» »

Arzthelferin Lohn?

_<dePmolxantL_


Wobei azriel dabei nicht vergessen sollte, dass man um eine eigene Praxis zu gründen erst mal genügend Startkapital braucht, welches häufig nur durch Schulden zu bekommen ist - also so perfekt ist das Leben als Praxisarzt auch wieder nicht

Nur du vergist dabei, dass dieses Startkapital ziemlich hoch ist im Vergleich zu anderen Berufsgruppen, die sich selbstständig machen. Natürlich gibt es auch hier Unterschiede von Facharzt zu Facharzt. Aber im Schnitt ist das Kapital, welches benötigt wird, höher. Und wie gesagt, ich habe von einigen Praxen gehört, die Pleite gegangen sind. Besonders diejenigen, die primär von Kassenpatienten leben durften. Jemand der 100% Privatpatienten hat, lebt gut. Aber das gibt es so gut wie nie.

Ich denke, dass es viele Arten von Ärzten gibt. Wenn sich einer sein Leben lang in einer Klinik totschuftet, dann macht er das sicher nicht wegen dem Geld, sondern das hat dann auch viel mit "berufung" zu tun - diesen Leuten macht der Beruf einfach Spaß...

Vielleicht hat er keine andere Wahl und ihm ist das Risiko zu groß eine eigene Praxis aufzumachen. Fälschlicherweise wird ständig angenommen, dass die eigene Praxis die Erlösung ist. Das muss aber nicht sein. Sicherlich verdient man im Schnitt in einer Praxis etwas besser. Aber die Krankenkassensituation ist erstens nicht abzusehen und zweitens kann man nicht kalkulieren. Denn es gibt einen Punktewert für jede Behandlung, die die Krankenkassen festlegen und zwar ohne es dem Arzt rechtzeitig zu sagen. Das macht eine Kalkulation unmöglich und dazu kommt, dass dieser Punktewert momentan eher fällt als steigt.

Wenn ich mir dagegen irgendwelche Schönheitschirurgen anschaue, dann bekomme ich schon häufig das Gefühl, dass es denen nur ums Geld geht.

Wenn er gut ist verdient er mit am besten von den Ärzten, die eine Praxis haben. Aber es kann ihm doch trotzdem Spaß machen. ;-)

Wie immer im Leben ist vermutlich der Mittelweg das Beste.

100% Zustimmung

ajzrivel


@Loko

ja, stimme dir zu. :-) Ich denke im Gesunsheitssystem muss gewaltig was geändert werden. In meinen Augen zunächst an der Bevorzugung von Privatpatienten, aber da wird wahrscheinlich nix geschehen - leider.

_RLoUko_


Nu ja ... jetzt übertreib mal nicht. Es ist das Risiko eines jeden selbstständigen Unternehmers, dass er Pleite geht. Und so viel höher sind die Kosten eines Arztes nicht, als die eines Handwerksmeisters, der sich erst die nötigen Maschinen kaufen muss oder eines Bäckermeisters.... die Geräte die hierfür benötigt werden sind ungefähr gleich teuer würde ich sagen - zumindest nicht deutlich teurer. Daher dürfen sich meiner Ansicht nach Praxisärzte da nicht ausnehmen und zusammen mit den Klinikärzten bemitleiden lassen. Das Risiko ist genauso hoch/gering, wie bein allen anderen Selbstständigen auch. Den anderen geht es auch nicht immer gut.

Ich habe nicht direkt von "Spaß" gesprochen... eher von "Berufung" bzw. "Spaß am Heilen" ... und tut mir Leid... kein Arzt, dem es nicht hauptsächlich ums Geld geht, sondern um die Menschen, wird Schönheitschirurg... es gibt nun mal viele andere Bereiche, wo man den Menschen deutlich besser helfen kann... damit will ich gar nicht kritisieren, dass diese Ärzte nach dem Geld gehen (wer tut das in unserer kapitalistischen Gesellschaft nicht?) - sie sollten es aber vielleicht zugeben...

aazr6ixel


@ loko

schönheitschirugen sollten sich meiner Ansicht nach nicht "Arzt" nennen dürfen. Sie heilen nicht, oder sagen wir nur in den seltensten Fällen (wenn es gesundheitlich notwendig ist). Sie führen meist unnötige Operationen durch. Dass diese selbst bezahlt werden müssen halte ich für sebstverständlich. Es ist auch in Ordnung, dass diese Ärzte viel verdienen. Aber verdienen sie auch an den Krankenkassen? Ich weiss es nicht.

