» »

Standardtarif Private Krankenkasse

c<harPlyxg hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Welche Erfahrungen habt Ihr als Patient mit dem Standardtarif der Privaten Krankenkasse gemacht?

Ich bin Rentner und kann den Beitrag von über 800€ im Monat für die PKV nicht mehr aufbringen und denke deshalb über den Wechsel in den Standardtarif nach. Gerüchteweise habe ich gehört, dass es vorgekommen ist, dass Ärzte die Behandlung bei Standardtarifversichterten verweigert haben oder nur missmutig angegangen sind. Gibt es solche oder ähnliche Fälle?

Antworten
zmuzxa


hi,

für deinen arzt ist es im grunde egal, ob du im standardtarif bist oder den "tip-top"-tarif eingegangen hast.

solltest du eine ärztliche oder z.b. physiotherapeutische leistung benötigen (letzteres ja gerade für reha nach herzinfarkt oder auch schlaganfall sehr wichtig!), so rechnet der erbringer im falle des arztes nach der GOZ ab, du erhälst dann die vereinbarte versicherungsleistung von deiner PKV. den arzt interessiert das vertragsverhältnis sowie die eingegangenen leistungsbedingungen, die du mit deiner versicherung eingegangen bist, nicht - privatleistung ist und bleibt privatleistung. die restkosten, die nicht durch die versicherung gedeckt sind, sind dann von dir privat zu leisten.

solltest du den standardtarif wählen, so solltest du also auf jeden fall geld zur seite legen oder eben die ersparnisse, die du während deines lebens zur späteren deckung deiner PKV angesammelt hast, hierfür vormerken.

hast du dich bereits erkundigt, ob eine erhöhung der eigenbeteiligung vorteilhaft für dich sein könnte? hast du einbett- oder zweibettzimmer gewählt? bis zu welchem satz (3.5 oder unbegrenzt?)?

ansonsten ist es dann verhandlungssache, ob sich deine behandelnden ärzte erweichen lassen, dir eine rechnung auszustellen, die eben vollständig durch den standardtarif gedeckt ist - wird allerdings sicherlich nicht jeder arzt machen, viele fachärzte sicherlich nicht.

aber lieber im standardtarif als verhungern!

gruß, zuza

M9ercavrior


würde auch zunächst mal prüfen lassen, ob man den bestehenden Tarif nicht optimieren kann, indem man z.B. Selbstbeteiligung erhöht o.Ä. (kommt natürlich auch darauf an, wie oft du beim Arzt bist, ob das vorteilhaft wäre, etc.)

@ zuza:

GOZ = Zahnarzt; normaler Arzt = GOÄ

ansonsten stimmts schon - der Arzt rechnet ja nicht mit einer Versicherung ab, sondern mit dir als Versichertem, d.h. der weiss ja gar nicht, inwiefern du versichert bist (theoretisch könntest du auch gar keine Versicherung haben und den Arzt würde das nicht interessieren, müsstest die Rechnung dann eben selbst bezahlen)

Manche Ärzte lassen schon teilweise mit sich reden, wenn man sie darauf hinweist, dass man z.B. höheren Selbstbehalt hat, dass sie die Rechnung "moderat", d.h. nicht zu hohe Sätze abrechnen sollen.

Man muss dann quasi ggf. mit dem Arzt ein wenig verhandeln (wie beim Autokauf auch z.B.)

zZuiza


na man darf sich doch mal vertippen, oder :-D

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gesundheitswesen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH