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Und was ist mit Arzthelferin ?

l,en`alxena


Hallo, lampeter

danke für deine antwort, ich habe immer gedacht, ich wäre alleine

die das so sieht.Weiß du ich bin arbeiten gegangen wo die Kinder

klein waren, ich konnte das irgenwie organisieren.Mein Chef war da ganz toll. Ich habe immer an meine Rente gedacht aber wenn ich jetzt sehe wieviel Rente ich bekomme, habe mir das ausrechnnen

lasen, es ist lachthaft. Und das ärgert mich so.Kinder groß ziehen,

Arbeit, Stress und auch der Beruf Arzthelferin hat sich so verändert.

Für die Patienten wird es immer Schlimmer. Wenn ich das höre

Gesundheitsreform. Glaub mir es wird immer schlimmer.

ljampexter


Glaub mir es wird immer schlimmer.

Ich stimme dir voll zu!

Ich habe es erst jetzt mit meinem Vater (Parkinson Patient) erfahren müssen. Er wurde stationär aufgenommen, wegen massiver Durchfälle.Das kommt wohl als Nebenwirkung der Medikamente öfter vor. Er war zu Hause nicht bettlägrig , sondern war jeden Tag angezogen und konnte auch Treppen laufen.

Im Krankenhaus wurde er ins Bett gelegt, bekam einen Dauerkatheter (obwohl nicht inkontinent) und Infusionen.

So lag er dort 1 Woche, ohne auch nur einmal aus dem Bett zu kommen, und eine Schwester meinte dann auch so nebenbei zu mir:" Mit Ihrem Vater, das wird nichts mehr."

Ich habe die gute Frau dann mal aufgeklärt!

Mein Vater ist dann in ein ,auf Parkinson Pati. spezialisiertes ,KKH gekommen.

Jetzt, nach 2 Wochen geht es ihm viel besser. Therapien durch Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Neurologen erfolgten.

Heute kann mein Vater wieder selbstständig laufen,ohne jegliches Hilfsmittel!

fWrauschxen77


<hallo

ich finde den Beruf Krankenschwester nicht schlecht, aber er hat Vor und Nachteile und es kommt auf die eigene Einstellung, und darauf an, wo man arbeitet. Ich z. B möchte auf gar keinen Fall mehr in die klassische Pflege mehr zurück, und zwar aus folgenden Gründen:

man muss auf Station viele Handlangerarbeiten machen, für die wir einfach überqualifiziert sind, zumindest war es noch vor Jahren so.

in der Somatik gibt es manche unverschämte Patienten, die dich einfach duzen, oder Mause und sonst wie nennen. Das Verhalten zu spiegeln, ist schwierig, da sich dann beim Chef beschwert wird.

Somatik ist zwar interessant, wurde mir dann schnell zu langweilig. Würde höchstens auf 400 Euro Basis noch mal dort arbeiten.

Man kann als Krankenschwester viel machen. Ich arbeite heute in der gerichtlichen Psych, und da fühle ich mich wohl. Aber man muss, wie überall, auf sich selbst aufpassen. Man kann ja auch im OP arbeiten, BEhindertenpflege, Ambulanz, Study nurse etc.

Hat jemand Ahnung, wie das ist mit Pflegeüberleitung? Würde mich mal für später interessieren. Noch eins, ich kann toll flexibel in meinem Job arbeiten, das könnte ich in einer Arztpraxis nicht, nur nerven mich ab und an die Wochenenden, aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben. Bis denn.

lFam*pLe>ter


@frauschen

Mein größtes Problem war zum Schluss eigentlich rein ethischer Natur.

Darf die Medizin, was sie kann?

Darf man jede mögliche Therapie bis zum Letzten ausreizen?

Wann darf man als Mensch in Ruhe sterben?

Ist es richtig, wenn ich jeden alten Menschen auf Teufel komm raus am Leben erhalte, nur, weil es mediz. machbar ist, sein Leben aber keine wirkliche Qualität mehr hat?

Ich werde irgendwann wieder arbeiten, aber auf keinen Fall mehr in der Kranken/Altenpflege.

fZr0ausch%en7x7


@ lampeter

Ja, das stimme ich Dir zu. Das hat mich auf der Gyn Onko auch immer sehr gestört, und was mit Menschen im Alter gemacht wird, das ist auch so ne Sache. Aber wo fängt man an, wo hört man auf. Das ist echt ein sehr schwieriges Thema. Wenn man nicht eine genau detaierte Patientenverfügung hat, wissen die Ärzte nicht was sie tun sollen. Das ist auch ein Grund, weshalb ich nicht mehr in die Pflege möchte.

wcennipchdtashi[erlxese


Hallo "Supersternchen",

geht´s noch :(v ??!! Ärzte lassen ihre "Helferinnen" kaum noch etwas tun, außer an der Anmeldung zu sitzen? Wir haben NICHT den Beruf einer sogenannten Sprechstundentante erlernt- dafür brauchten wir keine drei Jahre Ausbildung, in der auch medizinische Fachkunde inbegriffen ist! Zu Deiner Info- innerhalb dieser Ausbildung lernen wir medizinischen Fachangestellten die Blutentnahme und führen diese oft weitaus besser ducrh als so mancher Arzt.

G]litzerSt0ernxchen21


Halli ihr Lieben,

also wenn ich hier eure Beiträge so lese wird mir ja schon ein bisschen mulmig. Ich habe mich jetzt auch auf Ausbildungsstellen zur MFA beworben. Und hier wird der Beruf ja nicht gerade ins gute Licht gestellt.

Aber wenn ich es mal so sehe, ist es doch so, dass die MFA´s sehr viele Medizinische Bereiche kennenlernen bzw. dazu lernen. Und Blutabnahme lernt man ja auch eigentlich recht schnell. Und "Wennichdashierlese" hat total recht, manche Ärzte können wesentlich schlechter Blut abnehmen als manch eine MFA.

Ich habe am 12.4. ein Probearbeiten bei einem Chirurgen für die Ausbildung. Sollte dieses klappen werde ich nicht daran denken, was man nach der Ausbildung verdient sondern ich möchte einen Beruf erlernen und später weiter ausüben der mir Spaß macht und wo ich nicht dran denke ,,Ich mag den Beruf nicht aber es gibt gutes Geld"

Oder wie seht ihr das? @:)

H!leodyxn


Ich habe MFA (so heisst das jetzt korrekt ;-D) gelernt und es hat schon seine Gründe, warum ich lieber in der Gastronomie arbeite ;-)

Bezahlung ist mehr als schlecht. Eine gute Praxis zu finden ist verdammt schwer, meist hat man nen Drachen als Ersthelferin oder ein Arschloch als Chef. Mit Patienten hat man meist nicht viel zu tun (ich schon eher, da ich fast nur BEs etc. gemacht habe) sonder hauptsächlich Papierkram. Man bekommt den Unmut der Patienten direkt ab, denn den Doc anzuschnauzen trauen die sich nicht. Die Arbeitszeiten sind beschissen! Ich arbeite in der Gastro auch gerne mal über 12h aber da sind keine unbezahlten Mittagspausen oder Überstunden dabei!

Die guten Seiten gibt es natürlich auch. Manche Patienten vermisse ich schon fast und freue mich wenn ich sie in meiner Ausbildungspraxis treffe. Wenn man ein gutes Team hat macht das Arbeiten auch spaß. Die Arbeit kann interessant und abwechslungsreich sein.

Im Endeffekt ist der Job einfach zu schlecht bezahlt. Hier in München kann man sich davon keine Wohnung leisten! Würde es mehr Geld geben würde ich den Beruf sofort wieder ausüben, bis ich fertigstudiert habe ;-)

E)hemalOige2r Nutzer 7(#4100x80)


Ich habe MFA (so heisst das jetzt korrekt ;-D) gelernt

Du auch? Los, wir gründen noch ne 2te Selbsthilfegruppe ;-D


meist hat man nen Drachen als Ersthelferin

Also sooo schlimm find ich mich gar nich ":/

Im Endeffekt ist der Job einfach zu schlecht bezahlt.