_:demRoglantx_


Es ist das Risiko eines jeden selbstständigen Unternehmers, dass er Pleite geht.

Das ist sicherlich richtig. Aber man muss ganz klar sagen, dass ein Handwerkermeister seine Preise festlegen darf und ein Arzt seine Preise diktiert bekommt. Er darf nicht sagen: Weil ich so erfahren bin möchte ich für meine Untersuchung mehr haben. Wie du siehst ist somit die Situation der Handwerker nicht mit denen der selbstständigen Ärzte zu vergleichen. Man muss außerdem ergänzen, dass diese Sätze meist nicht genug sind. Ein Arzt der während einer Untersuchung Komplikationen hat und diese aus dem Grund länger dauert, bekommt den gleichen niedrigen Satz! Da wird praktisch auch noch diktiert, wie lange eine Untersuchung zu dauern hat. Die Folgen sind absehbar...

kein Arzt, dem es nicht hauptsächlich ums Geld geht, sondern um die Menschen, wird Schönheitschirurg

schönheitschirugen sollten sich meiner Ansicht nach nicht "Arzt" nennen dürfen. Sie heilen nicht, oder sagen wir nur in den seltensten Fällen (wenn es gesundheitlich notwendig ist).

"Schönheitschirurg" ist keine geschützte Bezeichnung. Ich kann mich auch so nennen. Die meisten sind Ärzte für plastische Chirurgie. Deren primäre Aufgabe ist es Menschen, die duch Unfälle entstellt worden sind wieder ein Gesicht herzustellen. Deswegen wäre ich besonders vorsichtig mit Aussagen wie: Sie sollten sich nicht Arzt nennen dürfen.

Außerdem sollte man auch bedenken, dass Leute mit extremen ausgeprägten Merkmalen (beispielsweise schiefe Nase) auch psychisch sehr in Mitleidenschaft gezogen werden. In diesen Fällen ist eine "Korrektur" angemessen, damit der Leidensdruck abnimmt. Natürlich finde ich es auch sinnlos sich zum 10. mal die Brüste zu vergrößern, aber da hat jeder seine Freiheiten und jeder kann es auch in Anspruch nehmen.

Psilg0exrMu


@ TanjaW

klar verdienen sie noch genug geld, haben dafür aber auch eine mords-verantwortung!

Sie werden aber für ihreArbeitbezahlt, nicht für ihre Verantwortung. Wenn man nach Verantwortung bezahlen würde, dürfte dann z. B. ein Schulbusfahrer knapp über HartzV verdienen ???

den bürokram kann eben nicht eine sekretärin machen oder meinst du, sie weiss was sie abrechnen soll

Den Bürokram macht in der Praxis ausschließlich die Arzthelferin und sie weiß genau was sie abrechnen darf und muß - das ist ihr Beruf!

oder wie man ein gutachten macht

Gutachten haben mit Kassenabrechnung nichts zu tun, die werden extra erstattet und zwar besonders fett;-D

_&L+o%ko_


@ demo:

Handwerkermeister seine Preise festlegen darf

Das glaubst du doch selbst nicht - die müssen sich auch nach ihrer Konkurenz richten. Und wenn ich mir anschaue, was da an billiger Konkurenz aus dem Osten in der Zwischenzeit da ist (nicht das ich das kritisieren wollte - es ist einfach eine Tatsache), dann muss ich sagen, dass ein Handwerksmeister sich weit unter Wert verkaufen muss, um mitzuhalten... zumal in Deutschland momentan eine Mentalität herrscht, bei der Preise wichtiger sind, als Qualität... und das würde sich auch bei der Auswahl der Ärzte zeigen!

Wie du siehst, ist ein Arzt keine Ausnahme (auch wenn du es manchmal nicht glauben möchtest... Ärzte sind auch Menschen... ;-))

@azriel:

Ich würde dir zustimmen, dass Schönheitschirurgen keine Ärzte in dem Sinne sind, dass sie Menschen heilen. Schönheitschirurgie ist ein Luxus der heutigen Zeit, der weit über das nötige hinausgeht (ich rede hier NICHT von Unfallopfern, welche wieder einigermaßen ansehnlich gemacht werden, sondern von älter werdenden Damen, welche sich die Falten liften lassen oder von jungen Schlampen, welche sich die Brüste vergrößern lassen... sorry die Ausdrucksweise ist nicht sehr höflich... ).

