» »

Arzthelferin Lohn?

MFrs.J xLong hat die Diskussion gestartet


Hallo

Hab mal ne doofe Frage...habe mich neulich mit Freunden über Ärzte deren Lohn und auch Arzthelferinnen unterhalten. Da fragten wir uns...wer die bezahlt? Die Ärzte ja sicherlich nicht...die haben ja kein Geld.... ;-)

Weiß das jemand?

LG

Jen

Antworten
l+a m"petexr


Re.Arzthelferinnen-Lohn

Die Frage ist jetzt aber ironisch gemeint,oder nicht ???

Ein selbstständiger Arzt mit eigener Praxis ist auch Unternehmer und muss natürlich seine Angestellten bezahlen,egal ob Putzfrau,Krankenschwester oder Arzthelferin.

Und,mal keine Angst:Ärzte verdienen immer noch genug.Frag mal Leute,die die Steuersachen von Ärzten bearbeiten.

Im Krankenhaus ist das freilich anders,da ist der Arzt ja selbst Angestellter.

LG Lampeter

MWrs.v Loxng


Die Frage ist jetzt aber ironisch gemeint, oder nicht

Nein, weil ich gelesen habe das ein Hausarzt auf dem Lande manchmal nicht mehr als 1.700 netto verdient. Wie will er dann die Helferinnen bezahlen. Sorry, sagte doch, doofe Frage ;-)

lnamUp]eter


@Mrs.Long

Geh doch mal in eine HA-Praxis.Wir leben auch auf dem Land-die Praxen sitzen proppevoll.Ruf mal in einer Facharztpraxis an für eine Terminvereinbarung:2 Monate Wartezeit sind keine Seltenheit.

Arzthelferinnen verdienen im Übrigen nicht sehr gut,und schieben oft viele,viele Überstunden.

M-rs. L9onxg


Danke für die Info

:)^

FnrancAine xAna


Hausarzt auf dem Lande manchmal nicht mehr als 1.700

ist nur die Frage, was er da schon alles rausgerechnet hat.

Ich hatte auch mal Einblick in eine Abrechnung, da standen aber andere Summen - aber hallo ;-D

MJrs. LCong


Naja, ich ging nach einem Fernsehbericht, den ich gesehen habe... ;-)

Fbran@cine{ Axna


Arzthelferinnen verdienen im Übrigen nicht sehr gut, und schieben oft viele, viele Überstunden.

Sie werden normalerweise tariflich bezahlt.

Inzwischen gibt es aber schon viele, die auf 400 € Basis arbeiten, zudem sitzt ihnen ständig die Frau des Doc im Nacken, sozusagen als Co-Chefin %-|

bguddlUeida


Netto...

..bedeutet, alle Unkosten, auch die Löhne der Praxisangestellten, sind da herausgerechnet.

;-)

Furanvcinue Ana


@ buddleia

Ich kann dir nur soviel sagen, die Vierteljahres-Abrechnung, die ich unbeabsichtigterweise zu Gesicht bekam enthielt einen 6-stelligen Betrag. Natürlich muß er davon seine Praxismiete bezahlen, eine Angestellte u. einen Lehrling.

Er konnte auf jeden Fall sehr bald nachdem er die Praxis übernommen hatte eine tolle Villa mit Schwimmbad bauen und seine Gattin ließ es sich gut gehen. (Ein kleines Städtchen in Bayern übrigens) ;-)

bauddlexia


Mag sein, dass er die Goldgrube hat, aber nach der Statistik ist ein Drittel der hausärztlich tätigen Allgemeinmedizin tatsächlich bei den etwa 1700 € netto.

Schließt natürlich nicht aus, dass es, gerade auch in anderen Fachgruppen, immer noch "goldene Nasen" gibt... ;-D

Siehe auch

[[http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID1962406_TYP1_NAVSPM2~3201524_REF2,00.html]]

Das ist allerdings von 2004, inwischen dürfte es noch weniger sein...

F radncTine Axna


Im Krankenhaus ist das freilich anders, da ist der Arzt ja selbst Angestellter.

