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Ausbildung medizinische Fachangestellte (Arzthelferin)

cnut:e g#iTrl 1x8 hat die Diskussion gestartet


hallo liebe foris!

ich war diese woche 2 tage in einer gynäkologischen praxis probearbeiten und muss mich bis ende der woche entscheiden...

das problem ist, dass ich eigentlich gar nicht in diese richtung gehen wollte, aber angst hatte, keine ausbildung zu finden, was sich auch bestätigt hat.

das probearbeiten fand ich aber gar nicht soo toll, weil die arzthelferin dort gar nicht so viel gemacht hat. die ärztin hat die untersuchungen ganz alleine gemacht und die helferin hat nur ab und zu mal blutdruck gemessen und hat die karteien rausgesucht und in den pc eingetragen, mehr eigentlich kaum.

ich weiss nicht wie das in anderen praxen aussieht, ob man da mehr machen darf?! für mich war das ein bisschen sehr wenig und eher langweilig. das man wenig verdient macht mir natürlich auch sorgen.

andererseits hab ich im internet schon nachgelesen und sehr vielen gefällt der beruf gut.

gibt es hier eine arzthelferin die mir vielleicht ihre meinung geben kann??

würde mich über tipps freuen

danke im voraus

Antworten
REapladxy


Ich bin zwar keinen Arzthelferin, aber ich würde es versuchen, du kannst ja innerhalb der Probezeit noch kündigen, wenn´s gar nichts ist für dich! Momentan bekommen nur die Hälfte die eine Ausbildungsstelle suche auch wirklich eine Stelle, von daher, sei froh drüber! So wenig verdient man da doch auch nicht, oder? Da gibts noch viel schlimmere Sachen, etwa Frisörin oder Bäckereiverkäuferin, da bekommst grad mal so 250-300 netto!

Klar, viele Frauenärzte führen die Untersuchung allein durch, ich würde auch nicht wollen, dass die Helferin dabei ist, während ich da breibeinig dalieg ;-) ... Trotzdem glaub ich, dass der Beruf auch interessant ist, du lernst ja auch in der Schule ziemlich viel drüber!

m,auseafussies


Geh doch zum Zahnarzt, da machen die Angestellten meist mehr als der Arzt!

c7ute SgirlF 1x8


beim zahnarzt geh ich auch nächste woche probearbeiten, aber der hat viele zum arbeiten eingeladen, da ist also gar nichts sicher....

hab halt angst das ich nichts mehr finde und wenn ich doch noch ein besseres angebot bekomme, habe ich vielleicht bei der ärztin schon zugesagt. dann kann ich doch nicht mehr absagen??

R-aplaxdy


Dann musst du dich eben entscheiden, VIELLEICHT einen besseren Job oder am Ende evlt. gar keinen!

So ging´s es schon vielen von uns

cuute grirl x18


ja klar, nix zu haben ist natürlich gar nicht gut.

aber mir hat das probearbeiten jetzt ja auch nicht soo zugesagt und ich weiss halt nicht, ob es während der ausbildung besser wird, oder ob das was ich gesehen habe shcon alles war.

wär doch auch am ende schade nach der ausbildung nochmal ne umschulung machen zu müssen....dann vllt doch noch ein jahr arbeiten gehen....

gibts denn hier keine arzthelferinnen :°(

snaasnla7x8


ich habe meine Ausbildung in einer chirurgischen Unfallpraxis gemacht. Wir dürfen sehr viel machen. Es kommt eben darauf an, in welcher Fachrichtung Du die Ausbildung machst. BEim Gyn kannst Du normalerweise nur Blut abnehmen, Blutdruck messen, Urinuntersuchungen machen, CTG anhängen etc. Bei mir war es so, dass ich schon relativ früh anfangen durfte zu gipsen, unter Aufsicht zu spritzen, Blut abnehmen, Röntgen unter Aufsicht (also mit jemand zusammen, der den Röntgenschein hat), ebenso wurde erwartet, dass wir selbstständig sämtliche Verbandswechsel machen. Nach einiger Zeit wurde ich im OP eingelernt zum Assisieren. Das war echt sehr interessant. Ich bin übrigens über einige Umwege wieder dort gelandet vor einem Jahr. Und esmacht mir immer noch sehr viel Spass, denn mittlerweile arbeite ich als Erstkraft dot und habe auch viel Verantwortung, z.B. Azubis anleiten, sämtlicher Schriftverkehr wie auch das Erstellen der Rechnungen für die Privatpatienten und der Berufsgenossenschaft mache nur ich. Aber wenn Du natürlich ursprünglichgar nicht in die Richtungwolltest und prinzipiell keine Lust an solch einer Arbeit hast, ist es natürlich sehr schwierig!

LG

L3isjsyh20x03


doch, ich bin arzthelferin.

es kommt auf die praxis an.

ich persönlich würde es nicht wieder tun.

cnute gi rlx 18


kannst du mir den grund genauer beschreiben?

was sind deine aufgaben dort?

und wieso bist du unzufrieden? hast dus dir anders vorgestellt?

Lzissmy20x03


Naja, die meisten AHs die ich kenne sind einfach unzufrieden.

Überstunden ohne Ende- und das Geld was man dafür bekommt, ringt einem nur ein müdes Lächeln ab.

Zudem wird man irgendwie nur selten für voll genommen...man ist ja nur die Tante die hinterm Tresen sitzt und keine Ahnung hat...jaja.

Da machst du aber sicher andere Erfahrungen, versuchen solltest du es ruhig. Du hast ja die Probezeit. Wenn es dir während dieser Zeit nicht gefällt, dann brich es aber wirklich ab, damit du dich nicht umsonst 3 Jahre quälst.

CBhannxelG


Vorstellungsgespräch beim Frauenerzt!!!!!

Hallo Ihr Lieben *:)

mein Name ist Chantal 23 Jahre jung, bin neu hier und hab sofort auch ein paar Fragen an Euch.

Nächste Woche Freitag ein Vorstellungsgepräch beim Frauenarzt.

Es handelt sich um eine Ausbildungsstelle zur Medizinischen Fachangestellten,um die ich mich beworben habe.

Nun bin ich schon sehr nervös,wenn ich nur an den Tag denke.

Hat den vielleicht schon jemand von Euch einen Vorstellungsgespräch beim Frauenarzt gehabt?

Wie läuft das Gespräch ab?

sind die anderen Arzthelferinnen auch dabei?,oder nur der Arzt?

welche möglichen Fragen,Seitens des Arztes werden gestellt?

Ich wäre Euch sehr Dankbar dafür ,wenn Ihr mir dieses beantworten könntet. :-)

Schöne Grüsse an alle

Chantal

k]irschxe112


hey cute

bin auch arzthelferin. also bei nem frauenarzt würde ich jketzt auch nicht arbeiten wollen. Habe damals in einer Unfallpraxis/Chirurgie und Regamedizin gearbeitet. Das war toll. Ich konnte echt selbsständig arbveietn. Habe meinen Röntegnschein gemacht das hat mir ermöglicht zu röntgen, habe eine Weiterbildung gemacht für Bandagen und Einlagenanpassung (in der Praxis war ein Orthopädietechniker vor ort und dort hab ich die Weiterbildung geamcht) Verbands-und Gipskurs usw. In solchen Praxen bzw in einem solchen gebiet hast du vielmehr möglichkeiten selbsständig zu arbeiten. Elektrotherapie machen usw.

Jetzt arbeite ich in ner Radiologie und fahre CT ,Kernspin, mache Mammographien und in dem Nuklearbereich. Das hat mir der Röntgenschein ermöglicht. Also mit der Asblidung im richtigen bereich kannst du echt auch selbsständig arbeiten

grüssle :-)

c6ute\ girlx 18


habe die stelle jetzt eh doch nicht bekommen...

nächste woche bekomm ich noch von einem zahnarzt bescheid gesagt, bei dem war ich 3 tage probearbeiten.

und bald als rechtsanwaltsfachangestellte probearbeiten.

ist was ganz anderes, aber interessant betsimmt auch und bietet doch viele möglichkeiten??

sHtern:i85


Hallo zusammen!

Es kommt meiner Meinung nach immer auf die Praxis bzw. den Arzt an. Ich hatte vor etwa einem Monat ein Vorstellungsgespräch bei einem Kardiologen, musste dann eine Woche probearbeiten und wurde dann schon als Aushilfe eingestellt. Ab 1. August gehts dann mit der Ausbildung los.

Jedenfalls wurde mir direkt am ersten Tag alles gezeigt und nach der ersten Woche durfte ich schon ganz alleine im Belastungs-EKG arbeiten. Also EKGs schreiben, Ergos und so durchführen, manchmal werde ich auch im Echo eingesetzt.

Zwei Bekannte von mir waren in anderen Praxen (Gyn und Allgemeinmediziner) aber überhaupt nicht zufrieden während der Ausbildung, weil sie dort vor allem putzen musste und andere Drecksarbeit machen musste. Da war es wohl generell so, dass die Arzthelferinnen so gut wie nichts mit Untersuchungen zutun hatten (was ich beim Gyn ja auch verstehe) und nur dazu da waren um Blut abzunehmen, RR zu messen, zu putzen und Abrechnungen zu machen.

Vor allem in der gyn Praxis war es so extrem.

Ich habe auch ehrlich gesagt Angst, dass wenn ich in zwei Jahren mit der Ausbildung fertig bin, ich in einer Praxis lande, wo es so eine gewisse Hierarchie gibt und ein schlechtes Arbeitsklima herrscht.

LG

Maria

SoilkxeK.


Hallo @all

Meine Ausbildung liegt nun schon gut 11 Jahre zurück, aber ich möchte diese Zeit absolut nicht missen. Ich hatte das Glück, in einer internistischen Praxis zu lernen, wo ich auch schon als Azubi einiges selbständig machen durfte. Grundsätzlich bleibt aber der Grundsatz "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" und so müsst Ihr Euch als Azubis damit anfreunden, dass Ihr zunächst mal überall zuschaut, den Gang zur Post erledigt oder halt Putzarbeiten in der Praxis zu erledigen habt. Hygiene ist eines der wichtigsten Themen in diesem Bereich und darauf sollte/muss halt immer geachtet werden.

Dass die Arbeit in einer gynäkologischen Praxis einseitiger und evtl. auch langweiliger erscheint als z. B. in einer chirurgischen oder allgemeinärztlichen Praxis ist normal. Schließlich wird hier die meiste Arbeit vom Gynäkologen selbst gemacht und man hat als Arzthelferin meist nur wenige Aufgabengebiete.

@cute girl 18

für mich hört sich das so an, als hättest Du Deinen Traum-/Wunschberuf noch nicht so ganz gefunden. Klar, dass man z. B. als Zahnarzthelferin mehr im Bereich Assistenz zu tun halt als in einer gynäkologischen Praxis, jedoch solltest Du Dich halt auch fragen, ob Du es Dir vorstellen kannst, täglich im Mund fremder Leute zu arbeiten. Arzthelferin war immer mein absoluter Traumjob und ich bin froh ihn erlernt zu haben, jedoch wäre Zahnarzthelferin für mich der absolute Horror gewesen. Es liegen halt doch viele Unterschiede in den beiden Berufen, obwohl sie sich so ähnlich sind.

Und Rechtsanwaltsfachangestellte geht ja in eine ganz andere Richtung. Mit Sicherheit ist dieser Beruf auch interessant, aber mache Dir bitte vorher schon Gedanken darüber, ob dieser Beruf für Dich nur momentan interessant erscheint oder ob Du auch nach der Ausbildung diesen Job beibehalten möchtest.

@sterni85

man bleibt als Arzthelferin immer "Helferin", was sich auch mal dadurch bemerkbar macht, dass man putzen, aufräumen und auffüllen muss. Das gehört zum Job dazu. Das Reinigen von Geräten, das Abwischen und Desinfizieren der Liegen etc. war bei uns immer Aufgabe der Arzthelferin und nicht der Putzfrau. Auch die Aktenvernichtung oder das Wegbringen von Altpapier gehörte zu unseren Aufgaben (alles während der Arbeitszeit versteht sich). Eine gewisse Hierarchie gibt es in jeder Praxis und man muss sich als "Neue" erst mal "unter- bzw. einordnen". Ich kann mich heute auch nicht einfach in einer Praxis bewerben, sagen, dass ich schon etliche Jahre im Beruf gearbeitet habe und erwarten, dass ich dann z. B. nicht mehr putzen muss. Eine gewisse Rangordnung gibt es in jeder Praxis und so müsste auch ich mich erst mal unterordnen und einarbeiten, ehe ich überall mitreden kann.

Ein schlechtes Arbeitsklima kann man hingegen leider nicht immer direkt erkennen, jedoch hab ich es bei meinen Vorstellungsgesprächen immer so gemacht, dass ich mehr als verfrüht (z. B. 45 Minuten vor Termin) in der betreffenden Praxis war. In der Wartezeit hatte ich meist die Möglichkeit, die Helferinnen im Umgang untereinander und teilweise auch im Umgang mit dem Chef zu beobachten, was einem dann bei einer eventuellen Entscheidung weiterhelfen kann.

Grundsätzlich kommt es auch immer auf den Arbeitgeber selbst an, wieviel Verantwortung er an seine Helferinnen abgibt und in welchem Rahmen die Helferin selbständig arbeiten darf. Hier spielt natürlich auch immer die Fachrichtung eine Rolle, da nicht in jedem Bereich übermäßig viele Arbeiten für die Helferin anfallen.

Wünsche Euch für Eure Zukunft alles Gute und viel Glück.

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