P=il*gerMxu


Schönheitschirurgie ist ein Luxus der heutigen Zeit,

der aber mit unserem Krankenversicherungssystem nichts zu tun hat.

Man kann auch sicher nicht alle Schönheitsoperierten als "Schlampen" abtun. Wenn man sich z. B. das Showbis anschaut, wer nicht die große Oberweite bei dünnster Taille hat ist aus dem Geschäft - aber gestehen wir es uns zu Berlusconi ist ein Mann und wieviele alternde Filmstars kommen einfach nicht um ein Lifting herum wenn sie nicht den Beruf an den Nagel hängen wollen!

Aber das sind Privatangelegenheiten, da regelt Angebot und Nachfrage den Markt. Es sollte allerdings als Berufsbild genauer definiert werden - so wie jetzt ist es eine Gefahr >:(

_odemol|ant_


Das glaubst du doch selbst nicht - die müssen sich auch nach ihrer Konkurenz richten.

Aber jeder hat die Wahl es zu machen. Wenn jemand ein hervorragender Handwerker ist, dann hat er auch das Recht dazu mehr zu verdienen. Aber du wirst mir doch zustimmen, dass es ein Missstand ist, wenn man nicht genug Geld von den Krankenkassen bekommt, um seine Geräte zu finanzieren und somit auf die Privatpatienten angewiesen ist.

auch wenn du es manchmal nicht glauben möchtest... Ärzte sind auch Menschen...

Ich sehe bei der Aussage keinen Zusammenhang zum Thema!

Aber mir ist das durchaus bewusst! ;-)

welche sich die Brüste vergrößern lassen... sorry die Ausdrucksweise ist nicht sehr höflich...).

Wenn jemand einen psychischen Leidensdruck erfährt, weil er zu kleine oder zu große Brüste hat, dann ist auch hier eine Operation gerechtfertigt. Das muss man im Einzelfall betrachten und kann man nicht verallgemeinern. Natürlich gibt es Operationen, die neutral gesehen "sinnlos" sind.

T9anxjaW


@ pilgermu

sag mal, arbeitest du in einer praxis? glaube eher nicht, sonst würdest so einen schwachsinn nicht schreiben!

die arzthelferin rechnet im prinzig gar nichts ab...und wenn,dann kontrolliert das der arzt nach! und zum thema gutachten: meinst du die ärzte machen nur gutachten, die der patient oder eine versicherung zahlen müssen? ein kurantrag oder eine anfrage der krankenkasse oder sonstiges ist auch eine art gutachten und werden fast nicht bezahlt!

klar hast du recht, wenn du sagst das sie nicht nach der verantwortung bezahlt werden sollten...aber die ist eben nun mal da! wie bei jedem beruf, der mit dem leben von menschen zu tun hat...also auch bei einem busfahrer!

_RLok1o_


@ PilgerMu:

der aber mit unserem Krankenversicherungssystem nichts zu tun hat.

Habe ich das irgendwo behauptet ??? ?

Wenn man sich z. B. das Showbis anschaut, wer nicht die große Oberweite bei dünnster Taille hat ist aus dem Geschäft - aber gestehen wir es uns zu Berlusconi ist ein Mann und wieviele alternde Filmstars kommen einfach nicht um ein Lifting herum wenn sie nicht den Beruf an den Nagel hängen wollen!

Nun ja - erstens stellt sich da die Frage, warum das so ist... warum kann unsere Gesellschaft "Alter" nicht akzeptieren... warum müssen Schauspieler immer gut und jung aussehen, wenn im Leben, welches sie ja nachspielen, die Menschen dies auch nicht immer tun (aber diese Frage braucht hier in diesem Thread nicht weiter behandelt zu werden). Und zweitens ist es nunmal so, dass irgendwann Schluss ist - das gilt für Sportler genauso wie für Showstars... warum in letzter Zeit dieses Ende immer künstlich hinausgezögert werden muss, kann ich nicht nachvollziehen... damit machen sie ihre Karriere doch nur nachträglich kaputt.

@demo:

Wenn jemand ein hervorragender Handwerker ist, dann hat er auch das Recht dazu mehr zu verdienen. Aber du wirst mir doch zustimmen, dass es ein Missstand ist, wenn man nicht genug Geld von den Krankenkassen bekommt, um seine Geräte zu finanzieren und somit auf die Privatpatienten angewiesen ist.

