine Ruhe und wenn ich Kontakt brauche gehe ich raus sobald ich dazu in der Lage bin. Man trifft ja immer jemand auf den Fluren. Die freie Arztwahl ist mir auch sehr wichtig. Es muß ja nicht der Chef sein, sondern der Arzt des Vertrauens. Und wer das dann letztendlich abrechnet ist mir ziemlich schnuppe. Da ich mit meiner privaten KV durchweg nur gut Erfahrungen gemacht habe sind meine Kinder auch seit Geburt privat versichert.

lWampeiter


@Hase1011

Leider kann sich in Deutschland aber nicht jeder privat versichern.Meine Freundin z.B.hat ein Kind mit Down Syndrom.Den Jungen hat keine private Versicherung angenommen!Bei mir wurden beim Antrag bestimmte Krankheiten ausgeschlossen(lag 1X 2 Tage mir Nierenkoliken stationär)oder (zu)hohe Risikozuschläge verlangt.Habe dann die private Zusatzversicherung nicht abgeschlossen.Lustig ist allerdings,dass,seit ich nicht mehr berufstätig bin, die Beihilfe meines Mannes(Feuerwehrbeamter+privat versichert)Chefarztbehandlung u.Ein/Zweibettzimmer bei statonären Aufenthalten übernimmt.Ich bin freiwillig bei einer BKK versichert.

H8ar%risfa]n


Einbettzimmer

Ich war ich den letzten Jahren schon sehr sehr oft im Krankenhaus und meistens auf 3-Bettzimmern.

Ich habe meistens sehr nette Frauen kennengelernt.

Mit 3 Frauen habe ich heute noch immer Kontakt.

Eine davon habe ich schon vo 4 Jahren kennengelernt.

Bei uns war es meistens sehr lustig, obwohl ich und auch die anderen sehr krank waren.

Das hat mich immer sehr aufgebaut.

Im letzten Jahr war ich in einem Krankenhaus, im dem 4 Betten im Zimmer standen, allerdings durch eine Wand getrennt.

Bei uns ging es so hoch her, dass man uns trotz geschlossener Türe schon von weitem lachen hörte. Da vergisst man seinen Zustand und seine Schmerzen sehr schnell.

Wenn man nicht so fit ist, um sein Bett verlassen zu können ist in einem Mehrbettzimmer immer jemand da, der einem eine Kleinigkeit helfen kann. Man ist dann nicht immer auf das Pflegepersonal angewiesen.

Haaser1)01L1


Leider kann sich in Deutschland aber nicht jeder privat versichern

Ich habe mich da nicht genau ausgedrückt. Wir sind auch "nur" privat zusatzversichert. Das war ich schon als Kind mit meinen Eltern und habe auch nie gekündigt als ich das selbst bezahlen mußte. Genaugenommen ist es gar nicht so teuer wenn man bedenkt für wieviel unnötige Dinge Geld ausgegeben wird.

Den Jungen hat keine private Versicherung angenommen!

Deshalb habe ich meine Kinder schon vor ihrer Geburt bei meiner privaten KV angemeldet (das geht). Da man nie wissen kann, was auf einen zukommt war mir das wichtig.

Man ist dann nicht immer auf das Pflegepersonal angewiesen

Das hat sich geschilderte Dame warscheinlich auch gedacht ;-D

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