Das sind aber andere auch. Ich komm mit 34Std (Überstunden werden ausbezahlt oder abgebummelt) mehr als locker über die 1000€ netto und hier und da gibts mal nen Bonus.

Aber natürlich bezahlt jeder Chef anders und ich verdien jetzt mehr als damals woanders bei ner Vollzeitstelle.

Hjl=odyn


Hey Miss_Rohspatz wir haben ja echt viel gemeinsam :)_ ;-D

Also sooo schlimm find ich mich gar nich

Ich sagte ja: Die meisten... Ich kenne auch ein paar ganz liebe :)z

Auf um die 1000 Netto bin ich auch gekommen, zwar bei über 40h aber ich muss sagen, dass ich eben in der Gastro wo ich ohne Ausbildung arbeite um einiges mehr verdiene.

Bei mir kommt halt noch dazu, dass ich in München wohne und da ne 2-Zimmerwohnung unter 700€ einfach nicht zu haben ist. Deswegen könnte ich von einem MFA Gehalt nicht leben... Habe als ich noch da gearbeitet habe immer noch nebenbei gejobbt.

Ach ja muss noch dazu sagen, dass es eigentlich ein sehr schöner Beruf ist, wenn man mit dem Geld klar kommt und ein nettes Team hat. Ist in meinem anderen Beitrag wohl eher nicht so rübergekommen ;-D

k<iwix_


Bin auch Arzthelferin bzw. MFA, wie es ja jetzt heißt und kann nur sagen, dass man einfach Glück haben muss.

Meine Ausbildung habe ich bei Neurologen angefangen, was der absolute Horror war und ich war auch schon kurz davor die Ausbildung komplett aufzugeben. Innerhalb der Ausbildung hab ich die Arztpraxis dann gewechselt und meine Ausbildung in einer anderen Praxis in München fertig gemacht. Und damit hab ich wirklich Glück gehabt. Ich hab 7 Chefs und alle sind wirklich toll, super Kollegen, auch eine super Erstkraft, tolle Arbeitszeiten, sehr selten Überstunden und dazu noch, für mich, gute übertarifliche Bezahlung (für die Tatsache, dass ich erst 1 Jahr ausgelernt bin).

Ich mag den Beruf gerne, vorallem weil wir in der Arbeit im Wechsel in verschiedenen Bereichen arbeiten. Anmeldung, Labor oder der ständige Kontakt mit den Patienten macht das ganze immer wieder abwechslungsreich.

Trotzdem werde ich auf kurz oder lang aber mal andere Wegen einschlagen.

Ich habe momentan großes Glück, aber ich kenne viele Arzthelferinnen, die mit ihrer Arbeit und dem Verdienst alles andere als glücklich sind und viele machen nachträglich noch eine neue Ausbildung oder etwas anderes.

Ich will hier keinem den Beruf vermiesen, da er auch wirklich sehr schön ist, aber man sollte es sich wirklich genau überlegen. ;-)

E`hemaligqer Nu1tzexr (#4~10080x)


Es sind schon mehr als 1000€ netto. Bewegt sich zwischen 1000 und 1500 irgendwo so dazwischen... :=o

Ich komm aus der Hauptstadt, billig is es hier auch nicht, aber es scheint, als zahl ich für meine Wohnung nur die Hälfte von Deinen erwähnten 700€.

Meine Mädels und die Cheffin sind super, ich kann mich - zum ersten Mal - bisher nicht beschweren.

Manchmal warte ich schon darauf, dass es mal laut wird, ich bin eigtl. fast nur Mobbing oder anderes schlechtes Klima gewöhnt gewesen ;-D

Aber in jeder der Praxen war viel mehr zu tun als nur öder Verwaltungskram. Ich finde, das wird hier bisher zu negativ dargestellt...

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