Hervorragende Ärzte bekommen auch mehr Privatpatienten ab - und damit verdienen sie mehr, als schlechte Ärzte. Also auch genauso wie auf dem freien Markt. Es stellt sich hier vielleicht auch die Frage, wie viele Geräte wir überhaupt brauchen. Wenn zu viele Ärzte ein Röntgengerät kaufen wollen, ist es logisch, dass sie dieses nicht refinanzieren können. Und wenn das Geld, welches sie verdienen nicht dazu ausreicht sich eins zu kaufen, dann zeigt dies, dass ein Überschuss herrscht. Das ist in der freien Wirtschaft doch genauso! Wenn ein Handwerker ein Gerät kaufen will, welches es schon zu oft gibt in seiner Gegend, kann er es auch nicht refinanzieren!

Ich sehe bei der Aussage keinen Zusammenhang zum Thema!

Dann erkläre ich diese Anspielung: Du bist immer dafür, dass freie Marktwirtschaft herrscht und alles liberal gesehen werden soll - nur bei "deinen" Ärzten siehst du die Sache dann plötzlich anders. Mit meiner Aussage wollte ich zeigen, dass du vielleicht etwas objektiver an das Thema "Ärzte" herangehen könntest ;-)!

Wenn jemand einen psychischen Leidensdruck erfährt, weil er zu kleine oder zu große Brüste hat, dann ist auch hier eine Operation gerechtfertigt.

Stellt sich erstens wieder die Frage, warum diese Personen damit nicht zurechtkommen. Das liegt häufig an einem zu geringen Selbstbewustsein, welches dann eher ein Fall für einen Psychologen oder Psychater ist... Und zweitens habe ich nicht wiedersprochen, dass es medizinisch sinnvolle Dinge gibt, die Schönheitschirurgen machen... aber der Großteil ihrer Dienstleistungen ist meiner Ansicht nach ein unnötiger Luxus. Ich habe auch den Schönheitschirurgen nicht ihre Existenzberechtigung absprechen wollen - nach dem Gesetz der freien Marktwirtschaft haben sie diese dadurch, dass es Menschen gibt, die für ihre Dienstleistung so viel Geld auf den Tisch legen... alles was ich sagen wollte, ist dass man dies dann meines Erachtens nicht mehr als "Arzt" in Klassischem Sinne bezeichnen kann!

MfG,

_vdem>olanxt_


Hervorragende Ärzte bekommen auch mehr Privatpatienten ab - und damit verdienen sie mehr, als schlechte Ärzte. Also auch genauso wie auf dem freien Markt.

Das kann man so eben nicht sagen. Man könnte es nämlich auch so sehen: Sie bekommen grundsätzlich mehr Patienten ab. Dabei ist wieder wichtig, wo der Arzt wohnt. Ein hervorragender Arzt in einem bittern Viertel in Berlin bekommt erstmal mehr Patienten ab. Aber das müssen deshlab noch lange nich Privatpatienten sein.

Wodurch man auch sieht, dass das Gehalt eines Arztes nicht durch die Qualität bestimmt wird, sondern durch die Relation von Kassenpatienten und Privatpatienten.

Wenn zu viele Ärzte ein Röntgengerät kaufen wollen, ist es logisch, dass sie dieses nicht refinanzieren können.

Die Anzahl der Röntgengeräte hat damit weniger zu tun. Solange ein gerät ausgelastet ist, macht eine Anschaffung Sinn, sollte man meinen. Aber wenn es nicht finanziert werden kann, weil das Einkommen nicht die Unterhaltungskosten und Anschaffungskosten deckt, bringt es auch nix.

Mit meiner Aussage wollte ich zeigen, dass du vielleicht etwas objektiver an das Thema "Ärzte" herangehen könntest

Ich sehe es so: Auch ein Arzt muss für seine Leistung bezahlt werden und die Preise dürfen nicht von einer zahlenden Instanz festgeschrieben werden. Schon gar nicht, wenn man dadurch nicht kalkulieren und kostendeckend wirtschaften kann.

Auch das ist ein Aspekt von einer liberalen Wirtschaftsauffassung!

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Plastische_Chirurgie]]

Nur mal zur Info!

_LLokxo_


Das kann man so eben nicht sagen. Man könnte es nämlich auch so sehen: Sie bekommen grundsätzlich mehr Patienten ab. Dabei ist wieder wichtig, wo der Arzt wohnt. Ein hervorragender Arzt in einem bittern Viertel in Berlin bekommt erstmal mehr Patienten ab. Aber das müssen deshlab noch lange nich Privatpatienten sein.