Er fängt als Anfänger nach dem Studium mit BAT III an, wird nach kurzer Einarbeitungszeit - ich weiß nicht genau wie lange - nach BAT II hochgestuft. Früher mußten sie nach dem Studium erst ein AiP-Jahr ableisten (Arzt im Praktikum). Das wurde abgeschafft, nachdem die AiP-ler dieselbe Arbeit wie Ärzte machten.

Zum Vergleich, eine Chefarztsekretärin im selben KH hat mit BAT VI die höchste Stufe erreicht.

Also - es ist jammern auf hohem Niveau!

Wo ich aber zustimme ist, die Bürokratie ist unerträglich zu viel, vieles könnte von Hilfspersonal erledigt werden, das aber auf Kosten der Arbeitszeit von Ärzten eingespart wird.

F{ranYcine A"nxa


@ budleia

Es handelt sich um eine kleine Frauenarztpraxis.

Diese Einnahmen waren aber nur rein aus der Praxis - dazu hat er noch 1 x pro Woche als Belegarzt operiert, diese Einnahmen kenne ich nicht.

Aber ich stimme dir zu, dieses Punktesystem ist absolut unsinnig. Keiner weiß, was Sache ist. Ich lebe in Frankreich; wenn ich zum Arzt gehe bezahle ich sofort cash - 20 € + 1 € Praxisgebühr, seit 1 Monat. Damit gehst du zur Versicherung - wovon es hier nur eine einzige gibt - und du bekommst dein Geld, je nachdem wie gut du versichert bist.

Ich finde das gut, jeder weiß woran er ist. Und ich habe noch keinen Arzt gesehen, dem das zu mühsam war oder peinlich. Bei uns tun sie immer so als wäre alles nur Edelmut - das schafft andererseits auch eine Erwartungshaltung beim Patienten.

Dieses Punktesystem wurde von der Kohl +FdP-Koalition eingeführt. Eigentlich erhofften sie sich davon Gutes für die Ärzte - war aber nichts!

bvudGdleixa


@ Francine...

..BAT IIa war mal, inzwischen zahlen die meisten Häuser nach TvÖD, das ist eine ganze Ecke weniger.

Das Problem ist nicht die Bezahlung an sich, sondern die Diskrepanz zwischen bezahlten und tatsächlich geleisteten Stunden, deswegen sind die Ärzte auf der Straße.

Die Statistik bezog sich ausschließlich auf hausärztlich tätige Allgemeinmediziner und Internisten, Gynäkologen waren da nich einbezogen.

Arle9xandara_8x7


Ich habe in meinem Bekanntenkreis einige Ärzte und auch Krankenschwestern, erlebe also hautnah mit, was zur Zeit so alles gekürzt wird und wieviel Ärzte so verdienen.

NAtürlich verdient ein Arzt mehr, als zbsp. ein Bäcker, aber man muss halt auch die Realtion sehen: die Ärzte arbeiten bei weitem mehr und haben viel, viel mehr Verantwortung - sowas soll doch auch honoriert werden, oder nicht?

Und es ist auch bei weitem nicht mehr so, wie früher, dass Ärzte die Taschen voller Geld haben und schon gar nicht mehr wissen, wie sie es ausgeben sollen-->den Ärtzen, die ich kenne, denen bleibt kaum Zeit, dieses Geld auszugeben, da sie eigentlich mit ihrer Praxis verheiratet sind-->von MOntag früh bis Samstag Abend (Schreikram mit eingeschlossen) schuften sie für ihre Praxis-->Zeit für was anderes bleibt kaum.

Mein Text soll keine Kritik sein , aber ich finde es nicht ok, dass es heutzutage noch Menschen gibt, die laut ihre Meinung äußern, nämlich dass Ärzte viel zu viel Geld verdienen und es denen ja bestens geht........

Übrigens bekommt ein Arzt pro Patient 7 Minuten bezahlt........wenn ihr das nächste Mal bei einem Arzt seid:achtet mal darauf, wie lang ihr behandelt werdet..........im Regelfall reichen 7 Minuten bei weitem nicht!!!

Liebe Grüße, Alex

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gesundheitswesen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH