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Überweisung durch Hausarzt

B{iggxi T hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe heute bei meinem Hausarzt angerufen und wollte mir - wie immer - telefonisch eine Überweisung für den Gyn ausstellen lassen. Nun bekomme ich gesagt, das geht nicht mehr, der Arzt müsse mich sehen - neue Regelung.

Ich frage mich nun, woher kommt diese Regelung, will mein Arzt abkassieren - er mißt mir dann den Blutdruck und schaut mir tief in die Augen - oder gibt es irgendwelche neuen Regelungen durch die Gesundheitsreform. Das Tolle ist, ich habe bei meiner Krankenkasse und bei der Kassenärztlichen Vereinigung angerufen und beide konnten mir die Frage nicht beantworten. Jetz habe ich als Lösung noch 'ne Telefon-Hotline - toll.

Wie ist das bei Euch ??

Gruß + Danke

Antworten
S1ilberlmondfauge


@ Biggi T

Hallo Biggi,

ich tippe mal auf: Arzt möchte etwas Geld verdienen. Wenn er dich sieht, kann er abrechnen.

Mal sehen was andere Leute schreiben...

LG Silbermondauge

tuhe-vcavexr


Ich tippe eher mal, der Hausarzt nimmt seine Lotsenfunktion einigermaßen ernst: Überweisen soll er dann, wenn er etwas nicht selber machen kann. Um das zu beurteilen, muss er zumindest wissen, worum es geht - und das kann er wohl kaum, wenn ihm nur die Arzthelferin den Schein hinhält mit dem Kommentar "die hat angerufen".

Was Gynäkologen angeht, geht es z.B. bei einem Großteil der Überweisungen schlicht und einfach um Verhütungsmittel - und da ist es in der Tat schwer einzusehen, dass Gynäkologen jeweils für ein simples Folgerezept einen Überweisungsschein kriegen und jedesmal ihr ganzes Routine-Untersuchungs-Brimborium abrechnen (Labor, Untersuchung, Beratung - das läppert sich!). Da wäre es weitaus günstiger, wenn die Weiterverordnung der HA übernimmt (was ja bei den allermeisten anderen Medikamenten auch geht) und nur z.B. einmal jährlich überwiesen wird (oder eben bei Problemen).

Ich kenne das natürlich auch, dass der Patient schon beim Löhnen seiner 10 Euro gefragt wird "brauchen Sie noch Überweisungen?" - aber das ist nicht Sinn der Sache. Die Entscheidung zum Überweisen muss der jeweilige Arzt treffen - und das kann er eben nur, wenn er auch mit dem Patienten redet.

hth

MIchael

SVilbBermoMndauxge


@ the-caver

Also in diesem bestimmten Fall würde es bedeuten, dass der Hausarzt die "Pille" verschreibt ?

Ich kenne es übrigens - nicht wegen der Pille aber wegen anderer Dinge - dass erst der Hausarzt das "Brimborium" macht und dann der andere Arzt nochmal genau dasselbe ! Und das ist zeitaufwendig...

Gruß Silbermondauge

PS: Und früher hatte ich mal einen Hausarzt, der war das andere Extrem...der hat NIE überwiesen, sogar wenn es nötig gewesen wäre(aber das ist ein anderes Thema)

BpiggHix T


Merci für die Antworten. Also mein Arzt ist eigentlich schon von der gewissenhaften Sorte - ich war immer sehr zufrieden und habe ihm auch schon so einiges zu verdanken. Das mit dem >> nur noch persönlich << nervt mich aber schon sehr, zumal ich denke, dass ich das manchmal auch beurteilen kann, wenn es eben so gar keinen Sinn macht, dass er sich das ansieht. Kommt dazu, dass ich schon das Gefühl habe, dass er in letzter Zeit neben der Gesundheit seiner Patienten auch auf sein Geld achtet.

Da ich bisher eigentlich immer gut mit ihm reden konnte, werde ich ihn doch nochmal direkt ansprechen - vielleicht kann ich ihn ein bißchen in meine Richtung bewegen.

tvhe)-wcavxer


Selbstverständlich achtet er auf sein Geld - er ist ja schließlich freiberuflicher Unternehmer! Der Uterschied zu früher ist der, dass er von der KV immer mehr Daumenschrauben angelegt bekommt (Medikamentenbudgets, Generikaquoten u.s.w.). Dazu kommt, dass die Honorare der niedergelassenen Ärzte gedeckelt sind (sprich: je mehr gemacht wird, desto weniger gibt´s pro Leistung). Deshalb hat er vermutlich wenig Lust, überflüssige UNtersuchungen anzuleiern, die dann den Punktwert (und damit auch sein eigenes Honorar) weiter senken.

Und warum ein Allgemeinarzt nicht qualifiziert sein sollte, die Pille zu verschreiben (ist ja eh Provatrezept, also kein Budgetproblem), wäre mit unklar. Ich verschreib sie ja auch (zumindest meiner Freundin), und ich bin Anästhesist. Alle drei Monate "große Inspektion" beim Gynäkologen muss nun wirklich nicht sein.

Schönes Wochenende

LEissjy2003


Um eine Überweisung auszustellen, muss der Arzt bzw. die Arzthelferin die Krankenkassenkarte einlesen, falls im Quartal noch nicht geschehen, und eine Überweisung bzw. 10 Euro Praxisgebühr haben, falls noch nicht wo anders bezahlt (und wenn woanders bezahlt, dann halt ÜW von dem Arzt)

Das ist seit Januar 2004 so.

SOilxberKmonRdaugxe


Alle drei Monate "große Inspektion" beim Gynäkologen muss nun wirklich nicht sein.

Ich gehe jede Wette ein, es gibt auch nicht alle 3 Monate eine "Inspektion" sondern allenfalls fragt der/dieGyn, wie es einem geht und dann wird das Rezept ausgestellt.

Aber so gesehen wäre es ja auch echt einfacher, frau geht einfach zum Hausarzt und holt sich Rezept. Ist ja auch weniger zeitaufwändig !

Gruß Silbermondauge

rRazor"bladde kLiss


Ich gehe jede Wette ein, es gibt auch nicht alle 3 Monate eine "Inspektion" sondern allenfalls fragt der/dieGyn, wie es einem geht und dann wird das Rezept ausgestellt.

Ich seh den Arzt nicht mal unbedingt, wenn ich mir n Rezept hol. Ich sag vorne dass ich n Rezept brauch, das wird ausgedruckt, zu ihm zum unterschreiben gedacht und ich kann gehen.

Vor einigen Monaten musste ich mir die Pille mal vom HA verschreiben lassen, weil mein Gyn Urlaub hatte und ich unbedingt die neue Packung brauchte und dort wurde meiner Mum von der Arzthelferin gesagt, dass geht aber nicht immer und es geht auch nur für eine 1Monatspackung oO

KbadMh;idxya


Mal eine doofe Frage...

ich habe heute bei meinem Hausarzt angerufen und wollte mir - wie immer - telefonisch eine Überweisung für den Gyn ausstellen lassen.

Warum das denn ??? ich habe mir noch nie eine Überweisung geholt, bin immer so zum Gyn gegangen.

RZaplxady


Kadhidya

weil es leute gibt, die im quartal schon beim hausarzt waren, wenn sie jetz ohne überweisung zum FA gehen würde, müsste sie NOCHMAL 10 euro zahlen

l;enaRlenxa


Hallo,

ein Hausarzt darf nur eine Packung Pille verschreiben. Die Pille

steht unter Gynologischen Bereich.

Gruß

t!he-Ncaxver


Der Hausarzt darf selbstverständlich mehr als nur eine Packung Pille verschreiben - er tut es nur in der Regel nicht, da er Dinge, mit denen er sich nicht auskennt, lieber dem zuständigen Facharzt überlässt. Eine Regelung, dass bestimmte Arzneimittel nur von bestimmten Fachärzten verschrieben werden dürften, gibt es nicht.

Grüße

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