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Warum ich Ärzte hasse

Aymarena\ Kiscxhe


@demolant....da gebe ich dir recht....geht wieder voll am thema vorbei :)^ Gut das du uns zurückführst. Naja mein Großvater hat auch noch mit weit über 80 an der Uni gelesen und hatte auch viel Respekt von den Studenten......gerade für seine lange Lebenserfahrung und seine Ansichten aber vergessen wir das...

ich persönlich finde es liegt wirklich individuell am Menschen selbst. Ich habe bisher auch mehr Ärzte gehabt, mit denen ich unzufrieden war, es gibt aber durchaus einige über die ich nichts kommen lasse.

Ich habe 2 chronische Krankheiten und müsste sagen, dass ich wirklich für diese krankheiten weder gute Ärzte noch eine meiner Meinung nach gute Behandlung bisher erhalten habe...weder mein Endokrinologe noch mein Lungenfacharzt (und ich habe jeweils mehrere aufgesucht da ich mich meist aus misstrauen nicht auf eine Meinung verlasse) taugen was....aber langsam gehen mir die Ideen aus zu wem ich hier im Umkreis von ca 40 Km noch gehen soll?!

Und ich denke nicht, dass die Qulaität dieser eben von mir genannten Ärzte am Gesundheitssystem liegt, sondern schlicht und ergreifend haben diese Leute ihren Beruf verfehlt!

Aber es gibt auch gute Beispiele z.B. mein HNO ist Arzt mit leib und Seele...der hilft wirklich noch aus liebe zum Menschen und kämpft um jeden Patienten egal wie er versichert ist. Er sitzt mit weit über 60 noch jede Nacht da macht Hausbesuche, Papierkram...der kommt auch nachts um 12 zu dir nach hause.

Ich denke der Beruf des Arztes wird oftmals von Menschen ausgeübt, die dann leider einen trauigen bemitleidenswerten Höhenflug erleiden und man selbst als Patient leidet oft darunter leiden muss.....

...aber die Sache ist die es gibt den der es tut und den der es sich gefallen lässt. Wenn man sich nach einem hageren Gespräch indem man nicht alles schildern könnte was den Gesundheitszustand betrifft sich mit z. B. ein paar Pillchen abspeisen lässt ist man doch selbst schuld....ich denke das Problem mit den Kassen besteht zwar, aber es liegt noch mehr an der Einstellung der Ärzte.

EHhemasliger NLutz(erL (#2A568a2x3)


Ich habe bisher auch mehr Ärzte gehabt, mit denen ich unzufrieden war,

Und immer noch nichts dazugelernt... ???

aber langsam gehen mir die Ideen aus zu wem ich hier im Umkreis von ca 40 Km noch gehen soll?!

In kaum einem anderen Land gibt es solch eine Ärzte-Dichte wie in Deutschland, und in einem Umkreis von satten 40 Kilometern......

Und ich denke nicht, dass die Qulaität dieser eben von mir genannten Ärzte am Gesundheitssystem liegt, sondern schlicht und ergreifend haben diese Leute ihren Beruf verfehlt!

Jawoll, und das in einem Umkreis von stolzen 40 Kilometern!

;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D

_1deJmolaxnt_


Was mich wirklich wirklich mal interessieren würde:

Denkt man von Medistudenten/Ärzten, dass sie prinzipiell Idioten sind, allein weil sie den Beruf gewählt haben?

Valentinchen, glaubst du nicht, dass es da draußen irgendwo gute Ärzte gibt?

sGou!ndxso


macht Hausbesuche, Papierkram...der kommt auch nachts um 12 zu dir nach hause.

Ich habe das Problem, dass ich nicht mal einen Hausarzt finde, der Hausbesuche macht. Bei mir im Umkreis (2-7km) gibt es 8 Ärzte, die die Hausbesuche ablehnen.

