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Warum ich Ärzte hasse

i9chwerrd*ewijeder\gesuxnd hat die Diskussion gestartet


Nach meiner Ärzte-Odyssee wurde mir eines klar: Fast alle Ärzte sind arrogante, besserwisserische Klugscheißer, denen das Leid ihrer Patienten am Arsch vorbeigeht. Und Ahnung vom Wesen des Menschen haben sie sowieso nicht!

Der überwiegende Teil der Schulmediziner mit einer Denkschranke aufgewachsen, die die gesamte moderne Welt des Westens durchzieht. Fast alle von uns sind geprägt von der Vorstellung, Körper und Geist seien zwei voneinder trennbare Dinge und die Welt sei eine objektiv unabhängig existierende Realität, die aus fester Materie bestehe und wie eine Maschine funktioniere. Zu verdanken haben wir das im Wesentlichen zwei Herren: René Descartes und Isaac Newton. Auf dieser im 17. Jahrhundert enstandenen Weltvorstellung basieren all unsere Wissenschaften. Das Fatale dabei ist, dass die Wissenschaft, wie wir sie heute kennen, eine Art Absolutheitsanspruch erhebt. Dabei gründet sie sich selbst auch nur auf dem Dogma der oben genannten Herren.

Wir alle wurden in Erziehung und Schule so auf diese Art von Denken getrimmt, dass uns die westliche Wissenschaft wie eine Instanz erscheint, deren Methodik und Denkweise unfehlbar sind. Wir "glauben" der Wissenschaft. Umgekehrt glaubt die Wissenschaft aber nichts, was sich ihren Grundsätzen entzieht. Das ist auch gut so! Aber es bringt eben auch den Nachteil, dass sie allzu leicht dazu verführt, große Zusammenhänge nicht mehr zu sehen. Alles wird immer weiter zerteilt und es gibt immer mehr Spezialisten. Die Generalisten aber verschwinden zusehends. Echte Heiler gibt es nicht mehr - dafür aber jede Menge Fachidioten, die das Wesen ihrer Patienten auf die bloße Summe ihrer Symptome runterkürzen. Ein Patient ist kein Patient, sondern ein "Fall", eine Karteikarte mit Versichertennummer. Kommt ein neuer "Fall" in die Praxis, wird zu oft das Standard-Programm runtergenudelt, ohne das jemals eine ausführliche Anamnese gemacht wurde.

Wen wundert es da, wenn der HNO-Arzt nix findet, wenn er nur auf sein Fachgebiet "Ohr" glotzt, wenn er einen Tinnitus-Patienten vor sich hat? Und wen wundert es, wenn ein Neurologe ein komplexes Beschwerdebild vorschnell als "somatoforme Störung" abtut, sobald er merkt, dass er unfähig für eine Diagnose ist? So nehmen viele Ärzte-Odysseen ihren Anfang. Ganz einfach deshalb, weil zu viele Ärzte zu beschränkt vorgehen, schlampige Anamnesen machen bzw. die Patienten erst gar nicht ausreden lassen, und zu oft einen Schnellschuss Richtung "somatoforme Störung" machen, ohne sich selbst mit somatoformen Störungen auszukennen.

Hier fehlt es offensichtlich an der richtigen Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten und vor allem an einem breiter gefächerten Wissen. Mal ehrlich: Was trennt den Laien von einem Mediziner? Nur ein Uni-Studium, dass sie befähigt, Körperteile und -vorgänge mit lateinischen Namen zu benennen (damit Patienten ja nicht verstehen, was im Bericht steht...)! Das waren mal junge Studenten, die genau den gleichen Mist durchlaufen haben wie z.B. irgendwelche BWL-Studenten, die heute in Banken sitzen. Und sie haben in ihrer Studentenzeit auch die gleichen Saufparties gefeiert...

Das sind also auch alles nur Menschen wie du und ich, mit eben den gleichen Fehlbarkeiten und Schwächen. Leider maßen sich viele der Herren Doktoren immer noch an, mit Patienten nach Belieben verfahren zu können. Sie betrachten ihren Doktor-Titel als eine Art Lizenz dafür, über den Patienten beliebig zu verfügen. Und sie sind sehr leicht in ihrer Eitelkeit gekränkt, wenn ein Patient neugierig ist, zur Sicherheit noch einen zweiten Arzt aufsucht oder Therapievorschläge anzweifelt. Doktorchen lässt sich eben nicht gern reinreden. Komisch nur, dass ich von 3 verschiedenen Ärzten 3 verschiedene Diagnosen bekomme - mit ein und derselben Krankheitsschilderung. Woran liegt das? Tja, weil die Ärzte eben auch nur ihren vorgefertigten Neigungen nachgehen. Viele haben eine Art Spezialität. Geht man z.B. zu einem Neurologen, der sich irgendwie auf Kreislaufprobleme eingeschossen hat, so wird dieser eine Neigung zeigen, verstärkt Kreislaufprobleme zu diagnostizieren - auch wenn dort gar keine Ursache liegt. Bei einem Neurochirurgen, der sich gut mit Halswirbelsäulen-Problemen auskennt, wird man wiederum vielleicht eher eine Diagnose bekommen, die sich auf die Halswirbelsäule bezieht, usw. usw.

Am Ende ist man der dumme Patient, der von Arzt zu Arzt rennt und immer verwirrter wird. Denn bei den Ärzten und den Fachrichtungen untereinander fehlt es offensichtlich einfach an fachübergreifendem Austausch - und vor allem an menschlicher Kompetenz, wenn es um die richtige Betreuung der Patienten geht. So steht man dann wieder alleine da und muss selbst ausknobeln, was eigentlich Aufgabe der Ärzte wäre. Dafür werden sie eigentlich bezahlt - raus kommt aber zu oft nix, da der Eid des Hippokrates dem modernen Mediziner kaum noch etwas bedeutet. Im Vordergrund stehen die Kassenabrechnung, Karrieregeilheit oder schlicht Faulheit und Bequemlichkeit. Wer kennt sie nicht, die Ärzte, die seit Jahren in ihrer mit Kunstbildern vollgehängten Praxis im Ledersessel sitzen und immer den gleichen Mist verschreiben, weil ihnen nix besseres einfällt? Welcher Arzt will seinen Patienten schon ernsthaft helfen? Ich kenne von über 20 Ärzten, die ich bisher kennenlernen durfte, gerade mal einen einzigen! Und das ist nicht nur ineffektiv, sondern auch unnötige Geldverschwendung seitens der Kosten für die Krankenkassen. Und dann gehen die Herren Ärzte auch noch demonstrieren, weil ihnen nun angeblich die Mittel fehlen, um den Patienten optimale Leistungen zu bieten. Fehlanzeige! Man könnte die Patienten sogar mit noch weniger Budget weitaus effektiver behandeln, wenn man all die eingefahrenen Diagnose- und Behandlungsmethoden überdenken würde, die im Grunde genommen immer noch dem gleichen Schema wie vor 20 Jahren folgen. Nach wie vor werden Patienten untersucht, als seien sie eine Tür bei ein Schanier quietscht. Und nach wie vor werden sie auch so behandelt: Entweder operiert man das Schanier oder man schmiert es (die Pharmaindustrie freut sich). Wenn das Schanier aber quietscht, weil die Tür verzogen ist, so wird das in aller Regel übersehen.

Die Schwemme der Heilpraktiker reibt sich natürlich die Hände. Sie fangen all jene Patienten auf, die mit der Schulmedizin nicht weiterkommen - und ziehen ihnen zu einem nicht unbeträchtlichen Teil das Geld für überzogene Heilungsaussichten bzw. teilweise dubiose Behandlungsansätze (z.B. Atlasprofilax) aus der Tasche. Patienten, die im Stich gelassen werden, klammern sich eben verständlicherweise an jeden Strohhalm, um wieder gesund zu werden.

Viel wichtiger aber wäre ein Umdenken in der Schulmedizin. Patienten müssten besser betreut werden. Alle Mediziner sollten vor Zulassung zum Studium einen Test durchlaufen müssen, der auch ihre Sozialkompetenz auf eine Eignung im Umgang mit Menschen abklopft. Ferner sollten Medizinstudenten gezwungen sein, im Verlauf ihres Studiums auch im menschlichen bzw. psychologischen Umgang mit Patienten geschult zu werden.

Hausärzte sollten so etwas wie Manager sein und nach Möglichkeit zwischen den Spezialisten vermitteln. Noch besser wäre es natürlich, wenn die Spezialisten sich in schwierigen Fällen sogar direkt austauschen würden. So etwas ist aber äußerst selten. Und ein privates Ärzteteam können sich zudem auch nur Superreiche leisten. Wer arm ist, wird ohnehin vergessen.

Antworten
_-dem4ol0ant_


Hallo,

Erstmal halte ich die Überschrift für überaus deplaziert. Einen Hass auf eine gesamte Berufsgruppe ist überaus ungebildet und würgt eine Diskussion von vornhinein ab.

Du stellst eine Reihe von Behauptungen auf, die so aus der Leere gegriffen sind, dass man noch nichteinmal direkt drauf eingehen kann. Ein Beispiel dafür wäre:

Fast alle Ärzte sind arrogante, besserwisserische Klugscheißer, denen das Leid ihrer Patienten am Arsch vorbeigeht. Und Ahnung vom Wesen des Menschen haben sie sowieso nicht!

Ich könnte jetzt das komplette Gegenteil behaupten und wäre auf deinem Diskussionsniveau. Aber ich bin mir sicher, dass die Wahrheit in der Mitte liegt.

Fast alle von uns sind geprägt von der Vorstellung, Körper und Geist seien zwei voneinder trennbare Dinge und die Welt sei eine objektiv unabhängig existierende Realität, die aus fester Materie bestehe und wie eine Maschine funktioniere.

Das ist definitiv FALSCH. Goggle mal das Fachgebiet Psychosomatik. Allein die Existenz dieses Gebietes hebelt dein Argument aus.

Wir alle wurden in Erziehung und Schule so auf diese Art von Denken getrimmt, dass uns die westliche Wissenschaft wie eine Instanz erscheint, deren Methodik und Denkweise unfehlbar sind. Wir "glauben" der Wissenschaft.

Fakt ist, dass uns diese Methodik am weitesten von allen Gebracht hat. Man betrachte nur mal die stetig steigende Lebenserwartung der Menschen, die ein funktionierendes Gesundheitssystem haben und die westliche Medizin betreiben. Meinst du das kommt von alleine?

Wen wundert es da, wenn der HNO-Arzt nix findet, wenn er nur auf sein Fachgebiet "Ohr" glotzt, wenn er einen Tinnitus-Patienten vor sich hat? Und wen wundert es, wenn ein Neurologe ein komplexes Beschwerdebild vorschnell als "somatoforme Störung" abtut, sobald er merkt, dass er unfähig für eine Diagnose ist? So nehmen viele Ärzte-Odysseen ihren Anfang.

Das ist durchaus ein Problem. Aber ich kenne keine bessere Lösung, als die die wir momentan haben. Der Allgemeinmediziner schaut auf alles und dann wird zum Spezialisten überwiesen. Was wäre die Alternative? Überall Allgemeinmediziner, die allgemein denken aber nix auf einem bestimmten Gebiet können? Suuuper^^

Mal ehrlich: Was trennt den Laien von einem Mediziner? Nur ein Uni-Studium, dass sie befähigt, Körperteile und -vorgänge mit lateinischen Namen zu benennen

Nicht sonderlich fundiert, was du da behauptest. Vergleich es damit: Könntest du die Arbeit eines Ingenieurs machen ohne dieses Fach studiert zu haben? Deine Brücken würden einbrechen das garantier ich dir. Stell dich dochmal in ein Krankenhaus und behandel mal einen Patienten, der unter einem anaphylaktischen Schock leidet. Ganz ohne Fachwissen. Viel Spaß...

Das sind also auch alles nur Menschen wie du und ich, mit eben den gleichen Fehlbarkeiten und Schwächen.

Den Satz solltest du dir fett unterstreichen. Denn genau der spiegelt wieder warum nicht alle Ärzte so perfekt sind wie du sie gerne hättest.

Doktorchen lässt sich eben nicht gern reinreden. Komisch nur, dass ich von 3 verschiedenen Ärzten 3 verschiedene Diagnosen bekomme - mit ein und derselben Krankheitsschilderung.

Komisch nur, dass die Studenten im 2. Staatsexamen mit dem Professor einer Meinung sein müssen, wenn sie den Beispielfall erfolgreich meistern wollen. Dabei wissen sie die Diagnose nicht vorher ;-)

Dafür werden sie eigentlich bezahlt - raus kommt aber zu oft nix, da der Eid des Hippokrates dem modernen Mediziner kaum noch etwas bedeutet.

Dieser Eid ist veraltet und es gibt ihn nicht mehr!

Und dann gehen die Herren Ärzte auch noch demonstrieren, weil ihnen nun angeblich die Mittel fehlen, um den Patienten optimale Leistungen zu bieten. Fehlanzeige! Man könnte die Patienten sogar mit noch weniger Budget weitaus effektiver behandeln, wenn man all die eingefahrenen Diagnose- und Behandlungsmethoden überdenken würde, die im Grunde genommen immer noch dem gleichen Schema wie vor 20 Jahren folgen.

Ich finde man könnte die Patienten auch besser behandeln, wenn man nicht 24 Stunden am Stück arbeitet ohne zu schlafen.

Wie sehen denn deine überaus innovativen Methoden aus? Hast du da schon eine bestimmte Idee?

Patienten müssten besser betreut werden. Alle Mediziner sollten vor Zulassung zum Studium einen Test durchlaufen müssen, der auch ihre Sozialkompetenz auf eine Eignung im Umgang mit Menschen abklopft. Ferner sollten Medizinstudenten gezwungen sein, im Verlauf ihres Studiums auch im menschlichen bzw. psychologischen Umgang mit Patienten geschult zu werden.

Zustimmung!

_Pdemola;nt_


Nachtrag

Ich finde es wichtig, dass sich die Menschen davon frei machen unmögliches von den Ärzten zu erwarten und sie fehlerfrei haben zu wollen. Das ist nicht möglich. Wenn man mit dieser Prämisse an die Thematik rangeht, dann entsteht sowas wie hass auf diese Berufsgruppe gar nicht. Ich kann beispielsweise von mir sprechen. Ich werde in 3 Wochen anfangen dieses Fach zu studieren und gehe trotzdem gerne feiern. Auch der demo ist ein Mensch ;-D

Genauso werde ich Fehler in der Klinik machen, die unter Umständen fatal sein werden. Aber es gehört zu dem Weg dazu und es lässt sich nicht vermeiden.

Als Motivation nehme ich Patienten, die mit meiner Behandlung zufrieden sind und die sich bei mir bedanken, dass ich helfen konnte.

Heute hat mir eine sehr reizende alte Dame während meines Praktikums im Krankenhaus gesagt: Sie werden sicher ein guter Arzt!

Das macht unglaublich Mut!

iEchwerdgewiedxergesaunxd


Erstmal halte ich die Überschrift für überaus deplaziert. Einen Hass auf eine gesamte Berufsgruppe ist überaus ungebildet und würgt eine Diskussion von vornhinein ab.

Warum diskutierst du dann, wenn die Diskussion abgewürgt ist? Zudem kann ich hassen, wen ich will.

Ich könnte jetzt das komplette Gegenteil behaupten und wäre auf deinem Diskussionsniveau. Aber ich bin mir sicher, dass die Wahrheit in der Mitte liegt.

Ich spreche von meiner persönlichen Erfahrung.

Das ist definitiv FALSCH. Goggle mal das Fachgebiet Psychosomatik. Allein die Existenz dieses Gebietes hebelt dein Argument aus.

Die Tatsache, dass Psychosomatik ein Fachgebiet für sich ist, spiegelt immer noch die alte Manier wieder, Fachgebiete abzuspalten. Bis zur Renaissance waren Wissenschaft, Philosophie und Religion nicht in der Weise getrennt, wie das heute der Fall ist. Die Welt wurde noch als dynamisches Gefüge gesehen, in der Subjekt und Objekt als organische Einheit wahrgenommen wurden. Psychosomatik ist ein Versuch, sich ein Stück weit wieder dahin anzunähern. Aber die Tatsache, dass sie ein Fachgebiet für sich und nicht in die Medizin als solches integriert ist, pervertiert den Gedanken einer ganzheitlichen Betrachtungsweise. Genau genommen dürfte es das Fachgebiet "Psychosomatik" gar nicht geben, wenn es denn eine selbstverständliche, integrative Sichtweise der Mediziner auf den Menschen wäre. Traditionelle Heilmethoden wie TCM brauchen deshalb eine solche Unterteilung gar nicht. Es ist im Denken bereits verankert.

Fakt ist, dass uns diese Methodik am weitesten von allen Gebracht hat. Man betrachte nur mal die stetig steigende Lebenserwartung der Menschen, die ein funktionierendes Gesundheitssystem haben und die westliche Medizin betreiben. Meinst du das kommt von alleine?

Schau mal, auf welche Art und Weise die Menschen bei uns alt werden - mit allerlei Gebrechen, um die sich kein Arzt mehr ernsthaft kümmert. Da werden nur Symptome behandelt. Die Alten vegetieren in Altersheimen vor sich hin und werden mit Pharmaka vollgepumpt und im Notfall an Maschinen gehängt.

Den Satz solltest du dir fett unterstreichen. Denn genau der spiegelt wieder warum nicht alle Ärzte so perfekt sind wie du sie gerne hättest.

Wer sagt, dass ich sie gern perfekt hätte? Mir stößt nur auf, dass viele Ärzte ihre Sichtweise für perfekt halten!

önntest du die Arbeit eines Ingenieurs machen ohne dieses Fach studiert zu haben? Deine Brücken würden einbrechen das garantier ich dir.

Dass du ausgerechnet das Beispiel von Brücken genommen hast! Mein Urgroßvater war Brückenbauer - ganz ohne Studium. Studium bedeutet nicht, dass man in dem, was man studiert, auch gut wird. Das wollte ich damit ausdrücken. Und vor allem die Entmündigung der Patienten, die sich sehr viele Ärzte durch ihren Titel anmaßen.

Komisch nur, dass die Studenten im 2. Staatsexamen mit dem Professor einer Meinung sein müssen, wenn sie den Beispielfall erfolgreich meistern wollen. Dabei wissen sie die Diagnose nicht vorher.

Und komisch, dass jene Studenten nach ihrem Studium zu einem beträchtlichen versagen, wenn es darum geht, das Wissen in der Praxis anzuwenden. Nur wenige Patienten haben genau die klassischen Symptome wie ein "Beispielfall" in einer Klausur.

Dieser Eid ist veraltet und es gibt ihn nicht mehr!

Oh! Ist der Eid verschwunden? Nein, ist er nicht. Er wird nur nicht mehr angenommen! Der Eid hat sich nicht geändert, aber die Mediziner!

Wie sehen denn deine überaus innovativen Methoden aus? Hast du da schon eine bestimmte Idee?

So innovativ braucht man da gar nicht sein. Ein Blick nach Indien genügt. Dort wird mit verdammt wenig Budget und einfachsten Mitteln teilweise sogar effektiver behandelt - zumindest was die Krankheiten angeht, wo man keine High-Tech-Maschinen für irgendwelche Operationen oder dergleichen braucht.

Abschließend aber noch meine Zustimmung, dass die Wahrheit - wie so oft - wohl irgendwo in der Mitte liegt. Auch muss ich hier unterstreichen, dass natürlich viel Frust in meinen Beitrag geflossen ist. Ich wurde von den Ärzten hierzulande reihenweise enttäuscht - sowohl fachlich als auch menschlich. Und es betrübt mich, wenn ich hier die ganzen Schicksale im Forum lese, wo Patienten über Jahre hinweg verzweifelt von einem Arzt zum anderen rennen, bis sie endlich an den richtigen geraten, der plötzlich dann doch die Ursache findet, weil er sich ausreichend Mühe gemacht hat. Eine der schlimmsten Geschichten, die ich hier im Forum gelesen habe, ist die von "HarryK", der über 8 Jahre mit gerissenen Bändern am Kopf herumgelaufen ist und über die wildesten neurologischen Symptome klagte - nur weil die Ärzte unfähig waren und ihn nicht ernst nahmen.

_+demsolaxnt_


Warum diskutierst du dann, wenn die Diskussion abgewürgt ist? Zudem kann ich hassen, wen ich will.

Ich wollte jediglich darauf hinweisen, dass das kein guter Diskussionsstart ist. Allerdings hat mich das nicht davon abgehalten auf das doch interessante Thema zu antworten. Auf das Totschlagargument kann man nicht groß eingehen. Wenn jeder denkt und macht, was er will bräuchte man nicht drüber reden ;-)

Paradoxerweise hast du aber diesen Thread aufgemacht. Und doch nicht nur, um Bestätigung für deine Sichtweise zu erhalten oder?

Ich spreche von meiner persönlichen Erfahrung.

Die eigene Erfahrung wird zum Kriterium der Wahrheit eines Glaubens. Dies gilt besonders in deinem Fall. Du hasst Ärzte, weil sie dich scheinbar nicht gut behandelt haben. Dabei schließt du auf eine große Mehrheit der Berufsgenossen. Ich finde die Erfahrung kann niemals als Diskussionsgrundlage dienen. Natürlich wird daraus deine Aversion gegenüber Ärzten für den Leser verständlicher.

Bis zur Renaissance waren Wissenschaft, Philosophie und Religion nicht in der Weise getrennt, wie das heute der Fall ist.

Das kann ich gerne erklären. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse steigen immer mehr und der Lernstoff wird immer größer. Meinst du die Mehrheit kann heutzutage kompetent auf allen drei Gebieten werden? Leider nicht...

Je mehr Wissen wir haben, desto mehr müssen wir uns auf ein bestimmtes Gebiet spezialisieren, um einen Überblick zu haben. Nachteil: Man wird zum Fachidiot

Vorteil: Bei entsprechender Kommunikation zwischen den Fachidioten kann enorm profitiert werden. Zudem kann jemand, der auf allen drei Gebieten oberflächlich ausgebildet wurde positiv Rückkoppelnd auf den ersten Vorteil wirken.

Gar nicht so schlecht, wie ich finde.

Dass dieses Beispiel der Idealfall ist und in der Realität Probleme entstehen is klar.

Die Welt wurde noch als dynamisches Gefüge gesehen, in der Subjekt und Objekt als organische Einheit wahrgenommen wurden.

Ich kenne keinen Mediziner, der den Placeboeffekt oder den negativen Einfluss von Depressionen auf eine Genesung bestreitet.

Aber die Tatsache, dass sie ein Fachgebiet für sich und nicht in die Medizin als solches integriert ist, pervertiert den Gedanken einer ganzheitlichen Betrachtungsweise.

Tut mir Leid, aber das ist einfach nicht wahr. Wir haben hier im Forum ein paar Mediziner. Du kannst sie gerne darauf ansprechen, ob sie die Psychosomatik für schwachsinnig halten.

Genau genommen dürfte es das Fachgebiet "Psychosomatik" gar nicht geben, wenn es denn eine selbstverständliche, integrative Sichtweise der Mediziner auf den Menschen wäre.

Meinst du nicht, dass Forschung auf dem Gebiet sinnvoll wäre?

Studium bedeutet nicht, dass man in dem, was man studiert, auch gut wird.

Nö, sicherlich nicht. Aber es bedeutet auch nicht, dass ein Studium dazu führt, dass man schlechter wird. Ich denke, dass ein Studium eine sehr gute Grundlage ist, um seine Fähigkeiten zu entfalten. Die beste, die es in unserem System gibt.

Nur wenige Patienten haben genau die klassischen Symptome wie ein "Beispielfall" in einer Klausur.

Die mündlichen Prüfungen werden an einem Patienten, der sich dazu bereit erklärt hat absolviert. Eigenständige Untersuchung usw.

Dass nich viele Sachen so sind wie im Lehrbuch ist klar. Aber da hilft dann irgendwann die Berufserfahrung.

. Er wird nur nicht mehr angenommen! Der Eid hat sich nicht geändert, aber die Mediziner!

Die Umstände haben sich geändert und somit auch die Mediziner und somit ist der Eid veraltet.

Dort wird mit verdammt wenig Budget und einfachsten Mitteln teilweise sogar effektiver behandelt

Woher nimmst du die Erkenntniss?

Eine der schlimmsten Geschichten, die ich hier im Forum gelesen habe, ist die von "HarryK", der über 8 Jahre mit gerissenen Bändern am Kopf herumgelaufen ist und über die wildesten neurologischen Symptome klagte - nur weil die Ärzte unfähig waren und ihn nicht ernst nahmen.

Sowas passiert leider und zum Teil sind die Ärzte wirklich unfähig. Aber wer hat denn letztlich die richtige Diagnose gestellt? Zufällig ein Mediziner? ;-)

szamb'ini


auch ich bin reihenweise von ärzten enttäuscht worden, habe selber 10 jahre in der medizin gearbeitet! bei mir wurde ein pco syndrom mit insulinresistenz diagnostiziert. diverse zysten auf den ovarien. ich könne nie kinder bekommen. nur EINER hat die zysten weggebracht. nur wegen EINEM habe mein kind bekommen. nur EINER hat bei meinem kleinen die allergien wegbekommen. nur EINER hat mein schleudertrauma sofort beseitigen können...

...mein HEILPRAKTIKER

und ich sage dazu, in all diesen fällen war die schulmedizin UNFÄHIG!!!

die mediziner sind geschult um die menschen krank zu heissen, haben von der gesundheit leider keine ahnung. diagnostizieren können sie, aber zum thearpieren sind sie nicht fähig..!

H?ypervion


hm

zum therapieren sind sie nicht fähig

das kann man so nicht sagen.

wir alle wissen das ärzte kaum zeit für ihre pat haben z.b. wg dem ganzen papierkram, stress, bereitschaftsdienst und übermüdete ärzte usw

es gibt durchaus gute wie auch schlechte ärzte das ist aber in jedem beruf so. ich denke wenn sich die umstände für die ärzte verbessert können sie auch effektiver behandeln und therapieren.

eine ursache könnte auch die ausbildung sein. ich weiß jetzt nicht genau wie sie gestaltet ist aber ich habe mal in einer reportage gehört das die ausbildung in frankreich viel mehr praxisorientierter ist als in deutschland.

das könnte vieleicht ein grund mit sein warum ärzte auch schwierigkeiten bei der diagnostik und behandlung haben.

aber wie gesagt, wenn sich die umstände für die ärzte verbessern können sie auch mehr bewirken.

:)D

_'demoClantx_


Hyperion...

...trifft zwei wesentliche Ursachen für Fehler auf den Punkt. A ist die wenig praxisorientierte Ausbildung und B der penetrante Berufsstress.

MHelNlSimauxs


Kann ich nicht bestätigen, werder privat noch beruflich.

Es gibt sicher hin und wieder Ärzte auf die das zutrifft (gibt aber in jedem Berufszweig solche Menschen) aber der Großteil reißt sich echt den Allerwertesten auf für die Patienten ...

Ich kann mich da weder aus Patientensicht beklagen noch aus Sicher der Krankenschwester. Die meisten atienten fühlen sich durch die Ärzte sehr gut betreut und ich kann mit den meisten gut arbeiten.

Also aggogat kann man bei vielen nicct sagen, manchmal eher gestresst ...

s=oFundxso


wird zu oft das Standard-Programm runtergenudelt, ohne das jemals eine ausführliche Anamnese gemacht wurde.

Ganz einfach deshalb, weil zu viele Ärzte zu beschränkt vorgehen, schlampige Anamnesen machen bzw. die Patienten erst gar nicht ausreden lassen,

Genauso ist es und das kommt dann dabei heraus:

dass ich von 3 verschiedenen Ärzten 3 verschiedene Diagnosen bekomme - mit ein und derselben Krankheitsschilderung.

Bei mir sind es 8 verschiedene Diagnosen und ich kann mir jetzt die aussuchen, die mir am besten gefällt und meiner Mutter kostete eine schlampige Anamnese und die daraus resultierende falsche Diagnose das Leben.

Und sie sind sehr leicht in ihrer Eitelkeit gekränkt, wenn ein Patient neugierig ist, zur Sicherheit noch einen zweiten Arzt aufsucht oder Therapievorschläge anzweifelt. Doktorchen lässt sich eben nicht gern reinreden.

Schon des Öfteren habe ich von den "Medzinern" hören müssen: "Sind Sie der Arzt oder ich", oder "ich habe Medizin studiert und weiss es deshalb besser".

Dasselbe haben viele in meiner Familie und in meinem Bekanntenkreis auch schon hören müssen.

Ich muss ichwerdewiedergesund in fast allem recht geben.

Wer immer nur ein oder zweimal im Jahr wegen einer Grippe oder einer ähnlich harmloser Krankheit einen Arzt aufsucht, weiss nicht, was da wirklich abläuft und können hier garnicht mitreden.

Wer hingegen, so wie wegen einiger schwerwiegender und chronischer Erkrankungen eine Dauerbehandlung braucht und schon viele Male im Krankenhaus war merkt schon sehr bald, dass da einiges schiiefläuft.

Ich habe es hier schon mehrfach geschrieben:

mein sehr schlechter Gesundheitszustand rührt zum Teil daher, dass ich über die letzten Jahre nicht korrekt medizinisch versorgt war und bin. Da wurden reihenweise falsche Diagnosen gestellt und die notwendigen Medikamente und Behandlungen nicht verschrieben. Da wurde mir eine Diabetes angedichtet, nur weil der Wert einige Punkte höher war, als im Lehrbuch beschrieben. Einmal wurde ich mit einem zu hoch dosierten Schmerzpflaster fast ins Koma gebracht und einmal wegen mangelnder Hygiene habe ich durch eine Infusion eine Butvergiftung bekommen.

Es ist ein Wunder, dass ich nach all dem überhaupt noch lebe und das habe ich mir zu verdanken und nicht den Medizinern.

s>ubTDelxta


[[http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,498623,00.html]]

_Ddem1olantx_


subDelta

Hervorragender Link! :)^

Der Typ hats echt drauf und hat häufige Ursachen von Fehler gut analysiert! Im ein oder anderen Punkt stimme ich zwar nich überein aber der Großteil stimmt.

r)edh`aire@d axngel


Hausärzte sollten so etwas wie Manager sein und nach Möglichkeit zwischen den Spezialisten vermitteln. Noch besser wäre es natürlich, wenn die Spezialisten sich in schwierigen Fällen sogar direkt austauschen würden.

falsch. ein guter hausarzt untersucht, nimmt blut ab etc., wertet alle symptome aus, überlegt, welche diagnosen wahrscheinlich sind, überprüft diese (durch weitere untersuchungen, und/oder durch überweisung zu spezialisten), zieht dabei auch vorerkrankungen zur überlegung hinzu, sowie medikamente, die der patient schon regelmäßig nimmt, und beschließt dann, auch aufgrund der berichte der spezialisten, welche therapie die richtige ist.

dazu muß man aber einen guten hausarzt haben und dort auch immer als erstes hingehen. der kann einem nämlich im normalfall auch die guten spezialisten empfehlen.

kpikki0x5


Ich muss "ichwerdewiedergesund" zu einem sehr großen Teil zustimmen - leider! Ich - examinierte Krankenschwester mit Berufserfahrung und abgebrochenem Medizinstudium (aus Überzeugung - nicht aus Unfähigkeit) - habe selbst eine Ärzte-Odysee hinter mir, die mir fast mein Seelenheil gekostet hätte. Ich kann den Hass auf Ärzte gut nachvollziehen. Auch ich bekam von mehreren Ärzten eine chronische Krankheit diagnostiziert (mal war es die eine, dann eine andere, dann wieder waren sie sich nicht so ganz sicher...). Ich wusste, dass ich diese Krankheit(en) nicht habe. Es war mehr als nur ein Bauchgefühl. Ich wusste, woher meine Beschwerden und Symptome rührten, aber kein Arzt hörte mir richtig zu. Es wurde die übliche Diagnostik durchgeführt (die auch noch schlampig - man musste die Ärzte selbst auf bestimmte Verfahren noch hinweisen, damit sie sich bequemten diese durchzuführen). Dann wurde eine Diagnose gestellt. Fertig! Dann hat man also diese Krankheit - ein Leben lang - unheilbar - so hieß es! Zack! Schön, einen solch fatalen Stempel aufgedrückt zu bekommen! Ich konnte das so nicht akzeptieren. Ich litt nicht an dieser Krankheit! Ich wusste das. Irgendwann habe ich aufgegeben. Es nütze ja nix. Habe die Medikamente genommen, es akzeptiert, dass ich krank bin. (Jeder Arzt hat mir übrigens was anderes verschrieben - "Das Präperat nehmen Sie? Das ist nicht gut! Nehmen Sie mal lieber xy".). Habe alles gemacht, was die Ärzte gesagt haben. Mir ging es immer schlechter. Von den Medikamenten habe ich Nebenwirkungen bekommen. Ein aufrüttelndes Gespräch mit einer Freundin machte mir wieder Mut. Sie sagte: "Wo ist deine Überzeugung hin, das du diese Krankheit nicht hast? Lass dich von den Ärzten nicht kleinkriegen. Deine Symptomatik passt doch gar nicht vollständig zu dieser Krankheit. Das hast du doch immer selbst gesagt". Ich fasste neuen Mut und ließ die Medikamente weg. Ich änderte viel in meinem Leben - Ernährung, Denkweise, Sport. Ich bin seit sehr langer Zeit beschwerdefrei und werde es auch bleiben, denn ich habe gar keine Krankheit! Ein längeres Gespräch mit dem Arzt über mein desolates Leben damals hätte mehr gebracht als all die vielen teuren Untersuchungen. Es ist jetzt alles von mir sehr verkürzt dargestellt, habe auch vieles weggelassen. Was ich mit meinen Ausführungen sagen will ist, dass die meisten Ärzte keine guten Ärzte sind. Sie sind Arzt geworden aus Prestigegründen, oder weil der Papa und der Opa auch schon Arzt waren, oder aus sonst irgendwelchen unerfindlichen Gründen. Wer wird denn schon Arzt aus Idealismus ??? ?

Die einzigen Ärzte, vor denen ich wirklich Hochachtung habe und die Menschen wirklich wieder gesundmachen können und ihnen helfen können, sind Chirurgen - Im Falle eines Unglücks ! (z.B. Autounfall). Sie können Körperteile wieder zusammenflicken, wirklich Menschenleben retten.

Lieber _demolant_, ich hoffe du wirst ein guter Arzt. Du hast es ja selbst in der Hand! Aber ich glaube, du bist noch ganz schön jung - vielleicht zu jung, um ein marodes System zu erkennen. Ich habe zwei wirklich gute jahrelange Freunde. Die kenne ich noch aus der Schulzeit. Beide sind heute Ärzte. Ihren anfänglichen Idealismus haben sie verloren. Auch sie arbeiten heute nach Schema F und sind aus meiner Sicht Ärzte, wie jeder andere auch. Sie sind gute Menschen und gute Freunde, aber schlechte Ärzte - und leider zu ignorant, um darüber diskutieren zu wollen.

Ethemaldiger NuCtzer; (#256-82x3)


@ demolant Teil I

Erstmal halte ich die Überschrift für überaus deplaziert.

Warum das? "ichwerdewiedergesund" beschreibt hier seine ganz eigene Sichtweise, sein Eröffnungsbeitrag ist also rein subjektiv. Er fordert ja nicht, daß nun alle Menschen Ärzte hassen müssen, noch sagt er, daß Ärzte grundsätzlich hassenswert seien. Er sagt lediglich, daß er selbst Ärzte haßt und begründet es auch.

Im Kontext seines Eröffnungsbeitrages ist diese Überschrift nur eines: treffend!

Einen Hass auf eine gesamte Berufsgruppe ist überaus ungebildet.

Sonderlich viel Bildung läßt deine Äußerung allerdings auch nicht erkennen:

Haß ist ein Gefühl (!!!), und Gefühle unterliegen weder der Ratio noch der Bildung!

und würgt eine Diskussion von vornhinein ab.

Es zwingt dich doch niemand, hier in diesem Faden zu diskutieren.

Wenn du dennoch das Bedürfnis hast, solltest du dir vielleicht einmal über deine eigenen Beweggründe klar werden....

Du stellst eine Reihe von Behauptungen auf, die so aus der Leere gegriffen sind, dass man noch nichteinmal direkt drauf eingehen kann. Ein Beispiel dafür wäre:

"ichwerdewiedergesund" deklariert seine Aussagen – denn um nichts anderes handelt es sich hier - nicht als unumstößliche Wahrheit. Er beschreibt hier –um es noch einmal zu sagen- seine persönliche Sicht der Dinge. Es sind also Aussagen, keine Behauptungen. Mit einem Minimum an Bildung wird das auch jeder erkennen.

Du scheinst es allerdings nicht erkannt zu haben.

Ich könnte jetzt das komplette Gegenteil behaupten und wäre auf deinem Diskussionsniveau.

Allein dadurch, daß du dich auf einen Faden einläßt, dessen Überschrift du schon für deplaziert hältst und von dem du sagst, daß diese eine Diskussion schon abwürgt, begibst du dich unter das Niveau des Fadeneröffners.....

Aber ich bin mir sicher, dass die Wahrheit in der Mitte liegt.

Zitat:

Fast alle von uns sind geprägt von der Vorstellung, Körper und Geist seien zwei voneinander trennbare Dinge und die Welt sei eine objektiv unabhängig existierende Realität, die aus fester Materie bestehe und wie eine Maschine funktioniere.

Das ist definitiv FALSCH. Goggle mal das Fachgebiet Psychosomatik. Allein die Existenz dieses Gebietes hebelt dein Argument aus.

Auch das ist definitiv falsch, und hiermit hebelst du deine eigene Argumentation aus.

Psycho (griech) = Seele, Soma (griech) = Körper.

Als Seele wird allgemein das Unsterbliche angesehen, welches den vergänglichen Körper überdauert und damit vom Körper, also dem Materiellen, trennbar ist. Dahingehend hat "ichwerdewiedergesund" völlig recht! Da die Seele wissenschaftlich nicht nachweisbar ist, ergibt sich das Problem, daß hier eine "Wissenschaft" auf etwas Nicht-Wissenschaftlichem aufgebaut wurde, wodurch sich allein z.B. die Psychologie als der Lehre von der Seele selbst ad absurdum führt, denn wie kann die Psychologie, die sich als Wissenschaft betrachtet, auf etwas Unwissenschaftlichem gründen?

Bis heute gibt es in der Psychologie und allen anderen Psycho-Gebieten keine verbindliche Definition der Seele als auch des Geistes, da beide Begriffe synonym benutzt werden.

F.A. Lange sprach folgerichtig von einer "Psychologie ohne Seele".

Wenn du also die Psychosomatik als selbständiges Fachgebiet bezeichnest, würde das zwangsläufig bedeuten, daß in allen anderen Fachgebieten Körper und Seele getrennt betrachtet werden.

Zitat:

Wir alle wurden in Erziehung und Schule so auf diese Art von Denken getrimmt, dass uns die westliche Wissenschaft wie eine Instanz erscheint, deren Methodik und Denkweise unfehlbar sind. Wir "glauben" der Wissenschaft.

Fakt ist, dass uns diese Methodik am weitesten von allen Gebracht hat.

Was bezeichnest du denn mit am weitesten von allen. ???

Man betrachte nur mal die stetig steigende Lebenserwartung der Menschen, die ein funktionierendes Gesundheitssystem haben und die westliche Medizin betreiben. Meinst du das kommt von alleine?

Soll etwa das bedeuten, daß uns die westliche Methodik bzw. Wissenschaft am weitesten von allen gebracht hat?

Schauen wir einmal, WOHIN es uns gebracht hat:

Die westliche Wissenschaft und Methodik hat z.B. Dinge hervorgebracht wie Atomwaffen oder Autos, die global die Atmosphäre vergiften. Schädlingsbekämpfungsmittel, die Kulturpflanzen, Böden und Gewässer und damit den Menschen vergiften. Industrien und CO2-Abgase, die das Klima weltweit zerstören etc. etc.

Fakt ist, daß, wenn wir so weitermachen, in 100 Jahren kein menschliches Leben auf diesem Planeten mehr möglich sein wird.

DAHIN hat uns unsere westliche Methodik und Wissenschaft gebracht: in einen Kreislauf der Selbstzerstörung, wie es sie noch nie seit Anbeginn der Menschheit gegeben hat!

Der australische Aborigine, der seit mehr als 40 000 Jahren kaum seine Lebensweise geändert hat, hatte es hier wesentlich weiter gebracht: er lebte mit sich, seinesgleichen und der Umwelt in Harmonie. Bis die Menschen aus dem Westen kamen und alles zerstörten....

Und hinsichtlich unseres Gesundheitssystemes:

Es ist ein Paradoxon, daß in einem "Gesundheits"system, bei dem man voraussetzen sollte, daß die Menschen immer gesünder bzw. weniger krank werden, die Kassenausgaben Jahr für Jahr steigen und man Leistungen streicht, um dieses "System" aufrechterhalten zu können. Mit der steigenden Lebenserwartung allein kann man diesen Umstand nicht begründen. Unbestreitbar ist, daß die Ärzteschaft von den Kranken lebt. Nicht umsonst versuchen immer mehr Ärzte, die Patienten zu verunsichern und ihnen "iGel"-Leistungen zu verkaufen, die völlig unnötig sind, den Ärzten aber eine Menge Geld einbringen.

Auch eine hohe Lebenserwartung allein bringt gar nichts; man kann an ihr keinen positiven Fortschritt festmachen. Weder Glück noch Zufriedenheit. Unbestreitbar ist auch, daß es gerade in der ach so materiell hochentwickelten und "gesunden" westlichen Gesellschaft einen immer größer werdenden Anteil psychischer Erkrankungen gibt. Gerade diese psychischen Erkrankungen beeinträchtigen in so starkem Maße die Lebensqualität, daß von einem positiven Fortschritt keine Rede mehr sein kann.

Nicht zuletzt wird ein sehr großer Anteil der westlichen "Gesundheitsleistungen" darin verbraucht, Erkrankungen zu behandeln, die uns unsere eigene, wissenschaftlich-westlich-selbstzerstörerische Lebensweise eingebracht hat.

Genaugenommen ist das Irrsinn in Vollendung!

Das ist durchaus ein Problem. Aber ich kenne keine bessere Lösung, als die die wir momentan haben. Der Allgemeinmediziner schaut auf alles und dann wird zum Spezialisten überwiesen.

Das Problem ist, daß du dich hier fernab jeder Realität bewegst.

Der Allgemeinmediziner schaut eben NICHT auf alles. Eine solch umfassende Anamnese ist bei Heilpraktikern üblich und dauert entsprechend lange! So viel Zeit nimmt sich so gut wie kein Arzt. Er lokalisiert die Symptome und überweist zum FA.

Was wäre die Alternative? Überall Allgemeinmediziner, die allgemein denken aber nix auf einem bestimmten Gebiet können? Suuuper^^

(...)

Nicht sonderlich fundiert, was du da behauptest.

Deine Kenntnisse reichen offenbar auch nicht weiter, denn so abwegig ist die Aussage von "ichwerdewiedergesund" nicht:

Tatsächlich sind die meisten frischgebackenen Ärzte reine Theoretiker. Ihre Ausbildung geht am Patienten vorbei. Daß sie es später nicht mit Krankheiten, sondern mit kranken Menschen zu tun haben, wird ihnen kaum vermittelt.

Glaubst du nicht?

Dann empfehle ich dir einmal: Das Ärztehasserbuch – ein Insider packt aus von Werner Bartens.

Aus der Wirklichkeit gegriffen (Bartens war Arzt!!!), beschreibt der Autor das gesamte, durch und durch kranke System der Ärzteschaft.

Vergleich es damit: Könntest du die Arbeit eines Ingenieurs machen ohne dieses Fach studiert zu haben? Deine Brücken würden einbrechen das garantier ich dir.

Diese Sichtweise ist völlig realitätsfern, und "ichwerdewiedergesund" gibt dafür das perfekte Beispiel!

Sämtliche Entwicklungen und "Errungenschaften" sind das Ergebnis verhältnismäßig weniger Gelehrter. Die meisten sind Mitläufer, obwohl sie doch das gleiche oder noch mehr Wissen haben sollten.....

Betrachte doch einmal, wieviele Dinge (z.B. die ägypt. Pyramiden) den Wissenschaftlern noch heute Rätsel aufgeben. Trotz allen Wissens und Studiererei.....

Mit deinen Garantien solltest du etwas vorsichtiger umgehen....

Stell dich dochmal in ein Krankenhaus und behandel mal einen Patienten, der unter einem anaphylaktischen Schock leidet. Ganz ohne Fachwissen. Viel Spaß.

Der studierte Mediziner, der zwar vielleicht die richtige Diagnose stellt, allerdings dann den Patienten falsch behandelt, ist wohl kaum effektiver.....

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