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Krankentransport: Muss ich wirklich zahlen?

Anmer4sacxk


Es stand auch in dem Anschreiben mit drinne, das ich es an meine Haftpflichtversicherung weiterleiten, und der Unfallversicherung die Daten über die Haftpflichtversicherung geben soll.

Was mich irritiert ist, dass direkt darunter steht das ich das Geld innerhalb der nächsten 2 Wochen überweisen soll!!

Kjass'en@knxecht


Komische Sache...

Von wem kam denn die Rechnung? Von der Krankenkasse der Verletzten oder von der Abrechnungsstelle des Rettungsdienstes? Normalerweise wird der Transport ins Krankenhaus von der Krankenversicherung übernommen. Diese kann jedoch vom Verursacher Regress fordern, was aber normalerweise von Versicherung zu (Autohaftpflicht-)Versicherung direkt geregelt wird.

Die Transportkosten erscheinen mir auch unverhältnismäßig hoch, doch sie variieren von Bundesland zu Bundesland, und möglicherweise ist die Beifahrerin ja auch privatversichert?

Bei den Transportkosten ist es allerdings unerheblich, wie schwer die Verletzungen sind. Maßgeblich ist die Indikation zum Transport.

laissy$19p8x0


@Amersack

Hallo,

also über 1000 Euro spricht für einen Notarzteinsatz. Wie schwer du verletzt bist, tut nichts zur Sache, der Transport eines Leichtverletzten kostet genauso viel, wie der Transport eines Schwerverletzten, denn es wird nicht nach Zeitaufwand gerechnet, sondern nach gesammt gefahrenen Kilometern. Wenn der RTW, mit dem du gefahren wurdest, von weiter weg kam, weil der von der Wache nebenan im Einsatz war, dann erhöht sich die Gesamtkilometerzahl und damit auch die Kosten.

Übrigens machen die Rettungsdienstunternehmen ihre Preise nicht willkürlich. Wir müssen auch tanken, das ist teurer geworden. Man braucht qualifiziertes Personal, und auch das muß bezahlt werden, von den anderen laufenden Kosten mal ganz zu schweigen.

Die Kosten müssten eigentlich von der Krankenkasse gezahlt werden. Übrigens, manch "nur" Leichtverletzter entpuppt sich im Laufe der weiteren Behandlung zu einem Schwerstverletzten. Vieles sieht man im ersten Augenblick nämlich nicht.

LG

l2issyx1980


@Amersack

Habe da was vergessen, bzw. ich habe deinen ersten Beitrag nochmal genau durchgelesen.

Also du bist Schuld am Unfall. Deine Beifahrerin ist ins KH gekommen, dort hat man den UNfallhergang und die Verltzungen protokolliert und dieses wurde dann zur Abrechnung an die Krankenkasse der Beifahrerin geschickt. Diese wird dann einen Fragebogen an deine Beifahrerin geschickt haben, in der sie fragen, ob eine dritte Person Schuld am Unfall trägt. Dort wird sie deinen Namen als schuldhabenden Fahrer angegeben habe.

Daraufhin hat sich ihre Versicherung vermutlich mit dier kurzgeschlossen und hat dir die Rechnung geschickt. Ich kann dir nicht sagen, ob deine Kfz-Versicherung den Betrag trägt, dafür ist ja die Insassenversicherung. Aber ich meine gehört zu haben, das diese wohl überholt sein soll und somit müsste deine Haftpflicht einspringen. Das Verfahren ist ganz normal, die Krankenkasse deiner Beifahrerin holt sich ihre Ausgaben wieder.

Weiß ich, da ich letztes Jahr selber so einen Fragebogen ausfüllen musste, nachdem ich einen unverschuldeten Unfall hatte.

Da wird nach dem genauen Unfallhergang gefragt, wie die Strassenverhältnisse waren, wo es passiert ist, ob man Fußgänger, Fahrradfahrer, Autofahrer, Beifahrer war. Auch wird auf Sportverletzungen eingegangen.

Ich denke das ist der Grund für die Rechnung. Reich sie bei deiner Versicherung ein und dann sollte die Sache für dich erledigt sein.

Ach so, die Transportkosten veriieren sogar von Landkreis zu Landkreis.

LG

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