Ich denke, das liegt daran, dass ich in einer Großstadt wohne und die ohnehin genug Patienten haben und es deshalb nicht nötig haben Hausbesuche zu machen.

Diese "Personen" haben bei ihrer Kassenzulassung unterschrieben, dass sie Hausbesuche durchführen werden, halten sich aber nicht an diesen Vertrag.

Das sagt auch schon sehr viel über den Charakter dieses

Personenkreises aus.

Es geht hier übrigens um eine bettlägerige Person, die den Arzt ich aufsuchen kann.

E?heemaligevr Nuwtzer e(I#256x823)


Valentinchen, glaubst du nicht, dass es da draußen irgendwo gute Ärzte gibt?

Gegenfrage:

demolant, glaubst du nicht, daß es da draußen irgendwo gute Heilpraktiker gibt?

_rde,mol}ant_


Auch wenn ich Gegenfragen für gewöhnlich unhöflich finde, lass ich mich mal drauf ein^^

Ja, ich glaube es gibt sie. Ich kenne sogar eine, die durch fundiertes schulmedizinisches Wissen verfügt und ihre Grenzen sehr gut kennt und auch merkt, wann man den Herr Doktor ranlassen soll.

Hält man sich aber allgemein, dann kritisier ich die Ausbildung der Heilpraktiker aufs Höchste. Denn die Mediziner werden aus meiner Sicht schon falsch ausgebildet. Wie gerne würde ich mal Patientenkontakt haben und nachdem ich mir die oberen Extremitäten angeschaut habe Frakturen entsprechender sehen und beurteilen. Also viiiiiel mehr Praxis.

Deutschland bringt trotzdem noch im Schnitt relativ gute Ärzte hervor. Aber sie könnten weitaus besser sein, wenn man etwas ändert.

Das Stichwort lautet: KLINIK KLINIK KLINIK!

Auch bei schlechter Ausbildung können gute Leute entstehen, die sich selbst viel Wissen aneignen. Das ist auch gut so aber das sind meiner Meinung nach Ausnahmen...

Ezhemaliger fNutzeZr (#2x56823)


Das Stichwort lautet: KLINIK KLINIK KLINIK!

Dann solltest du mal Werner Bartens "Das Ärztehasserbuch" lesen!

Dann wirst du feststellen, daß gerade Klinik zu oft das reinste Gift für Ärzte ist.....

_ldemkolant_


Praxis ist für Leute schlecht, die praktisch arbeiten wollen?

Bei einem Maurer würde das bedeuten, dass er in Büchern liest, wie man Mauern baut, ohne selbst mal praktisch rangehen zu dürfen.

Ich lese eigentlich nur ungern solch einseitige Bücher. Gut wird von Ärzten sicher nicht gesprochen.

Mmmh... Man sollte mal ne Umfrage starten, ob die 1Mrd. Arztkontakte/Jahr alle so ablaufen, wie er beschreibt ;-D

Vielleicht schau ich ja mal in diese Bibel rein :p>

ScalDjxana


wann man den Herr Doktor ranlassen soll.

Als erstes einmal: Viele Ärzte sind gar keine "Doktoren" mehr!

Zweitens: Es gibt mindestens so viele schlechte Ärzte, wie Heilpraktiker, Architekten und Bäckereifachverkäuferinnen.

Das Problem der Schulmedizin ist, dass sie immer nur fachspezifisch sieht. Gehe mit Schmerzen in der Leiste zum Orthopäden, er wird dir versichern, es liegt an deiner Hüfte.

Geh mit den selben Beschwerden zum Chirurgen, der wird dir eine Leistenbruch-OP vorschlagen.

Hast du dann noch das Pech eine Frau zu sein, findet dein Gynäkologe mit Sicherheit eine Zyste und schiebt die Schmerzen darauf.

Wenn alle Stricke reißen ist es eben "psychosomatisch".

Oben hatte ja schon jemand ein Posting über Pseudodiagnosen geschrieben.

Genauso gibt es sog. Überdiagnosen, oft begründet im Vorsorgewahn.

Der Heilpraktiker sieht immer den Menschen als ganzes.

Irgendjemand hatte es hier schon mal schön beschrieben:

Die Schulmedizin versucht Symptome zu unterdrücken, die Homöopathie behandelt die Ursache.

_<demoplba0ntx_


Zweitens: Es gibt mindestens so viele schlechte Ärzte, wie Heilpraktiker, Architekten und Bäckereifachverkäuferinnen.

DANKE! Da stimm ich dir 100%ig zu!!!!! Arzt sein ist kein Persönlichkeitsfehler, sondern meiner Meinung nach ergreifen die meisten Leute den Beruf, weil sie den Menschen wirklich helfen wollen. Die Klinik führt zum Teil dazu, dass sie Abstumpfen und das geht nicht anders. Schwarzer Humor ist eine Art Abwehrmechanismus. Wie sonst soll man damit klar kommen, wenn ein misshandeltes Kind in die Notaufnahme kommt und an den Folgen der Verletzungen stirbt? Es beginnt mit einem Selbstvorwurf! Hätte ich nur das und das gemacht, oder wäre ich doch wacher gewesen. Viele junge Mediziner zerbrechen daran... Die Kunst liegt darin dem Patienten zu zeigen, dass man trotzdem noch Mensch ist und ihn unterstützt.

Für außenstehende wirkt dieses Verhalten krank. Aber vielleicht ist es in der Situation das Gesündeste.

Geh mit den selben Beschwerden zum Chirurgen, der wird dir eine Leistenbruch-OP vorschlagen.

Ein gewisser Fachidiotismus auf Seiten der Ärzte ist nicht zu verneinen.

Aber wenn der Radiologe keinen Leistenbruch sieht, wird der Chirurg schlecht operieren können. Also so ist es nicht ganz ;-)

Ein Gynäkologe kann ebenfalls nen Blinddarm diagnostizieren und ein Internist kann eine gebrochene Hüfte grob beurteilen. Deshalb werden im Studium auch alle Fächer durchgekaut, damit man dem Fachidiotismus ein bisschen entgegenwirkt.

Genauso gibt es sog. Überdiagnosen, oft begründet im Vorsorgewahn.

Die gibt es wohl...

Der Heilpraktiker sieht immer den Menschen als ganzes.

Weißt du wie oft ich das schon gehört habe? Was soll das denn genau heißen? Der Allgemeinmediziner sieht den Patienten auch als ganzes. Er ist sicherlich kein Fachidiot.

Die Schulmedizin versucht Symptome zu unterdrücken, die Homöopathie behandelt die Ursache.

Yo, was soll ich zu dem Dogma noch sagen ;-D

So, ich muss jetzt mal ein bisschen was schaffen :-/

SFal(jxana


Der Allgemeinmediziner sieht den Patienten auch als ganzes.

Dann geh mal wegen Kopfschmerzen ( die in Etappen immer wieder auftreten und ganz schön quälend sein können) zu deinem Allgemeinmediziner.

Wenn du Glück hast, bekommst du ein Rezept für die Massage (5X, was eh nix bringt), dann die Empfehlung keinen Rotwein zu trinken(:-o den ich eventl 1-2X pro Jahr, wenn überhaupt trinke, gefragt danach wird nicht). Dann die Empfehlung der gängigen Schmerzmittel( da ist man natürlich schon selbst drauf gekommen :(v). Und, wenn's nicht besser wird, müssen wir (wir ???) vielleicht mal ein CT machen.

Der Heilpraktiker fragt erst mal nach den Lebensumständen, was arbeitet man, ist man zufrieden damit, wie sind die Schlafgewohnheiten, wie isst man, wie verträgt man was........(alles aufzuzählen würde den Rahmen hier sprengen).

Mit der Aufgabe eines Kopfschmerztagebuches geht man nach Hause.

Dadurch stellt sich heraus, dass die Kopfschmerzen zyklusbedingt sind und dann kann das Problem von der Wurzel her gelöst werden.

Das ist nur ein Beispiel.

Wobei ich nicht vergessen möchte zu erwähnen, dass man als Frau mit Kopfschmerzen bei vielen Ärzten gar nicht mehr für voll genommen wird, nach dem Motto, die hat Langeweile und braucht Aufmerksamkeit.

ENhem0aligeTr NutNzer H(#25x6823)


Praxis ist für Leute schlecht, die praktisch arbeiten wollen?

Das Krankenhaus bietet dem Arzt die beste Möglichkeit, die "Drecksarbeit" dem Pflegepersonal zu überlassen, sich erst gar nicht um die rein menschliche Seite kümmern zu müssen und Diagnosen und Entscheidungen selbst in Abwesenheit des Patienten treffen zu können.

Vor allem können Ärzte in einer Klinik den Patientenkontakt weitgehend minimieren und sich auf die "Forschung" konzentrieren.

Bei einem Maurer würde das bedeuten, dass er in Büchern liest, wie man Mauern baut, ohne selbst mal praktisch rangehen zu dürfen.

Leider ein falsch gewähltes Beispiel.....

Treffender wäre dieses:

der Maurer entspricht dem Pfleger, und der Architekt ist der Arzt.

Wenn sich nach der Fertigstellung des Hauses "das Fundament oberhalb des Dachstuhles" befindet, war selbstredend der Maurer/Zimmermann schuld.

Obwohl der sich lediglich an die Bauzeichnung gehalten hat, die der Architekt vorlegte....

Ich lese eigentlich nur ungern solch einseitige Bücher. Gut wird von Ärzten sicher nicht gesprochen.

Wahrscheinlich liest du gar keine Bücher, sondern fragwürdige Websites.....

Dumm nur: der Autor war Arzt und plaudert aus dem Nähkästchen!

Vielleicht schau ich ja mal in diese Bibel rein

Glaub ich beim besten Willen nicht, daß du das tun wirst.

Passt schließlich nicht in dein Weltbild....

Der Allgemeinmediziner sieht den Patienten auch als ganzes.

Hier ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens.... :-D

E@scadxac_20


Der Allgemeinmediziner sieht den Patienten auch als ganzes.

Hier ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens...

;-D :)^

_Bdemtolantx_


Das Krankenhaus bietet dem Arzt die beste Möglichkeit, die "Drecksarbeit" dem Pflegepersonal zu überlassen, sich erst gar nicht um die rein menschliche Seite kümmern zu müssen und Diagnosen und Entscheidungen selbst in Abwesenheit des Patienten treffen zu können.

Diagnosen/Entscheidungen werden mit dem Patienten getroffen.

Ob der Blinddarm durch nen Schnitt oder Endoskopisch entfernt werden soll zum Beispiel. Die Aufklärungsgespräche haben schon ne Weile gedauert.

Sollen die Ärzte die Patienten waschen oder was meinst du mit rein menschlicher Seite?

Wenn sich nach der Fertigstellung des Hauses "das Fundament oberhalb des Dachstuhles" befindet, war selbstredend der Maurer/Zimmermann schuld.

Obwohl der sich lediglich an die Bauzeichnung gehalten hat, die der Architekt vorlegte...

Ich glaub Valentinchen mag keine Akademiker ;-D

Ohje, wenn die Zeichnung des Architekten mist war, wird man das sehr schnell herausfinden und er wird zur Verantwortung gezogen. Andernfalls der Maurer. ;-)

Hier ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens...

Jaja, das entkräftet nur leider nix ;-D

SValjpaxna


Diagnosen/Entscheidungen werden mit dem Patienten getroffen.

Du lebst in einer idealisierten Traumwelt-werde mal wach!

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