Wodurch man auch sieht, dass das Gehalt eines Arztes nicht durch die Qualität bestimmt wird, sondern durch die Relation von Kassenpatienten und Privatpatienten.

Dies ist eben nicht so! Das kann ich als Privatpatient ganz offen sagen - wenn ich nen Arzt will, dann such ich mir nen guten aus. Bei dem ruf ich dann an und bekomm recht schnell nen Termin - für den dann auch gelegentlich ein Kassenpatient weichen muss... Je mehr Privatpatienten zu einem Arzt wollen, desto mehr kann er seine Kassenpatienten verschieben oder auch "mobben"... bzw. desto mehr "Privatsprechstunden" kann er einbauen, wo nur Privatpatienten kommen dürfen. Daran siehst du, dass ein guter Arzt mehr Privatpatienten bekommt! Und wenn er in einem bitteren Viertel wohnt, dann ist das ein schlechter Standort - mit schlechten Standorten müssen alle mittelständischen Unternehmen und Selbstständige kämpfen... dann ist er doch selbst Schuld, dass er da hinzieht! Die Qualität des Arztes bestimmt die Relation von Kassen - zu Privatpatienten!

Die Anzahl der Röntgengeräte hat damit weniger zu tun. Solange ein gerät ausgelastet ist, macht eine Anschaffung Sinn, sollte man meinen. Aber wenn es nicht finanziert werden kann, weil das Einkommen nicht die Unterhaltungskosten und Anschaffungskosten deckt, bringt es auch nix.

So lange ein Gerät mit sinnvollen Untersuchungen ausgelastet ist, kann ein Arzt sich dieses auch leisten. Was ich häufig als Privatpatient erleben musste war, dass Ärzte irgend ein teures Gerät gekauft haben und es dann mir verschrieben haben, obwohl es unnötig / gefährlich war (meine Knie!). Wenn ein Gerät also gut ausgelastet ist, dann lässt es sich auch finanzieren! Was wir bei uns haben, dass jeder zweite Orthopäde ein eigenes Röntgengerät hat, ist doch total sinnlos und kann nach den Gesetzen des Marktes nicht refinanzierbar sein!

Auch ein Arzt muss für seine Leistung bezahlt werden und die Preise dürfen nicht von einer zahlenden Instanz festgeschrieben werden. Schon gar nicht, wenn man dadurch nicht kalkulieren und kostendeckend wirtschaften kann.

Das werden sie indirekt durch die von ihrer Leistung abhängige Realation von Privatpatienten zu Kassenpatienten. Zudem könnte ein Arzt auch sagen, "ich *** auf die Kasse und mach meine eigenen Preise - die müssen die Patienten dann aber auch aus eigner Tasche zahlen..." ... macht halt keiner, weil er dann schneller Pleite ist, als er bis zehn zählen kann... ;-)

Und tut mir ja sehr Leid.... ich kenne nun mal viele Ärzte mit eigenen Praxen... und der Anteil der Porschefahrer unter ihnen ist doch sehr hoch muss ich sagen... es scheint also doch möglich zu sein, mit dem Geld, welches sie bekommen kostendeckend zu wirtschaften... und damit meine ich jetzt ausdrücklich mal wieder nicht die Klinikärzte. Ich würde mich sogar soweit aus dem Fenster lehnen und sagen, dass es Ärzten, die sich selbstständig machen deutlich besser geht, als es Menschen in anderen Berufen geht, die sich selbstständig machen... und das Risiko und die Arbeit haben die genauso!!!

Und zu dem letzten Punkt - ich habe mich nicht auf irgendwelche wissenschaftlichen Definitionen berufen, welche Schönheitschrirurgen zu Ärzten dazuzählen... ich habe mich auf meine Ansicht berufen! Und die darf ich ja wohl auch behalten obwohl Wikipedia etwas anderes denkt - dies ist ja kein Fall, wo man 100% sagen kann, dass dies richtig und das falsch ist!

MfG.

_^demol"ant_


Ok, wenn ich jetzt auf all das eingehen würde, würden wir uns im Kreis drehen.

Danke für die Diskussion! *:)

_>Lpoko_


*:) @:)

Bis heut abend ;-)

8-)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gesundheitswesen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH